Filmsongs / Soundtracks

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  • Gast

    #106
    Warum hätte er sich dann beklagen sollen?

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    • cos
      Board-Legende

      • 11.01.2004
      • 26466

      #107
      Ganz normal und passiert 1000fach in der Welt. Man findet seine Arbeit öde, man will mehr, aber man kann nicht. Man kann nicht, wenn man nicht wirklich will. Normales Gejammer, aber trotzdem im alten Trott weiterleben. Veränderungen bedeuten auch immer Einschnitte. Ich hätte damals auch weiterhin den langweiligen Job des Bürokaufmanns machen können, habe aber eine neue Ausbildung zum Koch angefangen. Ergo eine zeitlang auf einiges an Geld verzichtet, um nachher dann wieder Erfolg zu haben. Aber eben diese "Zwischenzeit" ist es, die manche abhält. Nenn es Angst, Faulheit, Feigheit oder eine Mischung aus Allem.

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      • Winston

        #108
        Ich finde es durchaus normal, dass man sich über seine Arbeit beschwert und trotzdem versucht finanziell das Optimum zu erreichen. Vielleicht sollte man einmal anerkennen, das Elvis einen Job hatte und nicht aus Lust und Laune versucht hat, seine Träume zu verwirklichen.

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        • Gilla
          Board-Legende

          • 05.02.2007
          • 14776

          #109
          Zitat von A. C. van Kuijk
          Warum hat er dann nochmal bei MGM (4 Filme) und PARAMOUNT (1 Film) unterschrieben? Warum unterschrieb er bei UNITED ARTISTS (2 Filme), NATIONAL GENERAL (1 Film) und NBC/UNIVERSAL (1 Film und eine Weihnachs-Show fürs Fernsehen)?
          Meinst du nicht, man kann mit etwas unzufrieden sein und doch zähneknirschend seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen? Man muss es doch nicht jedesmal wiederholen, dass Elvis nicht wirklich frei in seinen Entscheidungen war. Von ihm und seinem Geld waren viele Menschen abhängig. Da konnte er nicht einfach mal mit Hollywood aufhören, ohne etwas anderes zu haben.

          Wie ich schon sagte, Mitte der 60er ist Elvis in eine Sinnkrise geraten. Nach dem Besuch der Beatles 65 bei ihm, ist ihm erst recht bewusst geworden, dass er Musiker ist und er eigentlich die Musikerszene beherrscht hat und nicht die Beatles. Natürlich war auch das Vergangenheit, aber er war Musiker und Sänger durch und durch.

          Elvis hat oft auch unterschrieben, ohne die Drehbücher gelesen zu haben, weil er wusste, dass es doch wieder der gleiche Schrott war wie vorher, so sagte er mal.
          *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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          • JackWarner

            #110
            Zitat von A. C. van Kuijk
            Warum hat er dann nochmal bei MGM (4 Filme) und PARAMOUNT (1 Film) unterschrieben? Warum unterschrieb er bei UNITED ARTISTS (2 Filme), NATIONAL GENERAL (1 Film) und NBC/UNIVERSAL (1 Film und eine Weihnachs-Show fürs Fernsehen)?
            Du widersprichst Dir doch selber permanent. Hast Du nicht gesagt, er hätte das ohnehin nur aus Kommerz-Gründen gemacht ? Da wäre es ja noch logischer, dass er die Verträge unterschrieben hat, OBWOHL er nichts von den Filmen hielt. Oder um welche neue Theorie geht es nun wieder, die Dir dein geniales Denksystem diktiert hat ??

            Mach dir doch erst einmal ein paar Tage deine Gedanken und poste DANN nochmal. Das gibt jedenfalls keinen Sinn, was du da schreibst.

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            • JackWarner

              #111
              Zitat von sapperlot
              Lieber @jack,
              deine Texte lese ich (unter anderen) sehr gerne und stimme dir häufig zu.
              Doch nicht, was eine "erfolgreiche Symbiose" angeht. Jenseits der frühkindlichen Entwicklung ist eine symbiotische Beziehung immer ungut, weil sie schmarotzerhaft und dadurch nicht fruchtbar,
              Man muss ja nun den Begriff "Symbiose" nicht in alle Bestandteile zermahlen und nochmal unter die Lupe legen und zusätzlich biologisch abbaubar verwerten. Symbiose ist für mich in aller erster Linie eine Gemeinschaft, zwei voneiander Abhängigen, die sich ergänzen und voneinander profitieren. Und das durchaus in konstruktiver Form, die beide vorwärts bringt.

              Die Definition aus dem Biologiebuch würde ich hier nicht unbedingt 1:1 anwenden.

