TheKings Interview mit Sonny West

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  • gast-20111607
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Albert
    Meinst du mit damals 1977/78? Gab es denn zu dem Zeitpunkt schon andere Elvis-Bücher? "What happened" war doch sowieso das erste Buch, was je über Elvis geschrieben wurde oder?
    Wenn ich mich recht entsinne, dann erschien schon 1970 oder 1971 die erste Elvis Biografie namens Elvis von Jerry Hopkins - die u. a. auch von Peter Guralnick für seine definitive Elvis Biografie Last Train To Memphis / Careless Love hinzugezogen wurde.

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  • TheKing
    antwortet
    MAcht doch einmal Euren Frieden mit der Historie. So war es eben. Sony ist ein emotionaler Mann und er mochte Elvis sehr, das könnt ihr ruhig glauben. Ich habe keine Muße mehr gegen die Windmühlen der Engstirnigkeit anzureiten. Wenn ihr meint, dass der Sonny sein Cousin Red standesrechtlich erschossen gehören oder für alle Zeiten verdammt, dann denkt das eben...wie so oft sehr eindimensional gedacht und aus meiner Sicht kleinkarriert. Alle machen Fehler.
    Zuletzt geändert von TheKing; 21.09.2008, 20:49

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  • Albert
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Damals war es so ziemlich das einzige Buch über Elvis, das aus dem Amerikanischen übersetzt wurde und bei uns erschienen ist.
    Meinst du mit damals 1977/78? Gab es denn zu dem Zeitpunkt schon andere Elvis-Bücher? "What happened" war doch sowieso das erste Buch, was je über Elvis geschrieben wurde oder?

    Als Erstinformation über Elvis ist es absolut untauglich.
    Das stimmt wohl. Aber ein echter Fan wird es sich bestimmt nicht als erstes kaufen. War bei mir zumindest nicht so.

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von Albert

    Das sollte kein Indiz sein. Es werden viele Bücher übersetzt, die weniger Auflage haben.
    Damals war es so ziemlich das einzige Buch über Elvis, das aus dem Amerikanischen übersetzt wurde und bei uns erschienen ist.

    Als Erstinformation über Elvis ist es absolut untauglich.

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  • Albert
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Ihm persönlich hat es geschadet, noch bevor es überhaupt erschienen ist. Es ist eine der schlimmsten Erfahrung die man machen kann, wenn man von den besten Freunden verraten und verkauft wird. Dass sie gekündigt wurden, ist eine Sache, Freundschaft eine ganz andere.
    Nein, das sehe ich nicht so. Wäre er ein echter Freund gewesen, hätte er ihnen nicht gekündigt und wenn dann nicht so. Die Stadt verlassen, dem Vater den bitteren Auftrag erteilen und noch nicht mal eine richtige Begründung nennen, ist in dem Fall eine besch*** Behandlung!

    Auch in der Öffentlichkeit hat es ihm geschadet, da dadurch die wilden Spekulationen der Jahre zuvor scheinbar von engsten Vertrauten bestätigt wurden.
    Du sagst es. Es wurde eh schon oft vermutet. Und die Abhängigkeit wäre spätestens nach seinem Tod ans Tageslicht gekommen. Ich wette, die Stanley-Brüder hätten sich das nicht nehmen lassen.

    Die Tatsache dass in den Jahren danach viele Medien mehr Interesse an Elvis' Tablettenkonsum als an seiner Musik hatten, hat auch in diesem Buch seinen Grund.
    Okay, aber wenn man ganz hart ist, könnte man sagen, dass ihn das ja nun nicht mehr berühren konnte.

    Das Interesse an dem Buch muss groß gewesen sein, denn sonst wäre es nicht sogar auf deutsch übersetzt worden.
    Das sollte kein Indiz sein. Es werden viele Bücher übersetzt, die weniger Auflage haben.

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Ihm persönlich hat es geschadet, noch bevor es überhaupt erschienen ist. Es ist eine der schlimmsten Erfahrung die man machen kann, wenn man von den besten Freunden verraten und verkauft wird. Dass sie gekündigt wurden, ist eine Sache, Freundschaft eine ganz andere. Diese hat Elvis nie gekündigt. Das haben sie dann selbst mit diesem Buch erledigt.

