Priscilla - Scientology

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  • gast-20100118

    #61
    Zitat von michael grasberger
    dagegen ist einzuwenden, dass es in unseren landen die RECHTSextremen waren, die den zweiten weltkrieg begonnen haben und millionen menschen auf dem gewissen haben, und dass das abgeschmackte argument "die linken sind genauso schlimm" letztlich nur dazu dient, die verbrechen der nazis zu verharmlosen.
    jau! ätzend!

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    • gast-20110818

      #62
      Zitat von Rev.Gerhard
      Die Abschaffung des Feudalismus und der Sklaverei haben auch zu einem angenehmeren Leben geführt.
      Off-Topic:

      Und trotzdem wird für sowas in einigen Kellern auf St.Pauli viel Geld bezahlt.

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      • gast-20090521

        #63
        Zitat von michael grasberger
        oder willst du ernsthaft behaupten, die ddr sei GENAUSO schlimm gewesen wie das dritte reich?
        Wenn sie gekonnt hätte - ja. Wenn der Sozialismus das Geld gehabt hätte, hätte er einen genauso vernichtenden Feldzug geführt wie Hitler, denn die Weltherrschaft haben sie alle angestrebt, so wie jede Ideologie. Zum Glück schließen sich Sozialismus und Geld haben gegenseitig aus, so dass der Welt dieser Teil wenigstens erspart geblieben ist.

        Stalin und Mao haben zusammen weit über 100 Mio Menschenleben auf den Gewissen. Das verharmlost nicht die Nazis, aber es ist auch ein Verbrechen an den Opfern des Sozialismus, so zu tun, als hätten nur die Nazis Leute umgebracht. Der einzige Grund, warum das den Nazis (auch wenn es davon quasi keine mehr gibt) das heute noch vorgehalten wird, ist weil sie den Krieg verloren haben. Hätten sie den Krieg gewonnen, sähe das heute alles ganz anders aus. Es ist also beliebig. Keiner war nur gut oder nur böse.
        Zuletzt geändert von Gast; 23.07.2007, 12:47

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        • gast-20090521

          #64
          Zitat von Rev.Gerhard
          Die Abschaffung des Feudalismus und der Sklaverei haben auch zu einem angenehmeren Leben geführt.
          Kommt drauf an für wen...

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          • michael grasberger
            Posting-Legende

            • 16.02.2006
            • 9974

            #65
            Zitat von MusicMan
            Der Kapitalismus ist aber keine Ideologie, sondern eine natürlich Entwicklung.
            diese behauptung ist bereits ideologie.

            "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
            (Nick Tosches)

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            • gast-20080405

              #66
              Zitat von MusicMan
              Wenn sie gekonnt hätte - ja. Wenn der Sozialismus das Geld gehabt hätte, hätte er einen genauso vernichtenden Feldzug geführt wie Hitler, denn die Weltherrschaft haben sie alle angestrebt, so wie jede Ideologie. Zum Glück schließen sich Sozialismus und Geld haben gegenseitig aus, so dass der Welt dieser Teil wenigstens erspart geblieben ist.

              Stalin und Mao haben zusammen weit über 100 Mio Menschenleben auf den Gewissen. Das verharmlost nicht die Nazis, aber es ist auch ein Verbrechen an den Opfern des Sozialismus, so zu tun, als hätten nur die Nazis Leute umgebracht. Der einzige Grund, warum das den Nazis (auch wenn es davon quasi keine mehr gibt) das heute noch vorgehalten wird, ist weil sie den Krieg verloren haben. Hätten sie den Krieg gewonnen, sähe das heute alles ganz anders aus. Es ist also beliebig. Keiner war nur gut oder nur böse.
              Off-Topic:

              Eben. Und deshalb ist es ein Faustschlag ins Gesicht der Demokratie, wenn sich ehem. SPD Mitglieder mit einer Partei einlassen, die Stalin jahrzehntelang hoch verehrt hat (heute will man davon natürlich nichts mehr wissen, eh klar

              Eine offizielle Auflösung und Abwicklung der SED gab es nämlich nie. Eine schlichte Namensänderung in PDS und dann Die Linke, das war alles. So konnte man nämlich das SED-Vermögen behalten - schlau gemacht eigentlich
              Zuletzt geändert von Gast; 23.07.2007, 12:55

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              • michael grasberger
                Posting-Legende

                • 16.02.2006
                • 9974

                #67
                Zitat von MusicMan
                Wenn sie gekonnt hätte - ja. Wenn der Sozialismus das Geld gehabt hätte, hätte er einen genauso vernichtenden Feldzug geführt wie Hitler, denn die Weltherrschaft haben sie alle angestrebt, so wie jede Ideologie. Zum Glück schließen sich Sozialismus und Geld haben gegenseitig aus, so dass der Welt dieser Teil wenigstens erspart geblieben ist.

