Interview with Ronnie Tutt

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  • annmargrethistruelove
    Gehört zum Inventar

    • 02.07.2008
    • 3480

    #61
    Zitat von MusicMan
    Nun, am Anfang ersteres, am Ende zweiteres. Aber als er wirklich keinen Bock mehr hatte, hat er ja auch die Reißleine gezogen und andere Dinge gemacht, z.B. 1966 sein hochgelobtes Gospel-Album "How Great Thou Art" aufgenommen, und 1968 mit dem NBC-Special wieder seine Position als Sänger gefestigt.
    Bis hierhin völlige Zustimmung !

    Zitat von MusicMan
    Ich sehe da keinen ernsthaften Leidensdruck, an dem er zerbrochen ist. Jeder normale Mensch muss in seinem Leben härtere Tiefschläge hinnehmen, als für eine Millionengage ein Hollywoodstar in seichten Filmen zu sein, und überlebt das auch unbeschadet.
    Ich glaube, ganz ehrlich, wir können das nicht beurteilen wie das ist nen millionenschwerer Hollywoodstar in seichten Filmen zu sein .

    Aber wie es ist nen kreativer,sensibler Mensch zu sein der sich zur Hure macht für's Geld und aus Existenzängsten in nem langweiligen, anspruchslosen Job festhängt- ich denk' das können dann doch schon mehr Leute verstehen !
    Und das macht schon viel kaputt und deprimiert - auch wenn E's "Leiden" sicher auf nem anderen Niveau als unseres stattgefunden hat - so heißt das nicht, dass es nicht auch real und für ihn wirklich hart gewesen ist!
    The sun never sets on a legend...

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    • gast-20090521

      #62
      Zitat von TheKing
      ein Unterhaltungskünstler kann morgen "out" sein, das war eine Angst die Elvis hatte, dass der schöne Traum ebenso schnell wieder endet, wie er begann.
      So wie jeder von uns Angst hat, seinen Job zu verlieren, und jeder Selbständige, pleite zu gehen. So what?

      Nehmen wir das Beispiel Las Vegas. Ronnie Tutt sagt, das war für Elvis schwierig und auch die anderen Musiker.
      Ja, es ist halt schwierig, einen Monat lang jeden Abend zweimal auf der Bühne zu stehen. Es ist auch schwierig, jeden Tag 8 Stunden am Fließband zu stehen. Es hat Elvis aber niemand gezwungen, er hätte ja auch Lastwagenfahrer bleiben können.

      Viele Leute sagten, dass Elvis es teilweise verabscheute, zunehmend verabscheute.
      Dann hätte er den Vertrag ja nicht verlängern brauchen.

      Ein Typ wie Elvis braucht Herausforderungen
      Und wie sollen die aussehen bei einem, der schon alles erreicht hat?

      Parker machte mit den Hotelbossen die Deals
      Und Elvis - ein erwachsener Mann Ende 30 - unterschrieb sie und sackte die Kohle dankbar ein.

      Er hätte auch im Auge haben können, was Elvis sich wünscht und braucht...die Interessen von Elvis am Leben und in der Karriere waren nicht nur finanzieller Art.
      Er hat Elvis jeden Wunsch erfüllt: Er war in den 50ern der erfolgreichste Plattenstar, in den 60ern der erfolgreichste Filmstar und in den 70ern der erfolgreichste Live-Act. Nenn mir einen anderen aus dem Elvis-Umfeld, der Elvis auch nur einen einzigen Traum erfüllt hat.

      Die Dinge liefen nicht immer in Elvis Richtung, sie liefen oft genug in die Richtung von Parker.
      Wenn die Fans endlich verstehen würden, dass Elvis und Parker auf der gleichen Seite standen und das größte Team in der Geschichte der Unterhaltungsindustrie waren, würde das einiges leichter machen.

      Bei allen Leistungen, die man Parker zuschreiben kann...er hat auch eine fatale Seite gehabt...meine Meinung.
      Genau wie Elvis. Daher passten die beiden ja so gut zusammen.

      Ich wundere mich eben nur, dass Elvis in den Siebzigern, als Typ seines Formates, eratunlich wenig Material bekam, das wirklich Megahitpotential hatte...
      Woher weißt Du das? Kennst Du alle Songs, die er angeboten bekam und verworfen hat?

