damals, als elvis starb

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  • MysteryTrain
    Posting-Legende

    • 12.07.2008
    • 7260

    #31
    Zitat von Hase20

    MysteryTrain, beim Buch der Rekorde wie auch bei Wikipedia kann man lesen, daß Elvis anhand der Tonträgerverkäufe der Erfolgreichste ist. RCA hat bereits 1987 1,6 Milliarden angegeben. Bei M. Jacksons Trauerfeier wurde der "King of Pop" mit 750 Mio verkaufter Tonträger als Erfolgreichster aller Zeiten beziffert. Elvis hat sich spätestens dort im Grabe umgedreht!
    Ich wäre da sehr vorsichtig. Bei all diesen Quellen steht selten bis nie dabei, auf was sie sich beziehen (USA, England, beides zusammen, weltweit?) Genaue Verkaufszahlen lassen sich nicht ermitteln, weltweit schon gar nicht.
    Es gibt Listen, da steht Elvis an 1. Stelle, andere, da steht er irgendwo bei 5 herum usw. Es sind alles geschätzte Zahlen und die werden dann je nach Belieben nach oben oder unten gestreckt. Mir ist es auch egal, ob nun Elvis, die Beatles oder Michael Jackson auf 1, 2 oder 3 stehen. Sie waren alle sehr sehr erfolgreich und keiner muss sich vor dem anderen verstecken. Das kann man doch einfach mal so stehenlassen (auch wenn das eingefleischten Elvis- oder Michael Jackson Fans nicht genug ist).

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    • Memphis-Tennessee
      Kommt langsam in Fahrt

      • 23.11.2010
      • 116

      #32
      Zitat von MysteryTrain
      Aber nicht: "Elvis' Tod war der traurigste überhaupt", denn ich würde mal behaupten, dass er das für den Großteil der Menschheit nicht war/ist.
      Der Tod ist immer eine traurige Sache egal ob es sich um einen Promi oder einen normalsterblichen handelt.
      Wir Evis-Fans empfinden eben den Tod von Elvis als traurigsten da wir ihn eben lieben aber noch trauriger ist es wenn wir einen geliebten Angehörigen verlieren,:traurig: das übersteigt alles.

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      • MysteryTrain
        Posting-Legende

        • 12.07.2008
        • 7260

        #33
        Zitat von Memphis-Tennessee
        Wir Evis-Fans empfinden ...
        Dann schreibt das bitte auch so dazu. Hier ist der sprachliche Ausdruck nämlich entscheidend wichtig in Hinblick auf das, was man sagen möchte. Wenn man sagt "Der Tod von Elvis IST der traurigste überhaupt", so ist das eine absolute Aussage und in Hinblick auf die vielen Nichtfans kaum haltbar. Hingegen liest sich "Für uns Fans ist ..." oder "Für mich ist ..." schon viel besser.

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        • cos
          Board-Legende

          • 11.01.2004
          • 26466

          #34
          Muss man das in einem Elvisforum extra erwähnen?

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          • Hase20

            #35
            Die Angabe von RCA stand unter dem Kulturteil der Badischen Neuesten Nachrichten (Karlsruhe), also keine Klatschzeitung. Heute sollen es knapp 2 Milliarden sein, wenn man die illegale Produktion dazu nimmt. Beim Konzertbericht von Elvis in Concert wurde im TV berichtet "über 1 Milliarde...so viel wie kein Anderer". Auf der anderen Seite...gibt es dann auch Beweiße, dass der King of Pop an 750 Mio Geld verdient hat?

            Ok, lassen wir es mal so stehen. Ein schönes Wochenende in alle Richtungen!

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            • burroughs
              Board-Legende

              • 09.02.2004
              • 56243

              #36
              erstens: bitte nicht stückzahlen mit einnahmen verwechseln bzw mischen
              zweitens: weil die karlsruher tageszeitung irgendwo ne zahl abschreibt, macht das die angabe nicht unbedingt zu einem fakt

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              • MysteryTrain
                Posting-Legende

                • 12.07.2008
                • 7260

                #37
                Zitat von cos
                Muss man das in einem Elvisforum extra erwähnen?
                1. Dies ist der öffentliche Bereich eines offenen Forums. Es kann hier jeder lesen, auch solche, für die Elvis nicht das bedeutet, was er für uns bedeutet.

