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Wenn man nach 2 Jahren seine Meinung ändert, weil man etwas dazugelernt hat, ist man kein Fähnlein in Wind. Wenn man hingegen steif und fest behauptet, Elvis sei Perfektionist gewesen, dann aber aufgrund von handfesten Fakten zugeben muss, dass das ein Märchen bzw. Wunschdenken ist, und dann plötzlich behauptet, Perfektionismus sei schrecklich und man soll doch froh sein, dass Elvis es eben nicht so genau genommen hat und so sympathisch unperfekt war, DANN ist man ein Fähnlein im Wind. Und wahrscheinlich auch ein bisschen hohl in der Birne. Was hier wiederum gerne gesehen wird, weil man dann nicht unangenehm aus der Masse hervorsticht, wie Du es gestern andeutetest.
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt ____________________________
Und wahrscheinlich auch ein bisschen hohl in der Birne. Was hier wiederum gerne gesehen wird, weil man dann nicht unangenehm aus der Masse hervorsticht, wie Du es gestern andeutetest.
Ein wenig kann ich die Aufregung um einen gewissen Sturschädel ja verstehen. Dass daraus eine solche Verallgemeinerung in Bezug auf die Intelligenz der Nutzer wird, kann ich nicht nachvollziehen. Läßt mich aber meine Schlüsse ziehen
Praytome mag vielleicht Elvis‘ Kontostand kennen, aber was seine Musik anbetrifft, da redet er Bullshit. Taniolo hat Recht, es stimmt nachweislich, dass Sherrill Nielsen bei „Unchained Melody“ den letzten hohen Ton, den Elvis meistens nicht hinbekam, in zwei Fällen für die Plattenveröffentlichung neu eingesungen hat. Einfach mal selber nachhören:
1. Version vom 24. April 1977: Auf der „Spring Tours 77“ ist die unbearbeitete Fassung, wo Elvis beim hohen Schlusston wegbricht und Nielsen sogar auf der Bühne für ihn einspringt. Auf der „Moody Blue“ hören wir das dann perfekt und sauber overdubbed von Nielsen. 2. Version vom 21. Juni 1977: Auf der CD „The Great Performances“ sowie im Video dazu hören wir wieder, wie Elvis beim hohen Schlusston die Stimme versagt. Auf der Silber-Box „Elvis Aron Presley“ hören wir die Stelle sauber overdubbed von Sherrill Nielsen.
Das kann man sehen, wie man will, es ist sicher nicht weiter schlimm. Doch eins steht fest: Wenn Elvis sich damit beim Opernhaus beworben hätte, wären seine Chancen eher gering gewesen.
Man bewirbt sich ja auch nich beim Opernhaus und sagt "Ich bin perfekt - bitte her mit dem Job" sondern man lernt das Singen von Opern ganz gezielt. Das ist eine Ausbildung der Stimme und eine ganz bestimmte Gesangstechnik, die Elvis, da er nunmal nicht die Ausbildung genossen hat, ganz sicher auch nich 'drauf hatte. Das hat aber niemand einfach mal so von Natur aus 'drauf, das mussten alle hart und lange lernen die da heute (scheinbar) mühelos das hohe C an die Operndecke setzen.
Ich dachte in diesem Thread ging es darum, ob E das Handwerkszeug gehabt hätte Opernsänger zu werden (diesen Beruf zu erlernen) und das möchte ich mit einem ganz klaren Ja beantworten.
Geht es hier darum ob E mit dem was er konnte sich auf eine Opernbühne hätte stellen können und den Tenorpart singen - das ganz sicher nicht, natürlich nicht.. .
Ich denke auch das er die Grundvorraussetzung schon hatte,nämlich eine anständige kräftige Stimme.Es hätte dann eine Menge Übung gebraucht um diese so zu Modifizieren damit sie Operntauglich gewesen wäre.
Ich könnte z.B. 50 Jahre trainieren und würde es nicht in die Oper schaffen da mir diese Basis fehlt und von nix kommt nix.Nur bei Elvis gab es definitiv eine Basis auf der man hätte aufbauen können.
"Gott denkt in den Genies, er träumt in den Dichtern und er schläft in den übrigen Menschen." EAV- Es wird heller
Geht es hier darum ob E mit dem was er konnte sich auf eine Opernbühne hätte stellen können und den Tenorpart singen - das ganz sicher nicht, natürlich nicht.. .
hätte er von klein auf statt Country, Gospel und Blues Opern inhaliert, sähe die Sache ganz anders aus. Hat er aber zum Glück nicht.
Ich könnte z.B. 50 Jahre trainieren und würde es nicht in die Oper schaffen da mir diese Basis fehlt und von nix kommt nix.Nur bei Elvis gab es definitiv eine Basis auf der man hätte aufbauen können.
man muss natürlich auch von dem, was man da vor hat, total überzeugt und ein Stück besessen sein.
hätte er von klein auf statt Country, Gospel und Blues Opern inhaliert, sähe die Sache ganz anders aus. Hat er aber zum Glück nicht.
Nein Revylein, auch vom Opernhören bekommt man noch nich die Fähigkeiten Opern zu singen - sorry.
Das Gefühl für den Blues, Country oder Gospel kann man schon eher vom Hören sich aneignen, aber Opernsingen, da gehört ne ganze Menge Technik dazu die man ganz einfach lernen muss.
El war ein absoluter Instinktmusiker, ein Bauchmusiker der genau wusste wie er wollte dass sich was anhört und was der Song für ein Feeling braucht um gut zu klingen- darin war er der Meister und das ist eine Sache, die ihn meiner Meinung nach so groß gemacht hat: Er lebt seine Songs, durchleidet oder durchschmachtet sie (was auch immer es grade für einer ist!) und man nimmt ihm jedes Wort ab was er da singt.
Das hätte ihm beim Opernsingen natürlich auch geholfen (diese Fähigkeit, sich in einen Song/eine Rolle hineinzuversetzen) , ohne das erlernte Handwerkszeug wäre er da aber trotzdem nicht weiter gekommen
Wenn man nach 2 Jahren seine Meinung ändert, weil man etwas dazugelernt hat, ist man kein Fähnlein in Wind. Wenn man hingegen steif und fest behauptet, Elvis sei Perfektionist gewesen, dann aber aufgrund von handfesten Fakten zugeben muss, dass das ein Märchen bzw. Wunschdenken ist, und dann plötzlich behauptet, Perfektionismus sei schrecklich und man soll doch froh sein, dass Elvis es eben nicht so genau genommen hat und so sympathisch unperfekt war, DANN ist man ein Fähnlein im Wind. Und wahrscheinlich auch ein bisschen hohl in der Birne. Was hier wiederum gerne gesehen wird, weil man dann nicht unangenehm aus der Masse hervorsticht, wie Du es gestern andeutetest.
Du würdest hier wesentlich besser ankommen, wenn Deine Postings nicht so unglaublich von Deiner Arroganz durchdrungen wären.
genau
klar muss man da noch ne Ausbildung für machen. Hätte er ja von seinen Gagen als Schlagersternchen finanzieren können.
z.B.
Wenn er es denn gewollt hätte, dann hätte er das tun können.
Wie so Vieles .
Ich denke wir können getrost davon ausgehen, dass das Leben des Elvis Aron Presley uns ziemlich genau das zeigt, was er gerne tun wollte, denn das hat er dann einfach auch getan .
Sicher mussten Zugeständnisse an Kontostand, Image und Zeitgeist gemacht werden, aber ich denke im Großen&Ganzen hat Elvis genau den Film gelebt der ihm vorschwebte - und das war ein Megastreifen !
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