Wie seht ihr Elvis, den Menschen?
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Ich glaube, diese Eigenschaften gehen Hand in Hand.
Sehr positiv.Aber ich denke, das war nicht alles, was den Menschen Elvis ausmachte.
Mir fällt noch seine karikative Seite ein, seine Warmherzigkeit, seine Gläubigkeit, seine Grosszügigkeit, um nur einige aufzuzählen. Wie seht oder schätzt ihr diese Seiten von Elvis ein??
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Konfliktscheu würde ich eher mit Bequem ersetzen, ich meine, wenn er etwas wollte (Beispiele hat MM genügend gegeben), dann hat er es doch meistens immer knallhart forciert, der Rest war ihm halt nicht wichtig genug...
Das mit der Gläubigkeit würde ich persönlich nicht allzu stark heraustellen, sicherlich hatte Elvis dies mit der Muttermilch aufgesogen, aber sein ganzer Lebensstil ist doch konträr zu einem frommen Menschen gewesen... nun gut, möglicherweise auch hier eine Zerrissenheit zwischen dem Ideal des gottesgläubigen, behäbig-spießigen US-Südstaatlers und der überdimensionalen Hunka-Hunka-Burnin' Love Figur, fürwahr!Aber ich denke, das war nicht alles, was den Menschen Elvis ausmachte.
Mir fällt noch seine karikative Seite ein, seine Warmherzigkeit, seine Gläubigkeit, seine Grosszügigkeit, um nur einige aufzuzählen. Wie seht oder schätzt ihr diese Seiten von Elvis ein??
Warmherzigkeit und Charme dürfte zweifelsohne ein dickes Plus gewesen sein, auch so etwas, was man nicht lernen kann, sondern inne haben muss.
Großzügigkeit ist so ein zweischneidiges Schwert... das er viele karitative Dinge unterstützt hat (auch mehr wie öffentlich publik wurde) ist natürlich eine ehrenwerte Sache... ich glaube, er wollte wirklich einen Teil seines unfassbaren Ruhmes und die damit verbundenen Privilegien zurück geben, dies war bestimmt kein ausgebufftes Kalkül, damit er wohlwollend erwähnt wird...
Die andere Sache ist die Großzügigkeit ggü. den Hofbücklingen, die er damit nach Belieben klein und dankbar halten konnte... Ich meine, wenn ich bei jedem Disput einen Scheck und einen Caddy zücke, dann hat dies was von "Leck mich am Ar... mit deinem Gelaber - nimm an und gib Ruhe!" Mentalität...Zuletzt geändert von Gast; 16.05.2008, 00:59- Übersetzen
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Ich schätze aber auch, dass er oft sehr egozentrisch war.
Menschlich sehe ich ihn aber insgesamt als ganz normalen Durchschnittstypen. Mal laut, mal leise, mal hüh, mal hott....wie Menschen eben so sind.
Außer seiner Karriere hat er eigentlich nichts weiter großartiges gemacht oder gesagt, was micht jetzt sonderlich beeindrucken oder mein Interesse in besonderem Maße wecken würde. Da ist er für mich nicht interessanter als jeder andere Mensch auch.
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Ich finde es auch ziemlich schräg, dass das überhaupt erwartet wird. Der Mann war Sänger von Beruf, als solcher trat er in die Öffentlichkeit, und den Job hat er großartig gemacht. Welche Wunder soll er noch bewirken?
Verrückt, dass von Sängern immer erwartet wird, dass sie praktikable Lösungen für die Probleme der Welt oder irgendwelche Lebensphilosophien parat haben. Von seinem Friseur oder vom Bäcker an der Ecke erwartet das doch auch kein Mensch, mit welchem Recht dann von einem Sänger?
Und weil da außer dem Gesang wirklich nichts besonderes war, kommt im Falle von Elvis dann noch die verklärende Legendenbildung dazu: Für Menschen, denen es (aus welchen Gründen auch immer) nicht reicht, dass er einfach nur ein großartiger Sänger war, wird ein Evangelium über sein Leben geschrieben und daraus eine Ersatzreligion zurechtgezimmert. Da bietet sich sein Leben für die Parallelen geradezu an, um einen neuen Jesus aus ihm zu machen:
- Stall in Bethlehem - Hütte in Tupelo
- Mutter Maria - Mutter Gladys
- eine Botschaft, die die Welt verändert - Musik, die die Welt verändert
- grausamer früher Tod am Kreuz - grausamer früher Tod auf dem Badezimmerteppich - beide haben ihr Leben geopfert für ihre Sache.
