Elvis Topverdiener

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  • Tafka S.
    Posting-Legende

    • 22.06.2005
    • 9755

    #16
    Zitat von charro
    Interessanter Gedanke Tafka, hab ich auch noch nie so wirklich drüber nachgedacht.
    Leider fehlen mir da vertiefte Kenntnisse im amerikanischen Urheber Recht , denn dieses dürfte sich von deutschem Recht, wie so oft, unterscheiden.
    Doch fest steht für mich, dass Parker keine Deals schließt, bei denen er oder Elvis am Ende draufzahlen. Denn letztlich ging es ja auch um seine eigene Kohle.

    Und auch hier wird wieder zu differenzieren sein:
    Nehme ich einen Song von vor 1972 später neu auf, so gilt dies als neuer Song, mit dem Ergebnis, dass für das Memphis Konzert die gleiche Regel wie für alle anderen Songs, die unter den Deal fielen, galt.
    Das Phänomen der Neuaufnahmen gibt es ja zahlreich, bei 50er/ 60er Hits. Der Hintergrund dürfte dabei sein, gibt es einen Wechsel zu einer anderen Plattenfirma, darf diese neue Firma meine alten Songs nicht verwerten.
    Die Lösung: ich nehme den Song einfach nochmals auf und habe damit einen regulären neuen Song für die neue Firma. Denn die Rechte der Songs ansich liegen ja nicht bei den Plattenfirmen, sondern werden externen Gesellschaften verwaltet (z.B. Unichapel Music, Gladys Music, ARC Music Corp. usw.), um auch die Rechte der Autoren zu berücksichtigen.
    Ausnahme wiederum, die Plattenfirma kauft die Rechte am Song selbst.
    Verwertungsrechte an Aufnahmen und Rechte an Songs sind streng zu unterscheiden. Wenn Elvis also an seinen Aufnahmen nicht mehr direkt verdiente, so kann er die Songs dennoch singen ohne an RCA zu zahlen.

    Selbst wenn RCA die Rechte an den Songs selbst hätte, wäre es unsinnig, Elvis dafür zahlen zu lassen , denn letztlich wollen sie ja dass er Platten durch seine Konzerte promotet, so dass es für diesen Fall auch einen einvernehmliche Lösung gegeben haben wird....
    Du siehst, es ist ein weites und unüberschaubares Feld.....
    Dafür, dass es ohne Frage ein weites und unüberschaubares Feld ist, hast Du den komplizierten Sachverhalt aber sehr verständlich und vor allem nachvollziehbar erläutert!
    In der Tat hätte es wohl nicht im Interesse von RCA liegen können, den zugkräftigsten Recording Artist wie eine Zitrone auszuquetschen, da sonst sicher die Gefahr eines Label-Wechsels seitens Elvis gedroht hätte.
    Irgendwo las ich auch mal ein paar sehr interessante Gedanken dahin gehend, ob Elvis aus künstlerischer Hinsicht nicht sowieso viel besser bei einem Label wie COLUMBIA aufgehoben gewesen wäre...

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    • charro
      Posting-Legende

      • 02.09.2005
      • 8583

      #17
      Zitat von LadyLike
      Ich weiß nicht ob er das nicht doch gemacht hat, konnte ja auch immer gut seine und die Kohlen der anderen verzocken oder warum meinst du musste Elvis so lang in LV auftreten ?????

      Klar damit der Col. mal wieder ne Millionen verlieren konnte
      Richtig! Doch bei aller Spielsucht und Schulden, die Parker hatte: er wird gewußt haben, was die Aufnahmen an Kohle bringen können und insoweit nichts unterzeichnen, bei dem er früher oder später mit völlig leeren Händen dasteht.
      Und wie gesagt wäre es für ihn ja äußerst ungünstig, wenn Elvis für seine eigenen Songs hätte zahlen müssen!!! Hätte Parken, wenn es denn so gewesen wäre, Elvis in LV so lange auftreten lassen, bzw. dem Mitschnitt diverser Konzerte zB. über das Jahr 1977 hinweg, zugestimmt????

