Wäre Elvis ohne Colonel Tom Parker so groß geworden
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Menno, jetzt zieht Euch doch an der einen Aussage nicht so hoch. Dass das etwas überspitzt und provokant ausgedrückt war, dürfte doch wohl klar sein. Ich wollte damit doch nur zum Ausdruck bringen, dass er weder die Filmphase so schlimm empfand, wie immer gerne behauptet wird, noch war die Konzertphase, wo er ja nun anscheinend das machte, was er wirklich wollte, stets das Gelbe vom Ei. Es ist doch nichts Neues, dass Elvis alles irgendwann leid war und nur noch mit mäßigem Interesse an die Sache ran ging. Wenn die Filmjahre so furchtbar gewesen wären, dann hätte er doch in den 70ern nicht irgendwann total den Halt verloren, sondern sich am Riemen gerissen und die Gelegenheit genutzt, nun endlich wieder das zu machen, was er so sehr liebte, nämlich singen und Menschen damit zu erfreuen. Aber auch das konnte ihn nicht davon abhalten sich nach und nach kaputt zu machen ... und dass ganz sicher nicht wegen Überarbeitung.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Jedenfalls schob er deswegen ganz schön Frust, weil es eben nicht nach seiner Vorstellung verlief. Parker hingegen war vollkommen zufrieden.
Und klar ist doch, dass seine Filmkarriere keineswegs so hätte verlaufen müssen. Andere Pop-Sänger haben ja auch gute Filme gedreht.
Er hatte aber schon von Anfang an keine Lust auf solche Filme. Als er die großen Schauspieler noch aus seiner Position als Platzanweiser im Kino bewunderte, dachte er sich doch nicht: "Oh, wie gerne wäre ich auch ein großer Film-Star. Aber dann bitte mit billigen Schlager-Schmonzetten, die schnell abgedreht sind.Es ist doch nichts Neues, dass Elvis alles irgendwann leid war und nur noch mit mäßigem Interesse an die Sache ran ging.
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Den Grund oder die Gründe, warum er den Halt verlor, werden wir leider nie erfahren.Wenn die Filmjahre so furchtbar gewesen wären, dann hätte er doch in den 70ern nicht irgendwann total den Halt verloren, sondern sich am Riemen gerissen und die Gelegenheit genutzt, nun endlich wieder das zu machen, was er so sehr liebte, nämlich singen und Menschen damit zu erfreuen. Aber auch das konnte ihn nicht davon abhalten sich nach und nach kaputt zu machen ...
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Ach was, das wollte ich damit nicht sagen. Dieses Posting war eigentlich nur eine schnippische Reaktion auf Bluesys Behauptung, dass Elvis mit seinen Späßchen am Set seinen Frust über die miesen Filme kompensieren wollte. Diese Aussage halte ich nämlich für zu einfach und nicht zutreffend. Mag ja sein, dass er nicht immer happy darüber war, aber regelrecht frustriert war er sicher auch nicht. Im Gegenzug dazu, warf ich dann nur die Behauptung in den Raum, warum er dann später, als angeblich alles wieder nach seinen Wünschen lief, dennoch immer kranker wurde ... aber das schrieb ich ja bereits oben.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Immerhin so frustriert, dass er mit seinem Friseur versuchte, den Sinn seines Lebens zu ergründen. Aber da schlug Parker ja auch gekonnt dazwischen, um seinen Goldesel wieder auf Kurs zu bringen.- Übersetzen
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Natürlich hätte alles anders verlaufen können. Aber wie denn? Noch besser, noch schneller, noch höher, noch weiter? Mensch, der Mann hat eine Karriere hingelegt, die seinesgleichen sucht. Noch heute - 31 Jahre nach seinem Tod - sitzen wir hier und diskutieren auf 'Teufel komm raus' über diesen Mann. Klar, ist nicht alles immer optimal gelaufen, aber eben doch noch wesentlich besser, als bei den meisten anderen Künstlern. Kann man das nicht einfach anerkennen? Genügt das denn nicht? Was wollt Ihr mehr?Zuletzt geändert von Circle G; 28.03.2009, 02:34Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Wir sind da einfach wieder am Rand dessen angekommen, was man beurteilen kann. Wie sehr war Elvis jetzt genervt? Wie egal war es ihm? as wird sich über die Jahre auch geändert haben und von der Tagesform usw abhängig gewesen sein usw. Man kann das nicht abschließend sagen, wir können nur mutmaßen, was wir so denken.
Ebenso liegen die wahren Empfindungen Elvis' im Dunkeln, warum er sagte:"There ain`t no more good ole days!"
Können wir ihn überhaupt verstehen? Ich bleibe dabei: Die Person Colonel Parker aus Elvis Sicht ist äußerst ambivalent zu bewerten. Am Ende war das Geld immer ein gutes Argument, da will ich nicht widersprechen.Ohne Worte!- Übersetzen
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Ich will überhaupt nicht mehr, aber Elvis wollte es. Und für ihn wäre wohl auch manchmal weniger mehr gewesen.Natürlich hätte alles anders verlaufen können. Aber wie denn? Noch besser, noch schneller, noch höher, noch weiter? Mensch, der Mann hat eine Karriere hingelegt, die seinesgleichen sucht. Noch heute - 31 Jahre nach seinem Tod - sitzen wir hier und diskutieren auf 'Teufel komm raus' über diesen Mann. Klar, ist nicht alles immer optimal gelaufen, aber eben doch noch wesentlich besser, als bei den meisten anderen Künstlern. Kann man das nicht einfach anerkennen. Genügt das denn nicht? Was wollt Ihr mehr?
Aber warum misst Du alle Werte und Ziele im Leben nur immer an der Geld-Skala? Immerhin ist Elvis nur 42 Jahre alt geworden und langsam an Drogen zugrunde gegangen - aber nicht weil ihm die Kohle ausging.- Übersetzen
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Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Das hast Du nicht verstanden. Warum mißt Du Elvis' Lebenserfolge nur in Geld? Es kommt ja dauernd von Dir: Es verkaufte sich, es funkltionierte doch, Hauptsache Geld...usw.Ohne Worte!- Übersetzen
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Es geht hier um die Qualität der Arbeit des Colonels und die misst sich auschließlich an den ausgehandelten Deals bzw. der Höhe der Gewinne.
Für das Künstlerische war Elvis zuständig.
Und wenn Elvis zugunsten der Gewinne Kompromisse einging,musste er auch dafür gerade stehen.Vor allem sich selbst gegenüber.- Übersetzen
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Aha,dann poste doch bitte einen dieser ach so unseriösen Verträge,mit denen Parker Elvis übers Ohr haute.
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... über meine Befindlichkeiten habe ich bisher kein Wort verloren.

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