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              • Wisdomy

                #112
                Zitat von King77
                Bei mir nicht. So schlecht war das Paradise Hawaiian Style Album gar nicht wie es gerne von allen nach geplappert wird.
                Sand Castles, This Is My Heaven,
                Sehe ich auch so, zwei wunderschöne Songs sogar. Man muss ja nicht immer auf den Text achten sondern kann sich einfach vom melodischen Gesamteindruck des Songs tragen lassen.

                Zitat von JackWarner
                Ich habe manchmal das Gefühl, man müsse sich schämen, die Soundtracks zu mögen. Wenn man mal von ein paar Fehlgriffen absieht, finde ich doch, dass da durchaus ein paar schmissige Nummern dabei sind und unzählige viele schöne Balladen. Ich mag die Soundtracks.
                Ich auch. Nicht durchgehend, aber vieles. Ich mag die ST auch deshalb, weil sie oft völlig andere Songs sind die man von Elvis sonst so kennt und die man üblicherweise damals sang.

                Aber klar, wer argumentiert, er hätte lieber ernstzunehmende Alben produzieren sollen, vergeudete Zeit und vergeudetes Talent sieht, hat auch Recht.

                Elvis war damals damit weit weg von der aktuellen Musik, was man ihm bis heute vorwirft. Er hat damit aber eine Tür aufgemacht, eben auch mal etwas völlig anderes als die gängige Pop-Sch...zu machen. Gut, nun kann man sagen, "dafür hat er andere Sch... gesungen". Mag sein. Und ehrlich gesagt....klar, ich hätte gern ein Blues Album gehabt etc. - aber irgendwie bin ich ein bisschen Stolz auf diese Filmsoundtracks. Manche von denen scheinen wie aus der Zeit gefallen und sind unheimlich stimmungsvoll. Wenn Kunst darin besteht, Menschen zu unterhalten und emotional anzusprechen, dann hat er das mit diesen Soundtracks auch geschafft. Wieso also muss der Maßstab immer sein, das die Musik aktuell, gängigen Chartkriterien und einer angemessenen Ernsthaftigkeit entsprechen muss?

                Zitat von TheKing
                Also ich höre bei den Paradise Hawaiin Style Sessions zwar einen gutgelaunten Elvis, aber ich höre auch, dass er sich quasi über das dummdreiste Material amüsiert
                Aber eigentliich hätte er rebelieren und sich weigern müssen und anderes Material fordern müssen wenn es ihm nicht gefallen hat. Vielleicht auch mal selbst suchen. Egal welche Lebensumstände, welchen Manager und welche Verträge es gab - ER war der Künstler.

                Zitat von TheKing
                unabhängig wer den einzelnen Titel nun geschrieben hat, sind es zum Teil zweitklassige Kompositionen, die man unserem Meistersänger vorgelegt hat
                Elvis hat auch erstklassiges Material im Lauf seiner Karriere vorgelegt bekommen, das er zweitklassig gesungen hat. Und beides ist nicht entscheidend für kommerziellen Erfolg.

                Zitat von King77
                Es gibt kaum einen Sänger der so viel aufgenommen hat wie Elvis. So sind halt auch diverse Gurken dabei. Auf der anderen Seite nennt mir mal einen Musiker der nur spitzen Songs gemacht hat. Einer besser als der andere. Den gibt es nicht.
                Exakt so sehe ich das auch, und Elvis war bei allen Künstlern derjenige mit der mit Abstand größten Bandbreite.
                Die meisten Künstler können nur ein Genre, und das ihr Leben lang. Im Prinzip gleicht ein Album dem anderen.
                Künstler, die Albem verschiedenen Genres produzieren sind schon vergleichsweise selten.

                Nennt mir mal Rockkünstler, die genauso selbstverständlich auch Popalben produzieren. Aber okay, da mag einem noch nicht wenig einfallen, das ist noch halbwegs gängig.

                Aber dann nennt mir mal Künstler, die genauso selbstverständlich, ernsthaft - und erfolgreich - Gospelalben produzieren.

                Die dann auch noch Weihnachtsallben aufgenommen haben. Ernsthafte, traditionell, wie Elvis, nicht dieser alberne Pop-Kitsch.

                Tja, und die dann auch noch deutsche Volkslieder auf deutsch und englisch, orientalische Lieder, italienische Lieder auf italienisch, spanische Lieder auf spanisch singen.

                Und dann auch noch irgendwelche komischen Songs (viele Filmsonsg eben), bei denen keiner so richtig weiß, wo sie eigentlich hingehören und was sie bedeuten sollen.

                Und das alles zusammen bei einem einzigen Künstler. Mir fällt da ad hoc nur ein Künstler ein: Nana Mouskouri.

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                • King77
                  Board-Legende

                  • 04.08.2007
                  • 14908

                  #113
                  Einen richtigen R+R Song habe ich aber von Nana Mouskouri auch noch nie gehört.