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      • LadyLike
        Posting-Legende

        • 21.06.2005
        • 5150

        #18
        Zitat von charro
        Richtig! Doch bei aller Spielsucht und Schulden, die Parker hatte: er wird gewußt haben, was die Aufnahmen an Kohle bringen können und insoweit nichts unterzeichnen, bei dem er früher oder später mit völlig leeren Händen dasteht.
        Und wie gesagt wäre es für ihn ja äußerst ungünstig, wenn Elvis für seine eigenen Songs hätte zahlen müssen!!! Hätte Parken, wenn es denn so gewesen wäre, Elvis in LV so lange auftreten lassen, bzw. dem Mitschnitt diverser Konzerte zB. über das Jahr 1977 hinweg, zugestimmt????
        Warum wollte er dann nie, dass Elvis ein Konzert in Europa geben lassen oder sogar eine Tournee hmmm?????

        Ich denke Col. hat seine Sache schon gut gemacht aber er hätte auch einiges um Schritte besser machen können und sollen

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        • LadyLike
          Posting-Legende

          • 21.06.2005
          • 5150

          #19
          Zitat von charro
          Allerliebste Lady, was ist denn hier los Gibt es da bald eine neue Topic-Queen???? Weiter so
          Naja soweit wirds glaub ich nicht kommen, wie soll ich sagen, irgendwie hab ich heute irgendwie liebreizende Inspirationen

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          • charro
            Posting-Legende

            • 02.09.2005
            • 8583

            #20
            Zitat von Tafka S.
            Dafür, dass es ohne Frage ein weites und unüberschaubares Feld ist, hast Du den komplizierten Sachverhalt aber sehr verständlich und vor allem nachvollziehbar erläutert!
            Vielen Dank Tafka, bin immer bestrebt meinem liebsten Diskussions-Buddy qualifiziert zu antworten

            In der Tat hätte es wohl nicht im Interesse von RCA liegen können, den zugkräftigsten Recording Artist wie eine Zitrone auszuquetschen, da sonst sicher die Gefahr eines Label-Wechsels seitens Elvis gedroht hätte.
            Irgendwo las ich auch mal ein paar sehr interessante Gedanken dahin gehend, ob Elvis aus künstlerischer Hinsicht nicht sowieso viel besser bei einem Label wie COLUMBIA aufgehoben gewesen wäre...
            Es gab wohl einige Labels die großes Interesse hatte und auch wohl die eine oder andere Anfrage gestellt hatten. RCA war seinerzeit jedoch ein riesiges Zugpferd in den USA und aus Parkers Sicht ist es da verständlich, dass der größte Sänger beim größten Label, für größte Kohle unter Vertrag steht.

            Meines Wissens gab es 1955 ein Kopf an Kopf Rennen zwischen RCA und Atlantic Records, welche auch bereit waren eine Parker-mäßige Summe zu zahlen (25.000,-$ waren es glaub ich). Atlantic war damals aber eher Independant-Label und damit mit Parkers Strategien am End nicht zu vereinbaren.
            Eine der Grundsatzfragen die diskutiert wurden war: wenn Atlantic Rec. für ihre Verhältnisse so viel Geld zahlt, wer garantiert, dass Atlantic Rec. nicht an dieser Last erdrückt wird??? Denn der Erfolg von Elvis konnte 1955 ja noch nicht abgesehen werden
            Insoweit verständlich, da ja Sinn und Zweck des Wechsels zu RCA die mangelnden Möglichkeiten bei einem kleinen Label wie Sun war (Phillpips konnte ja erst durch das Geld des RCA-Deals sein eigenes Label vorantreiben). Damit hätte ein Wechsel von Sun zu Atlantic Rec. zwar künstlerisch mehr bedeutet, die Marketing-Strategien wären aber begrenzt gewesen und da schließt sich eine neue Spekulationsrund an:

            Hätte Elvis den heutigen Status, wäre er nicht zu RCA sondern zu einem Independant-Label wie Atlantic.Rec. 1955 gewechselt????

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            • charro
              Posting-Legende

              • 02.09.2005
              • 8583

              #21
              Zitat von LadyLike
              Warum wollte er dann nie, dass Elvis ein Konzert in Europa geben lassen oder sogar eine Tournee hmmm?????

