Der "Rebellen-Thread" brachte mich zum Nachdenken bzw. holte Überlegungen, die ich bereits länger mit mir herumtrage, wieder zurück ins Bewusstsein. Deshalb einige fragwürdige (in mehrerlei Hinsicht) Gedanken von mir, die der/die eine oder andere möglicherweise als ketzerisch empfinden mag.
Schon seit jeher habe ich meine Probleme mit Elvis' '68er NBC TV-Special. Als Kind besaß ich die Platte und hörte diese auch mit großen Vergnügen und reger Anteilnahme. Ich konnte mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber die Musik gefiel mir. Die Eröffnungssequenz, die verführerisch "schlicht" und roh klingende Jam-Session, das Road-Medley (vor allem der kurze Big Boss Man-Einwurd), außerdem Memories (das ich von Elvis On Tour kannte und liebte), vor allem aber das Gospel-Medley (Up Above My Head in Kombination mit Saved) und If I Can Dream.
Als ich das Special dann zum ersten Mal auf Video sah, erschien es mir merkwürdig fremd und "entrückt". Plötzlich konnte ich damit nicht mehr viel anfangen. Ich empfand es als unkoordiniert, ohne wirklich erkennbaren roten Faden. Ein zusammengewürfeltes Etwas, dessen Sinn sich mir nicht erschließen wollte. Elvis sah toll aus und spielte auch erstaunlich gut Gitarre für meine Begriffe. Aber was war das Ganze? Was wollte mir der Dichter damit sagen?
Schon seit jeher habe ich meine Probleme mit Elvis' '68er NBC TV-Special. Als Kind besaß ich die Platte und hörte diese auch mit großen Vergnügen und reger Anteilnahme. Ich konnte mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber die Musik gefiel mir. Die Eröffnungssequenz, die verführerisch "schlicht" und roh klingende Jam-Session, das Road-Medley (vor allem der kurze Big Boss Man-Einwurd), außerdem Memories (das ich von Elvis On Tour kannte und liebte), vor allem aber das Gospel-Medley (Up Above My Head in Kombination mit Saved) und If I Can Dream.
Als ich das Special dann zum ersten Mal auf Video sah, erschien es mir merkwürdig fremd und "entrückt". Plötzlich konnte ich damit nicht mehr viel anfangen. Ich empfand es als unkoordiniert, ohne wirklich erkennbaren roten Faden. Ein zusammengewürfeltes Etwas, dessen Sinn sich mir nicht erschließen wollte. Elvis sah toll aus und spielte auch erstaunlich gut Gitarre für meine Begriffe. Aber was war das Ganze? Was wollte mir der Dichter damit sagen?





Schöne Kostüme, nette Tänzer, und schon läuft die Sache. Da ist eine Botschaft vielleicht ein bisschen viel verlangt. Unterhaltung und Botschaft gehen nur selten zusammen. Selbst wenn es nur eine über den Unterhalter selbst sein sollte.
Ich suche nur keine Botschaft darin. Wie sehr Elvis dabei federführend mitgewirkt hat, möchte ich eigentlich garnicht genau wissen. Ich erhalte mir lieber die Mär von der Rebellion gegen die seichten Filme.
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