The Memphis Jukebox Vol. 2
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Also dürften Musikerbiografien für dich ausschließlich aus Discographie, Daten von Aufnahmesessions, vielleicht gerade noch Chartplatzierungen bestehen? Alles andere kann man ja deiner Meinung nach vergessen.
Dass jeder Musiker auch ein Mensch ist und sein Leben, sein Werdegang, seine Vorlieben und Abneigungen in sein künstlerisches Schaffen eingehen, es inspirieren und mittragen, hast du scheinbar völlig verdrängt.
Oder ist ein Musiker für dich lediglich ein nüchterner Handwerker (wenn überhaupt), der vorgefertigte Konzepte abspult und möglichst gut vermarktet?
Kleines Beispiel: Dass für Elvis seine Heirat und die Geburt seiner Tochter mit Sicherheit einen Motivationsschub auch für seine musikalische Karriere brachte, wirst du wohl nicht bestreiten. Wenn man sich mit den Hintergründen seiner musikalischen Karriere beschäftigt, sind solche privaten Dinge selbstverständlich wichtig, ebenso wie es sehr interesant zu wissen ist, welche Musik er privat hörte. Denn auch dies ist ein Puzzleteil um das Gesamtphänomen Elvis ein wenig zu begreifen.
Und wenn du nicht glaubst, dass sich diese Platten in Elvis' Jukebox befanden, kannst du gerne beim EPE-Archiv nachfragen. Vielleicht schicken sie dir sogar die komplette Liste.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 16.06.2011, 18:03- Übersetzen
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ich versteh auch nicht immer alles. schade für dich, wenn du diese cd nicht zu schätzen weißt. den release deswegen (oder um die eigene - mittlerweile auch schon dogmatisch gewordene - differenzposition im forum zu verteidigen) runterzumachen, finde ich voll daneben.
wenn du dich nicht für popgeschichte interessierst (was mich ehrlich gesagt wundert)...dein pech!
dieses desinteresse spamartig immer wieder zu betonen...pech für die leser dieses threads!
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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aber das ist doch absurd in diesem zusammenhang.
einem prominenten, selbst wenn man die gelegenheit hätte, ihn kennenzulernen, wirst du nie so nahe kommen, um ihn wirklich einschätzen zu können. da haben sogar die probleme damit, die ihn kannten.
UND erschwerend kommt hinzu: elvis ist tot !!!
von uns hier wird wohl keiner mehr die chance bekommen, sein "vertrauen zu gewinnen"!
nochmal: ich finde nicht, dass das eine das andere bedingen, oder gar ausschließen muss. manchmal reicht das maß an informationen einfach aus, um sich ein gewisses bild machen zu können. und nein: man muss auf gar nichts schließen können. elvis mochte dieses und jenes ?? aha, interessant.
reicht vollkommen aus. da ja jeder andere dinge wissenswert über elvis findet ( mir persönlich zum beispiel völlig schei**egal, wie sich das demo anhörte, das er bekam, als er den song schlagmichtot aufnehmen sollte und, ob er hier irgendwelche betonungen und phrasierungen übernommen hat. ich will seine stimme hören und wie er das singt. von welchem bauernhof die kuh stammt und wie sie dorthin kam, interessiert mich nur beim essen,nicht bei der musik.), ist es doch unerheblich, was man von solchen informationen hinterher verwertbar findet.
diese freude des zerklaubens und zerstückelns einer emotionalen sache - und das ist musik nunmal - sollte man sich nicht durch manche penetrante analyse selbst verderben. ich finde nicht, dass man immer alles analysieren muss und schon gar nicht kann. da muss nicht immer was brauchbares am ende dabei rauskommen.- Übersetzen
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Nein, das sehe ich entschieden anders. Für mich liegt das Gesamtphänomen "Elvis" gar nicht in erster Linie in der Musik, auch wenn seine Aufnahmen teilweise klasse sind. Elvis ist in der Hauptsache ein Kult-Phänomen. Mit Musik hat das besonders in USA heutzutage schon überhaupt nichts mehr zu tun.- Übersetzen
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Bitte nicht ... Dann fängt hier wieder alles von vorne an! Diese Frage wurde hier zigfach beantwortet
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Ich denke, dass eine am Boden liegende Filmkariere und ganz arg gesunkene Tonträgerverkäufe Motivation genug waren. Aber klar, ein nörgelndes Weib und ein schreiendes Kind motivieren natürlich auch, zweimal im Jahr für einen Monat nach Vegas zu gehen.
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'The First Cut Is The Deepest' - Elvis on the Creative Edge
Part 1 - The Exploration
'The First Cut Is The Deepest' - Elvis on the Creative Edge
Part 2 - The CD
Sehr interessanter Artikel, der schön aufzeigt, dass Elvis sehr wohl Kreativität in seine Songs brachte. Sogar im FECC Forum wurde dem nicht widersprochen.
Und generell: Man darf ja ruhig kritisch an Elvis' Schaffen herangehen und selbstverständlich auch aufzeigen, dass einiges nicht so besonders war - habe ich überhaupt kein Problem damit. Was mich stört, ist diese abfällige Ausdrucksweise einiger User, wenn da von "abkupfern" "Arbeitsverweigerung" "kreative Nulleistung" usw. geredet wird. Selbst in der eher kritischen Elvisliteratur findet man eine solche Ausdrucksweise nicht. Und redet man mit Leuten, die Elvis wirklich real gekannt haben und mit ihm gearbeitet haben, sagen diese genau das Gegenteil.
Und selbst beim Anhören vieler Outtakes merkt doch sogar der Laie, dass sich Sogs vom 1. Take bis zum letzten entwickeln und verändern und es ist meistens Elvis selbst, der diese Veränderungen veranlasste. Hätte Elvis stur eine Vorlage kopiert und imitiert, hätte es keine 30 Takes gebraucht, bis ein Song endlich im Kasten war.
Aber was gebe ich mir noch Mühe, die Dinge etwas differenzierter zu reflektieren? Es ist ein Reden gegen Windmühlen.
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