              Ich denke Col. hat seine Sache schon gut gemacht aber er hätte auch einiges um Schritte besser machen können und sollen
              Die Europa Sache lag ja darin begründet, dass Parker keinen amerikanischen Pass hatte und riskierte, nicht mehr einreisen zu dürfen, würde er Elvis nach Europa bringen. Weiß gar nicht, aber ich glaub in seiner Heimat Holland war er wohl nicht sonderlich beliebt bei den Behörden und die warteten schon auf ihn.
              Inwieweit es überhaupt nötig gewesen wäre, dass Parker mit nach Europa fliegt, ist eine andere Frage. Im Zuge modernen Konzertmanagements wär es sicher nicht nötig gewesen....
              Aber hast schon recht, er hat da so einige Sachen versaubeutelt

              So und nun immer schön weiter gefachsimpelt, werte Lady

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              • Tafka S.
                Posting-Legende

                • 22.06.2005
                • 9755

                #22
                Zitat von LadyLike
                Ich weiß nicht ob er das nicht doch gemacht hat, konnte ja auch immer gut seine und die Kohlen der anderen verzocken oder warum meinst du musste Elvis so lang in LV auftreten ?????

                Klar damit der Col. mal wieder ne Millionen verlieren konnte
                Das war zwar an die Adresse von charro gerichtet, doch ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn auch ich etwas dazu sage, was mir gerade in den Sinn kommt.
                Ich weiß noch, wie ich mich darüber aufgeregt habe, als ich zum ersten mal diese haarsträubende Geschichte aus Las Vegas las, wo Parker im Casino des Hilton mit einem dicken Kotzbalken im Mundwinkel einen Millionenbetrag verzockte, als wären es 20 Dollar gewesen.
                Ich meine, ich geriet nur vom Lesen innerlich in Rage, obwohl es ja nicht einmal mein Geld war. Schlimmer noch, es war nicht einmal Geld, das Parker selbst im Schweiße seines Angesichts verdient hatte. Na gut, das könnte man natürlich bestreiten, aber ich meine damit, dass der große Unterschied zwischen Elvis und Parker jener war, dass Elvis die eigentliche Leistung erbrachte, während Parker lediglich die Verträge aushandelte und dennoch den gleichen Anteil am Gewinn kassierte. Nicht einmal die Organisation übernahm er in vollem Umfang - damit beauftragte er ja all zu gern seinen "Handlanger" Tom Diskin.
                Zuzüglich des lukrativen Souvenir-Geschäfts (Boxcar Inc. etc.) hatte er am Ende sogar mehr in der Brieftasche als Elvis selbst!

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                • LadyLike
                  Posting-Legende

                  • 21.06.2005
                  • 5150

                  #23
                  Zitat von charro
                  Die Europa Sache lag ja darin begründet, dass Parker keinen amerikanischen Pass hatte und riskierte, nicht mehr einreisen zu dürfen, würde er Elvis nach Europa bringen. Weiß gar nicht, aber ich glaub in seiner Heimat Holland war er wohl nicht sonderlich beliebt bei den Behörden und die warteten schon auf ihn.
                  Inwieweit es überhaupt nötig gewesen wäre, dass Parker mit nach Europa fliegt, ist eine andere Frage. Im Zuge modernen Konzertmanagements wär es sicher nicht nötig gewesen....
                  Aber hast schon recht, er hat da so einige Sachen versaubeutelt

                  So und nun immer schön weiter gefachsimpelt, werte Lady
                  Ja das weis ich, aber als ob Elvis ihm nicht den Pass hätte besorgen können immerhin hat er sich ja mit dem Präsidenten gut verstanden...

                  Nee nee, ich denke das hat andere, unbekannte Gründe, die wir auch wahrscheinlich nie erfahren werden.....

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                  • Tafka S.
                    Posting-Legende

                    • 22.06.2005
                    • 9755

                    #24
                    Zitat von LadyLike
                    Naja soweit wirds glaub ich nicht kommen, wie soll ich sagen, irgendwie hab ich heute irgendwie liebreizende Inspirationen
                    Dann hoffe ich doch mal, dass Deine "liebreizenden Inspirationen" möglichst lange andauern mögen (und überdies vielleicht sogar auch noch Deine "Chefin" anstecken )!

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                    • charro
                      Posting-Legende

                      • 02.09.2005
                      • 8583

                      #25
                      Zitat von LadyLike
                      Ja das weis ich, aber als ob Elvis ihm nicht den Pass hätte besorgen können immerhin hat er sich ja mit dem Präsidenten gut verstanden...

