Was wäre wenn... Ihr als Produzent bei einer Elvis Session!

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  • gast-20090521

    #46
    Ich tue mich schwer mit so Äußerungen, was Elvis hätte tun sollen/können/müssen. Die ganzen Parameter, die da eine Rolle spielen, sind uns größtenteils nicht bekannt. Wer weiß schon wirklich, was in ihm vorgegangen ist? Wie er sich und seine Arbeit damals gesehen hat?

    Auch tickte die Branche damals noch ganz anders. Da war es normal, dass man 2 Alben pro Jahr ablieferte. Wenn sich jemand wie Elvis, der nur Fremdkompositionen sang und mit Liedvorschlägen geradezu vollgeworfen wurde und ein Album immerhin in nur 2 Tagen runterrotzte, da schon unter kreativen Druck gesetzt fühlte, wie muss es erst anderen Künstlern ergangen sein, die ihr Zeugs auch noch selber schrieben und produzierten?

    Ich bin da einfach ratlos, ich weiß es nicht. Daher habe ich mich entschieden, diesen Abschnitt von Elvis' Karriere einfach nur als gegeben hinzunehmen und mir die Freude an den vielen durchaus guten Songs dieser Zeit nicht durch ewiges Hinterfragen und "was-wäre-wenn"-Szenarien zu verderben.

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    • gast-20110818

      #47
      Zitat von ReconsiderBaby
      Meinst Du denn, er hat in den 70ern einfach zu viel von allem gemacht und hätte als etablierter Künstler, der er war, lieber weniger und dafür mehr auf den Punkt arbeiten sollen? In dem Fall wäre ein "Zuviel" an Routine wohl eher nicht aufgekommen.
      Ich könnte mir vorstellen, dass Elvis das Aufnehmen von Schallplatten nicht mehr wirklich interessiert hat. Es war für ihn mittlerweile einfach nicht mehr von großer Bedeutung, aber es brachte Geld und er hatte nun mal die Verträge unterschrieben.

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      • gast-20080510

        #48
        Zitat von Blues Boy
        Ich könnte mir vorstellen, dass Elvis das Aufnehmen von Schallplatten nicht mehr wirklich interessiert hat. Es war für ihn mittlerweile einfach nicht mehr von großer Bedeutung, aber es brachte Geld und er hatte nun mal die Verträge unterschrieben.

        Wenn man 2 "Standbeine" hat (Studio und Konzerte), generell eine (wie auch immer bedingte) lustlose Phase hat, gibt man dem Standbein, das einem mehr Freude macht als das andere, doch den Vorzug.

        @MM
        Ich finde die Jungleroom Sessions auch besser als so manches Konzert zu dieser Zeit, aber das ändert nichts an der generellen Haltung von Elvis dazu. Er ließ die Beteiligten zunächst einige Tage warten bis er sich blicken ließ und brach das Ganze ab als er keine Lust mehr hatte. Im Gegensatz dazu forderte er (entgegen dem Rat seiner Ärzte) mehr Konzerttermine. Das zeigt doch eine Prioritätensetzung.

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        • gast-20090609

          #49
          Zitat von MusicMan
          Ich tue mich schwer mit so Äußerungen, was Elvis hätte tun sollen/können/müssen. Die ganzen Parameter, die da eine Rolle spielen, sind uns größtenteils nicht bekannt. Wer weiß schon wirklich, was in ihm vorgegangen ist? Wie er sich und seine Arbeit damals gesehen hat?
          Das ist wohl richtig. Finde es immer wieder schade, dass es hierzu keine überlieferten Aussagen von ihm selbst gibt.

          Zitat von MusicMan
          Auch tickte die Branche damals noch ganz anders. Da war es normal, dass man 2 Alben pro Jahr ablieferte. Wenn sich jemand wie Elvis, der nur Fremdkompositionen sang und mit Liedvorschlägen geradezu vollgeworfen wurde und ein Album immerhin in nur 2 Tagen runterrotzte, da schon unter kreativen Druck gesetzt fühlte, wie muss es erst anderen Künstlern ergangen sein, die ihr Zeugs auch noch selber schrieben und produzierten?
          Aus einer Fülle das Passende auszusuchen, kann u.U. genauso anstrengend sein wie gleich seinen eigenen Kram zu verfassen. Wehre mich dagegen, dass alle, die selbst komponieren grundsätzlich qualitativ höher zu bewerten sind als die, die "nur" Fremdkompositionen singen. Aua, jetzt kriege ich bestimmt gleich Kloppe .[/quote]

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          • gast-20090521

            #50
            Zitat von ReconsiderBaby
            Wehre mich dagegen, dass alle, die selbst komponieren grundsätzlich qualitativ höher zu bewerten sind als die, die "nur" Fremdkompositionen singen.
            Ich bewerte die auf keinen Fall höher, sonst käme Elvis bei mir nicht an erster Stelle. Aber es steht fest, dass sie mehr Arbeit hatten, denn komponieren UND aufnehmen dauert zwangsweise länger als NUR aufnehmen.

