Filmsongs / Soundtracks

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  • cos
    Board-Legende

    • 11.01.2004
    • 26466

    #61
    Sicher gab es bessere Filme, genauso gab es auch noch schlechtere Filme. Elvis war nicht der berauschende Schauspieler, deswegen wurden die ROllen so geschrieben, damit möglichst viel Musik untergebracht werden kann. Kohle verdienen war das Hauptaugenmerk von allen 3 Seiten. Nicht mehr und nicht weniger...

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    • Lakota
      Posting-Legende

      • 05.09.2007
      • 9018

      #62
      @ TheKing

      Mag sein, aber glaubst du, Herr da Vinci hat damals die Mona Lisa nur aus künstlerich wertvollen Motiven gemalt? Heute gilt sie zwar als Meisterwerk, damals hat es ihm schlicht sein Auskommen gesichert. Heute würde er lieber ein Victoria Secret Model vor dem Pinsel haben, als diese dröge Tante, die sie nun mal ist. Und so ist es halt mit den Elvis Filmen auch. Sie machen einen Teil aus, aber eben nicht das Gesamt Paket. Und wer weiß, vielleicht erreichen sie noch mal einen hohen künsterl. Wert, so in 400 oder 500 Jahren.

      Ich sehe ein der Vergleich hinkt.
      Zuletzt geändert von Lakota; 28.10.2013, 13:46
      Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

      * Antoine De Saint-Exupéry *

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      • burroughs
        Board-Legende

        • 09.02.2004
        • 56243

        #63
        Zitat von TheKing
        ..dass viele Jahre dieser niedere Geist da geherrscht hat, namens Colonel Parker.
        nieder
        maximaler gewinn bei minimalem aufwand, und das über knapp 20 jahre lang..
        DAS muss ihm erst mal einer nachmachen

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        • Gast

          #64
          Man kann entweder mit einem festgelegten Aufwand den maximalen Gewinn erreichen oder mit minimalem Aufwand einen festgelegten Gewinn.

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          • burroughs
            Board-Legende

            • 09.02.2004
            • 56243

            #65
            Zitat von A. C. van Kuijk
            Entertainer wie Peter Alexander haben damals sogar bis zu vier solcher Filme im Jahr abgeliefert
            naja.. DER hatte zumindest komödiantisches talent. bei elvis war das wohl eher unfreiwillig komisch .. zumindest wirkt es streckenweise so..

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            • JackWarner

              #66
              Zitat von TheKing
              Das ist kein Argument, finde ich, denn auch in dieser Zeit wurden sehr gute Filme gemacht, auch in dem Genre, die man besser ansehen kann, weil man sich mehr Mühe gegeben hat. Also auch gemessen an den filmischen Werken der Zeit, sind viele Filme einfach zu gnadenlos billig und schlecht gemacht, ohne Inspiration, Idee, Witz...wie anspruchslos muss man sein, um das nicht zu bemerken?
              Die Frage ist vielleicht aucht, ob irgendjemand mit ihm ZU DEM ZEITPUNKT andere Filme hätte umsetzen wollen. Er war halt auch gebrandmarkt mit dem Trash, den er die ganze Zeit gemacht hat und seine Karriere war allgemein zum Erliegen gekommen. Zu diesem Zeitpunkt war er vielleicht den Machern auch zu risikoreich für was Anderes. Nach Girl Happy und Frankie & Johnny weiss ich auch nicht, ob ich als Produzent in ihm den nächsten Paul Newman gesehen hätte. RICHTIG BIG ist doch Elvis jetzt im Rückblick. 1965 war Elvis ein Rock'n Roll Sänger, dessen Stern nicht mehr so hell geleuchtet hat. Der zwar immer noch gut aussah, dem man aber vielleicht nicht mehr zugetraut hat. Und ein guter Film kostet ja auch Geld, das darf man nicht vergessen. Warum sollte ein Hal Wallis, oder ein Joe Pasternak einen Highbudget Film mit Elvis machen, wenn er einen mit Glenn Ford für die Kohle drehen kann, der wiederum für das Genre ein Erfolgsgarant war.
              Ich denke mal, da fehlt uns der zeitgenössische Blick auf die damalige Situation und viel Interna, um wirklich zu verstehen, was die Ursachen waren, weshalb Elvis nichts Gescheites angeboten wurde, bzw. er sich da nicht befreien konnte. Auch glaube ich, wenn Dir ein paar Leute einreden, dass das schon alles richtig ist, was du da machst, glaubst du es am Ende selbst, bzw. wirst unsicher, ob Du was Neues ausprobieren sollst und ob du das wirklich darauf hättst. Freilich gibt es das Angebot der Streisand und da hätte er halt zugreifen müssen.