                      Nee nee, ich denke das hat andere, unbekannte Gründe, die wir auch wahrscheinlich nie erfahren werden.....
                      Stimmt, es wäre ein Leichtes gewesen, dem berühmtesten Musikmanager der damaligen Zeit einen Pass zu besorgen, wer weiß was dahinter wirklich steckte.
                      Doch bedenken muss man auch die Denkweise von Parker: die Organisation einer Europa/ Welttournee hätte einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutet. Warum sich dies antun, wenn der Rubel auch in den USA rollt???
                      Auch wenn Tafka gerade richtig feststellte, dass die meiste Arbeit von Handlangern gemacht wurde. Eine Welttour hätte in größerem Stil geplant werden müssen. Da reicht, bei allem Respekt vor Tom Diskin, ein Handlanger nicht aus. Mögliche Folge wäre gewesen: Einfluß- und Kontrollverlust durch Parker. Dies wird er nie riskiert haben wollen. Denn letztlich ist ja diese Bindung Parker-Elvis/ Elvis-Parker der Grundstein für die Karriere (und damit all das Geld) gewesen. Je mehr Leute mitwurschteln, je mehr Leute wollen das Sagen haben. Anders gesagt: je mehr muß geteilt werden. Und dies wird auch ewig der große Minuspunkt bei Parker sein!!!

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                      • LadyLike
                        Posting-Legende

                        • 21.06.2005
                        • 5150

                        #26
                        Zitat von Tafka S.
                        Dann hoffe ich doch mal, dass Deine "liebreizenden Inspirationen" möglichst lange andauern mögen (und überdies vielleicht sogar auch noch Deine "Chefin" anstecken )!
                        da muss ich meine liebreizenden Inspirationen erst mal fragen ob sie so viel Kraft haben auch sie noch anzustecken

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                        • LadyLike
                          Posting-Legende

                          • 21.06.2005
                          • 5150

                          #27
                          Zitat von charro
                          Stimmt, es wäre ein Leichtes gewesen, dem berühmtesten Musikmanager der damaligen Zeit einen Pass zu besorgen, wer weiß was dahinter wirklich steckte.
                          Doch bedenken muss man auch die Denkweise von Parker: die Organisation einer Europa/ Welttournee hätte einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutet. Warum sich dies antun, wenn der Rubel auch in den USA rollt???
                          Auch wenn Tafka gerade richtig feststellte, dass die meiste Arbeit von Handlangern gemacht wurde. Eine Welttour hätte in größerem Stil geplant werden müssen. Da reicht, bei allem Respekt vor Tom Diskin, ein Handlanger nicht aus. Mögliche Folge wäre gewesen: Einfluß- und Kontrollverlust durch Parker. Dies wird er nie riskiert haben wollen. Denn letztlich ist ja diese Bindung Parker-Elvis/ Elvis-Parker der Grundstein für die Karriere (und damit all das Geld) gewesen. Je mehr Leute mitwurschteln, je mehr Leute wollen das Sagen haben. Anders gesagt: je mehr muß geteilt werden. Und dies wird auch ewig der große Minuspunkt bei Parker sein!!!
                          Er hat doch mal ein Angebot bekommen, dass Elvis für ein Konzert für 5.000.000$ in London gibt

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                          • charro
                            Posting-Legende

                            • 02.09.2005
                            • 8583

                            #28
                            Zitat von LadyLike
                            Er hat doch mal ein Angebot bekommen, dass Elvis für ein Konzert für 5.000.000$ in London gibt
                            Richtig! Er sollte im Wembley-Stadion spielen.
                            Ausrede Parker: Was machen wir wenn es regnet???
                            Antwort Veranstalter: Wir überdachen extra für dieses Konzert das Wembley-Stadion (Verrückt diese Engländer, aber astreine Antwort )
                            Antwort Parker: Ich möchte lieber die Lizens zum Verkauf von Regenschirmen für diesen Event!
                            Damit war das Thema gegessen.
                            Es gab ja auch die legendäre Anfrage aus Deutschland (über Mike E.Rogers 1976 in Höhe von damals 5 Mio DM im Auftrag der Sunrise Concertbüro GmbH).
                            Ausrede Parker: Interessant. Doch bei dem Preis müßten die Ticketpreise so hoch sein, dass kein normaler Fan sich eine Karte leisten könnte!!!
                            Löblich dieser Gedanke, nur leider verfehlt. Damit war die Sache gegessen.
                            Es gab mindestens noch eine Anfrage aus Sidney im Rahmen einer Welttournee. Aber was soll ich sagen. Die Nummer war auch schnell wieder vom Tisch.....

