Paul Simon hat zweifelsfrei grandiose Nummern geschrieben. Aber der Harmony Gesang der beiden kommt halt sehr seicht daher und hört sich auch oft etwas schwuckig an. Ihre Songs sind toll aber mehr wie ein paar hintereinander kann ich nicht hören. Ganz anders bei den Everly Brothers die das perfekt beherrschten und auch wunderschöne Stimmen dafür hatten.
Unchained Melody - Welche Version ist die Beste?
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Findest Du wirklich?
Ihr - zumindest mMn - Masterpiece ist "Scarborough Fair" - das ist einfach nur wunderbar und untopable!
Elvis wusste schon, warum er sich da nicht heran wagte.....

Und bei "Bridge" würde ich eher zur Meinung von Mrs. Pres tendieren, obgleich es unheimlich schwer ist, die S&G-Version mit der Elvis-Fassung zu vergleichen - ähnlich verhält es sich mMn bei Sinatra's "My Way".
Die jeweiligen Originale (cos, falls es nicht dieselbigen sind, bitte korrigieren
) sind für meinen Geschmack von tadelloser Qualität, ebenso die Interpretationen vom King.
Nur klingen diese Songs bei Elvis sehr hymnenhaft, bei S&G bzw. Sinatra im Vergleich unaufgeregter, wenn man das so sagen kann. Da höre ich zumindest eine größere Schlichtheit, während Elvis und schlicht irgendwie nicht zusammen gehen.
Deshalb ist es vielleicht manchmal besser, manche Songs nicht unbedingt in Konkurrenz zu einander zu betrachten, sondern einfach ihre Schönheit zu genießen....
Und jetzt gebe ich mir noch eine Jahrhundertnummer von Paul & Art: The Boxer!
Von wegen "schwuckig".....
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Die englische Version, geschrieben von Paul Anka für Sinatra ist zumindest da das "Original". Wenn auch das wirkliche "Original" aus dem Französischem kommt. Vielleicht hat sich Elvis ja daran orientiert?
[ame="https://youtu.be/bMoY5rNBjwk"]Claude François - Comme d'habitude - YouTube[/ame]
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Danke für die Aufklärung, cos!
Auch diese Version kann man sich sehr gut anhören, doch unterm Strich gefällt mir "My Way" von Sinatra irgendwie am besten.
Es ist wohl ein Mix aus seiner einzigartigen Stimme, der Ernsthaftigkeit des Textes und der Melancholie, die über allem schwebt, was den besonderen Reiz seiner Version ausmacht.
Bei Elvis klingt das mMn anders, auf keinen Fall schlechter, aber eben anders.
Wobei die Aloha-Version natürlich auch ein Hit ist!
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Aber sicher! Und ja - meins auch
Ich bin deiner Meinung. Manchmal macht Elvis ein bisschen zu viel Getöse drum herum. Bridge Over Troubled Water ist ansich ein solch reichhaltiger Song - eigentlich braucht es nur eine schöne Stimme dazu. Hier gilt: weniger ist mehr.
Yes! Und dann noch die Studioaufnahme von "Sounds Of Silence"Und jetzt gebe ich mir noch eine Jahrhundertnummer von Paul & Art: The Boxer!
Von wegen "schwuckig".....
Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!
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Lass es mich mal so sagen: Elvis gibt mMn in vielen seiner ernsthaften Balladen seinen Gefühlen vielleicht etwas zu freien Lauf....
Ich denke nicht, dass er das mit Absicht getan hat; wahrscheinlich mussten sich diese Lieder nach seinem Empfinden so dramatisch anhören.
Aber seine unvergleichliche Stimme macht ja dann zum Glück Vieles wieder wett.
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Eben das ist es ja. Er hatte eine grandiose Stimme und hätte dieses ganze Drama teilweise überhaupt nicht gebraucht. Er neigte, mMn., in der späten Phase zum "Pompösen". Das hatte er gar nicht nötig, da seine Stimme zu dem Zeitpunkt völlig ausgereift und nicht zu toppen gewesen ist.
Ich beziehe mich jetzt aber nur auf die Begleitmusik. Dass er beim Gesang seinen Gefühlen freien Lauf gelassen hat, ist ja unbestritten genau das, worauf wohl niemand verzichten möchte.Zuletzt geändert von honeybee; 03.05.2017, 11:44Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!
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