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                  • tyrone
                    Gehört zum Inventar

                    • 30.11.2008
                    • 1845

                    #114
                    [ame="http://www.youtube.com/watch?v=b-7NZDhVUdQ"]FvD Nana Mouskouri - YouTube[/ame]

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                    • tyrone
                      Gehört zum Inventar

                      • 30.11.2008
                      • 1845

                      #115
                      Zitat von Wisdomy
                      Exakt so sehe ich das auch, und Elvis war bei allen Künstlern derjenige mit der mit Abstand größten Bandbreite.
                      Die meisten Künstler können nur ein Genre, und das ihr Leben lang. Im Prinzip gleicht ein Album dem anderen.
                      .
                      öh.............., nein.

                      beatles
                      queen
                      die ärzte
                      mr bungle

                      und viele viele andere

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                      • Wisdomy

                        #116
                        Gerade die Beatles sind für mich ein schlechtes Beispiel. Großartige, eine der weltbesten Nummern die man so kennt im Reportoire - aber egal welches Lied ich höre, es ist alles der gleiche blecherne, typische 60s und typische Beatles Sound. Bis auf Let It Be, Yesterday und Lennons Imagine mag ich den Schrottsound nicht hören wollen. Egal welches Album ich höre: Beatles Sound.

                        Die Ärzte: Großartige Band, großartige Songs. Aber die Ärzte eben: Der Sound ist ebenfalls immer der gleiche.

                        Queen: Mercury einer der großartigsten Entrertainer und Sänger die ich kenne. Auch wenn hier der Sound aller seiner Aufnahmen schon wesentlich differenter in sich ist als bei den Beatles und den Ärzten, erkennt man den Queen Sound ebenfalls sofort. Weil er eben typisch und gleichbleibend ist.

                        Ich meine das alles nicht negativ, das schmälert nicht den Erfolg der Bands, wobei ich nur schwer verbergen kann, das ich die Beatles bis auf die 3 genannten Songs für völlig überbewertet halte.

                        Ich meine aber etwas völlig anderes.
                        Auch wenn man Elvis' Stimme sofort erkennt, egal welches Lied man hört, so ist sein Soundreportoire riesig. Vor allem über die Dekaden. Der 50er Sound ist etwas anderes als die frühen 60er (zumal ja schon der SUN Sound unverwechselbar anders als der RCA Sound war), die frühen 60er wieder klingen ganz anderes als die späten 60er, das 69er Memphis Material ist wieder überhaupt nicht vergleichbar mit allem anderen, und noch sehr viel weiter außerhalb stehen die ganzen Filmsongs. Die 70er klingen wieder völlig anders als die 60er, und auch wenn die 70er in sich wesentlich konsistenter waren, so schafft es Elvis auch hier, Songs einzuspielen, die einen völlig eigenständigen Sound haben.
                        Zum rein technischen kommt der ungeheure Wandel in Elvis' Stimme, die das alles noch verstärkt. der 57er Elvis klingt anders als der 60er, der klingt anders als der 66er, in den Jahren 68 und 69 klingt Elvis ganz anders als alle anderen Jahre zuvor.
                        1970 fängt sich seine Stimme langsam wieder und wird wieder weicher und nuancierter gegenüber 68/69. Der 72 Elvis klingt wiederum anders als der 70er, und ab 75 klingt Elvis wieder anders als alle Jahre zuvor.

                        Das alles zusammen, die unglaubliche musikalische Vielfalt - auch mit viel Schrott dazwischen - und die riesige Wandlungsfähigkeit von Elvis' Stimme macht Elvis einzigartig.

                        So, und nun zurück zu den Beatles, Queen und die Ärzte. Oder zu Nana Mouskouri. Da kann ich hören was ich will: Unterschiedliche Songs, aber immer der selbe Sound, immer die gleiche Stimme, über all die Jahre hinweg.

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                        • TheKing
                          Board-Legende

                          • 19.06.2006
                          • 20721

                          #117
                          Also was Du über die Beatles sagst, stimmt einfach nicht. Die haben auch ganz unterschiedliche Phasen gehabt zwischen dem ersten Album "Please Please Me" und dem letzten "Let it be", wobei das wirklich zuletzt aufgenommene die "Abbey Road" ist. Wenn man das "White Album" anhört oder sie "St. Pepper" dann hat man da Balladen, Blues, Rock, experimentelle Musik fast schon, einfache akustische Songs und dann wieder krasse Nummern mit Orchestersound, von "A day in Life" über "Helter Skelter" zu "Mother Natures son" Also da hast Du Dich nicht den Beatles befasst, sorry.
                          Ohne Worte!

