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  • Lexa

    #46
    Mir nicht.
    Außerdem mit dem Buch, das damals Cilla geschrieben hat...ich weiß jetzt nicht was ihr da habt. Elvis wird da als Menschen hingestellt mit seinen guten und seinen schlechten Seiten. Mag sein, dass Cilla sich selbst ein bisschen zu gut in diesem Buche hinstellt (dies Recht liegt schließlich beim Autor)..aber halb so wild in meinen Augen. Was den Inhalt der DVD "Elvis by the Presleys" angeht...unterscheidet sich meiner Ansicht nach kaum von Cillas ersten Buch.
    Wer hätte denn das Vermögen für Elvis' Haupterbin (damals noch ein Kind) verwalten sollen? Vernon ist 1979 gestorben und war auch nicht mehr da.

    Cilla versucht rauszuquetschen, was rauszuquetschen ist...nun gut, dann meine lieben Elvisfans kauft doch keine Elvisprodukte mehr, die aus dem Hause Presley kommen. Manche Fans freuen sich jedoch über die neuen Bilder, Bücher etc. pp

    Elvis hat übrigens am 2. September 1974 live auf der Bühne auch ganz schön ausgepackt...Cillas neuen Freund beleidigt, über die Scheidung erzählt ect. pp. Wird er auch deswegen von den Fans verachtet?

    Kommentar

    • gast-20090203

      #47
      da stimme ich lexa zu.

      in irgendeinem vorhergehenden posting stand mal was von ...der werfe den ersten stein...

      ich kann mir schon vorstellen, das manche die cilla hier verteufeln, an ihrer stelle nicht viel anders handeln würden und das rausquetschen würden, was rauszuquetschen ist. zumal sie ja das meiste sicher nur auf geheiss ihrer berater machen wird.

      Kommentar

      • svencla71

        #48
        Was mich an Elvis stört? Dass er tot ist, was denn sonst?

        Kommentar

        • Sivle
          Gehört zum Inventar

          • 27.07.2003
          • 2589

          #49
          Zitat von Lexa
          Mir nicht.
          Außerdem mit dem Buch, das damals Cilla geschrieben hat...ich weiß jetzt nicht was ihr da habt. Elvis wird da als Menschen hingestellt mit seinen guten und seinen schlechten Seiten. Mag sein, dass Cilla sich selbst ein bisschen zu gut in diesem Buche hinstellt (dies Recht liegt schließlich beim Autor)..aber halb so wild in meinen Augen. Was den Inhalt der DVD "Elvis by the Presleys" angeht...unterscheidet sich meiner Ansicht nach kaum von Cillas ersten Buch.
          Wer hätte denn das Vermögen für Elvis' Haupterbin (damals noch ein Kind) verwalten sollen? Vernon ist 1979 gestorben und war auch nicht mehr da.

          Cilla versucht rauszuquetschen, was rauszuquetschen ist...nun gut, dann meine lieben Elvisfans kauft doch keine Elvisprodukte mehr, die aus dem Hause Presley kommen. Manche Fans freuen sich jedoch über die neuen Bilder, Bücher etc. pp

          Elvis hat übrigens am 2. September 1974 live auf der Bühne auch ganz schön ausgepackt...Cillas neuen Freund beleidigt, über die Scheidung erzählt ect. pp. Wird er auch deswegen von den Fans verachtet?

          Ich finde es ganz und gar nicht in Ordnung, dass Elvis damals diesen Wutausbruch hatte. Es ist aber vielleicht verzeihlicher, weil das Ganze spontan aus ihm heraussprudelte, quasi der Gaul mit ihm durchging. Trotzdem hätte er sich in Zaum halten sollen und ihr, wenn's denn unbedingt sein musste, in einem stillen Kämmerlein, vor allem aber ohne Tochter, die Meinung geigen können. Aber wie gesagt, kann ich diesen Vorfall noch eher verstehen, weil es eben aus einer Emotion heraus geschah. Ein Buch zu schreiben ist aber kalkuliert. Da kann ich zigmal durchlesen, was ich eigentlich geschrieben habe. Kann beurteilen, ob ich zu weit gegangen bin, ob ich jemand verletze usw. Vor allem ist es umso schändlicher, wenn ich ein Buch über jemanden schreibe, der sich nicht mehr wehren kann.