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                            • LadyLike
                              Posting-Legende

                              • 21.06.2005
                              • 5150

                              #29
                              Zitat von charro
                              Richtig! Er sollte im Wembley-Stadion spielen.
                              Ausrede Parker: Was machen wir wenn es regnet???
                              Antwort Veranstalter: Wir überdachen extra für dieses Konzert das Wembley-Stadion (Verrückt diese Engländer, aber astreine Antwort )
                              Antwort Parker: Ich möchte lieber die Lizens zum Verkauf von Regenschirmen für diesen Event!
                              Damit war das Thema gegessen.
                              Es gab ja auch die legendäre Anfrage aus Deutschland (über Mike E.Rogers 1976 in Höhe von damals 5 Mio DM im Auftrag der Sunrise Concertbüro GmbH).
                              Ausrede Parker: Interessant. Doch bei dem Preis müßten die Ticketpreise so hoch sein, dass kein normaler Fan sich eine Karte leisten könnte!!!
                              Löblich dieser Gedanke, nur leider verfehlt. Damit war die Sache gegessen.
                              Es gab mindestens noch eine Anfrage aus Sidney im Rahmen einer Welttournee. Aber was soll ich sagen. Die Nummer war auch schnell wieder vom Tisch.....
                              Siehst du, dass meinte ich mit Parker, der hat es versaut und ich mein im Anbetracht der damaligen Zeit waren 5.000.000 Millionen Dollar ja der Wahnsinn, ich weiß nicht ob heute überhaupt jemand für ein Konzert so eine Gage bekommt einige vielleicht, aber bei weitem nicht alle......

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                              • scotty m.
                                Kommt langsam in Fahrt

                                • 31.08.2005
                                • 113

                                #30
                                [QUOTE=charro]Interessanter Gedanke Tafka, hab ich auch noch nie so wirklich drüber nachgedacht.
                                Leider fehlen mir da vertiefte Kenntnisse im amerikanischen Urheber Recht , denn dieses dürfte sich von deutschem Recht, wie so oft, unterscheiden..... ....Die Lösung: ich nehme den Song einfach nochmals auf und habe damit einen regulären neuen Song für die neue Firma. Denn die Rechte der Songs ansich liegen ja nicht bei den Plattenfirmen, sondern werden externen Gesellschaften verwaltet (z.B. Unichapel Music, Gladys Music, ARC Music Corp. usw.), um auch die Rechte der Autoren zu berücksichtigen....

                                Ist korrekt. Betreffend amerikanischen Urheberrechts: Meines Wissens gabs zum Urheberrecht ein UN-Muster. Dh Die jeweiligen Urheberrechtsbestimmungen lehnen sich an dieses Muster an. Meines Wissens auch das amerikanische. Die Urheberrechtsbestimmungen in den einzelnen Ländern (insb. Nordamerika und Westeuropa) differieren in der Regel nur hinsichtlich der jeweiligen Schutzzeiten (50 / 99 / 100 Jahre) bzw hinischtlich der Möglichkeit der Verlängerungen. Nicht zu vergessen sind in den USA natürlich diverse gerichtliche Entscheidungen zu diesem Thema (Stichwort: case-law).

                                Eines ist aber ziemlich sicher: Wenn Elvis nach 73 eine alte Nummer gesungen hat, bei denen RCA Rechteinhaber ist, muss eine Zustimmung des Rechteinhabers (also RCA) eingeholt werden. Der neu aufgenommene Song ist natürlich (aufgrund seiner "einzigartigen" "neuen" Performance) wieder eigenständig geschützt. Trotzdem hat RCA (als sogenannter ursprünglicher Rechteinhaber) ein Recht auf Tantiemen (oder muss zumindest der Verwertung zustimmen). Wie bereits weiter oben ausgeführt hat RCA natürlich keine Tantiemen eingehoben, sondern sich diese lediglich "gespart".

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