                Stalin und Mao haben zusammen weit über 100 Mio Menschenleben auf den Gewissen. Das verharmlost nicht die Nazis, aber es ist auch ein Verbrechen an den Opfern des Sozialismus, so zu tun, als hätten nur die Nazis Leute umgebracht. Der einzige Grund, warum das den Nazis (auch wenn es davon quasi keine mehr gibt) das heute noch vorgehalten wird, ist weil sie den Krieg verloren haben. Hätten sie den Krieg gewonnen, sähe das heute alles ganz anders aus. Es ist also beliebig. Keiner war nur gut oder nur böse.
                der punkt ist aber: das dritte reich hat in deutschland stattgefunden, der stalinistische massenmord in russland. deshalb ist es in deutschland wichtiger, die neonazis zu verbieten als ein paar geistig verwirrte linksradikale.

                "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                (Nick Tosches)

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                • gast-20100118

                  #68
                  Zitat von burroughs
                  Ich hatte mal vor einigen Jahren die Gelegenheit, Tom Cruise kennenzulernen
                  (wobei ich mir sicher bin, daß er sich nicht mehr an mich erinnert )
                  und konnte kurz ungewzungen mit ihm plaudern, u.a. auch über dieses Thema.
                  Sicher, aus Sicht eines Mitglieds wird so eine Schilderung immer anders aussehen als die eines Gegners..
                  trotzdem kam er mir damals kein bischen seltsam, strange oder brainwashed vor.. im Gegenteil
                  "
                  Seit 1986 ist Cruise Anhänger von Scientology.[9] Seit der Trennung von Nicole Kidman tritt er häufig für Scientology in der Öffentlichkeit auf. Er wirbt nicht nur unter prominenten Kollegen, sondern auch unter seinen Fans um Mitglieder. Außerdem hat er sich 2004 und 2005 bei seinen Deutschland- und Frankreichbesuchen explizit bei zuständigen Politikern für Scientology eingesetzt.[10] In einem Interview mit dem Magazin Der Spiegel anlässlich des Starts von Krieg der Welten verglich er die öffentliche Kritik an Scientology und die damit verbundenen Boykottaufrufe mit der Diskriminierung der Juden durch die Nazis.[11]
                  Entsprechend Scientologys Wertvorstellungen ist er gegenüber der Psychiatrie negativ eingestellt. So attackierte er die Schauspielerin Brooke Shields heftig in zwei Fernseh-Interviews [1] [2], weil sie in einem Buch [12] beschrieben hatte, wie sie ihre Wochenbettdepression erfolgreich mit dem Medikament Paxil behandelt hatte, und behauptete, Psychiatrie sei eine Pseudo-Wissenschaft. Shields antwortete später in einem Beitrag in der New York Times u.a. mit dem Satz: „Kommentare wie diese zeigen ein komplettes Unwissen über die Wochenbettdepression und die Geburt eines Kindes an sich". [13] Auch die Berufsvereinigung der Psychiater wies seine Behauptungen zurück, da sie Leute davon abhalten würden, Hilfe zu suchen; [14] eine medizinische Fachzeitschrift bezeichnete ihn als "gefährlich und unverantwortlich". [15] Ein Jahr später entschuldigte sich Tom Cruise persönlich bei Brooke Shields. [16] Sein Sprecher stellte jedoch klar, dass sich seine Position gegenüber Antidepressiva nicht geändert habe. [17]
                  Eine mögliche Ehrenbürgerschaft Cruise' von Paris scheiterte am Veto der stellvertretenden Bürgermeisterin und des Stadtrates [18] [19], die diese unter Hinweis auf seinen Einsatz für Scientology untersagten."