          Elvis'Testament ist ja, vor allem nach Vernon's Tod nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben wurde. Elvis hat sich ja bestimmt was dabei gedacht, dass seine Ex mit keiner Silbe erwähnt worden ist, nicht mal für den Fall, dass Lisa minderjährig als Alleinerbin zurückbleibt, wie es ja dann tatsächlich auch der Fall war, durfte Priscilla an das Vermögen ran. Man kann natürlich sagen, die Frau hat was aus dem Erbe gemacht, aber sie hat dies bestimmt nicht aus reiner Mutterliebe gemacht, sondern sicher auch für's eigene Konto und dies war einfach nicht im Sinne von Elvis. Das kreide ich ihr an.
          Und dann natürlich ihr Gesäusel der ewig liebenden Witwe, die aber komischerweise (oder besser gesagt, verständlicherweise) nie ein Wort darüber verliert, dass sie bereits länger mit Mario Garibaldi liiert ist als sie jemals mit Elvis zusammen war und inzwischen einen fast 19-jährigen Sohn aus dieser Beziehung hat, der aber so gut wie nie zu sehen ist, was wohl imageschädigend wäre. Männer scheinen bei den Presley-Damen versteckt zu werden.
          Aus diesen Gründen und noch einigen anderen hab ich mir auch die DVD noch nicht gekauft. Vielleicht kaufe ich sie mir auch noch mal irgendwann, aber ich werde sicherlich beim Abspielen die Vorlauftaste strapazieren.

          Kommentar

          • gast-200612042

            #50
            Zitat von Sivle
            Ich finde es ganz und gar nicht in Ordnung, dass Elvis damals diesen Wutausbruch hatte. Es ist aber vielleicht verzeihlicher, weil das Ganze spontan aus ihm heraussprudelte, quasi der Gaul mit ihm durchging. Trotzdem hätte er sich in Zaum halten sollen und ihr, wenn's denn unbedingt sein musste, in einem stillen Kämmerlein, vor allem aber ohne Tochter, die Meinung geigen können. Aber wie gesagt, kann ich diesen Vorfall noch eher verstehen, weil es eben aus einer Emotion heraus geschah. Ein Buch zu schreiben ist aber kalkuliert. Da kann ich zigmal durchlesen, was ich eigentlich geschrieben habe. Kann beurteilen, ob ich zu weit gegangen bin, ob ich jemand verletze usw. Vor allem ist es umso schändlicher, wenn ich ein Buch über jemanden schreibe, der sich nicht mehr wehren kann.

            Elvis'Testament ist ja, vor allem nach Vernon's Tod nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben wurde. Elvis hat sich ja bestimmt was dabei gedacht, dass seine Ex mit keiner Silbe erwähnt worden ist, nicht mal für den Fall, dass Lisa minderjährig als Alleinerbin zurückbleibt, wie es ja dann tatsächlich auch der Fall war, durfte Priscilla an das Vermögen ran. Man kann natürlich sagen, die Frau hat was aus dem Erbe gemacht, aber sie hat dies bestimmt nicht aus reiner Mutterliebe gemacht, sondern sicher auch für's eigene Konto und dies war einfach nicht im Sinne von Elvis. Das kreide ich ihr an.
            Und dann natürlich ihr Gesäusel der ewig liebenden Witwe, die aber komischerweise (oder besser gesagt, verständlicherweise) nie ein Wort darüber verliert, dass sie bereits länger mit Mario Garibaldi liiert ist als sie jemals mit Elvis zusammen war und inzwischen einen fast 19-jährigen Sohn aus dieser Beziehung hat, der aber so gut wie nie zu sehen ist, was wohl imageschädigend wäre. Männer scheinen bei den Presley-Damen versteckt zu werden.
            Aus diesen Gründen und noch einigen anderen hab ich mir auch die DVD noch nicht gekauft. Vielleicht kaufe ich sie mir auch noch mal irgendwann, aber ich werde sicherlich beim Abspielen die Vorlauftaste strapazieren.
            Jetzt sprichst DU mir aus den Herzen. DU triffst den Nagel auf den Kopf Alles was Du schreibst stimmt und zeigt doch nur wie berechnend diese Frau ist.

            Noch vier Dinge zum Buch:

            1) Die Leibwächter hatte ihr Buch raus gebracht als ELVIS noch lebte.
            2) Für jede Frau die von ihren Ehemann wirklich vergewaltigt wurde ist dieses Buch ein schlag in die Fresse.
            3) WELCHER Elvis Fan kann allen ernstest glauben das Elvis seine Frau mal ebenso vergewaltig?
            4) Und dann zieht dieses SCHEISS-BUCH auch noch einen Zweiteiler nach sich der auch nur auf diesen "Höhepunkt" hinspielte.

