Filmsongs / Soundtracks

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  • Hunka Hunka 1860
    Gehört zum Inventar

    • 23.11.2007
    • 3804

    #121
    Zitat von tyrone
    die ärzte bedienen die verschiedenen stile (punk, rock, metal, country, balladen, surf musik, jazz und was noch)
    Off-Topic:

    Da kommt noch ein bisschen was zusammen, denk mal an Songs wie "Wenn es Abend wird", "FaFaFa", "Monika", "Kaperfahrt" oder "Meine Ex(plodierte Freundin)"


    Also wer behauptet Die Ärzte oder vor allem die Beatles hätten immer gleich geklungen, hat sich mit der Musik der beiden Bands nicht auseinandergesetzt.

    Kommentar

    • Hunka Hunka 1860
      Gehört zum Inventar

      • 23.11.2007
      • 3804

      #122
      Zitat von Charles Hardin
      Bei den Ärzten

      Off-Topic:

      "Bei den Ärzten" gibt's nicht. Wenn dann "Bei den Die Ärzte" .

      Kommentar

      • Charles Hardin
        Foren-Profi

        • 10.09.2013
        • 365

        #123
        Jössas, ein blöder Fehler! Selbstverfreilich muss es Die Ärzte heißen!
        Immer diese Schlampigkeitsfehler, fehlt nur noch dass ich Elwis schreibe
        Hat die Seele Angst vorm Tode,
        hat sie lieben nie gelernt.....

        Kommentar

        • Hunka Hunka 1860
          Gehört zum Inventar

          • 23.11.2007
          • 3804

          #124
          War ja nicht böse gemeint!

          Kommentar

          • tyrone
            Gehört zum Inventar

            • 30.11.2008
            • 1845

            #125
            Zitat von Hunka Hunka 1860
            Off-Topic:

            Da kommt noch ein bisschen was zusammen, denk mal an Songs wie "Wenn es Abend wird", "FaFaFa", "Monika", "Kaperfahrt" oder "Meine Ex(plodierte Freundin)"


            Also wer behauptet Die Ärzte oder vor allem die Beatles hätten immer gleich geklungen, hat sich mit der Musik der beiden Bands nicht auseinandergesetzt.
            genau!


            sogar volksmusik!

            Kommentar

            • allerteuerste
              Gehört zum Inventar

              • 27.06.2004
              • 3088

              #126
              Oder natürlich, so Jemand empfindet eben ihre Musik anders. Unterschiedliche Empfindungen ein- und derselben Sache soll ja bei uns Menschen durchaus vorkommen ...
              "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

              Kommentar

              • tyrone
                Gehört zum Inventar

                • 30.11.2008
                • 1845

                #127
                naja aber es gibt schon sachen die stillistisch eindeutig einzugrenzen sind.

                "wenn es abend wird" z.b. ist musikalisch eindeutig geeignet in einer marianne und michael sendung eingesetzt zu werden.

                textlich wäre es allerdings ne abwechslung.

                Off-Topic:

                das lied, bzw. farins demo davon, war es auch das bela b. endgültig davon überzeugte das es sinn macht es noch einmal mit den die ärzte zu versuchen

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                • sapperlot
                  Foren-Profi

                  • 18.09.2013
                  • 215

                  #128
                  Zitat von TheKing
                  Liebe(r) Sapperlot,

                  kannst Du mir diesen Satz etwas erläutern? Kann das durch die Überbehütung der Mutter entstanden sein? [... ... ...]

                  danke dir für die blümchen, lieber @king, und oh je, diese Schlussfolgerung
                  [So tief verwundet muss er in seinem Kompetenzerleben gewesen sein.]
                  entspringt meiner ganz persönlichen, vornehmlich intuitiven Entdeckungsreise zu der inneren Bühne von E.A.P.
                  Insuffiziengefühle resultierend aus "Überbehütung": ja, wobei diese Beschreibung -für mein Empfinden- ein Euphemismus ist, weil sie nur eine Variante dieser erstickenden, die Autonomieentwicklung stark einengenden "Mutterliebe" berücksichtigt. Die andere Variante betrifft die Selbstwertentwicklung, die dadurch m.E. mehr miss- als geglückt ist.

