ELVIS TODAY (Sony Legacy)

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  • Dark Moon
    Posting-Legende

    • 18.08.2012
    • 6288

    #151
    Ich verwechsle nichts, Robert , aber ich gehe mal davon aus, dass dieses nicht Erscheinen im Studio uvm. mit ein Grund dafür war.

    ....und am Ende hat man ja gesehen, das es ihn nicht mal mehr gejuckt hat ob nun Vertragsbrüchig oder nicht.

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    • King77
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      • 04.08.2007
      • 14895

      #152
      Das bestreitet ja Niemand. Kommt aber auf das Selbe raus. Wenn ich meine Arbeit nicht ernst nehme u. nicht erscheine weil es mich nicht juckt dann wird mich mein Arbeitgeber früher od. später hinausschmeißen.

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      • Dark Moon
        Posting-Legende

        • 18.08.2012
        • 6288

        #153
        Hätten sie wohl eher nicht gemacht, sondern wieder nach einer Lösung gesucht, aber Recht hast du allemal!

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        • King77
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          • 04.08.2007
          • 14895

          #154
          Mir ging es nur darum festzuhalten, es hatte nur einer Schuld - Elvis selbst u. nicht Felton so wie es in diesem alten Graceland Artikel steht. Wobei der Autor es auch nicht so meinte sondern er wollte zum Ausdruck bringen RCA setzte Felton unter Druck damit der auf Elvis positiv einwirkt damit endlich neue Aufnahmen zu Stande kommen.

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          • Dark Moon
            Posting-Legende

            • 18.08.2012
            • 6288

            #155
            Einen Schuldigen muss es ja immer geben.
            Spaß beiseite, einen Rundumschlag hätte er machen müssen, wäre meines Erachtens das Beste gewesen, aber da hat natürlich jeder seine eigene persönliche Meinung zu!

            Grüaßle

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            • King77
              Board-Legende

              • 04.08.2007
              • 14895

              #156
              Vor allem ist es nicht mehr zu ändern. Auf der anderen Seite haben wir Material vorliegen von unserem Star da können Fans von anderen Interpreten nur träumen.

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              • tcb262
                Foren-Profi

                • 28.09.2011
                • 232

                #157
                Um noch einmal auf die Bass-Spuren zurückzukommen. Warum nun hat Elvis diese von Bardwell löschen lassen? Welchen triftigen Grund gab es denn nun dafür?
                Kritisiere nie das, was Du nicht verstehst. Du hast nie in den Schuhen dieses Mannes gestanden.

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                • King77
                  Board-Legende

                  • 04.08.2007
                  • 14895

                  #158
                  Der Grund war der Bass von Duke gefiel Elvis nicht so recht u. deshalb hat er die Bass Spur neu einspielen lassen. Er war ja auch bei den Live Shows nicht wirklich begeistert von Duke. War halt eine Notlösung als Emory Gordy nicht mehr mit auf Tour gehen wollte.

                  Kommentar

                  • tcb262
                    Foren-Profi

                    • 28.09.2011
                    • 232

                    #159
                    Den Bass von Duke Bardwell empfinde ich live auch als knackig und nicht so filigran wie den von Jerry Sheff und Emory Gordy.
                    Kritisiere nie das, was Du nicht verstehst. Du hast nie in den Schuhen dieses Mannes gestanden.

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                    • Tafka S.
                      Posting-Legende

                      • 22.06.2005
                      • 9755

                      #160
                      Zitat von Elvis1967
                      So weit wie ich mal gelesen habe ( im Magazin Graceland , ist aber schon zig Jahre her ) , da war es nicht Elvis , der abliefern mußte , sondern sein damaliger Produzent Felton Jarvis ...
                      Sehr interessante Ausführungen! So im Detail war mir das bisher nicht bekannt.