            Komisch das seine Ex und seine letzte offizielle Freundin damals nach seinen Tod gar nicht oft genug sagen konnten das Elvis die eine heiraten und die andere wieder zurück haben wollte - dabei hatte er längst eine Neue im Auge.

            .. und als letztes - die einzige anständigen Frauen in seinen Leben - waren meiner Meinung nach seine Mutter, Linda und Ann. (klar seine Tochter)


            …eins ist auf alle Fälle Fakt kein Elvis Thema teilt uns so sehr und so gradlinig in zwei Fronten. Daran wird sich nie was ändern.

            Kommentar

            • liane
              Gehört zum Inventar

              • 30.09.2005
              • 3876

              #51
              Zitat von dotore
              Grundsätzlich erst mal nein.
              Wobei ich eingestehen muss, dass mir die "jungen Jahre" nicht so liegen.
              Tja dann muss ich mal eingestehen,dass ich schon seit 25 Jahren Elvis Fan bin und ich meinen ersten Kontakt hatte mit die "Jungen Jahren" von Elvis.
              Die fand ich damals ausgesprochen gut!
              Mit der Zeit lernte ich dann seine restliche Musik kennen und lieben. Heut favorisiere ich seine Gospels und Balladen.

              Ob es was gibt was ich nicht an ihm mag.
              Nö da gibs nichts und über sein Leben und wie er dieses handhabte, will ich nicht urteilen.
              Ich denk mal, das kann sich eh keiner nur annähernd vorstellen wie es ist ein absoluter Megastar zu sein.



              Cilla sollte nicht weiter erwähnt werden, Sie ist Vergangenheit und lediglich seine Ex.
              Dagegen ist Elvis präsent und Zukunft.

              Kommentar

              • gast-20071119

                #52
                Mich stört nur, das er viel zu sehr von Parker bzw. diversen anderen Leuten abhängig war. Wer weiß, was ohne Parker noch möglich gewesen wäre. Vieleicht eine World Tour?

                Kommentar

                • ich
                  Posting-Legende

                  • 08.11.2003
                  • 5466

                  #53
                  Mich stört nur das ER die anderen 10000 Lieder nicht auch noch aufgenommen hat!!!

                  Kommentar

                  • Eva
                    Ehrenmitglied
                    • 02.02.2004
                    • 19670

                    #54
                    Zitat von gracelander
                    was euch an elvis stört?

                    rein musikalisch? oder vom menschlichen her?
                    vom menschlichen her kann ich mir kein Urteil erlauben, ich kannte ihn nicht. Vom musikalischen her ..N E I N .............

                    Kommentar

                    • MissClawdy

                      #55
                      Warum verkommt ein Thread, in dem eine Frage zu Elvis gestellt wird, irgendwie immer zu einem Priscilla Thread?

                      1. Menschlich gesehen war Elvis so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Kein Mensch hatte in meinem Augen mehr Humor, mehr Freude am Leben, mehr Einfälle (wie auch immer) und den Schalk im Nacken, wie der Mann über den ich seit 25 Jahren erfahren habe. Diese Momente waren im Nachhinein gesehen die, die öfter vorkamen, als das was sich heute noch von Presse und Buchautoren so hochdotiert verkaufen lässt. Elvis war ein positiver Mensch. Als depressiver Junkie hätte er diese Karriere nicht hinbekommen!

                      2. Ich bin der Meinung, dass Elvis sehr wohl in der Lage war Geschäfts- und Privatleben zu trennen. Parker hatte kaum Einfluss auf sein Privatleben, vor allem, wenn Elvis nicht wollte. Dann musste sich leider nur Joe Esposito damit auseinander setzen. Anders als immer dargestellt halte ich Elvis nicht wirklich für eine hilflose kleine Puppe. Er war ein erwachsener Mann mit einem sehr starken Willen und dazu noch hochintelligent. Kommt weg von dem "Hillbilly" aus Tupelo, denn er hat der Welt bewiesen, wo der Hammer hängt.

                      3. Beziehungen und "wahre Liebe" zu beurteilen ist hier echt für uns gar nicht möglich. Setzt euch einmal hin und stellt euch einfach mal vor, wie es bei dir, ja dir ganz persönlich aussieht, dann versuche die Sichtweise deines Partners zu sehen, dann die Sichtweise deiner 10 besten Freunde (oder Angestellten), dann die Sichtweise von einem Autor (z. B. Albert Goldman), der dringend einen Bestseller brauchte... Du merkst, es hat keine Chance auf des Pudels Kern zu kommen und bleibt schlicht weg reine Spekulation. Menschen machen sich ein Bild von dir, was nicht unbedingt übereinstimmen muss mit dem, was du selber denkst und fühlst.