                2. Es geht mir rein um eine sprachlich korrekte Ausdrucksweise. Hier wird sehr gerne der Superlativ verwendet, wenn über Elvis geredet wird. In vielen Fällen ist das aber unangebracht, da es selten auf klar nachvollziehbaren Fakten beruht, sondern auf einem sehr subjektiven Empfinden.

                3. Ich habe großen Respekt vor Elvis' Leistung, Erfolg und seiner nachhaltigen Bedeutung für viele Generationen. Trotzdem ist ein Satz wie "Elvis' Tod war der traurigste überhaupt" ganz einfach falsch. Wäre er richtig, müsste er für alle Menschen gelten. Da sind aber viele dabei, denen Elvis nicht so viel oder gar nichts bedeutet.
                Ich rede hier in einem Elvisforum nicht anders als sonst irgendwo und wüsste nicht, was es bringen sollte, hier reine Elvisglorifizierung zu betreiben, völlig losgelöst von jeder Realität. Elvis war einer der beeindruckendsten und bedeutsamsten Musiker und Personen des 20. Jahrhunderts - ob er in allem immer Superlativ war, wage ich ganz einfach mal zu bezweifeln, auch wenn es UNS oft so erscheint. Ich versuche ganz einfach, einen Ausgleich zu finden zwischen Realität und einer teilweise verklärten Träumerei als Fan.

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                • cos
                  Board-Legende

                  • 11.01.2004
                  • 26466

                  #38
                  Zitat von MysteryTrain
                  1. Dies ist der öffentliche Bereich eines offenen Forums. Es kann hier jeder lesen, auch solche, für die Elvis nicht das bedeutet, was er für uns bedeutet.
                  Oben drüber steht aber ganz gross Elvisforum, also dürfte jedem, der hier liest klar sein, dass sich hier Fans tummeln und dementsprechend dem Sänger "huldigen".

                  Oder sollen die Fussballfans in den Stadien demnächst auch nicht mehr mit übertriebenen Gesängen ihren Verein anheizen weil ja irgendwer um die Ecke kommen könnte, der auf Handball steht?

                  Man kann es auch übertreiben, etwas "Glorifizierung" sollte schon erlaubt sein. Kommt eben auf die Empfindlichkeit des Gegenüber an.

                  Und ich bin mal so frech, zu sagen, dass jedes Fansein immer subjektiv ist.

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                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #39
                    Nimm den Stock raus, Dicker...
                    Ohne Worte!

                    Kommentar

                    • burroughs
                      Board-Legende

                      • 09.02.2004
                      • 56243

                      #40
                      Cos hat doch abgenommen










                      [nein, ich spar mir jetzt sätze wie ..da kommst ausgerechnet DU damit an.. ohja ]

                      Kommentar

                      • Gilla
                        Board-Legende

                        • 05.02.2007
                        • 14776

                        #41
                        gelöscht
                        *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                        • PK_Elvis
                          Stammuser

