Dean Reed - endlich auf DVD
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...was letztendlich also den roten stern ergibt
Leuchte mein Stern, auf jedem Hut.
In jedem Herz, jedem Haus!
Leucht, roter Stern, und gib mir Mut!
Leuchte, mein Stern, weit hinaus!
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Da magst Du Recht haben. Dean Reed kam mit Idealen in die DDR, vermutlich glaubte er wirklich, hier regiere das Volk. Ziemlich schnell begriff er dann aber, wie das wahre Leben aussah und das auch hier einige gleicher als andere waren.
@ Angie: ich habe Biografien gelesen und viel über ihn nachgeforscht. Er hat gelebt wie andere Schauspieler und Sänger in der DDR auch, nicht schlechter, aber auch nicht besser.
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
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Danke ! http://www.laut.de/wortlaut/artists/...phie/index.htmDa magst Du Recht haben. Dean Reed kam mit Idealen in die DDR, vermutlich glaubte er wirklich, hier regiere das Volk. Ziemlich schnell begriff er dann aber, wie das wahre Leben aussah und das auch hier einige gleicher als andere waren.
@ Angie: ich habe Biografien gelesen und viel über ihn nachgeforscht. Er hat gelebt wie andere Schauspieler und Sänger in der DDR auch, nicht schlechter, aber auch nicht besser.
Jesse
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Es ging ihm in der DDR schon besser als `ner Menge von Sängern und Schauspielern (Künstlern eben) der DDR. Und wie gut oder schlecht man es im Leben hat, wie ausgeprägt das Empfinden, unendlich belastet zu sein, auch sein mag... Es ist subjektiv. Und wo der eine die Ärmel (nochmals) hochkrempelt, schreibt der andere schon am Abschiedsbrief....
Nein, "schlecht" hatte er es sicher nicht. Zumindest eines seiner Probleme, die er zeitlebens mit sich herumtrug, war z.B. ein Wunschgedanke vieler DDR-Bürger: Er hatte nämlich (mindestens) eine Wahl!
Hin und her gerissen, ewig auf der Suche nach Erfolg, Glück und Liebe, aber auch nach Freiheit und Gerechtigkeit konnte ER (zumindest) wählen, ob er in seinem Geburtsland bleibt, auf ewig die Weiten von Feldern und Seen Colorados ,wie auch dessen immerblauen Himmel (,den er so liebte) vor bzw. über sich, wenn er (einsam) im Gras saß und sang. Nur hier (er)hörte ihn niemand!
Er konnte wählen, ob er zumindest erfolgreich die Sangeskarriere in Südamerika bestritt, wo ihm Tausende, wenn auch in Armut und Dreck, zujubelten. Nur auch diese Missstände waren völlig wider seiner ewig von ihm gesuchten Ideale... Reed der Träumer!
So träumte er, da wo soweit alles zu passen schien, im Sozialismus eben, nur noch beruflichen Erfolg und die Liebe finden zu müssen. Und er wählte wieder: Die DDR.
Der Erfolg als Sänger und Schauspieler hierzulande war hausgemacht... Der Slang des gutaussehenden Cowboys roch nach Freiheit und Abenteuer. Dinge, die Millionen Menschen hier vermissten. Seine Musik wurde zur willkommenen Abwechslung im "Kessel Buntes" ansonsten audiovisueller Zumutungen. Und während Reed von hier aus noch an den unerfüllten Resten seiner Idealvorstellungen feilte, feierte ihn die DDR-Oberen als Vorzeigeüberläufer. Ein Amerikaner, der die Welt kennt, der sie bereisen könnte, ihn ihr auch schon den (beruflichen) Erfolg hatte, bleibt DENNOCH in der so kleinen DDR, wählt ein Leben in diesem, dem Arbeiter- und Bauernstaat!
Reed, der gestärkt durch sozialistische Geborgenheit, sogar weiter seinen weltweiten Kampf für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit führte, musste aber auch hier alsbald erkennen, das er zwar unterhalten, aber nichts verändern konnte. Und als der Stern des Erfolgs auch in der DDR verblasste, blieb nur noch die Ruhe an einem so kleinen See am Rande Berlins, welcher ihn aber so nun gar nicht an Colorado erinnerte.
Dieses ewige Unerfülltsein, wie wohl auch die am Ende scheinbar nicht den Lebensmut weckende, weil eher lieblos gewordene Beziehung zu Renate Blume, ließen ihm wohl dann an jenem Junitag im Jahre 1986 keine Wahl (mehr).
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gerade auf deanreed.de gefunden:
Ein kleiner Nachtrag zum "Roten Elvis":
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das jeweilige Song-Repertoire vom "roten" und dem wirklichen Elvis zu vergleichen, und heraus kamen folgende Übereinstimmungen:
My Way (von Elvis erstmals 1971 interpretiert, letztmalig 1977; beide haben den Song von Frank Sinatra gecovert)
Blowin' In The Wind (dieser Song von Bob Dylan wurde von Elvis ca. 1966 informell aufgenommen)
Blue Suede Shoes (beide haben diesen Song von Carl Perkins gecovert, Elvis erstmals 1956)
Down By The Riverside (Elvis nahm den Song 1965 für einen seiner Filme auf)
Girl Happy (ein Lied aus einem anderen Elvis-Film von 1965, das Dean wohl besonders gefallen hat)
Heartbreak Hotel (ein weiteres Original-Lied von Elvis, aufgenommen 1956, das Dean gecovert hat)
Ghost Riders In The Sky (von Elvis 1970 informell aufgenommen)
Joshua Fit The Battle Of Jericho (Elvis nahm diesen Gospel-Song 1960 auf)
Jambalaya (diesen Hank-Williams-Klassiker sang Elvis 1975 während eines Konzertes)
Unchained Melody (Elvis sang dieses Lied in den 70ern bei einigen seiner Konzerte; u.a. ist es auf seiner letzten LP von 1977 zu finden)
Yesterday (beide schätzten offenbar die Beatles, Elvis nahm das Lied 1969 live in Las Vegas auf)
Tutti Frutti (wieder ein Song, der von beiden gecovert wurde, Elvis nahm den Little-Richard-Hit 1956 auf)
Muss i denn zum Städtele hinaus (die alte deutsche Volksweise wurde von Elvis 1960 für einen seiner Filme aufgenommen und abwechselnd in englisch und deutsch gesungen)
Oh Happy Day (ein weiteres Gospel-Lied, das von beiden gecovert wurde, Elvis sang es 1970 live in Las Vegas)
That's All Right (wieder von beiden gecovert, 1954 war dies die erste Single von Elvis Presley)
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"The Lady Is A Tramp" wurde von seinen Autoren Richard Rogers und Lorenz Hart bereits 1937 für das Musical "Babes In Armes" geschrieben und damals, in seiner Urform, von Mitzi Green gesungen. So richtig berühmt wurde das Lied allerdings erst 1957 durch Frank Sinatra, der es in seinem Film "Pal Joey" etwas verändert zum Besten gab. Auch Dean (bzw. ein Beteiligter) hat noch am Text gebastelt, er fügt seiner Version noch 2, 3 zusätzliche Strophen hinzu, wobei vor allem die Textzeile "..for Elvis Presley she whistles and stamps, thats why the lady is a tramp" ins Ohr geht.
das ist ja noch cooler. die version würde ich ja gerne mal hören
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Heute sendet ein russisches "Rotes Radio" ein 24stündiges Programm zu Ehren Dean Reeds.
sehr cool
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