Elvis letzte Tage?!

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  • Tafka S.
    Posting-Legende

    • 22.06.2005
    • 9755

    #181
    Wer, ich?

    Ich sagte doch, dass ich die im Buch erwähnten Fakten/Umstände meinte, die ich interessant finde, sowie - gelegentlich - die Art der plastischen Darstellung. David Stanley wird darin als Hauptquelle benannt, und er war ganz nah dabei damals. Seine Erzählungen (gegenüber Goldman) ermöglichen einen Einblick in die Umstände, die Elvis' letzte Wochen und Tage umgaben.
    Das Buch in seiner Gesamtheit gesehen ist sicher als niederträchtig aufzufassen, als Versuch, Elvis' Ansehen zu beschmutzen bzw. zu verunglimpfen. Aber wem es gelingt, dies zu trennen, der erfährt recht wissenswerte Dinge über den King, finde ich.
    Ich muss aber zugeben, dass das Interview mit Goldman nicht dazu geeignet ist, einen Zugang zu diesem Buch zu finden.
    Zuletzt geändert von Tafka S.; 30.09.2014, 13:42

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    • Gast

      #182
      Zitat von Conny
      Hi sagt mal könnt ihr solche nicht aus dem forum kicken ? Der Tickt doch nicht richtig
      Ich finde Dein Verständnis von einem Forum und der deutschen Rechtschreibung bedenklich.



      Zitat von Tafka S.
      ...der erfährt recht wissenswerte Dinge über den King, finde ich.
      Am Ende war es halt nicht mehr schön, das ist bei Junkies eben so. Insgesamt sind die letzten ein, zwei Jahre aber auch nicht repräsentativ. Hätte Elvis von Anfang an so gesungen wie im ELVIS IN CONCERT-Special, wäre ich sicherlich kein Fan.
      Zuletzt geändert von Gast; 30.09.2014, 15:09

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      • Tafka S.
        Posting-Legende

        • 22.06.2005
        • 9755

        #183
        Zitat von A. C. van Kuijk
        Hätte Elvis von Anfang an so gesungen wie im ELVIS IN CONCERT-Special, wäre ich sicherlich kein Fan.
        Naja, diese Überlegung scheint mir etwas verworren. Dass Elvis mit Anfang 20 anders klingt als mit Anfang 40, liegt doch in der Natur der Sache begründet, das mal voraus geschickt. Dann darfst Du natürlich die Umstände nicht außer Acht lassen, die dazu geführt haben, dass Elvis im Juni 1977 anders/schlechter klang als noch 1973 bei den STAX-Sessions.
        Lässt man das unberücksichtigt, dann wäre es so, als würde ich sagen:
        Hätte Madonna in den 80ern schon so alt ausgesehen wie heute, hätte ich mich nicht für ihre Musik interessiert.
        oder:
        Hätten Metallica als Debüt-Album "St. Anger" veröffentlicht, wären sie nie berühmt geworden.

        Soll heißen: ich erkenne den Sinn darin nicht wirklich...

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        • Gast

          #184
          Hört man sich ELVIS RECORDED LIVE IN MEMPHIS an, so klingt der King frisch, vital und gut gelaunt. Er singt kraftvoll, trifft die Töne und hält selbige so lange, wie erforderlich.

          Auf ELVIS IN CONCERT klingt der Meister um Jahrzehnte (!) gealtert. Über weite Strecken klingt er müde und nasal, trifft die Töne nicht oder hat Mühe, sie über längere Zeit zu halten. Zwar versucht er, den Umstand durch teilweise lauten Gesang wett zu machen, insgesamt hinterlässt er als Sänger aber ein trauriges Bild.

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          • King77
            Board-Legende

            • 04.08.2007
            • 14895

            #185
            Zitat von Tafka S.
            Remastered, nicht remixed - das ist ein Unterschied...
            Soll heißen: man hat den Sound etwas "voller" gestaltet; das ursprüngliche Arrangement wurde nicht verändert!

            Es sind Remixe. Remastered ist etwas anderes. Hör dir die Aufnahmen noch mal an u. dann reden wir weiter.

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            • Tafka S.
              Posting-Legende

              • 22.06.2005
              • 9755

              #186
              Ich meinte nicht das "digitally remastered" bei den Original-Bändern.
              Wenn Du einen Original-Master-Take z.B. aus den 70ern mit einem Musikbearbeitungsprogramm voller und frischer klingen lässt (nicht nur lauter), ohne Veränderungen am eigentlichen Song vorzunehmen, dann ist das ein Re-Mastern. Verändere ich die Grundstruktur, ergänze ich zusätzliche Instrumente oder baue Samples ein etc. etc., dann produziere ich einen Re-Mix.
              Als Beispiel nehme ich jetzt mal Burning Love - also, diese Version auf der "30 # 1 Hits"-Compilation klingt für mich identisch mit der Originalversion wie etwa auf der "Walk A Mile In My Shoes"-Box (dort wurde sie remastered im klassischen Sinne) - nur eben viel lebendiger, sage ich mal.

              Würdest Du sagen, dass ich damit falsch liege?

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              • King77
                Board-Legende

                • 04.08.2007
                • 14895

                #187
                Ja du liegst falsch. Die Versionen aus den 60ér u. 70ér Jahren wurden neu abgemischt für die 30 # 1 Hits.

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                • King77
                  Board-Legende

                  • 04.08.2007
                  • 14895

                  #188
                  Übrigens für einen Remix brauche ich keine zusätzlichen Instrumente od. sonst etwas dazu mischen. Es reicht ein neuer Mix bei dem man die Gewichtung der Instrumente verändert u. dadurch entsteht ein neues Klangbild.