Aber eine großartige Sache hat er wirklich gemacht: Die Aktion mit dem Flugzeug, um in Denver die Erdnussbutter-Bananen-Sandwiches zu holen. So cool war Jesus mit seiner auf-dem-See-Wanderei nicht.
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Tja, das ist auch so eine Sache, die interpretierbar ist. Ich glaube schon, dass er schenkte, weil er seine Freunde, Bekannte ect. an seinem Reichtum teilhaben lassen wollte. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass er nach seinen Wutanfällen sich wirklich geschämt hat (sagte er ja selbst) und die "Wiedergutmachung" ehrlich gemeint war. Aber sicherlich wusste er, dass er damit auch allem anderen aus dem Wege gehen konnte und er scih bewusst war, dass sie ja anstelle von einer Entschuldigung seinerseits lieber eine "Entschuldigung" in Form von Cash mehr schätzten oder wollten...
Zitat:
Konfliktscheu würde ich eher mit Bequem ersetzen, ich meine, wenn er etwas wollte (Beispiele hat MM genügend gegeben), dann hat er es doch meistens immer knallhart forciert, der Rest war ihm halt nicht wichtig genug...
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Mit konfliktscheu meine ich, dass er Auseinandersetzungen aus dem Wege ging bzw. es 3. Personen überlassen hat. Ich denke da an die Kündigungen von den West z.B.
Zitat:
Das mit der Gläubigkeit würde ich persönlich nicht allzu stark heraustellen, sicherlich hatte Elvis dies mit der Muttermilch aufgesogen, aber sein ganzer Lebensstil ist doch konträr zu einem frommen Menschen gewesen... nun gut, möglicherweise auch hier eine Zerrissenheit zwischen dem Ideal des gottesgläubigen, behäbig-spießigen US-Südstaatlers und der überdimensionalen Hunka-Hunka-Burnin' Love Figur, fürwahr!
Diese Zerissenheit, wie du sagst, ist mir auch aufgefallen. Auf der einen Seite war er sehr gläubig, das hört man bei seinen Gospelsongs, die er teilweise voller Inbrunst singt... ich denke da an "If I can dream" oder an "How great thu are" (fallen mir gerade ein), auf der anderen Seite soll er mit den Lehren der Kirche nicht viel am Hut gehabt haben (habe ich gelesen) Viele Prediger in der damaligen Zeit waren ja Fanatiker hoch 3... Wenn ich da an das berrühmte Interview denke, wo Elvis wegen seines verderblichen Einflusses auf die Jugend Amerikas verteufelt wurde..
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Zitat:"Warmherzigkeit und Charme dürfte zweifelsohne ein dickes Plus gewesen sein, auch so etwas, was man nicht lernen kann, sondern inne haben muss.
Das sehe ich auch so. Er muss unwahrscheinliche "Herzensgüte" gehabt haben - wie man so schön sagt. Ich finde, das schlägt sich auch im Umgang mit seinen Fans deutlich sichtbar wird.
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Zitat:
Großzügigkeit ist so ein zweischneidiges Schwert... das er viele karitative Dinge unterstützt hat (auch mehr wie öffentlich publik wurde) ist natürlich eine ehrenwerte Sache... ich glaube, er wollte wirklich einen Teil seines unfassbaren Ruhmes und die damit verbundenen Privilegien zurück geben, dies war bestimmt kein ausgebufftes Kalkül, damit er wohlwollend erwähnt wird...
Das sehe ich auch so. Was man ja auch immer wieder lesen kann ist, dass er lieber schenkte als sich beschenken lies - von seinem Geld mal abgesehen.
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Zitat:
Die andere Sache ist die Großzügigkeit ggü. den Hofbücklingen, die er damit nach Belieben klein und dankbar halten konnte... Ich meine, wenn ich bei jedem Disput einen Scheck und einen Caddy zücke, dann hat dies was von "Leck mich am Ar... mit deinem Gelaber - nimm an und gib Ruhe!" Mentalität...
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Sorry, das mit dem mehrmaligen "Zitieren" habe ich noch nicht so ganz gefressen.....- Übersetzen
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Du hast noch was vergessen:
- Jünger - Memphis Mafia
- von Judas verraten - von Dave Hebbler, Red und Sonny West verraten
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Ich weiß nicht, ob das jemand erwartet, aber im Falle von Elvis kann man doch schon sagen, dass er zumindest noch so einiges hätte auf die Beine stellen können.