                      4. Musikalisch Elvis auf eine Ära einzuschränken heißt für mich, ich hätte nicht verstanden, was dies Karriere bedeutete. Die 50ger waren Aufruhr, Revolution und eine Stimme, die es davor auf diese Weise nicht gab. Elvis war der Inbegriff des Bösen, der Satan der Musik, der die lieben Kinder verführte. Man fragte ihn, ob er Drogen nahm, zerschlug öffentlich seine Schellacks und bannte ihn aus guten "weißen" Gemeinden. Elvis war das Wachwerden der Jugend, Elvis war Freiheit, Elvis war Sex, Elvis war der waffenlose Krieg einer ganzen Generation. Die Art, wie er seine Songs darbot war einmalig und öffnete Türen für Millionen neuer Künstler nach ihm. Wer die 50ger ausgrenzt, grenzt aus, was Elvis als erster geschafft und geschaffen hat. Wir würden heute noch Leute wie Perry Como und Frank Sinatra in Tanzlokalen hören. Die Bereicherung der Musik war Elvis Verdienst.

                      Die 60ger waren sicher für Elvis eine künstlerisch einfachere Zeit. Vergesst aber nicht, dass die Fans ihn selbst da nicht links liegen gelassen haben. Elvis war durch seine Filme present. Damals gab es nocht kein MTV oder Videos von deinem Lieblingssänger. Diese Aufgabe erfüllt sich prima durch die Filme, über dessen Inhalte und Songs man sicher geteilter Meinung sein kann, aber nicht darüber, dass Elvis eine wahnsinnig gute Figur machte und auch noch einen Heidenspaß bei der ganzen Sache hatte. Alles was im Hinterkopf ist, ist immer: "Elvis hatte die Lust verloren, diese dummen Filme zu machen". Dennoch war, soweit ich mich erinnern kann, keinem um Elvis dabei langweilig oder saß Elvis depressiv herum und seufzte nur noch. Er und die Leute am Set hatten einen riesigen Spaß. Da die Drehbücher auch noch immer nach dem gleichen Muster gestrickt waren, waren diese Drehs manchmal wie Ferien für einen Haufen großer Jungen. Und musikalisch gesehen bin ich sehr froh, dass aus Elvis in den 60gern kein männlicher "Joan Baez" wurde und er noch einen Vietnam Song aufnahm. Hippy wäre er sicher nicht gern gewesen. Er war eben ein Unikat. Entertainer, nicht Politiker.

                      Die 70ger pauschal für besser oder schlechter erklären tut mir immer in der Seele weh. Elvis hatte mal einen guten, mal einen weniger guten Tag, aber dieses furchtbare, von den Medien übernommene "Elvis war fett, träge, konnte sich den Text nicht mehr merken, war nicht mehr in der Lage allein auf der Bühne zu sein, die Stimme war nicht mehr gut genug"- Kram kann ich schon lange nicht mehr hören. Da wird schon vom Aloha Konzert aus Elvis in das Grab geredet. Der Spiegel und der Stern betiteln ihn als fetten Junkie und ich schicke ihnen die Backstage Fotos vom Aloha Konzert, mit der Bitte, bei dem Strich in der Natur mir mal die "fetten Stellen" anzukreuzen. Leute, ich warte heute noch auf die Antwort, weil sie sicher keine finden... Sicher fehlte ihm die künstlerische Herausforderung nach dem Aloha Konzert, unbestritten. Aber der Spaß an der Musik, die Liebe zu seinen Fans ist nie bei Elvis in den Hintergrund gerückt.

                      Ich bin ehrlich gesagt stolz darauf, ein Elvis Fan zu sein. Es regt mich nach fast 30 Jahren seines Ablebens immer noch tierisch auf, wenn einem Toten schlechtes nachgesagt wird. Wir wären keine Fans, wenn wir uns ausschließlich mit den Gerüchten und dem auseinandersetzen, was sogenannte "Freunde" in der Vergangenheit als "Wahrheit über Elvis Presley" verkauft haben. Ich lege einen guten Song auf, höre die Stimme, sehe vielleicht ein Konzert und ich weiß, warum ich Elvis so in meinem Herzen trage, wie ich es seit vielen Jahren mache...

                      You nerver stood in that man shoes... und die waren verdammt GROß!