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                  • Tafka S.
                    Posting-Legende

                    • 22.06.2005
                    • 9755

                    #189
                    Du hast recht, ich muss mir die CD demnächst noch mal anhören.

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                    • Dark Moon
                      Posting-Legende

                      • 18.08.2012
                      • 6288

                      #190
                      Zitat von A. C. van Kuijk
                      Ich finde Dein Verständnis von einem Forum und der deutschen Rechtschreibung bedenklich.
                      ...und ich finde es eine Frechheit was Du hier abziehst! Lass jeden Schreiben so gut er kann, ich finde solche Äußerungen einfach nur niederträchtig und überheblich.
                      Sowas kotzt mich nur noch an!

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                      • burroughs
                        Board-Legende

                        • 09.02.2004
                        • 56243

                        #191
                        wieso? was die Rechtschreibung angeht, hat er ausnahmsweise mal Recht

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                        • Tafka S.
                          Posting-Legende

                          • 22.06.2005
                          • 9755

                          #192
                          Zitat von A. C. van Kuijk
                          Hört man sich ELVIS RECORDED LIVE IN MEMPHIS an, so klingt der King frisch, vital und gut gelaunt. Er singt kraftvoll, trifft die Töne und hält selbige so lange, wie erforderlich.
                          Finde ich jetzt nicht wirklich, ehrlich gesagt. Wirklich kraftvoll klang der King in meinen Ohren zuletzt im Dezember 1973. Ab 1974 baute er in gleichem Maße stimmlich ab, wie er körperlich zunahm, und das ist jetzt nicht boshaft oder niederträchtig gemeint. Das wiederum widerspricht ja nicht meinem Eindruck, dass Elvis bis etwa zum Sommer 1975 immer noch sehr gut aussah. Und auch auf dem einen Foto vom Januar 1977, wo er gerade in den Wagen steigt, sieht er noch ziemlich gut aus, würde ich sagen. Aber stimmlich sind spätestens ab den Aufnahmen aus dem Mid-South Coliseum 1974 mMn Abstriche hörbar. Letztlich aber immer noch überzeugender, als dann später bei der Juni-Tournee '77, wo Elvis einem nur noch leid tun konnte. :traurig:
                          Zuletzt geändert von Tafka S.; 02.10.2014, 16:38

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                          • Gast

                            #193
                            Ich gehe vom März 1974 als "Bruchstelle" aus. Auf dieser Tour zog er seine Shows noch straight durch und überzeugte als Sänger. Schon im Sommer wurden die Wortbeiträge länger und der Gesang nachlässiger. Das FTD-Set SOLD OUT! demonstriert diese Veränderung sehr deutlich.

                            Aber Du hast natürlich mit Deiner Aussage Recht, dass Elvis im März 1974 auf der Bühne nicht mehr durchgängig die Qualität seiner Studioaufnahmen von Dezember des Vorjahres erreichte.

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                            • Tafka S.
                              Posting-Legende

                              • 22.06.2005
                              • 9755

                              #194
                              Zitat von A. C. van Kuijk
                              Ich gehe vom März 1974 als "Bruchstelle" aus. Auf dieser Tour zog er seine Shows noch straight durch und überzeugte als Sänger.
                              Verstehe, was Du meinst.

                              Schon im Sommer wurden die Wortbeiträge länger und der Gesang nachlässiger. Das FTD-Set SOLD OUT! demonstriert diese Veränderung sehr deutlich.
                              Kann ich nicht widersprechen.

                              Aber Du hast natürlich mit Deiner Aussage Recht, dass Elvis im März 1974 auf der Bühne nicht mehr durchgängig die Qualität seiner Studioaufnahmen von Dezember des Vorjahres erreichte
                              Hierbei möchte ich mich selbst dahingehend korrigieren, dass das BOULEVARD-Album vom Februar '76 rein stimmlich gesehen ein Genuss ist (hab es mir gerade erst vor ein paar Tagen wieder angehört). Dass es bis auf For The Heart und Blue Eyes nur Balladen sind, ist meiner Ansicht nach schade, aber es ändert wenig daran. Die '75er Westcoast-Sessions für TODAY können da nicht mithalten, bin ich der Meinung, und auch im Oktober '76 (bei den zweiten Graceland-Sessions, die dann später auf MOODY BLUE veröffentlicht wurden) hatte die Stimme nicht mehr dieses Charisma, würde ich sagen. Von den Live-Aufnahmen vom Frühjahr '77 will ich gar nicht erst sprechen, sie sind Vorboten der sehr flach klingenden Stimme vom Juni.
                              Auf Elvis' letzter LP zu Lebzeiten können mich nur Moody Blue, She Thinks I Still Care, Pledging My Love und He'll Have To Go stimmlich überzeugen; Way Down ist in seiner Gesamtheit (also mit der extrem modern klingenden Instrumentierung und dem unverwechselbaren Chorus feat. J.D. Sumner!) natürlich eine Granate, aber das liegt leider nicht am Klang der Leadstimme.
                              Alles in allem könnte man vielleicht sagen, dass im Verlaufe des Jahres 1974 Elvis' Jahrhundertstimme ihre Unverwechselbarkeit langsam verlor, mit einem letzten Aufblühen im Februar 1976. Würdest Du soweit mitgehen?

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                              • King77
                                Board-Legende

                                • 04.08.2007
                                • 14895

                                #195
                                Mit der Unverwechselbarkeit hat es gar nichts zu tun. Auch der Elvis von 74 - 77 ist nicht zum Verwechseln. Überhaupt hat meiner Meinung nach fast ein jedes Jahr in Elvis Karriere seine eigene Stimmfärbung so dass man oft schon das Jahr der Aufnahme einschätzen kann wenn man nur seine Stimme analysiert.

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