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            • gast-20090521

              #51
              Zitat von I_John
              Ich finde die Jungleroom Sessions auch besser als so manches Konzert zu dieser Zeit, aber das ändert nichts an der generellen Haltung von Elvis dazu. Er ließ die Beteiligten zunächst einige Tage warten bis er sich blicken ließ und brach das Ganze ab als er keine Lust mehr hatte. Im Gegensatz dazu forderte er (entgegen dem Rat seiner Ärzte) mehr Konzerttermine. Das zeigt doch eine Prioritätensetzung.
              Priorität ja, aber unter dem Aspekt, dass Konzerte sicheres und schnelles Geld sind. Bei Plattenaufnahmen dauert es i.d.R. bis zu einem Jahr, bevor die ersten Tantiemen ausgeschüttet werden, und die gibt's auch nur, wenn die Scheibe ein Hit war. Bei einem Konzert hingegen muss der Veranstalter die Gage direkt am Abend selber hinblättern, und das auch noch unabhängig von der Besucherzahl (insofern eine Festgage vereinbart war).

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              • gast-20090609

                #52
                Zitat von MusicMan
                Priorität ja, aber unter dem Aspekt, dass Konzerte sicheres und schnelles Geld sind. Bei Plattenaufnahmen dauert es i.d.R. bis zu einem Jahr, bevor die ersten Tantiemen ausgeschüttet werden, und die gibt's auch nur, wenn die Scheibe ein Hit war. Bei einem Konzert hingegen muss der Veranstalter die Gage direkt am Abend selber hinblättern, und das auch noch unabhängig von der Besucherzahl (insofern eine Festgage vereinbart war).
                Macht Sinn so seine Prioritäten zu setzen. Allerdings kann man natürlich auch nur eine begrenzte Zeit mit immer denselben Songs auftreten - selbst bei der Fülle von Elvis-Songs wäre irgendwann mal Ende Gelände gewesen.

                Ist das mit dem Ratschlag der Ärzte, nicht so häufig aufzutreten, eigentlich verbrieft?

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                • Oliwa
                  Ehrenmitglied
                  • 31.07.2003
                  • 13399

                  #53
                  Zitat von MusicMan
                  Etliche Aufnahmen von Elvis enthalten Fehler, meist nur kleinere, mitunter aber auch derbe Klopper.

                  Auf jeden Fall hätte ich bei den Overdubs mehr Sorgfalt walten lassen. So derbe Fehler wie bei "Patch it up" oder "Mary in the morning" wären wir (hoffentlich!) nicht passiert.
                  Zitat von MusicMan
                  Nun, da geht alles: Falsche Einsätze ("His latest flame", "Promised Land"), schiefe Töne ("Padre", "It's only love"), Textfehler ("Mr. Songman"), Verspieler der Begleitmusiker ("Do not disturb"), falsche Atmer ("Fame and fortune", "I've lost you") usw. Darüber kann man natürlich endlos streiten, und auch mit Recht die Frage stellen, ob ein Mensch weniger "His latest flame" gekauft hat, nur weil Elvis da falsch einsetzt.


                  Tröööööööt... Nicht zu fassen, das tut richtig weh an der Stelle.
                  Zitat von MusicMan
                  Sehe ich auch so. Würde mich das stören, wäre ich kein Elvis-Fan. Es gibt nur ganz wenige Songs, wo es mir jedes Mal bitter aufstößt. "It's only love" gehört dazu, das kann ich einfach nicht hören, da wird mir die Milch sauer.


                  Ich meinte noch nicht einmal das, sondern den Klops mit den Imperials am Ende, wo der Toningenieur den Chor-Kanal offen gelassen hat, nachdem die ihren Part zu Ende gesungen hatten, und man hört sie dann untereinander labern. Schon krass, wie sowas passieren konnte. Hör mal am Ende, wo Elvis singt "All our tomorrows for a lifetime we will share" auf dem rechten Kanal, das ist reiner Slpastick.
                  Ist ja irre, da ist man jahrzehnte lang Elvis Fan, hat jeden Song schon hunderte mal gehört und dann kommt einer und erzählt von solchen "Fehlern, derben Kloppern und krassen Schnitzern"

                  Ich muß gestehen das ich da noch nie etwas rausgehört habe was falsch klang, dass mag vll. daran liegen das ich die Musik höre, anstatt sie zu analysieren. Ich vermute für Leute wie mich hat Elvis diese Musik wohl auch gemacht, mit all ihren groben Klopsen, die sie angeblich unhörbar macht und die Milch sauer werden lässt.