              Es ist verdammt schwer, eine Retrospektive aus so vielen Unbekannten zu erstellen.

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              • Dark Moon
                Posting-Legende

                • 18.08.2012
                • 6288

                #67
                Zitat von JackWarner

                Es ist verdammt schwer, eine Retrospektive aus so vielen Unbekannten zu erstellen.

                Wir können es vllcht. nicht, aber daaaaa gibt es andere, die können dat

                Kommentar

                • JackWarner

                  #68
                  Zitat von Dark Moon
                  Wir können es vllcht. nicht, aber daaaaa gibt es andere, die können dat
                  Du meinst, die die dabei gewesen sein wollten ?

                  Kommentar

                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #69
                    Zitat von burroughs
                    nieder
                    maximaler gewinn bei minimalem aufwand, und das über knapp 20 jahre lang..
                    DAS muss ihm erst mal einer nachmachen

                    Wenn das Deine Definition von Qualität ist! Bravo! Dann freut Euch halt an den Filmen und feiert Euch darauf wie genial das alles war. Die Sache ist für mich sonnenklar: Ein Elvisfilm war eine sichere Nummer in Hollywood. Elvis als Person war so interessant, dass ein gewisser Umsatz an den Kinokassen garantiert war. Das gab es sonst nicht. Andere bekannte Schauspieler können jederzeit grandios floppen. Elvis hat aber diese Strahlkraft und ist so interessant und die Fans (letztlich wir) sind so stark gebunden, dass es ein sicheres Investment war. Das haben Parker und HAl Wallis und die anderen Filmbosse einfach systematisch runtergenudelt. Das allein wäre ja okay. Aber man hätte doch gleichzeitig den Anpruch haben können, dem Talent eines Elvis Presley gerecht zu werden, den Fans gerecht zu werden und kaufmännisch gesehen die "Marke" zu erhalten, indem man den Zuschauern nicht etwas "zumutet". Ich finde hier wurde auf Elvis, seine Fans und die Musik und die Qualität oft "geschissen" und das finde ich eben übel. Man hätte ja meinetwegen 30 seichte Musikunterhakltuingsfilme machen können, aber dann doch bitte mit einem Bombensoundtrack, der auch Hits enthält, mit engagierten Stories, tollen Drehorten usw. Gut Elvis hat es mitgemacht, aber dieser "Geist" diese Haltung kreide ich Parker an. Beispiel (schon hundertmal genannt) Ab irgendeinem Zeitpunkt wurden die Verträge so gestaltet, dass Elvis nicht nur eine fixe Summe erhielt (sagen wir 500.000 Dollar) sondern auch prozentuale Beteiligung am Gewinn des Filmes, ab dem Zeitpunkt, wenn die Produktionskosten eingespielt waren. Der Holländer vom Rummelplatz hat daraufhin versucht die Kosten zu drücken, damit die Gewinnzone schneller erreicht ist. Es war egal, ob das ein guter Film ist, ob Elvis zufrieden ist, oder der Zuschauer. Wenn die Leute Elvis sehen wollen müssen sie ins Kino, an der Kasse vorbei und da kassieren wir. Keine TV-Shows und Live-Shows. Keine Qualität. Das finde ich krude.

                    Parker hatte auch geniale Fähigkeiten und hat auch sehr gute Dinge gemacht, aber das war übel.
                    Ohne Worte!

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                    • Gast

                      #70
                      Da begegneten sich Elvis und Parker wohl in stiller Einigkeit. Aber so ist das halt: Wenn die Mannschaft schlecht spielt, ist der Trainer schuld.

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                      • Dark Moon
                        Posting-Legende

                        • 18.08.2012
                        • 6288

                        #71
                        Elvis hätte ihn rausschmeißen müssen!

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                        • burroughs
                          Board-Legende

                          • 09.02.2004
                          • 56243

                          #72
                          Zitat von TheKing
                          Wenn das Deine Definition von Qualität ist!
                          komm wieder runter, ja
                          hab ich irgendwo die - hohe - QUALIT ÄT erwähnt? NEIN

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                          • burroughs
                            Board-Legende

                            • 09.02.2004
                            • 56243

                            #73
                            Zitat von Dark Moon
                            Elvis hätte ihn rausschmeißen müssen!
                            hat er aber nun mal nicht. warum wird uns wohl keiner mehr genau sagen können .. leider

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                            • JackWarner