      Er sang am Ende nur noch, was er wollte, was ihm gefiel. Er hat ihnen allen den Stinkefinger gezeigt und sich bei seiner Musikauswahl nicht mehr für die Charts prostituiert. Nicht in den 50ern war er ein Rebell, sondern in den 70ern.

      ein Künsteler seines Formates und seiner Interpretationsmöglichkeiten hätte doch besseres Material verdient gehabt...
      Nur weil Dir das Material nicht gefällt, muss das ja nicht heißen, dass es ihm nicht gefallen hat.

      Wieso sagt er inder MSG Press Conference es sei schwer an gute Songs ranzukommen?
      Hm, sehr glaubwürdig... Ein paar Wochen vor besagter Pressekonferenz musste man ihn noch mit Engelszungen bequatschen, den Megahit "Burning Love" aufzunehmen, obwohl er lieber Songs wie "It's a matter of time" und "Fool" aufnehmen wollte. Noch Fragen?

      Da lief doch irgendwas schief.
      Ich finde, da lief alles super. Ich bin mit Elvis' Karriere rundum zufrieden und maße mir nicht an, Elvis oder Parker irgendwelche Fehlentscheidungen vorzuwerfen. Wäre auch lächerlich angesichts ihres bisher unerreichten Erfolgs.
      Zuletzt geändert von Gast; 11.11.2008, 00:58

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      • gast-20090521

        #63
        Zitat von annmargrethistruelove
        Und das macht schon viel kaputt und deprimiert - auch wenn E's "Leiden" sicher auf nem anderen Niveau als unseres stattgefunden hat - so heißt das nicht, dass es nicht auch real und für ihn wirklich hart gewesen ist!
        Ich will ja nicht bestreiten, dass es ihn irgendwann abgefuckt hat. Dann hat er es ja auch geändert!

        Aber ich bestreite, dass er daran zerbrochen ist. Immerhin hat er nach den Filmjahren ja nochmal so richtig aufgedreht. Wenn ich mir ihn im 68er Special oder bei TTWII so angucke, steht da kein gebrochener Mann vor mir, der unter seinem bösen Manager leidet.

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #64
          Zitat von Circle G
          Aber gegen Wände reden, kannste doch schon ganz gut

          Naja, Du scheinst ja inzwischen zum völlig willenlosen Claquer mutiert zu sein, was unglaublich nervend auf mich wirkt, aber dies nur am Rande!

          Eine Meinung bilden, wie Elvis die Dinge genommen hat kann sich ja jeder selber. Natürlich hat Elvis seinen Wohlstand genossen und seine Position. Was gibt es geileres als in dieser Hinsicht Elvis zu sein? Ein Traum. Keiner will dem widersprechen, also ich jedenfalls nicht. Elvis war aber, das glaube ich zumindest, nicht so naiv und anspruchslos, dem eigenen Schaffen gegenüber, dass ihm das egal war. Ronnie sagt er schämte sich für seine Filme und das glaube ich auch, ich schäme mich manches Mal fremd, wenn ich die sehe, teilweise...

          Elvis hat sich zum Hampelmann machen lassen und wurde dafür gut bezahlt. Saus und Braus, ja ohne Ende. Nicht nur aus Frust, die haben Spaß gehabt! Klar!


          Aber das waren Dinge, die waren Elvis nicht egal. Und trotzdem fand er nicht die Courage oder den letzten Mut sich daraus zu lösen, man revoltiert nicht mit vollem Magen und schon garnicht mit dem goldenen Löffel im Mund...würden wir uns alle mit schwer tun...wenn ich morgen ne Million bekommen würde, wenn ich dafür als Rex Dildo ( Rex Gildo Zwei) auftreten müßte und mit Uschi Glass eine Bettszene spielen müßte ich würde es tun, klar...und Elvis verdiente sehr gutes Geld mit Dingen die er schon uncool fand...dazu gibt es genug Aussagen. Also in erster Linie hat Elvis im Sinne der Eigenverantwortung selbst schuld, die Schuld sich gegen einen hochmanipulativen Manager nicht mehr und besser durchgesetzt zu haben...Elvis sah sich selbst immer reicher werden, aber auch zur Lachnummer werden...neulioch las ich, dass er bei Kissin Cousins sich erst weigerte aus der Maske zu kommen, weil er es einfach peinlich fand und der Film ist zum Beispiel hochnotpeinlich, ein beweis wie schmerzlos Parker und die Hollywoodbosse waren, wenn es darum ging die goldene Gans auszuschlachten...
          Ohne Worte!