                      TLC 4 Elvis
                      Claudia


                      Elvis am 12. Februar 1977 - Alles andere als am Ende!

                      Kommentar

                      • gast-200612042

                        #56
                        Zitat von MissClawdy
                        Warum verkommt ein Thread, in dem eine Frage zu Elvis gestellt wird, irgendwie immer zu einem Priscilla Thread?

                        1. Menschlich gesehen war Elvis so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Kein Mensch hatte in meinem Augen mehr Humor, mehr Freude am Leben, mehr Einfälle (wie auch immer) und den Schalk im Nacken, wie der Mann über den ich seit 25 Jahren erfahren habe. Diese Momente waren im Nachhinein gesehen die, die öfter vorkamen, als das was sich heute noch von Presse und Buchautoren so hochdotiert verkaufen lässt. Elvis war ein positiver Mensch. Als depressiver Junkie hätte er diese Karriere nicht hinbekommen!

                        2. Ich bin der Meinung, dass Elvis sehr wohl in der Lage war Geschäfts- und Privatleben zu trennen. Parker hatte kaum Einfluss auf sein Privatleben, vor allem, wenn Elvis nicht wollte. Dann musste sich leider nur Joe Esposito damit auseinander setzen. Anders als immer dargestellt halte ich Elvis nicht wirklich für eine hilflose kleine Puppe. Er war ein erwachsener Mann mit einem sehr starken Willen und dazu noch hochintelligent. Kommt weg von dem "Hillbilly" aus Tupelo, denn er hat der Welt bewiesen, wo der Hammer hängt.

                        3. Beziehungen und "wahre Liebe" zu beurteilen ist hier echt für uns gar nicht möglich. Setzt euch einmal hin und stellt euch einfach mal vor, wie es bei dir, ja dir ganz persönlich aussieht, dann versuche die Sichtweise deines Partners zu sehen, dann die Sichtweise deiner 10 besten Freunde (oder Angestellten), dann die Sichtweise von einem Autor (z. B. Albert Goldman), der dringend einen Bestseller brauchte... Du merkst, es hat keine Chance auf des Pudels Kern zu kommen und bleibt schlicht weg reine Spekulation. Menschen machen sich ein Bild von dir, was nicht unbedingt übereinstimmen muss mit dem, was du selber denkst und fühlst.

                        4. Musikalisch Elvis auf eine Ära einzuschränken heißt für mich, ich hätte nicht verstanden, was dies Karriere bedeutete. Die 50ger waren Aufruhr, Revolution und eine Stimme, die es davor auf diese Weise nicht gab. Elvis war der Inbegriff des Bösen, der Satan der Musik, der die lieben Kinder verführte. Man fragte ihn, ob er Drogen nahm, zerschlug öffentlich seine Schellacks und bannte ihn aus guten "weißen" Gemeinden. Elvis war das Wachwerden der Jugend, Elvis war Freiheit, Elvis war Sex, Elvis war der waffenlose Krieg einer ganzen Generation. Die Art, wie er seine Songs darbot war einmalig und öffnete Türen für Millionen neuer Künstler nach ihm. Wer die 50ger ausgrenzt, grenzt aus, was Elvis als erster geschafft und geschaffen hat. Wir würden heute noch Leute wie Perry Como und Frank Sinatra in Tanzlokalen hören. Die Bereicherung der Musik war Elvis Verdienst.

                        Die 60ger waren sicher für Elvis eine künstlerisch einfachere Zeit. Vergesst aber nicht, dass die Fans ihn selbst da nicht links liegen gelassen haben. Elvis war durch seine Filme present. Damals gab es nocht kein MTV oder Videos von deinem Lieblingssänger. Diese Aufgabe erfüllt sich prima durch die Filme, über dessen Inhalte und Songs man sicher geteilter Meinung sein kann, aber nicht darüber, dass Elvis eine wahnsinnig gute Figur machte und auch noch einen Heidenspaß bei der ganzen Sache hatte. Alles was im Hinterkopf ist, ist immer: "Elvis hatte die Lust verloren, diese dummen Filme zu machen". Dennoch war, soweit ich mich erinnern kann, keinem um Elvis dabei langweilig oder saß Elvis depressiv herum und seufzte nur noch. Er und die Leute am Set hatten einen riesigen Spaß. Da die Drehbücher auch noch immer nach dem gleichen Muster gestrickt waren, waren diese Drehs manchmal wie Ferien für einen Haufen großer Jungen. Und musikalisch gesehen bin ich sehr froh, dass aus Elvis in den 60gern kein männlicher "Joan Baez" wurde und er noch einen Vietnam Song aufnahm. Hippy wäre er sicher nicht gern gewesen. Er war eben ein Unikat. Entertainer, nicht Politiker.