                  "Mr. Songman" ein wirklich schöner Titel den ich schon oft gehört habe, aber ein Textfehler ist mir beim 'normalen hören' noch nie aufgefallen
                  Falscher Atmer bei "Fame and Fortune" auweia, ich glaube ich muß mir zukünftig mal mehr Zeit nehmen um Elvis gründlicher zu hören

                  Hatten wir nicht auch mal jemanden im Forum, der uns an Hand von Diagrammen aufgezeigt hat, wie schlecht und unterschiedlich Elvis' CDs ausgesteuert und abgemischt sind?

                  Egal, ich werde mir nun eine CD einlegen mit der Gewissheit das kein PC Oszillograph und kein Analyseprogramm mitläuft.
                  Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
                  23. April 1998 - 20. November 2006
                  29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!

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                  • gast-20080510

                    #54
                    [quote=ReconsiderBaby;395341

                    Ist das mit dem Ratschlag der Ärzte, nicht so häufig aufzutreten, eigentlich verbrieft?[/quote]

                    Schriftlicihe Dokumente mit Siegel und Unterschrift wird es davon nicht geben. Es ist aber so, dass Elvis nach der abgebrochenen Tour Ende März 1977 ins Krankenhaus ging, dies dann auf eigene Gefahr nach 2 Wochen verlassen hat und wenige Tage später auf der Bühne stand. und die ausgefallenen Konzerte unbedingt nachholen wollte. Dr. Nic sagte mal irgendwann, dass er Elvis davon abgeraten hat, das Krankenhaus zu verlassen. Er hat es trotzdem getan ...

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                    • gast-20090521

                      #55
                      Zitat von Oliwa
                      Ich muß gestehen das ich da noch nie etwas rausgehört habe was falsch klang, dass mag vll. daran liegen das ich die Musik höre, anstatt sie zu analysieren.
                      Ich analysiere sie auch nicht, ich höre sowas einfach automatisch, da kann ich nichts gegen tun. Manchmal ist es auch ein Fluch.

                      Es gibt nunmal Leute, die ein präziseres Gehör haben als andere. Das ist meist angeboren, und wenn man sich dann noch jahrzehntelang privat und beruflich mit Musik befasst, dann hört man halt Dinge, die "normale" Menschen nicht hören, sofort. Und das ist noch gar nichts: Ich kenne Leute, die hören sogar, welches Mikrofon benutzt wurde, welches Hallgerät, und manche sogar, in welchem Studio aufgenommen wurde. Da werde ich blass, wenn ich sowas mitkriege, und halte mich schon für taub.

                      Gibt es auch auf anderen Gebieten: Ich versinke manchmal in Erstaunen, wenn ich in den Foren lese, was Leute alles auf Elvis-Fotos erkennen. Da stimmt das Datum nicht, da stimmt die Farbgebung nicht, da stimmt die Schärfe nicht, da ist eins seitenverkehrt usw. Ich sehe das alles nicht und kann mich nur wundern. Diese Leute sehen Sachen, die ich nicht sehe. Dafür höre ich halt Sachen, die andere nicht hören.

                      Aber wo ist das Problem? Es geht in diesem Thread darum, was man anders machen würde, wenn man Elvis' Produzent wäre. Da liegt es doch auf der Hand, dass diverse Fehler auf diversen Produktionen angesprochen werden.

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                      • gast-20090609

                        #56
                        Zitat von Oliwa
                        Egal, ich werde mir nun eine CD einlegen mit der Gewissheit das kein PC Oszillograph und kein Analyseprogramm mitläuft.
                        So höre ich sie auch am liebsten . Trotzdem sehr interessant, was die Profis zu den Aufnahmen sagen. Und die ein oder andere Sache ist mir auch schon aufgefallen, ohne dass ich sie wirklich einordnen konnte bzw. wusste, was los ist.

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                        • Oliwa
                          Ehrenmitglied
                          • 31.07.2003
                          • 13399

                          #57
                          Zitat von MusicMan
                          Aber wo ist das Problem?
                          Ne, gar kein Problem, ich vermutete nur du säßest auch Tag und Nacht vor Elvis CD Testgeräten, aber nun, wo du mir die Sache erklärt hast, ist alles wieder gut

                          Es war schließlich auch für mich nicht ganz uninformativ, denn in Zukunft werde ich auch mal versuchen bei genannten Songs internsiver reinzuhören
                          Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
                          23. April 1998 - 20. November 2006
                          29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!