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          • gast-20090521

            #65
            Zitat von TheKing
            einen hochmanipulativen Manager ...
            Parker hatte Null Einfluss auf Elvis. Elvis hat immer nur gemacht, was er wollte. Wenn er gemacht hat, was Parker wollte, dann nur, weil er selber davon überzeugt war, dass es richtig war, was Parker sagte, aus keinem anderen Grund.

            Wenn Parker Elvis angeblich doch so gut manipulieren konnte, warum gelang es ihm dann nicht, ihn von seinem suizidalen Lebensstil abzubringen, obwohl er es mehrfach versucht hat?

            Genau an dieser Stelle scheitert die Aussage vom manipulativen Manager an der bitteren Realität.

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            • annmargrethistruelove
              Gehört zum Inventar

              • 02.07.2008
              • 3480

              #66
              Zitat von MusicMan
              Ich will ja nicht bestreiten, dass es ihn irgendwann abgefuckt hat. Dann hat er es ja auch geändert!
              Das wollte ich nur hören ! Denn das hörte sich 2 Seiten vorher noch etwas anders an:

              Zitat von MusicMan
              Wieso ging es ihm denn in den 60ern, wo er die Filme drehen "musste", so schlecht? Das Gegenteil war der Fall! Er hat die ganze Zeit Dauerparty gemacht, Spaß gehabt und die geilsten Weiber um sich rum gehabt. Wie kann es einem da schlecht gehen? Das ist doch alles Geller-Schwachsinn!
              Ihm ging es nicht schlecht, sondern zu gut. Das war das Problem. .



              Zitat von MusicMan
              Aber ich bestreite, dass er daran zerbrochen ist. Immerhin hat er nach den Filmjahren ja nochmal so richtig aufgedreht. Wenn ich mir ihn im 68er Special oder bei TTWII so angucke, steht da kein gebrochener Mann vor mir, der unter seinem bösen Manager leidet.
              Selbstverständlich hat es ihn nicht zerbrochen - da gehört schon bisl was anderes dazu, nen Menschen wie E zu zerbrechen - das ging nicht von außen - das konnte nur er selbst !
              The sun never sets on a legend...

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              • gast-20090521

                #67
                Zitat von annmargrethistruelove
                Das wollte ich nur hören ! Denn das hörte sich 2 Seiten vorher noch etwas anders an:
                Nun, es ist doch bekannt, dass er den Großteil der 60er bei den Filmen seinen Spaß hatte. Am Ende hat's ihn genervt, und dann hat er's seinlassen. Das ist doch der Punkt. Jeder hat doch mal so eine Phase, aber er hatte immerhin das Glück, es auf hohem Niveau und mit großem Erfolg ändern zu können. Ich sehe deshalb den nachhaltigen Leidensdruck nicht.

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                • annmargrethistruelove
                  Gehört zum Inventar

                  • 02.07.2008
                  • 3480

                  #68
                  Zitat von MusicMan

                  Wenn Parker Elvis angeblich doch so gut manipulieren konnte, warum gelang es ihm dann nicht, ihn von seinem suizidalen Lebensstil abzubringen, obwohl er es mehrfach versucht hat?

                  .
                  Weil E süchtig war. Da helfen gute Worte und mal den Kopp unter's Wasser halten nixmehr! Das ist keine bewusste und rationale Entscheidung mehr, die E da treffen konnte/wollte! Er hat auf Parker gehört, solange es um seine Karierre ging und um's Geldverdienen - denn darin war dieser ein Ass! Beim Privatmenschen Elvsi hörte Colones Einfluss auf! Sobald E seine Karriere völlig egal wurde, endete damit dann auch Parkers Einfluss!
                  The sun never sets on a legend...

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                  • gast-20090521

                    #69
                    Zitat von annmargrethistruelove
                    Weil E süchtig war.
                    Schläft der Reverend schon?

                    Beim Privatmenschen Elvsi hörte Colones Einfluss auf!
                    Das sagst Du so... Es gibt Fans, die behaupten, Parker hätte auch Elvis' Privatleben kontrolliert und ihn sogar gezwungen, Cilla zu heiraten...

                    Sobald E seine Karriere völlig egal wurde, endete damit dann auch Parkers Einfluss!
                    Dann hätte Elvis sich ja am Ende auch locker von ihm trennen können, was er ja angeblich wollte, wie Geller behaupet, sich aber nicht traute, weil der Colonel ihn quasi hypnotisiert hat.

                    P.S. Nicht falsch verstehen - ich sehe es sehr ähnlich wie Du, wollte nur mal mit ein paar Räuberpistolen aufräumen.

