Hatten Schlagerfuzzis mehr Fans als Elvis? Verkaufszahlen im deutschen Raum...

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  • Gilla
    Board-Legende

    • 05.02.2007
    • 14776

    #61
    Sehr plausibel, deine Antwort, Charro
    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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    • burroughs
      Board-Legende

      • 09.02.2004
      • 56243

      #62
      Zitat von Gilla
      Die spannende Frage hierbei wäre, warum dort und nicht bei uns ?
      weil ihr schon damals einen fürchterlich miesen geschmack hattet vielleicht

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      • Gilla
        Board-Legende

        • 05.02.2007
        • 14776

        #63
        Ich hatte ja keinen Plattenspieler, erst ab 1965, haha...
        *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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        • michael grasberger
          Posting-Legende

          • 16.02.2006
          • 9974

          #64
          Zitat von charro

          Wenn man daneben die tatsächlichen "Gradmesser" heranzieht, dann fand Elvis & der Rock 'n' Roll in den 50er Jahren grundsätzlich in der breiten Öffentlichkeit nicht statt. Auch wenn er die absolut treibende Kraft der Jugendkultur war, denn die befand sich ja selbst in der Form erst in der Entwicklung.
          schon wahr, aber der kommerziell ungleich erfolgreichere peter kraus wurde ja auch von den jungen gekauft und in die charts gehievt. das war ja damals auch teeniemusik.

          die sprache spielt sicher eine rolle bei der pop-verspätung in deutschland und österreich. in den skandinavischen ländern wurde und wird weniger synchronisiert, weshalb die leute dort tendenziell wesentlich besser englisch sprechen und auch kulturell stärker angloamerikanisch geprägt sind.

          (sorry, wenn ich schon wieder mit bob dylan als vergleich komme, aber der hat z.b. 1966 eine europatour gemacht, wo er in england, skandinavien und frankreich gespielt hat. in deutschland allerdings erst 1978, in österreich überhaupt erst 1981.)

          was mich noch interessieren würde: ab wann hat es in deutschland einen radiosender eigens für popmusik gegeben?
          bei uns war das, wie erwähnt, erst 1967 der fall.

          "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
          (Nick Tosches)

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          • Loverdoll
            Gehört zum Inventar

            • 16.01.2010
            • 3945

            #65
            Ich selbst habe Fats Domino mitte der 70 er in der Stadthalle gesehen. Seine Musik war natürlich viel früher zu hören!

            Im Radio waren die frühen amerikanischen Hits nicht zu hören, aber in den Tanzschulen, Tanzpaläste! Die gab es in Wien seit 1955 und da nicht wenige. Ich weiß von meiner Nachbarin (88 Jahre), das ihr Mann ein sehr guter Rock'n Roll und Boogie Tänzer war und sie damals( 57) am Wochenende immer irgendwo am Tanzen waren. Die amerikanischen Hits wurden aber damals nicht überall gespielt. Die Jungen Leute kamen aber mit Rock'n Roll, Blues usw. in Berührung, lang bevor man diese im Radio hörte. Vielleicht kann ich mal erfragen, wo damals die Platten gekauft wurden


            In Frankreich dürfte es auch erst 1960 einen entsprechenden Sender gegeben haben!


            When I first heard his music I was 13 years old. In that time there were no commercial radio stations in Holland. The only pop program I remember had a frequency of one hour every week, it was called "Tijd voor Teenagers" (Time for teenagers) and the guy who presented this did a short review on the Billboard Hot 100; so the first Fats Domino records I heard in 1960 were in fact almost his last releases for the Imperial label. So I became a fan and I was treasure huntin' in every recordshop in Amsterdam.I bought a lot of singles and a couple of longplays. I had two good friends, one of 'm collected every Cliff Richard record, the other collected Buddy Holly records and of course we tried very hard to convince each other why Fats, Buddy or Cliff were the best. (Fats of course , and now in the right, still subjective, perspective my second choice is Elvis Presley. Later, when the Beatles and Stones became popular I lost temporarely interest in the pre-Beatles R&B and I even sold my Fats records. In the 70's I returned to the roots, so everything I lost is back now (and more). (Jelte van der Zee)


            (Quelle fatsonline)
            Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß
            Johann Seume, 1763 - 1810, dt. Schriftsteller

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            • Jesse
              Board-Legende

              • 03.01.2007
              • 21508

              #66
              Soweit ich weiss gab es doch damals amerikanische Sender (Rias) auf denen durchaus amerikanische Sänger und Bands zu hören waren. Mir wurde erzählt, dass viele deutsche Jugendliche, soweit sie Radios besaßen mit denen sie die Sender empfangen konnten, auch diese Musik hörten. Gerade daher kannten sie ja all das, was aus "Amerika" herüberschwappte und dort grad uptodate war.