                  Meine zentrale Hypothese ist jene, dass der heranwachsende Junge, weit mehr als überlicherweise an frustranen Bindungserfahrungen gut kompensierbar ist, nicht um seiner selbst willen geliebt wurde. Er musste für die depressiv-trauernde Mutter einen irreversiblen Verlust ausgleichen, war damit natürlich heillos überfordert und entwickelte so ein Teilkonzept über sich selbst im Sinne von "ich genüge nicht". Weitere Selbstkonzept-Anteile orientierten sich weniger an eigenen, viel mehr an den Bedürfnissen der Mutter, an ihrem Bild von "ihrem guten Jungen". Eine (narzisstische) Objektliebe anstelle einer (mütterlichen) Subjektliebe. Ich vermute, sie hatte sozusagen "Heilserwartungen" an den von ihr als "auserwählt" angesehenen Jungen delegiert.

                  Das kommt zum Ausdruck in der belastbaren, da unisono geäußert, Überlieferung, dass sie "ihren Jungen" vergöttert habe. Und es kommt in einem weiteren -für mich erschreckenden!- Phänomen zur Geltung: während "ihr Junge" als "Elvis" nunmehr von unüberschaubaren Scharen angebetet und als dieser Scharen Idol gefeiert wurde (also während er die mütterliche Delegation des "Auserwählten" und der Befreiung aus dem Joch der Armut erfüllte), scheint sie der drohende Kontrollverlust über ihn (seine Verselbständigung, eine breit gefächerte narzisstische Zufuhr im Übermaß) so geängstigt zu haben, dass sie ihn symbolisch tötete, indem sie auf dem Anwesen, auf dem ihr Sohn l e b t e , seine Grabesstätte errichten ließ. Für mich ist das unbewusst ein hoch aggressiver Akt, der eine schreiende Ambivalenz zwischen Autonomie und Dependenz an Elvis Aaron Presley herangetragen haben muss. Dagegen ist das Dilemma, nämlich: 'egal wie ich es mache, es ist falsch', das sich ihm mit der "Zielerreichung" auftat, ein Klacks.

                  Nun ja, dann verstarb die Mutter unglückseliger Weise zu einer Zeit, als ein vllt. mehrmonatiges Getrenntsein zwischen beiden bevor stand. Trennung als Schritt in die Emanzipation kann da nur unbewusst aversiv schuldhaft verankert werden.

                  Die gelungene symbiotische Beziehungsgestaltung der Mutter zu ihrem Sohn ist eigentlich offenkundig, wenn es zutrifft, dass der jung-erwachsene Mr. Presley an ihrem Grabe wehklagte: "Ich habe nur für dich gelebt."

                  Das scheint mir mehr als eine überbehütende Schlinge um den Hals. Das alles ist für mich so erschreckend, und da kann/darf meines Erachtens nicht erwartet werden, dass sich so ein "Junge" einfach mal so, weil die Zeit reif wäre, um selbst weiter zu reifen, von einer wohl -in Ermangelung eines starken und stärkenden realen Vaters- so erlebten allmächtigen Vaterfigur (in der tatsächlichen Rolle eines berufsbedingt (wirklich) instrumentalisierenden Managers und Promotors) trennt. Nein, ich meine, Mr. Parker hatte da ein allzu leichtes Spiel, und das spürte er auch. Sonst hätte er sich auf seine [sic!] Hinterbeine gestellt und seinem Schützling aus Sorge, ansonsten seinen einträglichen Job zu verlieren, eine Europatournee gestattet/ermöglicht. Ihre Versagung wiegt m.E. von allen oktroyierten am schwersten (ich glaube nicht an eine schauspielerische Glanzleistung in dem angebotenden Streisand-Film).

                  Schließlich am Rande noch: das Festhalten an dem finanziell mehr und mehr aussaugenden Mr. Parker könnte auch ein Mosaik in der relativ unbewussten Selbstzerstörungsdynamik gewesen sein. Andererseits, Mr. Presley hatte da ja wohl auf seinen realen Vater gehört, der ihm von einer Trennung deutlich abriet (dieser hatte wohl keine Lust, die Rolle des starken Vaters zu übernehmen und stattdessen seinen Sohn lieber der Auslieferung überlassen). Auch das ein irr-sinnniges Spannungsfeld ...

