Quincy Jones (91) verstorben

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  • Sarita
    Gehört zum Inventar

    • 26.07.2024
    • 1859

    #1

    Quincy Jones (91) verstorben

    Hauptsächlich bekannt als Produzent von Michael Jackson.

    In Bezug auf Elvis keine guten Erinnerungen.
    Hat behauptet Elvis sei ein Rassist.


    „Ich schrieb für Tommy Dorsey, oh Gott, damals in den Fünfzigern war das. Und Elvis kam rein und Tommy sagte „Ich spiele nicht mit ihm“. Er war ein rassistischer … — jetzt halte ich aber meinen Mund. Aber jedes Mal, wenn ich Elvis sah, wurde er von Otis Blackwell gecoacht, der ihm beibrachte wie man singt.“

    ...

    Otis Blackwell, ein Songwriter und Pianist, der maßgeblich den Rock’n’Roll beeinflusste, gab wiederum in einem Interview mit David Letterman im Jahr 1987 an, dass Presley und er sich niemals begegnet seien.


    Und wegen solcher Äußerungen hält sich das Gerücht, dass Elvis rassistisch war.
    Zudem Elvis sich dagegen nicht mehr wehren konnte.

    Und Otis Blackwell hat Elvis unterrichtet wie man singt. Ganz bestimmt.
    Weil Elvis auch von irgendjemandem Unterricht im Singen brauchte.
    Otis Blackwell und Elvis sind sich nie begegnet.


    Die Beatles hielt er für die schlechteste Band der Welt. Und Malcolm X war in seinen Augen ein Drogendealer.
    Und auch über Marlon Brando hat er unschöne Sachen gesagt ("Sex mit dem Briefkasten").

    Unangenehmer Typ in meinen Augen. Erfolg hatte er trotzdem. Produzierte u.a. „Der Prinz von Bel-Air“.
    Zuletzt geändert von Sarita; 04.11.2024, 16:30
  • monipenny
    Posting-Legende

    • 21.08.2007
    • 5184

    #2
    Bei der Anzahl seiner Grammys kann man ua auch sehen, wie sehr Elvis unterrepräsentiert ist…

    Ray Charles meinte im übrigen auch, Elvis sei ein Rassist…

    Da fragt man sich wirklich, warum zwei so populäre schwarze Musiker, die wirklich zu den Größten gehören, so einer Ente aufsitzen…

    Ich glaube, es könnte da einiges an Neid mitgespielt haben. Aber die haben natürlich dazu beigetragen, dass sich das Gerücht hält und auch heute noch viele Menschen das nachplappern.
    "Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)

    Kommentar

    • Sarita
      Gehört zum Inventar

      • 26.07.2024
      • 1859

      #3
      Das Traurige ist halt, wenn zwei so bekannte Personen das sagen, viele es für wahr halten.

      Neid könnte wirklich eine Rolle gespielt haben. Aber was konnte Elvis dafür, dass er mit soviel Talent auf die Welt kam?
      Dann brauchen die Leute halt etwas um ihn schlecht zu machen.
      Die sind neidisch, weil Elvis Erfolg hatte und dazu noch sehr gut aussah. Andere blieben da eben im Hintergrund.
      Allerdings weiß ich nicht, ob sich Herr Jones oder andere intensiv mit Elvis Geschichte befasst haben. Wenn man sich seine Krankheitsgeschichte der letzten fünf Jahre, die zum frühen Tod führten, mal ansieht. Die sagen einfach "er hat Drogen genommen", anstatt sich mal intensiv mit Elvis zu befassen. Da braucht dann keiner mehr neidisch sein. und dennoch hat Elvis nie aufgegeben und hat bis zum Schluss auf der Bühne gestanden.

      Elvis hätte wirklich mehr Grammys verdient gehabt.

      Elvis hat sie nie abfällig über andere Künstler geäußert und hat nie Gerüchte in die Welt gesetzt.
      Er hat auch sehr wenig Interviews gegeben. Er saßs auch nicht ständigt in irgendwelchen Talkshows rum und hat seine Meinung in alle Welt rausposaunt. Er war auch kaum auf diversen Promiveranstaltungen. Das hat ihn natürlich dann noch interessanter gemacht.
      Zuletzt geändert von Sarita; 05.11.2024, 15:14

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