              Ich bin der festen Überzeugung, dass das auch einen Großteil des jugendlichen Geschmacks formte. Leider war aber auch das jugendliche Publikum damals nicht das Zahlungskräftigste.



              Jesse

              Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




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              • leolinchen
                Foren-Experte

                • 09.02.2009
                • 743

                #67
                Genau, Jesse,

                Ich habe in den 70er Jahren den amerikanischen Sender AFN gehört. Wer kennt noch die Wolfman-Jack-Show? Was war das doch für eine "andere"Musik . Hier ein interessanter Artikel aus der AZ:




                http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/70-Jahre-AFN-Rock-n-Roll-fuer-Germany-id26010751.htm

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                • tyrone
                  Gehört zum Inventar

                  • 30.11.2008
                  • 1845

                  #68
                  Zitat von charro
                  Insoweit gehst Du allerdings von einem falschen Ansatzpunkt aus:
                  wenn in den 50er Jahren das Hauptmedium die Single war, dann ist dies durchaus gleichzustellen mit den späteren Jahren, in denen das Album das Hauptmedium ist.
                  Zudem: wenn Du Dir die Diskographien etwa der genannten Bands anschaust, dann sind all die Songs, welche man von denen im Grunde nach kennt, sämtlichst als Single veröffentlicht worden, dennoch hat es zum Hit nie gereicht.

                  Wenn man daneben die tatsächlichen "Gradmesser" heranzieht, dann fand Elvis & der Rock 'n' Roll in den 50er Jahren grundsätzlich in der breiten Öffentlichkeit nicht statt. Auch wenn er die absolut treibende Kraft der Jugendkultur war, denn die befand sich ja selbst in der Form erst in der Entwicklung. Das mag aus heutiger Sicht lächerlich sein, war aber damals gesellschaftliche Realität. Daher stellt sich eigentlich die Frage nicht, warum Elvis & Co in den 50er Jahren nicht in den deutschen Charts vertreten waren. Im Übrigen dürfte das Phänomen in vielen europäischen Ländern bestehen. Kann mir nicht vorstellen, dass Elvis etwa in Frankreich oder Spanien etliche top-10-Hits in den 50ern hatte.

                  es ging darum das diese bands stadien füllen ohne grosse singlehits.

                  ich wollte mit meinem posting darauf hinweisen das die verkaufszahlen dieser bands durchaus stadiontauglich sind, nur das es bei metallica bzw. ac/dc eben die alben sind welche sich millionenfach verkaufen.

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                  • Zollerhess
                    Foren-Experte

                    • 12.01.2013
                    • 996

                    #69
                    Chartplatzierungen wurden generell immer anderst gezählt. Die deutschen Radiosender spielten in den 50èrn überhaupt keine Musik von Elvis. Nur amerikanische Kanäle in Deutschland brachten es. So erzählt es der Klaus Ilge. Es wurde nicht nur der Verkauf für die Charts gezählt, sondern auch das Abspielen im Radio. Dadurch hatte er schlechte Platzierungen. Gezählt wurde eh erst Ende der 50`s. Deshalb bekam Elvis posthum bessere Bewertungen, weil vor ein paar Jahren rückwirkend gezählt wurde. Deshalb hat Elvis in Deutschland nicht viel gerissen. Auch in den USA nicht, weil "E" dort zu bekannt war. Die Engländer hingegen waren und sind im Kaufrausch. Selbst die Anzahl für Gold und Platinvergabe hat sich geändert. Bei Wikipedia wird Elvis im Tonträgerverkauf als größter Solokünstler beschrieben, doch weil die Angaben vieler Länder nicht stimmt oder einfach nur geschätzt sind fehlen viele Musiker auf der Liste. Im Guiness Buch der Rekorde hingegen wird Michael Jackson mit 750 Mio als größter Tonträgerverkäufer genannt. RCA hingegen schrieb bereits 1986, dass Elvis 1,6 Milliarde verkauft hat. Im Guiness wird aber auch Bing Crosby erwähnt, Elvis soll auch so viele wie Bing verkauft haben, was aber nicht belegbar sei.

                    Jetzt stell ich hier mal die Gegenfrage: Wenn es schon keine offizielle Liste mit Tonträgerverkauf gibt, ..., wo kann man sehen wer die meisten Gold, Platin, Super Platin usw verliehen bekommen hat???