Er war berühmt, hatte jede Menge Geld, Zeit und Einfluss.
Wenigstens den Karate-Film hätte er doch machen können, und vielleicht hätte er dadurch Blut geleckt und weitere interessante Doku-Projekte angestrebt?
Stattdessen nur Co-Kart fahren, Tortenschlachten und anderen Schnick-Schnack.
Das finde ich wenig beeindruckend, was aber auch kein Vorwurf sein soll, schließlich soll jeder sein Leben so führen, wie er es für richtig hält. Da bin ich schon sehr liberal.
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Ich finde es auch ziemlich schräg, dass das überhaupt erwartet wird. Der Mann war Sänger von Beruf, als solcher trat er in die Öffentlichkeit, und den Job hat er großartig gemacht. Welche Wunder soll er noch bewirken?
Verrückt, dass von Sängern immer erwartet wird, dass sie praktikable Lösungen für die Probleme der Welt oder irgendwelche Lebensphilosophien parat haben. Von seinem Friseur oder vom Bäcker an der Ecke erwartet das doch auch kein Mensch, mit welchem Recht dann von einem Sänger?
Und weil da außer dem Gesang wirklich nichts besonderes war, kommt im Falle von Elvis dann noch die verklärende Legendenbildung dazu: Für Menschen, denen es (aus welchen Gründen auch immer) nicht reicht, dass er einfach nur ein großartiger Sänger war, wird ein Evangelium über sein Leben geschrieben und daraus eine Ersatzreligion zurechtgezimmert. Da bietet sich sein Leben für die Parallelen geradezu an, um einen neuen Jesus aus ihm zu machen:
- Stall in Bethlehem - Hütte in Tupelo
- Mutter Maria - Mutter Gladys
- eine Botschaft, die die Welt verändert - Musik, die die Welt verändert
- grausamer früher Tod am Kreuz - grausamer früher Tod auf dem Badezimmerteppich - beide haben ihr Leben geopfert für ihre Sache.
Aber eine großartige Sache hat er wirklich gemacht: Die Aktion mit dem Flugzeug, um in Denver die Erdnussbutter-Bananen-Sandwiches zu holen. So cool war Jesus mit seiner auf-dem-See-Wanderei nicht.
Auf den Punkt gebracht also: Kingdom Of Heaven - A Labor Of Everlasting Love
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Also meine Lieben, muss mich jetzt leider ausklinken u. in die Heia.... war echt schön heute hier, habe viel gelacht..u. die Diskussionen waren auch super... hoffe auf ein Neues morgen in aller Frische (?) Mann, wenn ich bloss nciht so müde wäre....

Wünsche euch noch viel Vergnügen....- Übersetzen
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Also meine Lieben, muss mich jetzt leider ausklinken u. in die Heia.... war echt schön heute hier, habe viel gelacht..u. die Diskussionen waren auch super... hoffe auf ein Neues morgen in aller Frische (?) Mann, wenn ich bloss nciht so müde wäre....

Wünsche euch noch viel Vergnügen....Off-Topic:
Nacht, Lindabiene!
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Und weil da außer dem Gesang wirklich nichts besonderes war, kommt im Falle von Elvis dann noch die verklärende Legendenbildung dazu: Für Menschen, denen es (aus welchen Gründen auch immer) nicht reicht, dass er einfach nur ein großartiger Sänger war, wird ein Evangelium über sein Leben geschrieben und daraus eine Ersatzreligion zurechtgezimmert. Da bietet sich sein Leben für die Parallelen geradezu an, um einen neuen Jesus aus ihm zu machen:
- Stall in Bethlehem - Hütte in Tupelo
- Mutter Maria - Mutter Gladys
- eine Botschaft, die die Welt verändert - Musik, die die Welt verändert
- grausamer früher Tod am Kreuz - grausamer früher Tod auf dem Badezimmerteppich - beide haben ihr Leben geopfert für ihre Sache.
Und was ist mit
Jesu'Auferstehung - Elvis-Sichtungen??
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Und überhaupt in beiden Fällen die Weigerung, sie als "tot" zu akzeptieren. "Elvis lebt"...
Je länge man darüber nachdenkt, desto mehr Parallelen findet man. Elvis scheint wirklich maximal geeignet zu sein als Jesus- Äquivalent.- Übersetzen
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