Elvis und die TCB-Band
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Was ist an dem Text über einen Jungen, der mit Rock-Musik aufwächst bitteschön lächerlich?
Man muss sich endlich einmal davon lösen, dass der Text rein Garnichts autobiographisches hat. Es ist ein Song, den Elvis singt. Ich verstehe immer nicht, warum der Text herhalten muss. Weil Elvis das Lied singt?- Übersetzen
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So sehe ich es auch. Mark James hat dieses Lied Elvis angeboten u. eben genau diesen Text geschrieben u. auch auf dem Demo so gesungen. Es muss der Text ja nicht wirklich auf den Sänger zutreffen.
1956 sang Elvis My Baby Left Me - welches Baby hatte Elvis den zu dieser Zeit verlassen. Die meisten Blues Songs handeln eben von verlorener Liebe.- Übersetzen
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der erzähler des songs singt aus der perspektive einer generation, die mit rock'n'roll aufgewachsen ist (also der generation von mark james).
wenn das nun elvis singt, passt hinten und vorn nix mehr zusammen, und es wird geradezu absurd, wenn er drüber singt, wie "hound dog" aus dem radio erklang.
abgesehen davon ist es einfach kein guter song. text und musik wirken total gezwungen und unlocker. da hat mark james wahrlich vorher besseres abgeliefert. wobei ich sagen muss, dass mir seine demoversion auf der "writing for the king" cd besser gefällt als die aufnahme von elvis.Zuletzt geändert von michael grasberger; 31.08.2013, 09:03
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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"My Boy" finde ich auch total schlecht. Erstmal ist es total schwul wenn ein Mann von (s)einem Jungen singt und ausserdem wissen wir ja alle das er nur eine Tochter hatte. Also völlig absurd dieser Text [ironie_off]
Wenn ich nun auch noch in einem Fan-Forum lese, das es Leute gibt, die einige viele Songs lieber in den Archiven belassen sehen würden, verstehe ich die Elvis Welt nicht mehr
Ich bin wohl wirklich einfach zu Anspruch- und Kritiklos
... mit einer Ausnahme: Bei "Down In The Alley" wünschte ich mir auch, dieser Song wäre im Archiv im Klo runter gespült worden und hätte nie das Tagslicht erblickt. Aber mit einem Song aus dem Elvis Katalog halte ich mich diesbezüglich für durchaus bescheiden
Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
23. April 1998 - 20. November 2006
29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!- Übersetzen
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Interessant für mich ist dass dieses Thema mit den Songs im Archiv bleiben immer nur bei den 70ér Sessions aufkommt. Genau genommen hat Elvis nie anders gearbeitet.
Hätte man bei den beiden Elvis Is Back Sessions auch Songs im Archiv lassen sollen.
Wenn ein Interpret seine Songs selbst schreibt dann kommt es oft vor dass 20 Songs für ein neues Album zu Verfügung stehen u. dann siebt man eben aus u. lässt die 8 schlechtesten im Archiv u. die werden nicht veröff.
Bei Elvis wurde genauso verfahren. Die Songwriter schickten die Demos an den Musikverlag dort siebte Bienstock bereits die Songs aus. Diejenigen die für eine Aufnahme in Frage kamen wurden an Elvis weitergeleitet. Der traf noch einmal eine Auswahl an Songs die er für gut befand.
Dann arbeitete man im Studio u. auch da kam es noch vor dass ein Song nie über eine Probe hinaus kam. Dann startete man eben mit den Songs die man aufnehmen wollte u. wo das Band mitlief. Hier war aber schon klar man nimmt die Songs auf Band die man aber auch Veröff. möchte.
Da sich auch die Fans nicht wirklich einig sind welche Songs man nun auf einem Album haben möchte muss man Elvis schon zugestehen dass er als Künstler selbst bestimmt welche Songs darauf zu hören sind.- Übersetzen
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Ich gehe jede Wette ein wenn jetzt 20 Fans ein Album aus der Stax Session von Dez. 73 zusammen stellen würden hätten wir 20 verschiedene LP's.
Der will diesen Song unbedingt darauf haben u. ein Anderer schwört auf ein bestimmtes Lied usw.
Auch Elvis musste seine Wahl treffen u. so gab es das Good Times u. die Promised Land . Mir persönlich gefallen beide recht gut. Ich sehe die Alben ohnehin nicht so im Ganzen sondern eher die Songs als einzelne Darbietungen. Ich habe so das Gefühl auch Elvis hat mehr nach diesem Motto gedacht.- Übersetzen
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Wo singt er das denn? Du must das Lied einmal richtig hören. Falls Du auf Hound Dog anspielst, so ist es traurig, dass Du nicht weist, dass das Original nicht von Elvis ist. //http://de.wikipedia.org/wiki/Hound_Dog
Sehr gutes Argument.
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du musst nicht traurig sein. ich weiß schon, von wem das original ist und habs auch im plattenschrank. nur geht es beim mark james song in der aufzählung der rock'n'roll-klassiker eindeutig um die elvisversion, denn die war der hit, der aus den radios dröhnte!Wo singt er das denn? Du must das Lied einmal richtig hören. Falls Du auf Hound Dog anspielst, so ist es traurig, dass Du nicht weist, dass das Original nicht von Elvis ist. //http://de.wikipedia.org/wiki/Hound_Dog
Zuletzt geändert von michael grasberger; 31.08.2013, 16:18
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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Warum kommt eigentlich immer die absolute Meinung durch, "wenn ein Song mir gefällt, ist er gut und ich hab Ahnung von Musik!"? Könnte die Auffassung und Bewertung nicht auch ein wenig differenzierter ausfallen? Kann man sich nicht auch eingestehen, man mag ein bestimmtes Lied, weiss aber dennoch, dass es kein musikalisches highlight ist???
