@ Winston danke für Dein Posting. Sehr interessant. Definitiv kein überflüssiges.
Eine gewaltige Stimme
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Mir wäre es lieber gewesen, wenn er den Song so gesungen hätte, wie er ihn im Studio aufgenommen hat.
Mir gefällt keine Liveversion von diesem Song, außer die vom December 1975, ich glaube es war die Opening Night, wo er nach der 2. Nummer darauf gleich Can't Help gesungen hat; diese Version kommt der Studioversion sehr nahe.- Übersetzen
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Mir gefällt Winstons Beitrag auch sehr gut. Nicht nur des Themas wegen, sondern weil er Quellen zu diesem Thema benennt.
Zur Diskussion muss ich sagen, das der Stimmenunfang immer wieder maßlos überbewertet ist. Er ist nicht unwichtig, gerade dann nicht, wenn Songs ihre Kraft von außergwöhnlichen Tonhöhen oder Umfängen gewinnen.
Der Wiedererkennungswert einer Stimme oder ausnehmend guten Sängers wie Elvis ist aber in erster Linie die Stimmfärbung. Die ist einzigartig wie ein Fingerabdruck. Dazu kann man erstmal nichts. Dann kommt aber die Fähigkeit dazu, die Stimme im Volumen zu kontrollieren. Also mal flach, mal großvolumig zu singen. Und als drittes kommt die Fähigkeit dazu, Vobrato und Tremolo zu nutzen.
Und all das zusammen macht eine Stimme unverwechselbar. Viele "Sänger" beherrschen diese Techniken gar nicht. Zum guten Singen gehört ein gutes Gehör, und - wie neuere Forschungen zeigen - eine hohe Intelligenz, denn ein guter Sänger denkt beim singen immer schon die nächsten 2 Sekunden vor, hört sich beim Singen einmal aus sich selbst - also so wie sich jeder Laie selbst hört-, dann aber auch "von außen'", also so, wie andere die Stimme hören, und das passt er schließlich im Idealfall zu einem guten Gesang zusammen. Gutes singen ist also ein hochkomplexer Vorgang, den nicht jeder beherrscht.
Da nützt auch gutes theoretisches Wissen nicht, wie man an Sängern wie Michael Werner oder Michael Wendler hören kann, die theoretisch referieren können, selbst aber schlechte Sänger sind.
Ich bin kein Gesangsexperte, aber das was mich an Elvis von Anfang an faszinierte und was diesen unglaublichen Wiedererkennungswert hat ist die Perfektion und Einzigartigkeit, mit der er seine Stimme und all den og. Techniken einsetzen konnte. Vor allem aber, weil er es aus einer natürlichen Intelligenz heraus lernte und beherrschte und nicht, wie die meisten anderen, technisch gelernt bekommen haben. Meiner Meinung nach gibt es keinen anderen Sänger, der so eine gewaltige emotionale Vielfalt sängerisch ausdrücken konnte.
In dem Zusammenhang verstehe ich nicht, wieso immer wieder diese vergurkte Unchained Melody Version der Moody Blue zitiert wird, in der er wirklich schlecht sang, und nur die massive Nachbearbeitung die Aufnahme rettete. Wieso wird nicht die Unchained Melody Version vom 21.6.77 zitiert, in der er wirklich perfekt wie ein Opernstar sang? Und die full Overdub Version dieser Aufnahme ist an Dramatik kaum zu überbieten. Bis heute blieb usn EMJ eine remasterte Version dieser Aufnahme (von der vor Jahren erschienenen EAP Box abgesehen), schuldig.- Übersetzen
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Wenn dem tatsächlich so wäre, dann können wir auch gleich Grammys und sämtliche andere Musikpreise sowie Statistiken darüber abschaffen. Der Erfolg eines Sängers bemisst sich einerseits am kommerziellen Erfolg, andererseits an seiner Beliebtheit - insgesamt, oder eines einzelnen Albums, oder seiner Präsenz und seiner Wirkung auf die Menschen. Und söebstverständlich werden seit jeher Sänger jeder Coleur miteinander vergleichen. Seit jeher ist die Antriebskraft eines jeden Sängers Inspiration und Vorbild durch andere Sänger. Sei es im Nacheifern, im besser machen, im sich-abgrenzen, oder in eigenständigen neuen Creationen. Immer hat alles auch mit Vergleichen zu tun.- Übersetzen
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