Dr. Nick oder "Verschobenes aus Who is Who"

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  • MysteryTrain
    Posting-Legende

    • 12.07.2008
    • 7260

    #31
    Zitat von Paolo Pinkel
    Ohne jetzt in die rosarote Ecke gedrängt zu werden, muß ich hier aber anmerken, daß Elvis lt. diesem Bericht NICHT an einer Überdosis gestorben ist.

    Bei Elvis war es scheinbar der jahrelange Konsum.
    Stimmt, keine Überdosis. Aber bei der Menge über Jahre hinweg schaffen es die Nieren doch niemals, sämtliches Gift auszuscheiden. Irgendwann hat sich dann auch eine "Überdosis" abgelagert.

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    • gast-20100118

      #32
      Zitat von MysteryTrain
      Ist bekannt, wieviel Elvis intus hatte?
      aber sicher. Dr. Francisco, Dr. Nick, Dr. Finkle und Dr. Davis sagen, "alles im vorgeschriebenen Bereich".

      Elvis war es doch ganz klar. Er durfte auf der anstehenden Tournee nicht nuscheln, sich nicht verhaspeln, sich nicht versingen, keine Schwäche zeigen, denn sonst hätte es sofort geheißen, "na guck, warum er so drauf ist, haben wir ja nun gelesen." Und wenn er ne Schwäche gezeigt hätte, wäre diese ihm nun viel bewußter und peinlicher gewesen als jemals zuvor. Er mußte also auf eine Art und Weise gegen die yellow press ansingen, wie noch niemals zuvor in seinem Leben. Und er wird einen Flattermann gehabt haben, wie noch nie zuvor. Denn er wußte genau, dass er mikroskopischem Perfektionismus nicht standhielt. Er wußte genau, dass die, die was finden wollten, es auch tun würden. Und er wußte, dass er also permanent gegen dieses Unwohlsein anarbeiten mußte. Die Bühnenarbeit würde ihre Unschuld endgültig verlieren. Er mußte sich auf besondere Weise beweisen. Und was sollte er in nem Moment machen, wenn er den Text vergessen würde oder mit nem Tempo nicht klar käme? Doof grinsen, oder das Publikum mit seinen What Happened-Erwartungen konfrontieren? Nein, letzteres konnte er nicht. Dann hätte er Menschen, die er liebte, in die Tonne hauen müssen. Schon beim Schreiben dieser Zeilen krieg ich fast nen Herzkasper. Es ist wirklich nicht schwer, sich in dieses Dilemma hineinzudenken. Diesmal hätte er erstmalig nicht auf der Bühne gestanden, um die Liebe der Fans zu tanken, sondern um sein Leben zu singen. Doch sein Körper sagte, nee, das geben wir lieber vorher ab.
      Jeder Mensch mit ner Drogenaffinität hätte in dieser Situation echte genommen. Kokain wäre vielleicht nicht das schlechteste gewesen.

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      • gast-201108181

        #33
        Das bringt mich jetzt wirklich zum Nachdenken. :traurig: Habe What Happenend nie gelesen, muß ich vielleicht mal.

        Aber Dein Posting könnte man genauso gut auf MJ und seine bevorstehende Tournee beziehen. :traurig:

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        • MysteryTrain
          Posting-Legende

          • 12.07.2008
          • 7260

          #34
          Elvis war also absolut clean, kerngesund, bekam plötzlich und unerwartet einen Herzinfarkt und fiel tot um. Es gibt solche Fälle, gar keine Frage. Aber bei Elvis' Lebensstil? Wenn solche Substanzen bei ihm gefunden werden (die Menge ist völlig zweitrangig)?

          Wann kapierst du endlich, dass man die Wirkstoffe aus illegalen Drogen auch durch "legale" Medikamente bekommen kann? Dass Elvis u.a. Demerol genommen hat, steht außer Frage. Da er es über Jahre genommen hat, kommt ein normaler Einsatz bei Schmerzen etc. wohl kaum in Frage. Vielleicht nahm er es wirklich mal irgendwann wegen Schmerzen. Aber irgendwann war er abhängig davon, brauchte immer mehr und sein Körper ging davon kaputt! IST DAS SO SCHWER ZU KAPIEREN??

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          • gast-20100118

            #35
            Zitat von Paolo Pinkel
            Aber Dein Posting könnte man genauso gut auf MJ und seine bevorstehende Tournee beziehen. :traurig:
            nur mit dem Unterschied, dass die Welt von Propofol und dergleichen vorher noch nichts geahnt hatte. Und dass seine Shows inzwischen die Anzahl von 50 erreicht hatten. Da soll er auch abgedreht sein. Zumal er ja schon jahrelang bühnenabstinent gewesen war. Und er hatte ja wohl ein heftiges Untergewicht, und soll deshalb einige Monate vorher noch gern im Rollstuhl gefahren sein. Vom Rollstuhl auf die Mammutbühne ist ein immens hoher Sprung. Deshalb für mich nicht nachvollziehbar, den Arzt, der erst ein paar Wochen für ihn arbeitete, wegen Totschlag ranzukriegen.

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            • gast-20100118

              #36
              Zitat von MysteryTrain
              kerngesund, bekam plötzlich und unerwartet einen Herzinfarkt und fiel tot um.
              nein. Du sagst doch selbst, das Herz habe an das eines 80jährigen erinnert. Waren vielleicht auch Aufregungen und Ereignisse in seinem Leben, die das eines 8ojährigen mühelos hätten füllen können.

