"Letztes Geheimnis gelüftet"
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Und woher "wissen" wir das?? Doch auch nur aus Erzählungen eben dieser "Vertrauten", die je nach Bezahlung mal dies oder anderes erzählen. Das ist genau der Punkt, den ich weiter oben schon mal ansprach: Wie Elvis wirklich war, weiß KEINER von uns, weil niemand persönlich dabei war. Irgendwelchen Leibwächtern glaube ich jedenfalls nichts kritiklos. Elvis war wahrscheinlich wesentlich "normaler" und unspektakulärer, als er dargestellt wird (im Positiven wie im Negativen). Wenn er sich mal verarscht vorkam und mal laut wurde, oder ihm sogar die Hand ausrutschte - meine Güte, was ist denn so schlimm daran? Er hätte viel öfter so reagieren müssen, dann hätte es diese Schleimspur voller Schmarotzer um ihn herum nicht gegeben.
Für ihn waren Loyalität und Vertrauen das A und O. Wenn er das verletzt sah, dann rastete er aus. Da kann ich nur sagen: richtig so!Zuletzt geändert von MysteryTrain; 23.06.2012, 22:44- Übersetzen
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Manches dieser Erzählungen lassen sich durch Dokumente belegen.
Beispiele: Elvis unkollegiales Verhalten gegenüber Kathy Westmoreland während der Bandvorstellung ist auf einigen Boots dokumentiert. Siehe Uniondale 19. Juli '75 oder auch Norfolk 20. Juli '75.
Beispiel von Elvis Großzügigkeit ist das Concert in Jackson 5. Mai '75. Hier spendete er über 100.000 $ für die Opfer eines Tornados. Gibt Fotos von, wo Elvis Backstage einen Scheck überreicht.
Ebenso sind einige Storys aus "Elvis, What's Happened" dokumentiert.
Beispielweise der Vorfall im Karatestudio von Dave Hebler (Turban) im Buch beschrieben, dokumentiert durch Filmaufnahmen.
Oder die Story mit D.J. Sumners Elvis-Hand, nach zuhören auf einer Boot.
Das Telefongespräch zwischen Red West und Elvis am Schluss des Buches, gibt es (auszugsweise) auch als Tondokument.
(zu finden auf der DVD "All the Kings Men").Zuletzt geändert von El Toro; 24.06.2012, 12:56- Übersetzen
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Ich kenne all diese "Dokumente", Erkenne da aber einen ganz normalen Menschen mit ganz menschlichen Reaktionen, die jeder von uns irgendwann mal hat. Wenn sich die betreffenden Personen zutiefst verletzt gefühlt hätten und das vielleicht noch ungerechterweise - sie hätten jederzeit gehen können. Haben sie das? In den seltensten Fällen und dann nicht aus solchen Gründen.
Bis auf die Tondokumente, auf denen Elvis persönlich zu hören ist, handelt es sich auch nur um Sekundärquellen (z.B. "what happened"), und damit mit Vorsicht zu genießen.
Die Persönlichkeit eines Menschen allein auf Sekundärquellen basierend zu bewerten ist immer sehr problematisch, da diese selten authentisch sind. Glaubhaft ist so etwas erst dann, wenn derselbe Vorfall in mehreren Quellen, unabhängig voneinander, ähnlich oder gleich geschildert wird. Im Fall von Elvis ist das aber seltenst der Fall. Hört man die Erzählungen von 3 seiner Vertrauten, meint man oft, sie berichten über 3 unterschiedliche Menschen.
Die Fans suchen sich dann "ihren" Elvis heraus, so wie sie sich ihn am liebsten vorstellen. Dass er aber in Wirklichkeit wahrscheinlich ganz anders war, interessiert nicht, da er entweder Gott oder Loser sein muss. In einen Menschen, von dem man eigentlich nichts Genaues weiß, kann man sehr viel hinein interpretieren.