    Auch in der Öffentlichkeit hat es ihm geschadet, da dadurch die wilden Spekulationen der Jahre zuvor scheinbar von engsten Vertrauten bestätigt wurden. Die Tatsache dass in den Jahren danach viele Medien mehr Interesse an Elvis' Tablettenkonsum als an seiner Musik hatten, hat auch in diesem Buch seinen Grund. Das Interesse an dem Buch muss groß gewesen sein, denn sonst wäre es nicht sogar auf deutsch übersetzt worden.

    Mal ein ganz aktueller Vergleich: Romy Schneider. Sie starb, ähnlich wie Elvis, nach jahrelangem Medikamentenmissbrauch. Das ist bei ihr eine Tatsache, die jeder weiß, die aber immer nur am Rande erwähnt wird, da ihr Lebenswerk im Vordergrund steht. Bei Elvis war es lange Zeit umgekehrt. Warum? Weil sogar seine engsten Vertrauten auf die Sensationsgier der Boulevardpresse eingestiegen sind und diese befriedigt haben, anstatt seine musikalische Hinterlassenschaft in den Vordergrund zu stellen oder einfach von den vielen schönen Jahren zu berichten, die sie mit ihm erlebt hatten. Stattdessen wird alles auf die letzten Lebensjahre beschränkt und das förderte das Bild das viele bis heute noch haben: Elvis = fetter Drogenjunkie im Glitzeranzug
    Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.09.2008, 20:28

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  • Albert
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Blues Boy
    Klar, das Erscheinen des Buches war damals auch die wichtigste Nachricht in der Tagesschau.
    Genau. Die Frage ist doch, ob Elvis dieses Buch überhaupt geschadet hat. Viele Fans sind sauer auf Sonny und Co., weil sie finden, sie haben Elvis in den Schmutz gezogen. Darüber läßt sich sicherlich diskutieren und auch, ob es wirklich nötig war, dieses Buch zu schreiben.
    Aber: Dieses Buch hat Elvis kein bisschen geschadet. Seine Fans mögen ihn trotzdem sehr gern, niemand legte doch wegen des Buches keine Platten mehr von ihm auf oder fand seine Filme schlecht (wenn er sie vorher gut fand). Deswegen wundere ich mich, dass viele Fans so pikiert sind. Geschockt oder entrüstet sollte man nur sein, wenn man findet, dass Elvis jetzt kein guter Star mehr ist, weil er das alles getan hat, was in dem Buch steht.
    Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich auch etwas "erschrocken", aber mittlerweile frage ich mich, wieso das eigentlich so ein "Schocker" sein soll. Was steht da drin, was Elvis zu einem schlechten Menschen macht? Eigentlich nichts. Dass er Affären hatte, wußte man eh, die Medikamente auch und die Sexvideos... naja, kann man sich vielleicht auch denken. Okay, die Sache mit dem Billardstock war schon heftig. Und trotzdem höre ich seine Lieder gern (genau wie jeder andere Fan auch).

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  • gast-20100125
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Off-Topic:

    Naja, wenn ich mir TheKing so vorstelle, wie er soeben verraten und verkauft wurde, dann könnten die Täter wohl ihr Testament machen - so war das gemeint

    Ach so..

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von Linda JnB
    Den Satz finde ich ganz schön happig! Wie meinst du das genau?

    Ansonsten kann ich deinem Posting nur zustimmen.
    Off-Topic:

    Naja, wenn ich mir TheKing so vorstelle, wie er soeben verraten und verkauft wurde, dann könnten die Täter wohl ihr Testament machen - so war das gemeint

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  • gast-20081028
    Ein Gast antwortete
    Aus GRACELAND #178 folgendes, absolut zutreffendes Fazit:

    "Möglicherweise wollten Sonny und Red West Elvis wirklich retten. Vielleicht hatten sie den Ernst der Lage klarer erkannt als manch anderer in Elvis' Gefolge. Dann aber hätten sie sich mit einem Experten für Suchterkrankungen beraten sollen, um die Möglichkeiten auszuloten, die ihnen tatsächlich zur Verfügung standen.
    Ein Enthüllungsbuch, das mit Hilfe eines Journalisten aus der Sensations-Presse veröffentlicht wurde, hatte mit Sicherheit keine Chance, Elvis zu einer Änderung seines Lebens zu bewegen. Ihm eine Belastung zuzumuten wie die Bedrohung durch dieses Buch, ist fast so, als wolle man einen Brand mit einem Kanister Benzin löschen. Wenn das Buch also nicht als Verrat gilt, dann doch zumindest als der absurdeste Rettungsversuch aller Zeiten."

