Parker hatte meiner Meinung nach auch nicht unrecht.Ob Scotty Moore,Hank Garland od.Tiny Timbrell Gitarre spielt ist doch egal und wenn jemand so erfolgreich wie Elvis war, dann ist doch klar daß man die besten Begleitmusiker hat.Vieles was die Musiker betrifft wird doch erst heutzutage hinein interpretiert,weil damals die Musiker niemand kannte.
Interview with Ronnie Tutt
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trotzdem bleibt der schlager eine spezifisch deutsche verwirrung. dass sich dieser in den 60er und 70er jahren an angloamerikanischer musik orientierte ("ruf teddybär 1-4" z.b. als gelungene deutsche variante des country tearjerkers), ist ja kein beweis für eine verwandtschaft!Die kennen das doofe Wort nicht, aber letztendlich ist es doch das gleiche. In den 50ern und 60ern wurden Künstler wie Elvis oder Sinatra in der deutschen Presse "amerikanische Schlagersänger" genannt, das hat keinen aufgeregt. Aber Du legst mir jetzt das Wort "Schlagerfuzzi" in den Mund - DAS habe ich nicht gesagt!
Aber wenn Du mal eine Liste von allen Elvis-Songs, die mit deutschem Text einen passablen Schlager abgegeben hätten (und zum Teil ja auch haben), sehen möchtest - sie wird verdammt lang, und es werden nur wenige Songs darauf fehlen.
die amerikanische populärmusik jener jahre hat sich in jeder hinsicht auf einem höheren niveau bewegt als die deutschsprachige. dinge wie witz, lässigkeit, zweideutigkeit, aber auch die verbindung von schlichter sprache & profunden einsichten in die menschliche existenz...all das begegnet dir beispielsweise in der countrymusik auf schritt und tritt. im deutschen schlager sind das die ausnahmen.
elvis auf deutschen schlager übertragen, das ist wie eine kastration. hat man ja gesehen bei peter kraus und konsorten. das geile an elvis' musik ging da vollkommen "lost in translation"...
(aber die deutschen sind und bleiben nunmal ein extrem verkrampftes volk.)
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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aber doch nur, weil die USA einen Entwicklungsvorsprung von ca. 10 Jahren besaßen. Mit Liedermachern und qualitätsbewußten Schlagersängern ab Ende der 60er bis hin zum Ende der neuen deutschen Welle Mitte der 80er brauchen wir uns m.E. nicht zu verstecken, auch wenn Deutsch als Sprache nicht automatisch in die internationale Hitparade führte.die amerikanische populärmusik jener jahre hat sich in jeder hinsicht auf einem höheren niveau bewegt als die deutschsprachige. dinge wie witz, lässigkeit, zweideutigkeit, aber auch die verbindung von schlichter sprache & profunden einsichten in die menschliche existenz.
wahrscheinlich meinst Du jetzt eher die sogenannten Alpendeutschen.(aber die deutschen sind und bleiben nunmal ein extrem verkrampftes volk.)Zuletzt geändert von Gast; 11.11.2008, 17:46- Übersetzen
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ich finde gerade die liedermacherszene mit ihrer moralinsauren ernsthaftigkeit und dem musikalischen dilettantismus ein besonders krasses beispiel für misslungenen kulturtransfer.aber doch nur, weil die USA einen Entwicklungsvorsprung von ca. 10 Jahren besaßen. Mit Liedermachern und qualitätsbewußten Schlagersängern ab Ende der 60er bis hin zum Ende der neuen deutschen Welle Mitte der 80er brauchen wir uns m.E. nicht zu verstecken, auch wenn Deutsch als Sprache nicht automatisch in die internationale Hitparade führte.
was die neue deutsche welle betrifft, gebe ich dir recht. deren impulsgeber KRAFTWERK haben es tatsächlich geschafft, eine großartige & 100% unpeinliche deutsche popmusik quasi aus dem nichts zu zaubern.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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nein, wir ösis haben unsere eigenen macken, aber die steifheit, das unflexible, grobe, der mangel an witz (oder schmäh, wie wir hierzulande sagen), das sind schon typisch deutsche eigenschaften.
ausnahmen (alle deutschen hier im elvisforum
) bestätigen natürlich die regel.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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es ist mal wieder recht subjektiv. aber nur mal die Texte betrachtend, und dafür war bei Udo Jürgens ja nicht nur eine Person zuständig, so findet sich für das, was der inhaltlich vom Ende der 60er bis Mitte der 80er ablieferte, m.E. international nichts Vergleichbares. Ebenso für das, was Udo Lindenberg in nem ähnlichen Zeitraum ablieferte.- Übersetzen
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nein, wir ösis haben unsere eigenen macken, aber die steifheit, das unflexible, grobe, der mangel an witz (oder schmäh, wie wir hierzulande sagen), das sind schon typisch deutsche eigenschaften.
ausnahmen (alle deutschen hier im elvisforum
) bestätigen natürlich die regel.Off-Topic:
Ich wollte schon sagen ...