Dass Biographien und Berichte über berühmte Persönlichkeiten verändert oder gar völlig erfunden werden, findet man oft in der Geschichte der Menschheit. Da wäre Elvis nicht der Erste. Deshalb kann man sich solchen historischen Persönlichkeiten allerhöchstens annähern, ihre Persönlichkeit aber niemals völlig verstehen. Deshalb besteht auch Geschichtswissenschaft im Wesentlichen im VERGLEICH verschiedener Quellen, um dann anhand der Überschneidungen ein ungefähres(!) Bild zu erhalten.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 24.06.2012, 14:41- Übersetzen
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Ist es in dem Buch von Dick Grob zu lesen? Elvis klappte damals bewußtlos im Badezimmer zusammen. Ginger schaute nach Elvis, ließ ihn aber liegen und ging wieder. Elvis übergab sich im bewußtlosen Zustand und atmete den Mageninhalt in die Luftröhre. Demnach erstickte er an seinem Erbrochenem. Eine stabile Seitenlage wäre Gingers richtige Hilfe gewesen. Telefonisch erreichte sie dann Joe Esposito, der den Rettungswagen rief.
Natürlich war Elvis schon blau angelaufen und die Sanitäter schafften es noch kurz ihn zu Reanimieren, doch die Show war bereits im Badezimmer zu Ende- Übersetzen
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Dann sind aber alle anderen Bücher ebenfalls ein Witz. Warum sollte Red West glaubwürdiger sein als Dick Grob, oder warum sollte Lamar Fike glaubwürdiger sein als z.B. Larry Geller?
Wir wissen, dass alle dieser Leute die Geschichten mal so und dann wieder andersherum erzählen. Es gibt KEIN 100% wahres Buch über Elvis aus seinem engsten Umfeld. Wenn das mal allgemein akzeptiert werden würde, gäbe es auch diese ganzen Streitereien unter den Fans nicht. Denn sowohl die Götterverehrer als auch die in-die-Pfanne-Hauer können ihre Thesen mit irgendeinem dieser Bücher belegen.
Da sind Bücher von einigermaßen neutralen Autoren, wie Guralnick z.B. wesentlich seriöser, da solche Autoren immer mehrere Quellen einbeziehen und diese auch reflektieren.- Übersetzen
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Kein Problem. Ich habe lange Abhandlungen darüber gelesen und würde das gerne mit ihm besprechen, in aller Ruhe und freundlich. Er soll ein ganz lieber Kerl sein. Leider habe ich ihn nicht getroffen, der Weg nach Rostock war mir zu weit.
Ich kann hier nicht ins Detail gehen. Ist er bei Facebook? Möglicherweise kann ich ihn ja per Email erreichen. Ich bin auch kein Fan von Ginger Alden, aber mir scheint es, dass er da ne persönliche Rechnung mit Ginger aufgemacht hat mit den Anschuldigungen.Ohne Worte!- Übersetzen
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Ich kann nicht beurteilen, was wahr und was falsch an diesen Geschichten ist, ich war damals nicht dabei. Was ich aber weiss ist, dass der Dick Grob bodenständig und aufrichtig in seinen Antworten wirkt. Er ist ein ehrlicher Mann, die Zeit, die wir mit ihm und mit Sam verbracht haben, hat mich zu diesem Schluss kommen lassen.
Nein, Dick schreibt nicht bei Facebook.
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
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Unterm Strich dürfen wir uns kein endgültiges Urteil erlauben, das stimmt schon.
Man kann nur eine Vermutung haben, eine Annäherung, die man dann für sich persönlich für wahrschenlich oder plausibel hält, da habt ihr schon recht.
Es wäre ja vermessen, wenn ich hier aus Nordrheinwestfalen im Jahre 2012 aus meiner Unterhose raus, meinen würde, ich könne diese Dinger besser beurteilen als Leute, die dabei waren oder sowas. Das gebietet der Anstand, dass man da im Konjunktiv bleibt. Da gebe ich Dir und Mistvieh...äh Mysty...
..recht.
Klar, was wissen wir schon? Aber in den gebührenden Anführungsstrichen hat man eben schon eine Meinung zu den Sachen.
Ich sollte das also dann auch so formulieren...was weiß ich, ob Ginger ins Bad gegangen ist und den toten Elvis dort liegen sah, oder den sterbenden...das weiß nur sie selbst.
Also ich nehme den Imperativ zurück und sage:
Ich habe gehört und gelesen, dass einige Behauptungen in Dick Grobs Buch über die Umstände von Elvis Tod widerlegt sind.Ohne Worte!- Übersetzen
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