                          • 23.07.2011
                          • 198

                          #42
                          Wenn ich dran denke wie das damals bei mir war, kann ich nur sagen, dass ich selbst geschockt war. Ich habe da eigentlich erst erkannt, dass es er war, dessen Songs ich gern hörte. Ich bin auch heute noch so, dass ich von den meisten Interpreten den Namen nicht kenne, obwohl ich die Songs mag.
                          An meinen Eltern ging das Ganze spurlos vorüber. Sie mochten Elvis nicht - bis heute nicht. Wenn sie nächstes Jahr mitbekommen, dass ich in Elvis in Concert gehe, werden sie darüber wahrscheinlich mal wieder den Kopf schütteln. Wirklich geschockt waren sie bei keinem der Stars als sie starben, mit Ausnahme von Martin Luther King und J.F.K vielleicht, aber die zählen ja eigentlich nicht in diese Kategorie.
                          Wenn man geschockt ist, dass eine junge Prinzessin stirbt, ist das ja für mein Geschmack auch in Ordnung. Sie war eine junge Mutter, die wohl an Liebe glaubte bei ihrer Hochzeit. Die Umstände drum herum waren auch sehr dramatisch.
                          Ehrlich gesagt, war ich auch traurig als Peter Alexander starb, obwohl er ein Alter erreicht hatte, in dem es normaler ist, zu sterben. Er begleitete mich in meiner Kindheit.
                          Elvis nur im Superlativ - nein, man muss sich manchmal schon wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, finde ich, auch wenn ich selbst gern dazu neige ihn im Superlativ zu sehen.

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                          • Loverdoll
                            Gehört zum Inventar

                            • 16.01.2010
                            • 3945

                            #43
                            Als sich Elvis`Tod in den Wiener Tageszeitungen verbreitete, arbeitete ich beim Deutschen Bücherbund und fuhr täglich mit der Schnellbahn zur Thaliastrasse. Als ich früh morgens die Schlagzeile über seinen Tod las, machte sich ein seltsam mulmiges Gefühl in meinem Inneren breit, Trauer, Betroffenheit, Nachdenklichkeit !
                            Ist mir in der Form bei keinem anderen Prominenten so ergangen!


                            Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß
                            Johann Seume, 1763 - 1810, dt. Schriftsteller

                            Kommentar

                            • MysteryTrain
                              Posting-Legende

                              • 12.07.2008
                              • 7260

                              #44
                              Zitat von Loverdoll
                              0
                              Ist mir in der Form bei keinem anderen Prominenten so ergangen!
                              Selbst mit seinem Tod war Elvis in gewisser Weise ein Vorreiter. Die "mediale Globalisierung" nahm in den 70ern sprunghaft zu. Selbst in den 60ern hatte noch längst nicht jeder einen Fernseher zu Hause. Man erfuhr also oft erst am nächsten oder übernächsten Tag vom Tod einer berühmten Person anhand eines Zeitungsartikels, oder, wenn man Glück hatte, durch ein Radiogerät.
                              Durch das Fernsehen war man dann fast live dabei, wenn irgendwo auf der Welt etwas passierte.

                              Man kann sagen, dass Elvis eines der ersten "Produkte" dieser damals neuen Fernseh- und Medienwelt war. Seinen schnellen Erfolg und wichtige Stationen seiner Karriere hat er dem damals noch neuen Medium Fernsehen zu verdanken - bis hin zu den Berichterstattungen über seinen Tod und die Beerdigung. Bewegte Bilder und Interviews mit weinenden Fans lösen doch mehr Betroffenheit aus als ein Zeitungsartikel mit einem s/w Foto.

                              Was ich damit sagen will: Auch die Tatsache, dass Elvis' früher Tod dank der schnellen Entwicklung der elektronischen Medien blitzschnhell in aller Welt bekannt wurde und Betroffenheit auslöste, ist kein Beleg dafür, dass er der Traurigste oder Schlimmste war. Wie gesagt - es handelt sich um sehr subjektive Wahrnehmungen.

                              Als Fan tendiert man nun mal sehr leicht dazu, subjektive Wahrnehmungen zu allgemeinen Tatsachen zu machen. Sachlich-differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema ist dann kaum mehr möglich. - Könnte aber möglich sein, wenn sich jeder ein klein wenig Mühe machen würde, zwischen Verehrung und sachlicher Auseinandersetzung zu trennen.

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                              • burroughs
                                Board-Legende

                                • 09.02.2004
                                • 56243

                                #45
                                was wir - also die fans - für ihn fühlen bzw aufgrund seines todes (ja, auch noch 34 jahre später) fühlen, dürfen wir aber noch SELBST entscheiden, ja?

                                man dankt



                                []

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