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                    • charro
                      Posting-Legende

                      • 02.09.2005
                      • 8583

                      #70
                      Zitat von Zollerhess
                      Deshalb hat Elvis in Deutschland nicht viel gerissen. Auch in den USA nicht, weil "E" dort zu bekannt war.
                      Wovon sprichst Du denn jetzt? Wo hat er in den USA in den 50ern "nichts gerissen"? Reden wir jetzt von den gleichen 50ern?


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                      • MysteryTrain
                        Posting-Legende

                        • 12.07.2008
                        • 7260

                        #71
                        Ich denke, dass Deutschland (oder die deutschsprachigen Länder) da eine Ausnahme darstellt, denn in den anderen europäischen Ländern war Elvis auch kommerziell erfolgreicher (Holland, Belgien, besonders England usw.).
                        Elvis war in Deutschland deshalb nicht erfolgreich, da in den 50ern und frühen 60ern Jugendkultur und Schallplattenindustrie zwei Paar Schuhe waren. Seitens der Schallplattenindustrie gab man lieber selbst vor, was erfolgreich sein darf und was nicht. Die Jugend war auch noch keine lukrative Käuferschicht so wie heute.
                        Es gibt auch zahlreiche Beispiele aus der deutschsprachigen "Schlagerszene", die zeigen, dass sogar da vorgegeben wurde, was produziert werden durfte und was nicht (Beispiele: Udo Jürgens, Roy Black, Alexandra ...). Heile-Welt-Liedchen, die weder mit Text noch mit der Musik aneckten oder provozierten - das war gewünscht. Udo Jürgens und die viel zu früh gestorbene Alexandra z.B. wollten selbst geschriebene Chansons aufnehmen (auch in französischer Sprache) und hatten die größten Probleme damit bei ihren Plattenfirmen.

                        In diese heile Schlagerwelt der 50er Jahre platzte nun diese "Heulboje" aus Amerika hinein, die so völlig anders war als alles was bisher da war. Das Radio war damals ein sehr wichtiges Instrument um Musik populär zu machen. Diese Sendervielfalt wie heute gab es nicht. Man machte Programm für das Publikum von 0-99 und das fiel nun mal sehr erwachsenen-lastig aus. Jazz-Musik galt als das Äußerste, gerade noch Vertretbare, was man aus Amerika zuließ (natürlich auch meist von deutschen Interpreten gespielt).

                        Kurz gesagt: Man war bei Elvis extrem skeptisch und deshalb wurde er auch kaum im Radio gespielt. Wer Glück hatte, konnte ihn auf AFN hören. Aus heutiger Sicht kann man sagen, dass diese Skepsis nicht an vielleicht mangelnder Qualität der Musik lag (denn wieso war er sonst fast überall erfolgreicher?). Es lag an der Situation im Nachkriegsdeutschland, in der nicht abschätzbare neue Strömungen nicht gern gesehen waren. Alles musste kontrolliert, harmonisch und auf gar keinen Fall provokant sein.

                        Diese Situation hatte sich Ende der 60er auch in Deutschland geändert, gerade noch rechtzeitig zu Elvis' (wenn wir es ganz ehrlich zugeben) letzten wirklich herausragenden Studioproduktionen und er landete auch prompt einen Nr. 1 Hit. Allerdings war da seine ganz große Zeit bereits eigentlich vorbei, denn vom "Live-Elvis" hatte man in Europa nicht viel. TTWII und EOT wurden glaube ich nur in wenigen Kinos gezeigt und auch bei Aloha war man wieder sehr skeptisch, ob man es überhaupt senden soll.

                        Deutschland war und ist nun mal kein Elvisland. Schade, aber so war es nun mal.

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                        • Tommy Cashels72
                          Kommt langsam in Fahrt

                          • 05.07.2013
                          • 142

                          #72
                          Soweit ich es weiss hat Elvis Presley zwischen 1957-1977 immerhin 12 Songs in den deutschen Top-10 Single-Charts gehabt. Wenn das so stimmt ist es sicherlich kein herausragendes Ergebnis im Vergleich zu Ländern wie die USA,England,Australien und Südafrika - aber dennoch nicht so schlecht.

                          Kommentar

                          • allerteuerste
                            Gehört zum Inventar

                            • 27.06.2004
                            • 3089

                            #73
                            Zitat von MysteryTrain
                            Es gibt auch zahlreiche Beispiele aus der deutschsprachigen "Schlagerszene", die zeigen, dass sogar da vorgegeben wurde,
                            Ein auch in den USA nicht unbekanntes Phänomen. Auch dort wurde zB die sogenannte Race-Music nicht von allen Sendern gespielt, ebenso wenig konnte einfach jeder in jedem Studio "sein Zeugs" singen und spielen.
                            Gerade in dieser Hinsicht war ja Sam Philips der rettende Hafen. Aber im Prinzip tat ja auch Elvis brav, was man ihm vorschlug.