                  Dir, lieber @king, danke ich für deine Nachfrage, sie hilft mir, meine Intuitionen zu fundieren, da weit und breit um mich herum keine mit einer Presley-Passion verspinnerten Menschen sind

                  sl.

                  sure like a rope~dancer {sl.}
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                  Kommentar

                  • Jack Daniels

                    #129
                    Was soll man dazu jetzt sagen außer ... sapperlot!


                    Kommentar

                    • sapperlot
                      Foren-Profi

                      • 18.09.2013
                      • 215

                      #130
                      Zitat von TheKing
                      Als ich mich im Jahr 2005 in dem Ur-forum (Tschabo) anmeldete, [... ... ...]

                      danke sehr und yepp, so erläutert kann ich meine Vorbehalte gegen deinen nick beiseite räumen

                      Bis vor ein paar Monaten spielte Elvis Presley in meinen Musikvorlieben überhaupt keine Rolle, dann aber war und bin ich auch der nach seiner Musik lechzende Schwamm , beschränkt auf die unfertigen Aufnahmen aus sämtlichen Phasen und auf einige wirklich gut anzuhörende Konzertmitschnitte. Ein paar Publikumsaufnahmen, vor allem aus 1976/77, habe ich auch ... aus dem Wunsche wie aus der Hoffnung heraus, das Entgleiten in einen -für mich- surrealen Raum irgendwie erfahrbar zu machen.

                      Löcher in den Bauch gefragt zu haben ... das finde ich toll ... vllt. bietest du mir jetzt deinen Bauch an ... denn ich suche nach jeder Menge Antworten Oh ja, das wäre schön: ein separater thread zum ungestümen löchern! Magst du?

                      es**el

                      sure like a rope~dancer {sl.}
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                      • sapperlot
                        Foren-Profi

                        • 18.09.2013
                        • 215

                        #131
                        Zitat von Winston
                        [... ...] Der Erfolg eines Christmas-Specials kann aus heutiger Sicht auch nicht beurteilt werde. [... ...]

                        ja, lieber @winston, mit der sog. Nachträglichkeit (was wäre wenn-Mutmaßungen) ist es eine Crux.

                        Ich wage einmal ein nachträgliches Szenario:
                        Ein Weinachtsliederabend hätte sicher jene Fans begeistert, die den Filmen bis zum bitteren Ende (das übernehme ich jetzt mal von anderen, ich kenne nur eine handvoll movies) die Treue erhalten. Und es wären ein paar konservativ gestimmte ehemalige und neue Fans hingewonnen worden. Danach wären die künftigen Songs/Alben so sentimental dahin geplätschert wie das Bächlein im idyllischen Tale.

                        Eine musikalische Explosion, wie sie Elvis und seine Musiker in den American Sound Studios gemeinsam mit Chips Moman zündeten, die hätte es nicht gegeben. Da bin ich mir, auch nachträglich, sicher. Ich denke, das Steve Binder-Special erlebte Elvis Presley als einen ungeheuren Befreiungsschlag, der jede Menge Vitalität zeugte (sic!, die Memphis-Sessions waren die Geburt dieses Specials als Zeugungsakt).

                        Ohne Steve Binder und ohne FTD wäre mein Leben nicht durch Presley's Musik angereichert worden ... what a pity, thanks a lot!


                        dir einen schönen abend, sl.

                        sure like a rope~dancer {sl.}
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                        • sapperlot
                          Foren-Profi

                          • 18.09.2013
                          • 215

                          #132
                          Zitat von JackWarner
                          [... ... ...]
                          Die Definition aus dem Biologiebuch würde ich hier nicht unbedingt 1:1 anwenden.

                          nein, lieber @jack, ich auch nicht
                          "Symbiose" ist ein -freilich aus der Biologie entlehnter- terminus technicus in der Entwicklungspsychologie (da in der frühen Lebensphase als gesund angesehen) und in der klinischen Psychologie bzw. Psychopathologie (da, jenseits der frühkindlichen Phasen, als destruierend definiert, weil sie keine Option einer Verselbständigung bietet).
                          Ich lese von dir häufig feinsinnige und -auch sprachlich- differenzierte Texte. Mich wundert es daher, dass dir der Begriff nicht auch im zwischenmenschlichen Raum so ungefähr bekannt sein sollte ... oder könnte es sein, dass du intuitiv eine Beschreibung für das Arbeitsverhältnis zwischen Mr. Parker und Mr. Presley gewählt hast, gegen die sich deine kognitive Betrachtung wehrt (... das wäre 'fruchtbare/erfolgreiche Symbiose').