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                          • gast-20080904

                            #58
                            Zitat von MusicMan
                            Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Story, dass Parker oder RCA die Mixe anschließend hinter Elvis' Rücken geändert haben, um seine Stimme hervorzuheben, eine reine Räuberpistole ist.
                            Vor allem wird so getan, als sei das etwas ach so schlimmes gewesen, dabei war es absolut an der Tagesordnung. Oder wie Steve Hoffman es sagt (hier betrifft es den Vorgang des Re-Mixings):

                            2. Do not play God by:

                            (...)

                            Make sure the vocal track is clearly louder than the orchestra. Never bury the vocal in the mix. It's not how they did it back then.

                            Zitat von ReconsiderBaby
                            Ich lese hier in den Postings zwischen den Zeilen, dass Ihr Euch teilweise wünscht, Elvis hätte zu einer bestimmten Zeit von außen "mehr Inspiration" bekommen bzw. es hätte eine positive Einflussnahme, z.B. duch den Produzenten, auf seine musikalische Entwicklung gegeben.

                            Zu welchem Zeitpunkt in Elvis' Karriere wäre das am wünschenswertesten gewesen?
                            1970. Statt des Schrotts den er da größtenteils aufgenommen hat (die von ihm selbst angeschleppten Country-Sachen mal ausgenommen) hätte man nach dem sensationellen Comeback eine echte alternative Karriere aufbauen sollen.

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                            • gast-20090521

                              #59
                              Zitat von Oliwa
                              Ne, gar kein Problem, ich vermutete nur du säßest auch Tag und Nacht vor Elvis CD Testgeräten...
                              Das habe ich nur ein einziges Mal gemacht, wo wir eine Diskussion über den Frequenzgang von zwei CDs hatten, und konkret danach gefragt wurde. Wenn man eine Meinungsverschiedenheit mit Fakten beenden kann, ist das schließlich nichts schlimmes. Man konnte die Unterschiede ja auch hören, aber es war mal interessant zu wissen, warum es so ist.

                              Es war schließlich auch für mich nicht ganz uninformativ, denn in Zukunft werde ich auch mal versuchen bei genannten Songs internsiver reinzuhören
                              Puuuh, ich hatte aufgrund Deines Postings oben schon den Eindruck, ich hätte Dir den Spaß an Elvis verhagelt, nur weil ich einen falschen Atmer bei "Fame and fortune" und einen Textfehler bei "Mr. Songman" erwähnt habe.

                              Es gibt Leute, die hören die Musik einfach nur und erfreuen sich dran. Völlig okay, tue ich übrigens auch, selbst wenn ich vermeintliche "Fehler" höre. Dann gibt es wiederum welche, die ein gesteigertes Interesse an den Hintergründen oder bestimmten Teilaspekten von Elvis' Karriere haben. Da der Mann Musiker von Beruf war, liegt es auf der Hand, dass da musikalische oder produktionstechnische Fragen im Vordergrund stehen. Andere diskutieren über ein Foto oder die genaue Bezeichnung eines Jumpsuits. Wiederum andere diskutieren seine Frauengeschichten oder lassen sich 90 Seiten über Elvis' finanzielle Verhältnisse aus.

                              Ist doch okay, dafür gibt es schließlich Elvis-Foren mit Fachthemenbereich!

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                              • gast-20090521

                                #60
                                Zitat von gast-20080904
                                1970. Statt des Schrotts den er da größtenteils aufgenommen hat (die von ihm selbst angeschleppten Country-Sachen mal ausgenommen) hätte man nach dem sensationellen Comeback eine echte alternative Karriere aufbauen sollen.
                                Ungeachtet der Tatsache, dass er aus vielen vermeintlich B-wertigen Songs noch echte kleine Perlen gezaubert hat, darf man aber nicht vergessen, dass die 69er Session auch nicht die Neuerfindung der Popmusik war. Da gab es eine Handvoll absoluter Highlights, die 1970 vielleicht fehlten, aber es gab auch jede Menge Songs, die maximal mittelmäßig waren. Und mit seiner Version von "Hey Jude" hat er sogar die meiner Meinung nach schlimmste Gurke seiner gesamten Studioarbeit hingelegt. Nicht ohne Grund hat man die erst 1972 aus lauter Not als Lückenfüller aufs "Now"-Album gepackt.

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