war es Elvis' Problem oder seine Stärke, einen extrem weit gefächerten Geschmack zu haben ? Da wird man nie eine einheitliche Antwort finden.
John Lennon: Elvis starb, als er zur Army ging
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aber er enttäuschte auch solche, die ihn mit ner Schublade gern auf einen Stil festgenagelt hätten. Guralnick kann ja eigentlich auch nur dem 50er Jahre Elvis so richtig was abgewinnen. Und das Gedankengut des Lennonzitats hat er sogar im Titel seines 2. Bandes eingebaut.- Übersetzen
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Wenn man total verweichlicht ist mag das stimmen!
Ist halt nur was für Kerle
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stimmt nicht. guralnick ist ein großer fan des früh60er-r&b, der 60er balladen, der 69er sessions und der ersten vegas-saisonen.
die kritik geht auch nicht dahin, dass elvis nach 1960 nichts anderes machen hätte dürfen als rock'n'roll (das behauptet niemand), sondern dass er in den anderen stilen einfach weniger weltbewegend war. die gospel- und countrysachen von elvis waren sehr gut, aber sie haben weder die gospel- noch die countryszene großartig beeinflusst.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Hmm...also ich denke einen Punkt muss man bei dieser Army-Sache aber auch noch mitbedenken: Elvis musste gehen-und zwar für sich selbst. Er war ein aufrechter Amerikaner der seinem Land auch dienen WOLLTE, nicht einfach nur MUSSTE-da bin ich mir ganz sicher. Ich denke E wäre sich definitiv seltsam vorgekommen, hätte er sich da gedrückt (ähnlich wie die Sache mit den horrenden Steuern die er brav zahlte, ohne mit der Wimper zu zucken). Ich denke es war für sein Selbstempfinden und sein männliches Ego existentiell wichtig, dass er ging. Hier wird so oft bekrittelt E hätte zu wenig Normalität gehabt - in der Armyzeit hatte er davon mit Sicherheit (für E's Verhältnisse) richtig viel, vllt. mehr als in jeder Lebensphase danach.
Zudem wird der Auslandsaufenthalt auch seinen Horizont erweitert haben (man stelle sich vor, El hätte die States nie verlassen in seinem Leben!?!) - er hat mal eine andere Kultur und einen anderen Lebensstil kennengelernt. Sowas bringt einen Menschen weiter. Zudem denke ich Deutschland hat ihm auch geholfen Gladys' Tod zu überwinden - daheim hätte ihn Alles an sie erinnert, so hatte er Ablenkung.
Selbst die Zweifel ob er daheim noch geliebt würde wenn er dann wiederkommt sind positiv zu betrachten-wer zweifelt der arbeitet hart an sich um bei der Heimkehr perfekte Leistung bringen zu können - so hat E gezielt an seiner Stimme gearbeitet was man definitiv in den nach-Army-Aufnahmen hört!
Die Armyzeit hat den Menschen E meiner Meinung nach definitiv reifen lassen und ihm in gewisser Weise gut getan.The sun never sets on a legend...- Übersetzen
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Ich denke Elvis wollte auch nie weltbewegend ,oder stilbildend sein.Er wollte einfach das singen und die Musik machen die ihn bewegte.Das waren in den 50's auch nicht nur die R'n'R Songs.Da hat er ja auch schon Balladen und Gospel gesungen.
Und wenn ich an das 68'er Comeback denke,da war er doch Rock'n'Roller pur.Alleine das Outfit.
Natürlich hat er danach die Prioritäten anders gesetzt,aber er ist ja auch Erwachsen geworden und wer möchte denn wirklich gerne einen in die Jahre gekommenen Rocker sehen.Seine Musik hat definitiv an Qualität gewonnen."Gott denkt in den Genies, er träumt in den Dichtern und er schläft in den übrigen Menschen." EAV- Es wird heller
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Was mich hier ein wenig verwirrt, ist, dass hier davon geredet wird, dass die Army-Zeit genutzt wurde, um einen Imagewandel zu vollziehen. Aber wohin ging denn dieser Imagewandel. Hin zur Schauspielkarriere mit 2. klassigen Filmen. Das war es, was Elvis wirklich wollte? Ein Musiker zu sein, der in Filmen ein wenig singt und in dieser Zeit nie mehr öffentlich auftritt? Ich verstehe nicht, dass ein Vollblutmusiker sich das als Imagewandel vorstellt.
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Für seine ersten Gehversuche hast Du mit Sicherheit Recht. Aber natürlich wird es ihn auch tierisch gefreut und überrascht haben, dass er sooo reinknallte. Und hatte er sich dann erstmal an die Königskrone gewöhnt, war es ihm dann schon wichtig, zu zeigen, dass er was vom Regieren verstand.- Übersetzen
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Na klar, wollte er Schauspieler werden. Aber geht man, wenn man gerade auf dem Zenit seiner Musikerkarriere zur Army und nimmt während dieser Zeiten Platten auf und entwickelt seine Stimme weiter, damit man dann nur noch Filme dreht. Wenn es wirklich in dieser Zeit um einen Imagewandel geht, dann kann ich mir immernoch nicht erklären, in welche Richtung dieser gehen sollte. Nur noch in die Schauspielerei? Na, dann hätte er sich sein Studio in der Goethestraße auch sparen können!- Übersetzen
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Zuerst hatte er Erfolg als 'Verpöhnter'. Aber er sehnte sich schon danach, mit Dean Martin und Frank Sinatra auf Augenhöhe zu sein. Und sah sich auch nicht als Protagonist einer 'Jugendkriminalität'. Und so genoß er nach der Army den Erfolg als everybody's darling.- Übersetzen
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(ich habe mich zum glück nicht verändert,dafür war ich zu kurz da 

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