                            Zitat von MysteryTrain
                            In diese heile Schlagerwelt der 50er Jahre platzte nun diese "Heulboje"
                            Ditto. Als Elvis & Co über Amerika herfielen, wurden sie größtenteils wie die Pest gehandelt. In Sachen Elvis ein Hohn, da dieser Knabe sich selbst nie als Revoluzzer sah und auch dementsprechend schockiert darüber war, was andere so alles in ihm zu sehen glaubten.
                            Trotz diverser Versuche, ihn in eine Musiknische zu schieben, war er lange nur erfolgreich in seinen südstaatlichen Heimatgefilden, denn wie wir wissen, scheiterten ja frühere Versuche (Las Vegas), ihn salonfähig zu machen.

                            So richtig gesellschaftsfähig wurde er erst nach seiner Militärzeit - als seine Musik in erster Linie nicht mehr der wilde R'n'R war. Manchmal denke ich, ohne diesen Karrieregriff wäre womöglich auch Elvis, wie die meisten anderen R'n'Roller, nach kurzer Zeit in der Versenkung versunken.

                            Dank seiner, für die Öffentlichkeit zelebrieten, "Sinneswandlung" bauten sich seine Popularität und vor allem auch sein Einfluss weiter aus, während sich seine Kollegen dank Elvis Windschatten eine ganze Weile länger halten konnten, als dies alleine von der Kurzlebigkeit des R'n'R her zu erwarten gewesen wäre. Viele von ihnen verschwanden, einige wurden dank der 60er Entwicklung in Europa, vor allem auch, weil Berühmtheiten wie die Beatles oder The Stones sie als ihre musikalischen Vorbilder über den Teich holten, wieder hervorkramt und hatten daher ihre zweiten, vor allem 60er Jahr, Karrieren hierzulande.

                            Und hier natürlich, eigentlich mehr als logisch, verstärkt in Ländern, in denen sie auch sprachlich verstanden wurden.
                            Was im Übrigen auch nicht im Mindesten verwundert, denn auch ein Revolutionär möchte verstehen, was sein Held so vor sich hinbrabbelt bzw singt.
                            "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

                            Kommentar

                            • michael grasberger
                              Posting-Legende

                              • 16.02.2006
                              • 9974

                              #74
                              Zitat von allerteuerste
                              Ein auch in den USA nicht unbekanntes Phänomen. Auch dort wurde zB die sogenannte Race-Music nicht von allen Sendern gespielt,

                              natürlich nicht, aber jeder konnte die entsprechenden sender empfangen, und die kids hörten die wilde neue musik , die die vorwiegend schwarzen sender spielten, unter der bettdecke. das war ein massenphänomen im amerika der nachkriegszeit.

                              Zitat von allerteuerste
                              war er lange nur erfolgreich in seinen südstaatlichen Heimatgefilden, denn wie wir wissen, scheiterten ja frühere Versuche (Las Vegas), ihn salonfähig zu machen.

                              das stimmt so nicht. er hat es innerhalb von nur 2 jahren von einem regional bekannten sänger zum superstar gebracht. 1956 kannte in amerika JEDER elvis presley, nicht zuletzt aufgrund der landesweit übertragenen fernsehauftritte.
                              salonfähig war er sicher nicht, sehr wohl aber kommerziell enorm erfolgreich.

                              "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                              (Nick Tosches)

                              Kommentar

                              • michael grasberger
                                Posting-Legende

                                • 16.02.2006
                                • 9974

                                #75
                                Zitat von MysteryTrain
                                Elvis war in Deutschland deshalb nicht erfolgreich, da in den 50ern und frühen 60ern Jugendkultur und Schallplattenindustrie zwei Paar Schuhe waren. Seitens der Schallplattenindustrie gab man lieber selbst vor, was erfolgreich sein darf und was nicht. Die Jugend war auch noch keine lukrative Käuferschicht so wie heute.
                                sehr gute beobachtung.
                                in den staaten hatten die jugendlichen in den 50ern ohne zweifel eine viel höhere kaufkraft als die deutsche nachkriegsjugend. entsprechend wichtig war dort der teenagermarkt.
                                eins ist mir trotzdem noch nicht ganz klar: wer waren die vielen käufer der peter kraus-platten?

                                "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                                (Nick Tosches)

                                Kommentar

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