                      King77:
                      Hier wird etwas verwechselt. Elvis musste die LP's abliefern u. nicht Felton Jarvis. Der war ja nur Angestellter u. konnte sich keine Songs schnitzen. Elvis wäre vertragsbrüchig geworden u. nicht Felton.
                      Welche LP nach Moody Blue erschienen wäre ist reine Spekulation. Elvis hätte genau so gut im Okt. ins Studio gehen können u. man hätte 20 Songs aufgenommen.
                      Johnny B.:
                      1977 hätte er gar nichts mehr abliefern müssen. Hätte also gereicht die nächste Platte irgendwann im ersten Halbjahr 1978 rauszubringen um den Vertrag einzuhalten....also noch viel Zeit für eine neue Live-LP oder auch um neue Aufnahmen im Studio (oder wieder im Jungle Room zu machen)
                      Ich glaube, das hat King77 auch genau so gemeint: (z.B.) im Oktober '77 ein paar neue Songs auf Vorrat aufnehmen, um sie dann - wie es seit jeher Praxis bei Elvis/RCA war - auf die "benötigten" Platten zu verteilen, meinetwegen auch erst 1978.

                      Das Problem für Felton war rein Elvis, denn Felton wurde ja für jeden abgelieferten Master bezahlt, nicht nach Stunden oder sonstwas, er war sowas wie selbständiger Aufnameleiter oder so. Keine Aufnahme von Elvis - kein Geld für Felton. Irgendwann hatte Elvis dann aber Felton selbst angestellt und bezahlt glaube ich, so das diese Sorgen mit den Aufnahmen für Felton Jarvis nicht mehr so drückend waren.
                      Auch dies sehr interessant!

                      King77:
                      Mir ging es nur darum festzuhalten, es hatte nur einer Schuld - Elvis selbst u. nicht Felton so wie es in diesem alten Graceland Artikel steht. Wobei der Autor es auch nicht so meinte sondern er wollte zum Ausdruck bringen RCA setzte Felton unter Druck damit der auf Elvis positiv einwirkt damit endlich neue Aufnahmen zu Stande kommen.
                      So ergibt es einen größeren Sinn, ehrlich gesagt. Denn "abliefern"/produzieren kann ein Produzent ja erst dann, wenn das Material zuvor vom Künstler aufgenommen wurde. Ohne die (natürlich besungenen!) Bänder hätte Felton ja nicht viel anstellen können...

                      Rynn:
                      Interessante Frage ,würde ich auch gerne wissen wie er dann neue Songs aufgenommen hätte .Und warum er in kein Studio mehr wollte ,welche gründe hatte er da?
                      Wie schon richtig gesagt wurde, weiß niemand genau, wie es mit Elvis im Herbst 1977 weiter gegangen wäre (im Spätsommer sollte er ja planmäßig touren, vielleicht auch noch im Herbst, und am Jahresende wäre er dann mutmaßlich nochmal nach Vegas gekommen), doch etwas Freiraum für neue Studioaufnahmen hätte es mit Sicherheit gegeben. Die Frage ist nur, ob Elvis das auch tatsächlich gemacht hätte. Ich meine, das wichtigste Gut für einen Sänger ist ja damals wie heute die Stimme, und da er nach dem Oktober 1976 weiter auf Tour ging (und zwar Monat für Monat!), kann man davon ausgehen, dass seine Stimme noch gut genug funktionierte, um statt auf einer Bühne auch in einem Aufnahmestudio (oder meinetwegen erneut zu Hause) zu singen.
                      Dass er seine Freude am Singen wirklich verloren hat, wie Buchautor Tilgner mal geschrieben hat, ist ja gar nicht erwiesen. 1975 nahm er in L.A. in einem regulären Studio auf, im Februar '76 und noch einmal im Oktober in Graceland, im Januar '77 (so war es zumindest geplant) wieder in einem Studio in Nashville. Es hätte also nichts dagegen gesprochen, im weiteren Jahresverlauf 1977 wieder Studioaufnahmen zu machen, doch der 16. August verhinderte dies.
                      Warum Elvis aber seine letzten Aufnahmen sämtlichst zu Hause und nicht mehr in einem Tonstudio gemacht hat, kann ich Dir nicht wirklich beantworten, Rynn; vielleicht war es ein ganz und gar simpler Grund: Bequemlichkeit?

