Mood Swings - Rock Legends
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Ich empfinde diese Show schlicht und einfach als peinlich. Elvis stand offenkundig unter dem Einfluss irgendwelcher Substanzen und hatte sich und seinen Redefluss kaum unter Kontrolle. Die im Publikum anwesende Priscilla wäre vermutlich liebend gern im Erdboden versunken - wenn es denn möglich gewesen wäre. Gesanglich kann mich Elvis ebenfalls nicht beeindrucken. Sicher, alles klingt hochgradig emotional, aber oft schreit er mehr als dass er singt und seine Stimme klingt über weite Strecken angestrengt. Einen Gefallen hat sich Elvis mit diesem Auftritt sicherlich nicht getan.- Übersetzen
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Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.- Übersetzen
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Ich zitier mich nur ungern selbst, sonst bekommen wir die Show vielleicht nochmal als Doppel-CD.
Einmal nur die Songs, einmal nur die Dialoge.
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Ich verstehe schon, wenn man einerseits peinlich berührt ist, weil es den Rahmen einer professionellen Musikdarbietung weit überschreitet, aber ich schätze eben diesen Einblick in das Privatleben. Aus heutiger Sicht ein interessantes Stück aus der Elvishistorie... ich höre ihm gerne zu, auch beim "Labern"...
Ohne Worte!- Übersetzen
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Da ich mich für Elvis interessiere, möchte ich natürlich nicht auf solche Quellen verzichten. Interessant sind diese Einblicke, gar keine Frage.
Trotzdem macht es keinen Spaß, Elvis in diesem Zustand zuzuhören und Ohrenzeuge zu werden, wie er sich vor ausverkauftem Haus zum Vollpfosten macht. Sollte jemand damals sein Eintrittsgeld zurückgefordert haben, so hätte ich dafür Verständnis. Professionelles Entertainment geht anders.- Übersetzen
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Ich finde es legitim zu sagen, dass Elvis während dieses Engagements nicht besonders professionell agiert hat. Auch wenn es wieder mal einige als Kratzer im Lack des King empfinden. Selbst seine Ex-Frau hat sich über diese Show geäußert und berichtet, dass sie geschockt war, weil Elvis bis dahin (sprich bis zum Ende der Juni-Shows 1974) stets professionell agiert hatte und sich öffentlich nicht über seine private Situation - und schon mal gar nicht in Gegenwart seiner Tochter - ausgelassen hat.
Wie es aussieht, wenn der Mann professionell mit privaten Dingen umgeht, kann man sich ansehen. Hier empfiehlt sich die Pressekonferenz zu den MSG Shows im Juni 1972, bei der Elvis gefragt wird, ob seine Frau ihn in New York begleiten würde (die Trennung wurde da schon gelebt/ Scheidung beschlossene Sache). Man kann für einen ganz kurzen Augenblick erkennen, dass Elvis ernster schaut und dann die Frage freundlich und sachlich verneint.
Was offensichtlich gerne vergessen wird, ist der Umstand das selbstredend sehr, sehr viele Fans nach Vegas gereist sind um ihrem Heroen nahe zu sein, aber das es eben auch "ganz normale Roulettegäste" gab, die ihre Spielrunde für eine Elvis-Show unterbrachen. Die erwarteten eine gut einstündige Show, bei der Elvis nach Möglichkeit seine größten Hits - passend zur Flasche Wein und dem "Hummer" - vortragen sollte. Dieser Vorstellung ist Elvis im Verlauf des August/September Engagements 1974 immer weniger nachgekommen. Das ist Fakt und schlicht nicht professionell gewesen. Elvis hätte nach August/September 1972 einfach nicht mehr in Vegas auftreten sollen. Dann wäre ihm einiges erspart geblieben....
