Hüftschwung von Elvis und alles danach

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Gilla
    Board-Legende

    • 05.02.2007
    • 14776

    #16
    Before Elvis, there was nothing...meine Liebe

    ...zumindest für die weiße Bevölkerung.
    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

    Kommentar

    • Loverdoll
      Gehört zum Inventar

      • 16.01.2010
      • 3945

      #17
      Zitat von Gilla
      Before Elvis, there was nothing...meine Liebe

      ...zumindest für die weiße Bevölkerung.

      Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß
      Johann Seume, 1763 - 1810, dt. Schriftsteller

      Kommentar

      • gast-20110818

        #18
        Zitat von Loverdoll
        ...Rock&Roll Tanz ...
        Der war in den 50ern schon ein ganz "alter Hut".

        Kommentar

        • Franz Nübel
          Foren-Experte

          • 24.01.2004
          • 780

          #19
          Zitat von Blues Boy
          Der war in den 50ern schon ein ganz "alter Hut".
          Loverdoll schrieb ja auch, dass er vor Elvis schon da war. Nichts desto trotz wurde das Ganze erst in den 50ern durch die weißen Rock'n'Roll Sänger - allen voran Elvis - gesellschaftsfähig gemacht. Du kannst nicht abstreiten, dass Elvis zu der "Befreiung" viel beigetragen hat, wenn auch für ihn unbewußt.
          Zuletzt geändert von Franz Nübel; 11.06.2010, 13:45
          http://elvis-online.weebly.com/uploads/2/1/1/6/21166738/1420284737.png
          https://elvis-presley.jimdofree.com

          Kommentar

          • gast-20110818

            #20
            Zitat von Franz Nübel
            Loverdoll schrieb ja auch, dass er vor Elvis schon da war. Nichts desto trotz wurde das Ganze erst in den 50ern durch die weißen Rock'n'Roll Sänger - allen voran Elvis - gesellschaftsfähig gemacht.
            Der Tanz? Wilde Musik? Nein.

            Du kannst nicht abstreiten, dass Elvis zu der "Befreiung" viel beigetragen hat, wenn auch für ihn unbewußt.
            Welche "Befreiung"?

            Kommentar

            • Gilla
              Board-Legende

              • 05.02.2007
              • 14776

              #21
              Ob Elvis ein Rebell war, da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Zumindest wurde er so gesehen. Denn als er auf die Bildfläche kam, bekam "das Kind einen Namen". Davon war Elvis sicher selber am meisten überrascht...

              Elvis war ebenfalls ein Teil der Jugend und spürte, was sie suchten. Ich verstehe nicht, Gründe dagegen habe ich keine plausiblen gehört, weshalb man Elvis diese Vorreiterrolle abspenstig machen will oder kleinreden will.
              *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

              Kommentar

              • gast-20110818

                #22
                Zitat von Gilla
                Elvis war ebenfalls ein Teil der Jugend und spürte, was sie suchten.
                Was suchten sie?

                Kommentar

                • Gilla
                  Board-Legende

                  • 05.02.2007
                  • 14776

                  #23
                  Hast du denn keine Meinung dazu, Mr. BB?

                  Ich könnte mir vorstellen, zunächst einmal der verstaubten Ideologie ihrer Eltern zu entfliehen? Vielleicht mal etwas ausbrechen, rebellieren und sich von ihren Eltern unterscheiden, indem sie ihr eigenes Ding machten, ihre eigene Musik hatten, die ihre Sprache spricht. R&R war doch Teufelszeug... Da ging so schön die Post ab, alle Jugendlichen wollen das.

                  Bei mir war es die Beatzeit mit allem was dazugehört, lange Haare, laute Musik, yeah yeah yeah. Da gabs was zu tun, sich bei den Eltern durchzusetzen und das ist auch richtig und wichtig für die eigene Entwicklung.
                  *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                  Kommentar

                  • Loverdoll
                    Gehört zum Inventar

                    • 16.01.2010
                    • 3945

                    #24
                    Zitat von Blues Boy
                    Was suchten sie?
                    was die Jugend sucht, weiß sie oft selbst nicht, auf jedenfall wollen sie sich von den Älteren abgrenzen, dass war damals schon so und ist heute nicht anders! Und ob Elvis, Beatles, Woodstock usw. haben denke ich dazu beigetragen!
                    Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß
                    Johann Seume, 1763 - 1810, dt. Schriftsteller

                    Kommentar

                    • Ela 37

                      #25
                      Zitat von Ito Eats
                      .

                      Off-Topic:

                      Angehängte Dateien

                      Kommentar

                      • gast-20110818

                        #26
                        Zitat von Gilla
                        Hast du denn keine Meinung dazu, Mr. BB?
                        Doch, doch.

                        Ich könnte mir vorstellen, zunächst einmal der verstaubten Ideologie ihrer Eltern zu entfliehen? Vielleicht mal etwas ausbrechen, rebellieren und sich von ihren Eltern unterscheiden, indem sie ihr eigenes Ding machten, ihre eigene Musik hatten, die ihre Sprache spricht.
                        Das war doch immer schon so.
                        Und es gab auch schon vorher regelrechte Jugendbewegungen: In den 30er Jahren die Swing-Kids in Deutschland oder Anfang der 50er Jahre in England die Teddy-Boys (deren Musik damals noch Be-Bop war), die auch ihren eigenen Kleidungsstil hatten.
                        Was sich in der darauf folgenden Zeit eigentlich nur änderte, war die Tatsache, dass Teenies mehr Zeit und vor allen Dingen mehr Geld hatten, was natürlich die Industrie aktiv werden ließ, es ihnen aus der Tasche zu ziehen.
                        Und da durch den wirtschaftlichen Aufschwung in den meisten Haushalten der USA ein Fernsehgerät stand, waren sie auch recht einfach zu erreichen. Stars konnten somit problemlos über Nacht geboren werden.