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                  • gast-20100118

                    #69
                    Zitat von michael grasberger
                    der punkt ist aber: das dritte reich hat in deutschland stattgefunden, der stalinistische massenmord in russland. deshalb ist es in deutschland wichtiger, die neonazis zu verbieten als ein paar geistig verwirrte linksradikale.
                    jau. wichtig ist es doch, dass jeder Staat zunächst aus seiner eigenen Geschichte lernt.

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                    • gast-20090521

                      #70
                      Zitat von Stutz71
                      Eben. Und deshalb ist es ein Faustschlag ins Gesicht der Demokratie, wenn sich ehem. SPD Mitglieder mit einer Partei einlassen, die Stalin jahrzehntelang hoch verehrt hat (heute will man davon natürlich nichts mehr wissen, eh klar
                      Den Kasper von der Saar dürfte eigentlich kein denkender Mensch ernst nehmen. Der verteilt - wie alle Sozialisten - Geld, das nicht da ist und verspricht Dinge, die nicht einhaltbar sind. Aber leider wird er ernst genommen. Während die Nazi-Keule dafür gesorgt hat, dass die Bedrohung von rechts nicht mehr fruchten kann, hat die Aufklärung versagt beim Thema linksextrem, weil man mit den Nazis so sehr beschäftigt war, dass man auf dem linken Auge blind wurde.

                      Eine offizielle Auflösung und Abwicklung der SED gab es nämlich nie. Eine schlichte Namensänderung in PDS und dann Die Linke, das war alles. So konnte man nämlich das SED-Vermögen behalten - schlau gemacht eigentlich
                      Der größte Skandal der neueren deutschen Geschichte, neben der Tatsache, dass Honecker und Mielke als freie deutsche Rentner gestorben sind.

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                      • gast-20080405

                        #71
                        Zitat von michael grasberger
                        der punkt ist aber: das dritte reich hat in deutschland stattgefunden, der stalinistische massenmord in russland. deshalb ist es in deutschland wichtiger, die neonazis zu verbieten als ein paar geistig verwirrte linksradikale.
                        Wenn man sich die Aufmärsche der "Linksradikalen", "Autonomen", "schwarzer Block" (oder wie auch immer man sie definieren will) betrachtet, dürften die inzwischen zahlenmäßig den rechten weit überlegen sein.

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                        • gast-20090521

                          #72
                          Zitat von Rev.Gerhard
                          jau. wichtig ist es doch, dass jeder Staat zunächst aus seiner eigenen Geschichte lernt.
                          Zur dieser eigenen Geschichte gehören aber nicht nur 12 Jahre NS-Diktatur (aus der wirklich etwas gelernt wurde), sondern seit 1990 auch 40 Jahre sozialistische Diktatur, woraus leider nichts gelernt wurde.

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                          • gast-20090521

                            #73
                            Zitat von Rev.Gerhard
                            "
                            Seit 1986 ist Cruise Anhänger von Scientology.[9]
                            Das fällt doch unter Religionsfreiheit, oder? Ihn deswegen hierzulande zu diskriminieren, wäre grundgesetzwidrig.

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                            • gast-20080405

                              #74
                              Zitat von MusicMan
                              Das fällt doch unter Religionsfreiheit, oder? Ihn deswegen hierzulande zu diskriminieren, wäre grundgesetzwidrig.
                              Bei uns ist Scientology 1. keine Religion und 2. stehen sie unter beobachtung des Verfassungsschutzes. Der Bundesverteidigungsminister hat ja deshalb auch zu recht Filmaufnahmen im 'Bendlerblock' in Berlin für den neuen Stauffenberg-Film unetrsagt und den Produzenten jegliche Unterstützung verweigert. Auch der Sohn von Stauffenberg wehrt sich mit aller Kraft gegen diesen Film.

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                              • gast-20100118

                                #75
                                Zitat von MusicMan
                                Zur dieser eigenen Geschichte gehören aber nicht nur 12 Jahre NS-Diktatur (aus der wirklich etwas gelernt wurde), sondern seit 1990 auch 40 Jahre sozialistische Diktatur, woraus leider nichts gelernt wurde.
                                leider haben unsere Brüder und Schwestern im Osten, als Folge des Krieges der Rechtsradikalen, das System einer faschistischen Linksdiktatur übergestülpt bekommen. Wir dürfen daraus lernen, dass schreiendes Unrecht oft dergleichen nach sich zieht.

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