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                    • annmargrethistruelove
                      Gehört zum Inventar

                      • 02.07.2008
                      • 3480

                      #70
                      Zitat von MusicMan
                      Ich sehe deshalb den nachhaltigen Leidensdruck nicht.
                      Der Leidensdruck war hoch und dann hat er die Situation geändert. War aber nicht auch der Vertrag erfüllt und er konnte daher aufhören mit der Filmerei ?

                      Danach hat ihn das nichmehr belastet, klar, sagt ja auch keiner

                      Mein Punkt ist nur, dass das sicher nich' die geilste Phase seines Lebens war und er unter der Anspruchslosigkeit schon gelitten hat-zumindest phasenweise!
                      The sun never sets on a legend...

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                      • Circle G
                        Board-Legende

                        • 04.11.2007
                        • 11634

                        #71
                        Zitat von TheKing
                        Naja, Du scheinst ja ...
                        Das kannst Du halten wie Du willst. Das hat allerdings nichts mit beklatschen zu tun, sondern damit, dass ich ihm zustimme und zwar aus dem Grunde, weil ich mich in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema befasst habe. Nur habe ich keine Lust mich dazu großartig zu äußern, weil man eh gegen Wände redet. Wir hatten das Thema schon hundertmal, aber man findet diesbezüglich einfach keine Annäherung. Immer wieder das Geschwätz vom armen gebeutelten Elvis, der willenlos irgendwelche Filmchen drehte, weil ihm sein Hühner auf Herdplatten-tanzenlassender holländischer Manager irgendwelche unmenschlichen Verträge aushandelte. Das ist doch Mist! Warum sieht das hier denn keiner ein? Immer wieder dieser emotionale Kram! Elvis hat gemacht, wonach ihm der Sinn stand und wenn er Parkers ausgehandelte Verträge unterschrieb, dann nur weil er damit einverstanden war, sonst hätte er sich gewehrt. Mann! Die waren genial. Beide auf ihre Weise. Dass er mal ne Null-Bock-Phase hatte kann man ihm ja nicht verdenken. Geht wohl allen Menschen mal so. Auch dem Metzger von nebenan ...
                        Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                        ____________________________

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                        • TheKing
                          Board-Legende

                          • 19.06.2006
                          • 20721

                          #72
                          Zitat von MusicMan

                          Genau an dieser Stelle scheitert die Aussage vom manipulativen Manager an der bitteren Realität.
                          Da war Elvis für Nichts und Niemanden mehr erreichbar. Ich spreche nicht von 100% Manipulation, natürlich war Elvis keine reine Marionette, aber Parker konnte ihn schon "überzeugen" glaube ich, dann sich für Dinge zu entzscheiden, die er auch sehr bereute. Anders kann ich mir die ganze Geschichte nicht richtig erklären. Ich vermute, dass Elvis sich dem geschäftlichen Rat des Colonels fügte, weil er immer sehr davon profitiert hatte. Soweit sind wir dacor. Ich meine jetzt an der Stelle aber, dass der Colonel diese Machtposition missbrauchte und nicht im Besten für seinen Klienten dachte, sondern mal locker und flockig einfach sein eigenes Bankkonto und so. DIe seichten Filme waren zuviele...10 hätten gereicht...und die Las Vegas Engagement waren auch zuviele...das waren ätzende Routinen für Elvis, man zu was wäre er noch in der Lage gewesen!

                          Aber ich habe schon viel von Dir gelernt. Das Argument, dass Elvis ab Mitte der Siebziger unkooperativer wurde was die Songs betraf und einfach sang, was ihm gefiel, das finde ich gut!

                          Auch gebe ich Dir recht, dass ich hier sehr in meine persönliche Meinung reingehe und das kann beileibe nicht das Maß der Dinge sein, da ich vom Musikbusiness soviel Ahnung hab wie die Sau vom Eierlegen. Zugegeben!

                          Man müsste jetzt mal sehen welche von den Songs mehr oder weniger aus Verlegenheit eingespielt wurden (denn das gab es auch, ich muss mal nachschlagen!) und welche Songs, solche waren, die Elvis quasi mitbrachte und mit denen er, wie es immer so schön heißt "zuhause schon etwas rumgespielt hatte". Es gab da Probleme, ich hab das alles schon gelesen und werde es nachlesen...Natürlich war Elvis Engagement irgendwann das Größtze Problem, aber das sehe ich eben in einer langen Entwicklung...Colonel=>Frust=>Pillen=>schlechter Elvis ziemlich verkürzt, wir müßten da auch die anderen Lebensbereiche von Elvis ansehen...also mein Fazit: Der Colonel hätte pfleglicher, wohlwollender mit Elvis umgehen können. Elvis ließ es mit sich machen.
                          Ohne Worte!