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                      • MysteryTrain
                        Posting-Legende

                        • 12.07.2008
                        • 7260

                        #161
                        Die Vertragsklausel mit den mindestens 2 Alben pro Jahr zeigt doch schon, worauf RCA aus war: Masse statt Klasse. Ihnen war es egal, was auf den Alben drauf war und es war ihnen egal, wie die Cover aussahen. Hauptsache es stand "ELVIS" drauf, dann wurde das Ding gekauft und die Kasse klingelte.
                        Es gab "Monstersessions" wie '70, '71 und '73, bei denen Material aufgenommen wurde, das dann lieblos auf 3 und mehr Alben in den nächsten 3 Jahren verwurstet wurde, ergänzt durch Livealben.
                        Ich denke, Elvis hatte die Schnauze irgendwann voll von diesen Fließbandproduktionen, die irgendwie nur noch reine Pflichterfüllung waren. RCA war bekannt für diesen Umgang mit seinen Künstlern und deshalb wechselten viele auch zu anderen Firmen, weil sie dort kreativer sein konnten.
                        Es gibt Künstler, die bringen 5 Jahre und länger kein Album heraus, dann aber einen großen Knaller. Bei Elvis waren beide Seiten zu sehr am Geldverdienen und weniger an der künstlerischen Nachhaltigkeit interessiert. Elvis nahm auch in den 70ern tolle Songs auf, die erfolgreich waren und immer noch sind. Sucht man sie jedoch auf zu Lebzeiten erschienenen Alben, wird man vergeblich suchen, bzw. sie auf völlig stumpfsinnigen () Alben wie "Burning Love and Hits from his Movies: Volume 2" finden.
                        Elvis selbst sah seinen Part mit Abschluss der Studioaufnahmen erledigt und überließ alles andere den Produzenten, Management, Plattenfirma. Diese Einstellung war nicht unbedingt klug und das hat sich ja auch schon in anderen Bereichen seiner Karriere bewahrheitet.

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                        • King77
                          Board-Legende

                          • 04.08.2007
                          • 14895

                          #162
                          Elvis hat aber in den Jahren 56 - 63 auch nicht anders aufgenommen, nur da waren alle happy. Auch da wurde fast alles veröff. warum auch nicht.

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                          • MysteryTrain
                            Posting-Legende

                            • 12.07.2008
                            • 7260

                            #163
                            Man kann die 50er (als Elvis zeitweise mit 3 Songs gleichzeitig in den Top 10 der Singlecharts war) nicht mit den 70ern vergleichen. In der Zwischenzeit hatte sich das Musikgeschäft total verändert. Die Bedeutung der Langspielplatte wuchs ab den 60ern ständig. Bei Elvis hingegen setzte man weiterhin auf Hitsingles (auch wenn sie keine Hits mehr enthielten).
                            Zuletzt geändert von MysteryTrain; 03.09.2015, 15:06

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                            • MysteryTrain
                              Posting-Legende

                              • 12.07.2008
                              • 7260

                              #164
                              Hier sticht übrigens das "Today" Album aus dem Einerlei der anderen Veröffentlichungen heraus, da hier 1 komplette Session zu 1 kompletten Album verarbeitet wurde. Aber wahrscheinlich auch nur deshalb, weil gerade mal für 10 Songs Zeit war, unmittelbar vor dem nächsten Las Vegas Gastspiel. Ab den Jungleroom Sessions dann ging es schon nur noch darum, möglichst viel an Material herauszuholen, weil nicht abzusehen war, wie sich die ganze Sache mit Elvis entwickelt. Als es dann doch nicht reichte, weil Elvis die Session platzen ließ, kam Felton Jarvis in Bedrängnis. 1977 Hatte man sich mit "Elvis in Concert" gerade noch so gerettet. Was 1978 gekommen wäre, steht in den Sternen.
                              Zuletzt geändert von MysteryTrain; 03.09.2015, 15:22

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                              • Tafka S.
                                Posting-Legende