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                          • cos
                            Board-Legende

                            • 11.01.2004
                            • 26466

                            #118
                            Pop/Rock, Rock'n Roll, Gospel, Weihnachtsmusik, deutsche Lieder, anderssprachige Lieder, Filmsongs...ja Elvis und Johnny Cash haben einiges drauf.

                            Kommentar

                            • Charles Hardin
                              Foren-Profi

                              • 10.09.2013
                              • 365

                              #119
                              Zitat von Wisdomy
                              Gerade die Beatles sind für mich ein schlechtes Beispiel. Großartige, eine der weltbesten Nummern die man so kennt im Reportoire - aber egal welches Lied ich höre, es ist alles der gleiche blecherne, typische 60s und typische Beatles Sound. Bis auf Let It Be, Yesterday und Lennons Imagine mag ich den Schrottsound nicht hören wollen. Egal welches Album ich höre: Beatles Sound.

                              Die Beatles Alben bis 1965 haben tatsächlich hohen Wiedererkennungswert, tatsächlich klingen diese Alben ziemlich ähnlich. Erst in der psychedelischen Phase ändert sich der Sound, allerdings nicht unbedingt ins Positive, da die Unmengen an Overdubs die Songs zuscheißen.
                              Tut mir leid liebe Beatlesfans der späteren Jahre, aber ich stehe mehr auf die frühen Beatles.


                              Zitat von Wisdomy
                              Die Ärzte: Großartige Band, großartige Songs. Aber die Ärzte eben: Der Sound ist ebenfalls immer der gleiche.
                              In den 90er Jahren habe ich mehrere Ärztekonzerte besucht, das letzte im Grazer Orpheum 1996.
                              Die Ärzte waren die Band meiner wilden Jugendjahre, ich habe alle Alben bis zur Planet Punk rauf und runter gespielt und alle Texte auswendig mitgrölen können. Nach der Planet Punk wuchs ich aus der Ärzte Phase raus.
                              Egal, was ich eigentlich sagen wollte - die Ärzte haben es auch damals schon geschafft, verschiedene Musikstile zu bedienen, wenn auch ohne ernsthaften Anspruch. Bei den Ärzten finden sich Anleihen von Rockabilly, Pop, Disco, Country, Heavy Metal usw.
                              Für eine Punk Band haben die mittlerweile auch nicht mehr ganz jungen Herren doch einiges drauf.[/QUOTE]

                              Zitat von Wisdomy
                              Queen: Mercury einer der großartigsten Entrertainer und Sänger die ich kenne. Auch wenn hier der Sound aller seiner Aufnahmen schon wesentlich differenter in sich ist als bei den Beatles und den Ärzten, erkennt man den Queen Sound ebenfalls sofort. Weil er eben typisch und gleichbleibend ist.
                              Du hast es mit dem Sound, was?
                              Wenn eine Band einen typischen Sound besitzt, muss das ja nix negatives sein.
                              Wenn du AC/DC als Beispiel aufgeführt hättest, da hätte ich dir sofort und ohne Widerspruch zugestimmt, denn die Band kling seit über 40 Jahren bei jedem Song vollkommen gleich.
                              Auch Queen hat eine Wandlung beschritten, die 70er Jahre Alben sind wersentlich härter und rockiger, während die 80er Jahre Alben mehr Popeinflüsse hören lassen.

                              Also so ganz kann ich dir nicht zustimmen, aber trotzdem interessanter Gedankengang und auch Sichtweise, wäre eine gesonderte spannende Diskussion wert.
                              Hat die Seele Angst vorm Tode,
                              hat sie lieben nie gelernt.....

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                              • tyrone
                                Gehört zum Inventar

                                • 30.11.2008
                                • 1845

                                #120
                                die bands habe haben natürlich wiedererkennungswert - aber sie bedienen verschiedene stile.

                                die ärzte bedienen die verschiedenen stile (punk, rock, metal, country, balladen, surf musik, jazz und was noch) zumindest auf tonträger alle perfekt (wenn auch zum teil mit hilfe von gastmusikern).

                                live hauts nicht ganz so hin... bei einer drei mann kombo aber auch normal und wer schon mal auf einem ärzte konzert war dem ist klar, da gehts auch nicht um perfekte rekonstruktion der studio werke

                                die beatles haben alleine auf dem white album fast alles an stilen abgedeckt was man damals so bieten konnte. alleine mccartney hatte "back in the ussr" (rock`n`roll), blackbird (ballade, folk), helter skelter (metal/punk artig) und honey pie (swing) - und das sind auch noch alles geniale songs!

                                queen hatten rock, oper, rock`n`roll, swing und keine ahnung was noch alles im reportuar. mit den 80èr queen kenne ich mich nicht so aus, aber die stillistische vielfalt alleine auf ihrem referenzwerk (a night at the opera) ist beeindruckend.

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