Wow. Also wenn die Informationslage hier stimmt, dann hat Elvis ja wirklich an allen Aspekten seiner Vermarktung die Löwenanteile verdient, so erscheint es mir. Ich bin auch bereit zu glauben, dass Parker seinem Anteil an der Erfolgsgeschichte entsprechend und fair belohnt wurde. Von mir aus, kann man den "Betrugsvorwurf" fallen lassen, soweit niemand kommt und es andersrum beweisen kann. Die Beweise sagen im Moment eher zu Gunsten von Parker aus.
Diesen Vorwurf mache ich ihm auch nicht. Wer ihn als reinen Geschäftsmann sieht, der kann ihm auch attestieren, dass er erfolgreich war.
Der einzige Punkt, der mir noch strittig ist, ist eben der Stil. Als Manager eines Unterhaltungskünstlers, denke ich, ist man mehr als ein reiner Agent, der Aufträge beschafft. Der Künstler verfolgt ja auch ein Konzept eine künstlerische Rchtung. Und auch da muss der Manager Sorge tragen, dass die Bedingungen für seinen Schützling stimmen, bzw. muss die "Marke" erhalten bleiben und deren Marktwert gesteigert werden. Das hat der Colonel bis zu einem gewissen Punkt hervorragend gemacht, niemand brachte einen Star größer raus.
In Las Vegas und Hollywod war es anders. Er sagte zwar immer: "Ich mach das Geschäftliche und Elvis das Künstlerische", aber so einfach ist es ja nicht. Die geschäftlichen Deals beeinflussen natürlich indirekt das Künstlerische, sie setzen Bedingungen.
Und hier ist es zum Beispiel so, dass der Colonel immer versuchte die Hälfte der Publishing Rechte zu bekommen für Hill& Range und manche der besseren Autoren haben das einfach nicht mehr akzeptiert, vor Allem als Elvis keine sichere Nummer Eins mehr war für die Schreiber, da gab es auch andere Künstler. So ging Elvis manch schöner Song durch die Lappen. Das ist ein Beispiel wie sich das auswirkt. Natürlich war es finanziell sehr clever vom Colonel, der griff überall was ab und war da findig wie ein Wiesel.
Zu den Filmen und deren Bedingungen durch des Colonels Gewinnoptimierungsverfahren hab ich mich schon dutzendfach geäußert und wiederholt, natürlich beeinflusste dies das künstlerische Ergebnis. Und die Las Vegas Engagements waren auch nicht immer zu Elvis Bestem in seiner künstlerischen Entwicklung. Ich will damit sagen: Geld ist nicht Alles und er hätte nach meinem Geschmack, um ein wirklich guter Manager zu sein, auch im Sinn haben können, was Elvis gut tut und wohin der seine Karriere lenken will. Er hätte Helfer und Förderer seiner Visionen sein müssen anstatt ihn doch öfters für nen sicheren Dollar in einer Spur zu halten, die doch mitunter sehr frustrierend war.
Neben aller Selbstverantwortung von Elvis, die selbstverständlich vorlliegt, wie in jedem Leben, ist das der Vorwurf, den ich dem Colonel mache. Er hat sich eben nicht rausgehalten und war auch nicht immer Anwalt von Elvis künstlerischen Interessen, der Colonel schiss auf die Kunst, glaube ich, der sah nur Dollars. Wie Dagobert Duck. Darin allerdings war er wohl hervorragend gut, dreist, stark und stur, kreativ. Allein seine Aloha Nummer...unglaublich, was der Colonel da geschafft hat. Das ist übrigens ein Projekt was ich rein positiv sehe...well done Colonel!
Diesen Vorwurf mache ich ihm auch nicht. Wer ihn als reinen Geschäftsmann sieht, der kann ihm auch attestieren, dass er erfolgreich war.
Der einzige Punkt, der mir noch strittig ist, ist eben der Stil. Als Manager eines Unterhaltungskünstlers, denke ich, ist man mehr als ein reiner Agent, der Aufträge beschafft. Der Künstler verfolgt ja auch ein Konzept eine künstlerische Rchtung. Und auch da muss der Manager Sorge tragen, dass die Bedingungen für seinen Schützling stimmen, bzw. muss die "Marke" erhalten bleiben und deren Marktwert gesteigert werden. Das hat der Colonel bis zu einem gewissen Punkt hervorragend gemacht, niemand brachte einen Star größer raus.
In Las Vegas und Hollywod war es anders. Er sagte zwar immer: "Ich mach das Geschäftliche und Elvis das Künstlerische", aber so einfach ist es ja nicht. Die geschäftlichen Deals beeinflussen natürlich indirekt das Künstlerische, sie setzen Bedingungen.
Und hier ist es zum Beispiel so, dass der Colonel immer versuchte die Hälfte der Publishing Rechte zu bekommen für Hill& Range und manche der besseren Autoren haben das einfach nicht mehr akzeptiert, vor Allem als Elvis keine sichere Nummer Eins mehr war für die Schreiber, da gab es auch andere Künstler. So ging Elvis manch schöner Song durch die Lappen. Das ist ein Beispiel wie sich das auswirkt. Natürlich war es finanziell sehr clever vom Colonel, der griff überall was ab und war da findig wie ein Wiesel.
Zu den Filmen und deren Bedingungen durch des Colonels Gewinnoptimierungsverfahren hab ich mich schon dutzendfach geäußert und wiederholt, natürlich beeinflusste dies das künstlerische Ergebnis. Und die Las Vegas Engagements waren auch nicht immer zu Elvis Bestem in seiner künstlerischen Entwicklung. Ich will damit sagen: Geld ist nicht Alles und er hätte nach meinem Geschmack, um ein wirklich guter Manager zu sein, auch im Sinn haben können, was Elvis gut tut und wohin der seine Karriere lenken will. Er hätte Helfer und Förderer seiner Visionen sein müssen anstatt ihn doch öfters für nen sicheren Dollar in einer Spur zu halten, die doch mitunter sehr frustrierend war.
Neben aller Selbstverantwortung von Elvis, die selbstverständlich vorlliegt, wie in jedem Leben, ist das der Vorwurf, den ich dem Colonel mache. Er hat sich eben nicht rausgehalten und war auch nicht immer Anwalt von Elvis künstlerischen Interessen, der Colonel schiss auf die Kunst, glaube ich, der sah nur Dollars. Wie Dagobert Duck. Darin allerdings war er wohl hervorragend gut, dreist, stark und stur, kreativ. Allein seine Aloha Nummer...unglaublich, was der Colonel da geschafft hat. Das ist übrigens ein Projekt was ich rein positiv sehe...well done Colonel!









Der Vertrag mit RCA ließ Auftritte/Aufnahmen in Europa zu diesem Zeitpunkt nicht zu.
. Schön, dass es auch bodenständig Denkende in diesem Forum gibt.
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