Deswegen darf natürlich jeder diese Shows gutfinden, aber das macht sie noch nicht zu guten Shows.- Übersetzen
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Interessant bei diesem Vegas Aug/Sept. 74 Konzerten ist dass die Shows in der ersten Woche wirklich stark waren u. erst dann so viel Gespräche in die Shows eingebaut wurden. Elvis hat da die Bühne scheinbar mit seinen Wohnzimmer verwechselt.- Übersetzen
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Da ich den Wüstensturm bisher nur als CDR hatte habe ich mir die neue Ausgabe auch bestellt.
Die Aufmachung ist nicht dolle, keine Linernotes, kein Begleitheft, die Covergestaltung ist eher dürftig.
Die Show selbst hatte ich seit Jahren nicht gehört und ich war echt entstetzt wie schlimm es wirklich ist.
Nicht nur die Monologe sind ultrapeinlich auch Elvis Gesang ist alles andere als gut. Bei "An American Trilogy" hatte ich das Gefühl man hört einem Dilletanten in einer Karaoke Bar zu, der meint das er ganz toll singen kann ... was aber nicht stimmt. Fremdschämalarm. Echt furchtbar dieses unkoordinierte Rumgebrülle. Peinlich, Peinlich. Und das von dem Mann den ich eigentlich für den größten Sänger ever halte
Ich habe mir die Hauptshow nicht einmal zu Ende angehört, schon bei den Voice Songs war für mich endgültig Schluß. Damit muss ich mir meine wenige Freizeit nicht versauen.
Die Bonus Show, die hier ja noch gar nicht erwähnt wurde, ist besser. Dem Sammler zwar bereits bekannt, ich hatte sie aber noch nicht.
Meiner Meinung nach sicherlich kein Highlight, Elvis singt, wie immer in der 73èr Sommer Vegas Saison, einige Songs sehr gut, andere sehr lustlos. Aber die Soundbooth Aufnahme klingt sehr gut. Sowohl die Konzertatmosphäre als auch die Musik kommen sehr gut rüber. Die Show ist sehr straight vorgetragen und enthält einige Höhepunkte - auch wenn das Dickerchen hier und da, wie schon angedeutet, ein bisschen nach Autopilot klingt.
Da die Closing show von 74 in jeder ernsthaften Biographie erwähnt wird kann man dem Konzert schon das Prädikat "historisch" überstülpen und sich diese VÖ zur Vervollständigung ins Regal stellen. Oft anhören will man sich das aber nicht. Die Bonus Show ist sicherlich nett anzuhören, rechtfertigt den Kaufpreis für Leute die die Hauptshow schon haben alleine aber meiner Ansicht nach nicht.Zuletzt geändert von tyrone; 08.09.2013, 11:44- Übersetzen
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Diese Show hatte ich zum ersten Mal auf LP gehabt und fand sie damals faszinierend, wich sie doch so sehr von dem bekannten Material ab und zeigte "persönliche" Seiten von Elvis. Gedanken über die Peinlichkeit des Auftrittes kamen mir damals nicht in den Sinn.
Als die Baxter kam, fand ich sie immer noch gut, aber die Monologe taten doch deutlich mehr weh, da sie auf der LP nicht alle drauf waren und in der Gesamtheit doch nervtötend sind.
Noch heute finde ich die Show "interessant". Zwar wurde die neue Setliste so ziemlich über Bord gekippt, aber das sehr coole If You Talk in Your Sleep blieb dabei. Die Monologe sind immer noch etwas peinlich, aber eben nur Ausrutscher unter Hunderten bis dahin absolvierten Auftritten.
Allerdings frage ich mich, was seine ExFrau, die mit einem anderen eine Affaire hatte und dann durchgebrannt ist, bei seinem Auftritt zu suchen hat. Konnte das gut gehen? Elvis lässt singt You Gave Me A Mountain auf ganz andere, überemotionale Weise und sagt dann, dass es nichts mit seiner Exfrau zu tun hat.
Den Priscilla-Monolog finde ich besonders unangenehm.
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