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                          • gast-20090521

                            #73
                            Zitat von annmargrethistruelove
                            Der Leidensdruck war hoch und dann hat er die Situation geändert. War aber nicht auch der Vertrag erfüllt und er konnte daher aufhören mit der Filmerei ?
                            Er konnte auch zwischendurch jederzeit aufhören. Selbst die Verträge über mehrere Filme gingen meines Wissens immer nur über maximal 5 Stück - sprich maximal anderhalb Jahre Arbeit.

                            Mein Punkt ist nur, dass das sicher nich' die geilste Phase seines Lebens war und er unter der Anspruchslosigkeit schon gelitten hat-zumindest phasenweise!
                            Er hat in den 50ern unter der enormen Arbeitsbelastung gelitten, in der Armee unter Heimweh, in den 60ern unter der Filmroutine und in den 70ern unter der Routine in Vegas und auf Tour. Zwischendurch litt er noch an Schlaflosigkeit, dem Tod seiner Mutter und der Scheidung von seiner Frau. Der Mann war quasi zum Leiden geboren.

                            Hätte er anspruchsvolle Filme gedreht, hätte er ebenfalls gelitten. Da hätte sich schon ein Grund gefunden.

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                            • marquardt72
                              Posting-Legende

                              • 19.08.2006
                              • 5713

                              #74
                              Zitat von Circle G
                              Warum sieht das hier denn keiner ein? Immer wieder dieser emotionale Kram!
                              Viele Fans sehen Elvis eben gerne als leidenden Ersatz-Jesus.

                              Mit dem bösen Colonel in der Rolle des Judas.

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                              • TheKing
                                Board-Legende

                                • 19.06.2006
                                • 20721

                                #75
                                Zitat von Circle G
                                Das kannst Du halten wie Du willst. Das hat allerdings nichts mit beklatschen zu tun, sondern damit, dass ich ihm zustimme und zwar aus dem Grunde, weil ich mich in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema befasst habe. Nur habe ich keine Lust mich dazu großartig zu äußern, weil man eh gegen Wände redet. Wir hatten das Thema schon hundertmal, aber man findet diesbezüglich einfach keine Annäherung. Immer wieder das Geschwätz vom armen gebeutelten Elvis, der willenlos irgendwelche Filmchen drehte, weil ihm sein Hühner auf Herdplatten-tanzenlassender holländischer Manager irgendwelche unmenschlichen Verträge aushandelte. Das ist doch Mist! Warum sieht das hier denn keiner ein? Immer wieder dieser emotionale Kram! Elvis hat gemacht, wonach ihm der Sinn stand und wenn er Parkers ausgehandelte Verträge unterschrieb, dann nur weil er damit einverstanden war, sonst hätte er sich gewehrt. Mann! Die waren genial. Beide auf ihre Weise. Dass er mal ne Null-Bock-Phase hatte kann man ihm ja nicht verdenken. Geht wohl allen Menschen mal so. Auch dem Metzger von nebenan ...
                                Das sind MW s Worte, hab ich schon zigmal gelesen. Du übernimmst sogar die Attitüde, ich fasse es nicht..Musicman-Immy oder was? Lord have mercy...

                                Es gitb keine feststellbare Wahrheit. Du kannst eine Überzeugung haben, etwas glauben. Und das kann Dir keiner nehmen.

                                Aber es geht nicht um "rechthaben" um jeden Preis. Das ist nicht der Sinn eines Gespräches, das ist der Irrglaube von MW und jetzt auch Deiner.

                                Man tauscht sich aus und kommt ggf. zu einer neuen Einsicht. Ich bin der erste, der immer zugibt, wenn ein besseres Argument vom Gegenüber mich überzeugt. Aber den Anderen, weil er nicht die Meinung übernimmt und was anderes glaubt, als "Wand" anzusehen, wo es ja garkeinen Zweck hat...also das ist so eine Haltung...finde ich schwierig damit in eine Diskusion zu gehen...ich finde die Frage sehr spannend...wie Elvis das wohl genommen hat, wie er darüber dachte und empfand...wie groß sein Leiden war, oder eben nicht...meine Vermutung, es war mitunter auch sehr groß, denn sonst dichtet man sich nicht so weg...so konsequent und so erbarmungslos...think about it!
                                Ohne Worte!

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