                                • 22.06.2005
                                • 9755

                                #165
                                Zitat von MysteryTrain
                                Die Vertragsklausel mit den mindestens 2 Alben pro Jahr zeigt doch schon, worauf RCA aus war: Masse statt Klasse. Ihnen war es egal, was auf den Alben drauf war und es war ihnen egal, wie die Cover aussahen. Hauptsache es stand "ELVIS" drauf, dann wurde das Ding gekauft und die Kasse klingelte.
                                Es gab "Monstersessions" wie '70, '71 und '73, bei denen Material aufgenommen wurde, das dann lieblos auf 3 und mehr Alben in den nächsten 3 Jahren verwurstet wurde, ergänzt durch Livealben.
                                Damit sprichst Du mir aus dem Herzen.
                                Bestes Beispiel: die Stax Sessions.
                                Wie sehr wünschte ich mir, Elvis hätte sich dazu durchringen können, ein ganzes Album mit zeitgenössisch klingendem Material aufzunehmen und nicht nur die drei Soul-Nummern "If You Talk...", "I Got A Feelin'..." und "If You Don't...". "Promised Land", "Just A Little Bit", "Find Out..." und "Three Corn Patches" waren auch - für damalige Verhältnisse - sehr modern klingend, doch statt diese und andere starke Nummern auf einem wahren Super-Album zu vereinen, das der musikalischen Konkurrenz ordentlich die Stirn geboten hätte, wurden diese ganzen feinen Sachen - Du hast es richtig gesagt - auseinander gerissen und auf verschiedenen Platten mit C&W-Material etc. vermengt, was das fertige Album dann qualitativ verwässerte, sag ich mal.
                                Ich meine, eine reine Soul-Platte (vielleicht sogar mit ein paar Co-Produktionen feat. James Brown o.ä.), aufgenommen in den "heiligen Hallen" von STAX, hätte einen weiteren Presley'schen Markstein bedeutet, hätte musikalisch ernst genommen werden müssen.
                                So aber blieben sowohl RAISED ON ROCK als auch GOOD TIMES und PROMISED LAND außerhalb der Fangemeinde ohne Nachwirkung; keine dieser Platten würde heute jemand zu den besten Alben ihrer Zeit rechnen, und dabei wäre es mit etwas mehr Mühe und etwas Mut zum Risiko leicht möglich gewesen, ein Album zu produzieren, mit dem Elvis Presley wieder an 1969 hätte anknüpfen können - als ernstzunehmender zeitgenössischer Künstler, der etwas zu sagen hat, der ein Statement zu setzen in der Lage ist.
                                Doch leider...

                                Ich denke, Elvis hatte die Schnauze irgendwann voll von diesen Fließbandproduktionen, die irgendwie nur noch reine Pflichterfüllung waren. RCA war bekannt für diesen Umgang mit seinen Künstlern und deshalb wechselten viele auch zu anderen Firmen, weil sie dort kreativer sein konnten.
                                Ja, gut möglich, dass Elvis irgendwann einfach resignierte - schließlich lief er seit dem Erfolg von "Burning Love" einem neuen Hit ständig hinterher.

                                Es gibt Künstler, die bringen 5 Jahre und länger kein Album heraus, dann aber einen großen Knaller.
                                Genau darauf hatte ich mit dem Beispiel Rolling Stones angespielt.

                                Bei Elvis waren beide Seiten zu sehr am Geldverdienen und weniger an der künstlerischen Nachhaltigkeit interessiert. Elvis nahm auch in den 70ern tolle Songs auf, die erfolgreich waren und immer noch sind. Sucht man sie jedoch auf zu Lebzeiten erschienenen Alben, wird man vergeblich suchen, bzw. sie auf völlig stumpfsinnigen () Alben wie "Burning Love and Hits from his Movies: Volume 2" finden.
                                Elvis selbst sah seinen Part mit Abschluss der Studioaufnahmen erledigt und überließ alles andere den Produzenten, Management, Plattenfirma. Diese Einstellung war nicht unbedingt klug und das hat sich ja auch schon in anderen Bereichen seiner Karriere bewahrheitet.

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