                          *zwinker und winke! und allen wünsche ich ein erstes November-weekend ohne tristesse

                          gute nacht und so long, sl.

                          sure like a rope~dancer {sl.}
                          ~ ~ ~~~ ~~ ~~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~~

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                          • TheKing
                            Board-Legende

                            • 19.06.2006
                            • 20721

                            #133
                            Vielen Dank, liebe Sapperlot! Auch an der Stelle nochmals Dankesblumen!


                            Deine Gedanken haben Hand und Fuß! Das macht perfekten Sinn für mich und deckt sich auch mit meinen Empfindungen. Erschreckender Weise sehe ich große Paralellen zu meiner eigenen Psyche.

                            Bitte gründe gerne einen Thread um mich darin zu befragen, allerdings habe ich zwar noch keine von Dir in den Bauch gefragten, aber in meinem Erinnerungsvermögen ein paar Löcher durch die ein paar Tatsachen schonmal entfliegen, aber ich werde mir alle Mühe geben und antworten wenn ich kann.


                            Zu Deinen Ausführungen noch eine Frage. Was meinst Du hat Gladys getan? Sein Grab errichtet? Davon weiß ich noch nichts. Welche Begebenheit meinst Du hier?

                            Glaubst Du, dass Elvis auch Hystrioniker war? Seine Stimmungsschwankungen und die Extreme seiner Stimmungen sind ja auch oft berichtet worden. Das "Ich genüge nicht!" ist ja das Thema eines jeden Narzissten. Wie Du hier die Dynamik erkennst, die dazu geführt haben mag ist es fast schon brillant zu nennen. Du erkennst Zusammenhänge oder vermutest sie zumindest, an welche ich nie gedacht hätte! Hervorragend! Das bereichert mich ungemein.

                            Mich interessiert es einfach, wie der Mann getickt hat. Da können wir noch ausführlich und lange drüber sprechen! Lange Jahre habe ich mich gefragt, wie und warum er am Colonel "hängen" blieb und warum er stets Situationen hinnahm, die ihn eigentlich nicht erfüllten ( zuviele schlechte Filme, zuviele Las Vegas Gigs ) und schließlich fragte ich mich, warum er sich selbst schließlich so konsequent zerstören mußte. Mit Deiner Hilfe kann ich der Sache wesentlich näher kommen! Darauf freue ich mich!


                            Beste Grüße und vielen Dank!
                            Ohne Worte!

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                            • King77
                              Board-Legende

                              • 04.08.2007
                              • 14900

                              #134
                              Warum sollte die Memphis Session der Zeugungsakt für das NBC Special gewesen sein. Das Special fand vorher statt, also wenn schon dann umgekehrt.
                              Es kommt auch darauf an wie man eine Christmas Sendung angelegt hätte. Dieses Christmas Special könnte auch modern u. rockig produziert worden sein. Also Songs aller Merry Christmas Baby , Santa Claus Is Back In Town usw. aber auch Klassiker aller Run Run Rudolph, Santa Claus Is Coming To Town, Rockin'Around The Christmas Tree, usw.
                              Dazu noch neue Songs die für Elvis geschrieben wurden wie On A Snowy Christmas Night.
                              Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen wenn ich daran denke.
                              Auch hätte man die Live Auftritte wie im Special auch ohne NBC machen können. So eine Art Back To The Roots Tour.

                              Trotzdem hätten logischerweise auch die Session im American Sound Studio statt gefunden. Das Eine hat ja nicht unbedingt mit dem Anderen zu tun.

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                              • Winston

                                #135
                                Das Christmas-Special hätte ich mir für 1974 gewünscht mit moderner Gospel-Musik angereichert. Und nach dem TV-Genuss dann ins Kino und den Action-Krimi ala Eastwood mit Elvis als Karate-Polizist Undercover.

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