                        Und was das Halbstarken-Phänomen bzw. -Problem anging: Das gab es auch bereits vor Elvis (auch in Deutschland) und hatte demzufolge auch nichts mit ihm zu tun. Das wurde nämlich schon durch drei sehr erfolgreiche Kinofilme medial gehypt und zu Gold gemacht, vor Elvis eben. Aber er hat davon enorm profitiert.

                        Allerdings: Befreit wurde niemand. Das ist doch eher ein verklärter Blick auf die Vergangenheit.

                        Kommentar

                        • Elvislover76
                          Posting-Legende

                          • 18.02.2005
                          • 9215

                          #27
                          Zitat von Franz Nübel
                          Loverdoll schrieb ja auch, dass er vor Elvis schon da war. Nichts desto trotz wurde das Ganze erst in den 50ern durch die weißen Rock'n'Roll Sänger - allen voran Elvis - gesellschaftsfähig gemacht. Du kannst nicht abstreiten, dass Elvis zu der "Befreiung" viel beigetragen hat, wenn auch für ihn unbewußt.
                          Genau! Das ist es ja: Elvis war ein Weißer!

                          Was die Schwarzen schon Jahre zuvor gehört oder selbst an Musik gemacht haben, juckte die weiße Bevölkerung Amerikas fast nicht. Diese N****musik (vorsicht Ironie!) war ja böse und schlecht.
                          Ok, ein Chuck Berry oder Little Richard hatten halt alle nicht das, was Elvis hatte. Bei Elvis stimmte das Gesamtpaket, einfach alles.
                          Für mich gehören sie trotzdem auch zu den Größten
                          If it's illegal to Rock and Roll, throw my ass in jail!~Kurt Cobain~

                          Kommentar

                          • King77
                            Board-Legende

                            • 04.08.2007
                            • 14925

                            #28
                            Chuck Berry brachte seine erste Single 55 auf den Markt.Also nach Elvis.
                            Little Richard startete 51 aber mit null Erfolg.Zu dieser Zeit kannten auch die Schwarzen kaum einen Little Richard.Sein Erfolg kam 55.Bei uns in Europa kannte man ohnehin zuerst mal Bill Haley,dann Elvis,Pat Boone u. erst dann kamen alle anderen R+R Sänger.

                            Kommentar

                            • Gilla
                              Board-Legende

                              • 05.02.2007
                              • 14776

                              #29
                              Zitat von Blues Boy
                              Doch, doch.

                              Allerdings: Befreit wurde niemand. Das ist doch eher ein verklärter Blick auf die Vergangenheit.
                              Ich denke, wir sollten im Zeitraum nach dem Krieg denken. Nach dem Trauma des 2. Weltkrieges war nun heile Welt mit lieblichem Gesang und Berg- und Talfilmen angesagt. Dass das nicht überall der Wirklichkeit entsprach und ein anderes, frischeres Lebensgefühl von der neuen Generation herbeigesehnt wurde, liegt auf der Hand.

                              Dazu ist es nicht neu, dass Jugendliche zu jeder Zeit eine Art Protestverhalten zeigten, sei es im Habitus, in der Mode oder in der Musik.

                              Und nach dem Krieg gab es eine Menge Pioniere auf dem Gebiet. Marlon Brando, James Dean auf der Leinwand, Bill Haley mit seinem Welthit "Rock around...", um mal die bekanntesten Vertreter dieser neuen Jugendkultur zu nennen.

                              Das ist mir zu kurz gegriffen und zu einfach gestrickt, dass ein Elvis Presley durch das Konsumverhalten der gelangweilten Teenies so begeistert aufgenommen wurde.

                              Da kann man einfach nicht drum herum reden, Elvis' Riesensache war, dass er die ganze Vibration instinktiv in sich aufgenommen hat und seine Stärke war es, dies nach außen hin zu transportieren. Warum sonst wohl wurde die Welt auf ihn aufmerksam und kriegte den Mund nicht mehr zu?

                              Wie Elvis die Galionsfigur für die Jugend der 50s war, so waren es die Beatles in den 60s. Juchuuhh.

                              Und das ist nicht verklärt, sondern äußerst realistisch...
                              Zuletzt geändert von Gilla; 12.06.2010, 09:23
                              *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                              Kommentar

                              • Jesse
                                Board-Legende

                                • 03.01.2007
                                • 21508

                                #30
                                Ich habe mich schon oft mit Elvis Fans der ersten Stunde unterhalten, allein sie können uns sagen, wie es damals war und was sie empfunden haben.

                                "Vor Elvis hörten wir die Musik unserer Eltern, es war nicht unsere Musik. Mit Elvis war alles neu. Wir hatten wir endlich etwas Eigenes."


                                Was gibt es da noch hinzuzufügen oder kleinzureden? Das ist eine Aussage, die ich so annehmen kann und will. Elvis sprach viele Jugendliche an, die mit den musikalischen Vorgängern, egal welcher Hautfarbe oder Musikrichtung, nichts anfangen konnten. Es war nicht nur seine Musik und sein besonderer Gesang. Das war er, es war einfach Elvis Presley mit seiner unglaublichen Ausstrahlung.


                                Jesse

                                Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




                                Kommentar

                                Lädt...