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Ich habe mir gestern das Musical in Linz gegeben. Eine ganz nette Unterhaltung.
Was mich aber wirklich daran gestört hat ist der Sound. Die haben nur einen Gitarristen dabei u. der klingt fürchterlich. Meilenweit entfernt von einem Sound aller Scotty Moore od. James Burton. Deshalb werden Songs die von ihrem Gitarren Sound leben wie Hound Dog, Blue Suede Shoes od. Johnny B. Goode zur Qual.
Ebenfalls Gewöhnungsbedürftig ist die Story des Musicals. Es geht wüst durcheinander.
z.B. Nach einem Auftritt von Elvis bei dem er Heartbreak Hotel, Hound Dog u. All Shook Up gesungen hat sieht man Parker wie er verhandelt das Elvis von Sun zu RCA wechseln kann. Nächste Szene Elvis singt Stuck On You in der Sinatra Show.
Verhandlungen wegen Elvis von Sun zu RCA waren im Nov. 55 da gab es die 3 Songs die Elvis da live auf der Bühne spielt von ihm noch gar nicht. All Shook Up war noch nicht einmal geschrieben worden zu dieser Zeit. Dann bekommt Elvis den RCA Vertrag u. singt in der Sinatra Show.
Nach den Dreharbeiten von Viva Las Vegas sieht man Elvis als G.I. in Germany.
Es laufen während des Musicals immer auch Film Aufnahmen von Elvis auf einer Leinwand.
Kurz vor dem Film Change Of Habit wurde Elvis der Film A Star Is Born angeboten.
Im NBC Special 1968 sang Elvis dann In The Ghetto, Kentucky Rain , Suspicious Minds
u. Long Black Limousine. Alle bis auf den letzten Titel gab es zu dieser Zeit noch gar nicht. Long Black Limousine gab es zwar schon aber nicht interpretiert von Elvis.
Also wer sich mit der Elvis Story nicht auskennt der ist nach den Musical auch nicht gescheiter u. wer sich mit Elvis schon lange beschäftigt der glaubt er ist im falschen Film.
Was mich immer wieder ärgert ist warum kann man wenn es um das Thema Elvis Presley geht nicht einfach mal wirklich nach den Fakten ein anständiges Produkt abliefern. Warum muss das immer alles so teledantisch u. stümperhaft ablaufen.
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