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  • gast-20100125
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain

    Es würde vielleicht helfen, diese Leute vor Gericht, oder besser gleich ins Jenseits zu befördern. Eine andere Hilfe wäre das nicht.

    Den Satz finde ich ganz schön happig! Wie meinst du das genau?

    Ansonsten kann ich deinem Posting nur zustimmen.

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  • gast-20110818
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Stell dir mal deine größten privaten Fehler vor, dazu peinliche Momente, die nie jemand erfahren sollte, und morgen fährst du durch die Stadt, siehst dein Foto überlebensgroß an den Plakatwänden mit all diesen Peinlichkeiten daneben aufgelistet.
    Klar, das Erscheinen des Buches war damals auch die wichtigste Nachricht in der Tagesschau.

    Darunter die Unterschrift deiner besten Freunde und auf Nachfrage, warum sie das getan haben, sagen sie "Wir wollten dir doch nur helfen"
    Tja, und zwei Wochen später war er mausetot.

    Es würde vielleicht helfen, diese Leute vor Gericht, oder besser gleich ins Jenseits zu befördern.
    Du liest zu viele Postings vom Rev..

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von TheKing
    Ich denke schon, dass die abgefucked waren und auch Geld brauchten...aber deswegen muss es ja nicht gelogen sein dass man dieHoffnung hatte, dass Elvis auf öffendlichen Druck hin und um den Fanns etwas zu beweisen, sich motiviert gesehen hätte etwas zu ändern...was die Fans dachten war ihm normalerweise nict egal...nur war es halt zu spät...
    Es war schlicht und einfach Rache. Das mit der Hilfe für Elvis können sich Sonny & co. in die Haare schmieren. Stell dir mal deine größten privaten Fehler vor, dazu peinliche Momente, die nie jemand erfahren sollte, und morgen fährst du durch die Stadt, siehst dein Foto überlebensgroß an den Plakatwänden mit all diesen Peinlichkeiten daneben aufgelistet. Darunter die Unterschrift deiner besten Freunde und auf Nachfrage, warum sie das getan haben, sagen sie "Wir wollten dir doch nur helfen"

    Es würde vielleicht helfen, diese Leute vor Gericht, oder besser gleich ins Jenseits zu befördern. Eine andere Hilfe wäre das nicht.

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  • gast-20110818
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    Ich denke schon, dass die abgefucked waren und auch Geld brauchten..
    Sicher. Und Elvis hat sich auch abgefucked und memmenhaft in der Sache verhalten. Wobei man natürlich auch seinen seelischen und körperlichen Zustand berücksichtigen muss. Es war halt eine Tragödie unter Freunden.

    ...aber deswegen muss es ja nicht gelogen sein dass man dieHoffnung hatte, dass Elvis auf öffendlichen Druck hin und um den Fanns etwas zu beweisen, sich motiviert gesehen hätte etwas zu ändern...was die Fans dachten war ihm normalerweise nict egal...nur war es halt zu spät...
    Genau!

    Aber dass sich einige Fans wieder als große Moralapostel aufspielen, war doch klar.
    Wie sang Elvis so schön: Clean up your own backyard.

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  • TheKing
    antwortet
    Ich denke schon, dass die abgefucked waren und auch Geld brauchten...aber deswegen muss es ja nicht gelogen sein dass man dieHoffnung hatte, dass Elvis auf öffendlichen Druck hin und um den Fanns etwas zu beweisen, sich motiviert gesehen hätte etwas zu ändern...was die Fans dachten war ihm normalerweise nict egal...nur war es halt zu spät...

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