                        Die 70ger pauschal für besser oder schlechter erklären tut mir immer in der Seele weh. Elvis hatte mal einen guten, mal einen weniger guten Tag, aber dieses furchtbare, von den Medien übernommene "Elvis war fett, träge, konnte sich den Text nicht mehr merken, war nicht mehr in der Lage allein auf der Bühne zu sein, die Stimme war nicht mehr gut genug"- Kram kann ich schon lange nicht mehr hören. Da wird schon vom Aloha Konzert aus Elvis in das Grab geredet. Der Spiegel und der Stern betiteln ihn als fetten Junkie und ich schicke ihnen die Backstage Fotos vom Aloha Konzert, mit der Bitte, bei dem Strich in der Natur mir mal die "fetten Stellen" anzukreuzen. Leute, ich warte heute noch auf die Antwort, weil sie sicher keine finden... Sicher fehlte ihm die künstlerische Herausforderung nach dem Aloha Konzert, unbestritten. Aber der Spaß an der Musik, die Liebe zu seinen Fans ist nie bei Elvis in den Hintergrund gerückt.

                        Ich bin ehrlich gesagt stolz darauf, ein Elvis Fan zu sein. Es regt mich nach fast 30 Jahren seines Ablebens immer noch tierisch auf, wenn einem Toten schlechtes nachgesagt wird. Wir wären keine Fans, wenn wir uns ausschließlich mit den Gerüchten und dem auseinandersetzen, was sogenannte "Freunde" in der Vergangenheit als "Wahrheit über Elvis Presley" verkauft haben. Ich lege einen guten Song auf, höre die Stimme, sehe vielleicht ein Konzert und ich weiß, warum ich Elvis so in meinem Herzen trage, wie ich es seit vielen Jahren mache...

                        You nerver stood in that man shoes... und die waren verdammt GROß!

                        TLC 4 Elvis
                        Claudia


                        Elvis am 12. Februar 1977 - Alles andere als am Ende!
                        Im großem und ganzen bin ich ganz Deiner Meinung.

                        (Weiss auch nicht warum P. immer erwähnt werden muss - meinetwegen brauch die keiner erwähnen!)

                        In einer Sache bin ich aber anderer Meinung:

                        Sicher fehlte ihm die künstlerische Herausforderung nach dem Aloha Konzert, unbestritten. Aber der Spaß an der Musik, die Liebe zu seinen Fans ist nie bei Elvis in den Hintergrund gerückt.
                        Ich finde als ERSTER vor 1 Milliarde Zuschauer aufzutreten - schon als künstlerische Herausforderung! Also ich hätte mich - glaube ich "eingeschissen" .

                        Elvis war, ist und bleibt der Allergrößte - Und jeder der ihn schlecht machen will - vergrößert nur unsere ungehinderte Liebe zu ihm.

                        Kommentar

                        • charro
                          Posting-Legende

                          • 03.09.2005
                          • 8583

                          #57
                          Zitat von thetifcat
                          Im großem und ganzen bin ich ganz Deiner Meinung.

                          In einer Sache bin ich aber anderer Meinung:


                          Ich finde als ERSTER vor 1 Milliarde Zuschauer aufzutreten - schon als künstlerische Herausforderung! Also ich hätte mich - glaube ich "eingeschissen" .
                          Gemeint war die künstlerische Herausforderung NACH dem Aloha-Konzert, wenn ich das richtig verstanden habe

                          Kommentar

                          • MissClawdy

                            #58
                            Zitat von charro
                            Gemeint war die künstlerische Herausforderung NACH dem Aloha-Konzert, wenn ich das richtig verstanden habe
                            Nach ist richtig

                            Kommentar

                            • gast-200612042

                              #59
                              Zitat von charro
                              Gemeint war die künstlerische Herausforderung NACH dem Aloha-Konzert, wenn ich das richtig verstanden habe
                              Hauch mit der Hand an die Stirn -

                              Kommentar

                              • gast-200612042

                                #60
                                Zitat von MissClawdy
                                Nach ist richtig
                                Mist - genauso habe ich früher immer den einen Punkt an der Mathe Arbeit in denn Sand gehauen.

                                Erst lesen - dann denken - dann schreiben.

                                Sorry

                                Kommentar

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