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              • gast-20110425

                #37
                Zitat von Rev.Gerhard
                ... Diesmal hätte er erstmalig nicht auf der Bühne gestanden, um die Liebe der Fans zu tanken, sondern um sein Leben zu singen...
                Bei mir kam sofort die Frage auf, was wäre passiert, wenn er diese Tour noch hätte durchziehen können?
                Wäre für ihn, wenn diese Tour wirklich daneben gegangen wäre, dadurch eine heilsame und evlt. wachrüttelnde Situation entstanden, die ihn vielleicht aufgezeigt hätte, dass er was ändern muss, um es denen da draußen nochmals zu beweisen und allen Kritikern Lügen zu strafen? Oder wäre er dadurch noch mehr abgesackt und sein Ende wäre damit genauso besiegelt gewesen, wie es halt eingetroffen ist?

                Übrigens, gut geschrieben, Rev!
                Zuletzt geändert von Gast; 01.09.2009, 16:27

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                • gast-20111607

                  #38
                  Zitat von Rev.Gerhard
                  Und was sollte er in nem Moment machen, wenn er den Text vergessen würde oder mit nem Tempo nicht klar käme? Doof grinsen, oder das Publikum mit seinen What Happened-Erwartungen konfrontieren? Nein, letzteres konnte er nicht. Dann hätte er Menschen, die er liebte, in die Tonne hauen müssen.
                  Elvis war doch konfliktscheu, die harten Sachen übertrug er doch gerne mal seinem Vater, also z. B. Entlassung von Teilen der "Memphis Mafia" und anderer Kram, wo er zwischenmenschlich gesehen nicht direkt involviert sein wollte... aber wie ich an anderer Stelle schon mal schrieb, für Elvis gibt es scheinbar immer eine an den Tränendrüsen rührende Entschuldigung.

                  Abgesehen davon, meinen ergebensten Glückwunsch für deine Verharmlosung von Elvis' Medikamentemmißbrauch (über viele, viele Jahre hinweg)...

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                  • MysteryTrain
                    Posting-Legende

                    • 12.07.2008
                    • 7260

                    #39
                    Zitat von Rev.Gerhard
                    nein. Du sagst doch selbst, das Herz habe an das eines 80jährigen erinnert. Waren vielleicht auch Aufregungen und Ereignisse in seinem Leben, die das eines 8ojährigen mühelos hätten füllen können.


                    Off-Topic:

                    Demnach müssten ja Menschen, die wirklich ein schweres Leben haben, Blutgefäße wie ein 320jähriger haben. Die Frau läuft inzwischen jedem 2. davon, fett und unansehnlich ist ebenfalls die halbe Menschheit. Sind das also alles Todeskandidaten mit Anfang 40?


                    Ich gebe es auf

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                    • gast-20100118

                      #40
                      Zitat von MysteryTrain
                      Off-Topic:

                      Die Frau läuft inzwischen jedem 2. davon, fett und unansehnlich ist ebenfalls die halbe Menschheit. Sind das also alles Todeskandidaten mit Anfang 40?

                      nun sag mir nicht, dass Du damit sein Leben, sein Arbeitsleben und seine Lebensleistung zusammengefaßt hättest.

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                      • MysteryTrain
                        Posting-Legende

                        • 12.07.2008
                        • 7260

                        #41
                        Elvis starb also letztendlich an dem furchbar schweren Leben das er hatte. Von den vielen Schicksalsschlägen und finanziellen Entbehrungen ganz zu schweigen.

                        So langsam wird es lustig hier

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                        • gast-20100118

                          #42
                          Zitat von MysteryTrain
                          Elvis starb also letztendlich an dem furchbar schweren Leben das er hatte. Von den vielen Schicksalsschlägen und finanziellen Entbehrungen ganz zu schweigen.

                          So langsam wird es lustig hier
                          merkwürdig dass Du wie so'n Flummy Dich vor seriöser Antwort drückst.
                          es geht gar nicht um Schicksalsschläge und Kohle, sondern um einen Tanz in den Wolken, der nem von Natur aus schüchternen Menschen enorme Kraft abverlangt.

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                          • gast-20110615

                            #43
                            Zitat von MysteryTrain
                            Aber irgendwann war er abhängig davon, brauchte immer mehr und sein Körper ging davon kaputt! IST DAS SO SCHWER ZU KAPIEREN??
                            Solche Aussagen werden vom Gerhard eiskalt überlesen.


                            Sieh der Wahrheit ins Gesicht

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                            • gast-201108181

                              #44
                              Zitat von Rev.Gerhard
                              ... der nem von Natur aus schüchternen Menschen enorme Kraft abverlangt.
                              Ich glaube aber, die Schüchternheit hat er bereits in den 60ern abgelegt.

                              Aber er muß sich schon privat wie im Gefängnis vorgekommen sein. Da wird wohl auch das Problem liegen.

                              Du schreibst übrigens, daß er ein erfülltes Leben hatte. Glaubst Du auch, daß er das auch von seinem Leben dachte? Oder glaubst Du nicht auch, daß er sehr unzufrieden über seine Popularität, die Nebenwirkungen (Isolation, Leibwächter etc.) war und ab und zu mal von einem "normalen" Leben als z. B. LKW-Fahrer geträumt hat?

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                              • gast-20100118

                                #45
                                Zitat von Dayne
                                Solche Aussagen werden vom Gerhard eiskalt überlesen.
                                nein. unwahre Dinge les ich mit unerschütterlicher Routine.

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