Wir sind doch hier alle sowas von locker, flexibel, feinfühlig und witzig, dass es ja schon fast auf keine Kuhhaut mehr geht!
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Das liegt doch im Auge des Betrachters. Wenn du dir die Einschaltquoten vom Mutantenstadl anschaust, widerlegen sie dir deine Auffassung. Das ist nun mal ein Stück deutscher, österreichischer und schweizer Kultur ( sorry, ich vergaß Südtirol), die eben eine andere musikalische Entwicklung durchlaufen haben, wie die US Amerikaner. Deshalb ist sie noch lange nicht misslungen.- Übersetzen
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Finde ich aber jetzt nicht nett, wie Du hier über Bob Dylan ablederst...
Off-Topic:
Sorry, der musste sein, bei der Steilvorlage.
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Elvis hat Musik gemacht, die in Deutschland als Schlager eingestuft würde, ja davon hat er viel gemacht. Ich hätte mich gefreut, wenn er diese sehr gute Popmusik auch weitergeführt hätte, im Uptempobereich finde ich es oft sehr uninspiriert was wir hören...Rock-A-Hula..das ist für meinen persönlichen Geschmack ein bißchen zu laff...gut das bedeutet nichts, aber ich denke, ich vermute, ich glaube..nachdem wie wir Elvis hinterher erlebt haben, wenn wir seinen feinen Sinn für getragene Balladen kennen, sein Spirit für Gospel, aber auch sein Feeling für Blues und seine Wildheit im Rock, die er genoß und die auch ein Teil vom ihm war, dann glaube ich, oder denke ich, dass der Musikkenner Elvis sehr genau wußte, dass da Musik in seinem Namen produziert wurde, mit der er nicht 100% glücklich war.
Das funktionierte und es verkaufte sich und damit muss man davon ausgehen, dass es den Leuten gefällt. Aber man sieht, fühlt und hört auch und manliest von Menschen rum um die Sessions, dass das "Feuer" die "Inspiration" schon bei der Studioarbeit dann immer öfter auf der Strecke geblieben ist.
Man Leute, ihr habt doch alle ein Herz in der Brust, ihr spürt doch auch, wenn er voll dabei ist, oder wenn er nur seinen Job macht. Natürlich mochte er auch immer man wieder einen Song und es sind sehr schöne Melodien dabei, aber da sage ich, dass sind meistens die Balladen.
Ich will nichts schlecht reden, ich hab alle Elvisfilme hier, sie sind bunt und mein Schatz ist zu sehen...ich lächle verklärt und seelig wenn die Dinger laufen, aber manchmal möchte ich auch ins Sofoakissen beißen, weil es einfach billig und blöd ist manchmal...das kann man doch zugeben, denn so war es ja auch. Alle wußten das, Elvis, der Colonel usw. Man nahm es hin, weil es funktionierte und Geld brachte, aber richtig glücklich hat das nicht gemacht in beruflicher Hinsicht, da sind wir uns ja auch einig. Das Elvis oft auf den Colonel schimpfte und dann aber nichts dagegen unternahm muss man auch seiner Bequemlichkeit zuordnen..das habe ich als Argument von MM übernommen...Elvis hat nicht rebelliert...er hat ein bißchen gemoppert und weitergemacht...das stimmt...er war ein Hollywoodstar und hatte ein gutes Leben...ich kann es vertsehen, ich würde wahrscheinlich auch wenig Widerstand leisten...so ist der Mensch...nur ich wundere mich eben, wenn ich sehe und höre, was er vorher und nachher für Musik gemacht hat...der wußte doch was das stellenweise für ein Scheiß war...It's a doglife...Er hat es irgendwie hingenommen, vielleicht auch mal drüber gelacht, das war eben das Buisness...aber geärgert, dass das in der Tendenz nicht besser, sondern eher schlechter wurde, hat er sich garantiert...das war ein Sellout, eine Verramschung von einem großen, großen Talent...no question about that...Zuletzt geändert von TheKing; 11.11.2008, 21:16Ohne Worte!- Übersetzen
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Ich habe einen Film nie geschafft bis zum Ende zu sehen : Charro! Ich kann es nicht, es geht einfach nicht! Bei den ganzen Strandfilmen und so finde ich es einfach schade..wenn irgendwelche Bongospieler aus dem Gebüsch hüpfen und Ruckzuck diese pseudo Beachparty losgeht mit Bikinigirls und billigster E-Gitarre und dan so Dinger wie Do the clam gebracht werden...das tut mir persönlich weh und es ist auch traurig...irgendwo...an den Stellen hätten auch engagierte, rockigere Nummern kommen können...aber nein...take your barefoot baby by the hand...und wie sie alle heißen...das finde ich schade, vermute, das Elvis es auch nicht so richtig "heiß" fand..und akzeptiere aber , dass das eben mal so war damals...ich hätte mir sehr viel bessere Sachen gewünscht...Ohne Worte!- Übersetzen
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