                              #74
                              Zitat von TheKing
                              Das haben Parker und HAl Wallis und die anderen Filmbosse einfach systematisch runtergenudelt. Das allein wäre ja okay. Aber man hätte doch gleichzeitig den Anpruch haben können, dem Talent eines Elvis Presley gerecht zu werden, den Fans gerecht zu werden und kaufmännisch gesehen die "Marke" zu erhalten, indem man den Zuschauern nicht etwas "zumutet". Ich finde hier wurde auf Elvis, seine Fans und die Musik und die Qualität oft "geschissen" und das finde ich eben übel.
                              Ja, aber mehr als kommerzielles Interesse darf man von all denen nicht verlangen. Das Filmgeschäft ist knallhart. Größen, wie Bette Davis haben jahrelang gegen Knebelungsverträge geklagt. In den 30er und 40er Jahren war man als Schauspieler Eigentum der Filmgesellschaft und da ist auch niemand nach seiner Meinung gefragt worden. Da gab es Bezeichnungen der Schauspieler wie "Kassengift". Wenn ein Film mit Dir nicht lief, hat keiner mehr mit dir einen Film gemacht. In Alkohol und Drogen abzustürzen, ist keine Erfindung der Neuzeit. Dass einfach mal was floppen durfte, ist so nicht ganz richtig. Vielleicht einmal und dann war's das. Das Ausbeuten der Studios war damals ganz normal und dass Schauspieler nicht damit klarkamen, zeigt sich an den ganzen Tragödien, die es nicht erst seit Elvis gab. Wenn ich an Judy Garland und ihr Ende denke. Auch wenn Elvis für uns als die Ausnahme galt, bei dem alles vermurkst wurde, so gibt es zig Beispiele anderer, die sich in der gleichen Situation befanden. Und ich glaube nicht, dass da eine Einzelperson schuld war - auch kein Parker. Es waren ganz normal übliche Mechanismen. Nicht sehr menschlich, absolut verwerflich, aber eben typisch für diese ganze Industrie. Man muss es nicht gut finden, klar. Aber entweder man traut sich autonom zu sein und seine Projekte zu realisieren und dann mit eigenem Risiko, oder man unterwirft sich. Soviele Möglichkeiten gab es da nicht. Es war nicht wie heute, dass man alle Person in einer sein kann: Schauspieler, Regisseur und Produzent. Warum machen denn Leute, wie Johnny Depp, Clint Eastwood, etc., ihr eigenes Ding ? Weil sie keinen Bock haben, sich dem Material und der Diktatur anderer zu unterwerfen und weil es ganz angenehm ist, die Kohle alleine einzustreifen. Aber da gehört auch viel Mut dazu und vor allen Dingen Kohle. Kevin Kostner ist es nicht gelungen, der hat sein Projekt in den Sand gesetzt.

                              Klar ist es aus heutiger Sicht traurig, dass Elvis nicht mehr draus machen konnte. Ich denke aber, dass er zuwenig Schauspieler mit Herzblut war.
                              Wäre er das gewesen, wäre irgendwann der Moment gekommen, wo er sich am Arsch hätte lecken lassen und einfach mal was eigenes hätte durchziehen müssen. Da kann man nicht immer andere dafür verantwortlich machen. Für diese Buhmann-Suche bin ich nicht, nicht bei einem Erwachsenen, den man nach 10/15 Jahren im Showbiz als Profi bezeichnen kann und der durchaus in der Läge hätte sein können, sich abzunabeln.
                              Aber alles kann und nichts muß. Für ihn war es okay, oder nicht belastend genug, sonst hätte er anders entschieden.

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                              • Lakota
                                Posting-Legende

                                • 05.09.2007
                                • 9018

                                #75
                                Vom heutigen Standpunkt und deiner Betrachtungsweise her Sven, ist dir völlig recht zu geben. Es gibt vielleicht 6 Filme, die man sich mit gutem Gewissen rein ziehen kann und sich noch unterhalten fühlt. Aus Liebe zum King nimmt man den Rest dann zähnknirschend in Kauf. Von Herzen hätte ich ihm ein tolles Drehbuch, mit tollem Regisseur und Schauspielern gewünscht. Und anstatt in eine seltsame Sportart zu investieren, hätte er die Kohle für eine eigne kleine Produktion mit ein paar Gleichgesinnten in die Hand nehmen sollen. Schlimmstenfalls wäre die Kohle futsch gewesen. Ich frage mich nur, hätten die Kritiker damals auch nur ein gutes Haar daran gelassen? Ich meine, ein Schnulzensänger der plötzlich ernsthafte Filme drehen will?
                                Anders herum, wer von uns schmeißt ein sicheres Einkommen für einen Traum mal eben hin. Welcher auch noch mit wirklicher Arbeit und Zeitaufwand verbunden ist? Und wofür die Fans (in unserem Falle Familie u. Freunde) einen eventuell teeren und federn würden.
                                Elvis war Steinbock und die lieben es eher sicher.
                                Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

                                * Antoine De Saint-Exupéry *

                                Kommentar

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