Wenn ich sage, dass mir persönlich There's no Room To Rhumba gefällt und ich Spaß dran habe, den Song im Auto laut zu hören, dann bin ich trotzdem ehrlich genug zuzugestehen, dass die Nummer kein musikalischer Meilenstein und dem Grunde nach auch kein wahnsinnig gutes Lied ist. Da würden mir viele vergleichbare Songs einfallen, die ich einfach nur mag, auch wenn Sie nun nicht wirklich gut sind.
Warum?
Auch wenn vorher gesiebt wurde, konnten durchaus die tatsächlichen Ergebnisse von den gedachten Ergebnissen abweichen. Habe ich Zweifel, dann nehm ich halt zwei, drei andere alternative Songs auf. Gerade Dein Hinweis darauf, dass andere ihre Songs selber schrieben und erst später auswählten verfängt nicht. Es ist deutlich schwerer schnell mal einen weiteren Song zu schreiben, wenn man mit dem Studioergebnis nicht zufrieden ist, als bei Songs, die man vorgelegt bekommt. Da gab es dutzende Alternativen. Selbst wenn es die in einer einzelnen Session nicht gab, so war es kein Problem, neue Demos in kürzester Zeit anzufordern.Interessant für mich ist dass dieses Thema mit den Songs im Archiv bleiben immer nur bei den 70ér Sessions aufkommt. Genau genommen hat Elvis nie anders gearbeitet.
Hätte man bei den beiden Elvis Is Back Sessions auch Songs im Archiv lassen sollen.
Wenn ein Interpret seine Songs selbst schreibt dann kommt es oft vor dass 20 Songs für ein neues Album zu Verfügung stehen u. dann siebt man eben aus u. lässt die 8 schlechtesten im Archiv u. die werden nicht veröff.
Ich würde auch nicht nur Elvis allein dafür verantwortlich machen, wie mit dem Ergebnis einzelner Sessions umgegangen wurde. Sicherlich war den Verantwortlichen auch klar, möglichst schnell was raushauen, so lange es sich verkauft. Dass da die Qualität nicht immer höchstes Level ist, leuchtet ein. Die Frage, welche sich mir jedoch oft aufdrängt ist, wie sehr hat sich Elvis mit dem Endprodukt tatsächlich auseinander gesetzt, dabei insbesondere ab Mitte der 60er Jahre.
Hat er wirklich eine "Endkontrolle" für jegliche Single-Auswahl/ LP-Zusammenstellung vorgenommen? Oder hat er das Ding zwar zur Kenntnis genommen, dann aber einfach abgesegnet? "Ich hab die Aufnahme im Studio für gut befunden - passt schon!" Einziger Hinweis darauf ist die "erzwungene Neuabmischung" der Today-LP. Aber war das regelmäßig der Fall?? Wusste Elvis eigentlich, welche LP, welche Single momentan aktuell war und wie der jeweilige Inhalt aussah? Da bin ich mir nicht wirklich sicher......
Da würde ich den Einsatz nicht zu hoch setzten
Ich bin mir relativ sicher, wir würden uns im Durchschnitt zu gut 70% auf die gleichen Songs einigen, sodass deutliche Unterschiede nur bei etwa 30% liegen würden, was dann natürlich mit Blick auf den jeweiligen Geschmack des Einzelnen auch nachvollziehbar ist.
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Und wen interessierte das? Elvis war ein kommerzieller Unterhaltungskünstler. Da ging es in erster Linie darum, dass die Musik einem möglichst großen Publikum gefiel, ganz egal,ob es nun "künstlerisch wertvoll" war oder nicht.
Was hätte ihm ein "künstlerisch wertvolles" Konzeptalbum gebracht, das vielleicht nicht mal in die Top 100 eingestiegen wäre?
Vielleicht eine Bestätigung für sein Ego, aber wahrscheinich ein Loch in seiner Geldbörse 
Beispiel: Die Memphis-Sessions von 1969:
Welchem Musikkonsumenten aber nicht unbedingt Elvisfan fallen spontan 5 Songs daraus ein (ausgenommen Hitsingles wie "Suspicious Minds" und "In the Ghetto")? Diese Aufnahmen waren und sind eher untypisch für das, was man sich allgemein unter einem Elvissong vorstellt - auch wenn viele davon "künstlerisch wertvoll" sind.
Bei Elvis hat man sich nun mal für die kommerzielle Schiene entschieden und das geliefert, was die Leute hören und v.a. kaufen wollten. Für andere Sachen hatte er das falsche Managment, die falsche Plattenfirma und die falschen Produzenten.
Dass wir heute noch Elvisfans sind, ist doch der beste Beweis dafür, dass Kommerz nicht unbedingt schlecht sein muss. Denn sind wir Elvisfans aufgrund der Lieder, die er gesungen hat, oder aufgrund derer, die er nicht gesungen hat, aber vielleicht unter gewissen Umständen hätte singen können?Zuletzt geändert von MysteryTrain; 01.09.2013, 13:15- Übersetzen
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