background singer - nötig oder nervend?
Einklappen
X
-
"Bridge over Troubled Water" wäre ohne Background undenkbar.
Auch in den Konzerten wäre El ohne den Hintergrund recht aufgeschmissen gewesen ...Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
23. April 1998 - 20. November 2006
29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!- Übersetzen
Kommentar
-
Bridge Over Troubled Water von Elvis - genial! Seine Version ist die definitive. Und ohne Chöre nicht denkbar ...
Aber in den Konzerten wäre er nur bei eben solchen Stücken aufgeschmissen gewesen, nicht aber bei Rockstücken à la 68-70. Das hätte er alleine locker geschafft.- Übersetzen
Kommentar
-
sehe ich ähnlich. natürlich brauchen große balladen auch einen entsprechend großen sound. toll wäre es gewesen, wenn er in den 70er konzerten einen oldieblock mit reduzierter besetzung gebracht hätte. es ist doch schon herzergreifend, wenn er bei den späten konzerten zu "that's all right" die akustikgitarre spielt wie in alten tagen...Es wird wohl eine ewige Diskussion bleiben, ob Elvis sich mit dem bombastischen Sound ab 1970 einen Gefallen getan hat, oder ob George Harrison recht hatte. Mir persönlich gefällt dieser kathedrale Klang der 70er einfach richtig gut. Elvis hat sich einen Riesengefallen damit getan. Hätte er sich nur den rauen Sound von 68/69 zusätzlich bewahrt - dann hätte er dauerhaft alle Fan-Bedürfnisse noch tiefer befriedigen können.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
Kommentar
-
Ich liebe den Bombastsound. Unbedingt notwendig. Der Gospelchor plus den Soulchor, plus die TCB-Band plus das Orchester...jajajajaja!!!!
Es gibt nichts Größeres!!!
Wenn er sich beim Aloha Special zu American Triology selbst zum König der Welt krönt, wenn er mit seinem diamantenbesetzten Armen dem Chor den Einsatz anzeigt, die Band und das Orchester mit seinen Rufen antreibt, seine Mimik dabei die Größe des Momentes ausdrückt, er sich dann zur Weltöffentlichkeit umdreht um die Schlußstrophe rauszuhauen, dann klingt das Blech, die Stimmen der Hintergrundsänger wie eine goldene Fassung für diesen strahlenden Star und seinen Höhepunkt. Ich kenne nichts Fantastischeres auf dieser unserer Welt.
Thank you.Ohne Worte!- Übersetzen
Kommentar
-
Bei fast allen Sessions waren Backgroundsänger dabei. Nur wurden dann manchmal noch zusätzliche Stimmen hinterher eingespielt.- Übersetzen
Kommentar
-
also ich finde es kann nicht genug aufnahmen von elvis mit riesigem orchester geben...war in den 70ern umbedingt notwendig...hätte es noch öfters in den 60ern geben solln..was die background chöre betrifft...stören sie mich oftmals..hauptsächlich wenn sie zu stark gospel sind...das ist sicherlich bei gospelsongs super ..aber bei andern songs nicht immer angebracht.. " for the good times" kann ich wegen der stimmen überhaupt nicht anhören...finde j.d. summer und die stamps waren nicht umbedingt notwendig ...genauso stört mich wenn charlie hodge harmonie singt...also nochmal kurz...ich mag die chöre dann nicht wenn sie zu stark elvis zudecken, sie hätten oftmals viel dezenter sein sollen...finde die besten waren auf jedenfall die jordanaires...nur in die 70er hätte der sound nicht mehr reingepasst- Übersetzen
Kommentar
-
wer würde das schon von sich selbst behaupten?
ich erkläre mir mein empfinden "mit zunehmendem alter" damit, dass ich früher eher nicht auf die gesangsqualität geachtet habe. nun ja, wer tut das auch mit 14 oder 16? vielleicht ist es das "mehr geschulte ohr", dass manchmal (!) denkt "singt sie jetzt, oder hat dort jemand einer katze auf den schwanz getreten?" mal gaaaaaanz übertrieben formuliert.
dann ist mir bei einigen aufnahmen die bigband zu laut, überdeckt elvis... aber das finde ich dann "nur" schade...
beim vinyl "that the way it is" singt elvis "bridge over troubled water " unheimlich leise (das lied wurde hier angesprochen) hmmm - ich muss mir mal unbedingt die zeit nehmen und div. aufnahmen vergleichen (ist nicht immer so einfach bei einer mammutfamilie
- sorry - ich glaub ich warte auf ne grippe oder sowat
)
@ theking:
ich kann deinem beitrag zur zustimmen. es gibt konzerte, da passt einfach alles!!!! deine empfindungen bei aloha kann ich uneingeschränkt teilen!
wie sagte damals mike e. roger? ich probiere es mal mit meinen worten wiederzugeben: elvis (damals 42 jährig) singt allen unkenrufen zum trotz auch heute noch mit leichtigkeit gegen eine bigband an!
genau das sind die passagen, die einen erschauern lassen. die jeden fan immer wieder aufs neue fühlen lassen, was für ein genie elvis war [dank der technik kann man heute eigentlich fast schreiben ist, denn wir haben das glück ihn uns jeden tag nach hause holen zu dürfen
] deshalb mag ich gerade den elvis der 70er wahnsinnig gern. - nur eben manchmal... you know???
liebe grüße
monikaZuletzt geändert von monipenny; 21.09.2007, 08:37"Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)- Übersetzen
Kommentar
-
Elvis mochte bei seinen 70ern Konzerten den Big Sound der Band.
Er konnte nun noch mehr Stimmgeladene Songs peformen wie z.b.:
American Trilogy.
Das gab ihn den Perfekten Sound.
Was mich meistens bei den letzten Konzertjahren häufig stört ist
J.D. Sumner's Bassstimme die bei I Got A Woman/Amen ins lange gezogen wird. Das klingt häufig zu übertrieben er hätte den Song lieber so lassen können wie z.B. 1972. Why Me Lord finde hört sich hin und wieder auch ziemlich nervend wegen ihn an.
Ich finde es aber cool das er noch unterstützung von den Background bekamm das gab ihn den zum größtenteil den perfekten Sound.
Leben heißt rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken.- Übersetzen
Kommentar
-
Elvis stand auf Bass-Stimmen. Klar ist diese ewige Nummer bei "Amen" irgendwann nervig...aber wer hätte das gedacht, dass wir uns einmal jeden Schnipsel zigfach anhören? Je nach Abmischung des Soundboards oder Frequenzbereich der Audiencequelle tritt die Stimme von J.D. auch ungewöhnlich hervor... Ja es gibt Konzertaufnahmen, da klingt das nicht perfekt aus diesen Gründen. Ich bin überzeugt davon, wenn man es live im Saal miterlebt hätte wäre dies anders gewesen.
Ansonsten mag ich es sogar ausgesprochen, wenn Elvis mal mit den Hintergrundstimmen singt, also darin fast verschwindet, oder wenn er wirklich zweistimmige Lieder singt, wo ihn eine zweite Stimme begleitet. Ich mag all diese Sachen gerne. Elvis hatte ein sehr gutes Gespür für Musik und auch den Sound und er war von schönen Stimmen begeistert. Singen war sein Leben. Und da ist nur natürlich, dass er es in allen denkbaren Variationen tat.
Zumal der Gospelgesang noch eine andere Wirkung auf ihn hatte, da hat das Singen ja noch eine spirituelle Ebene, die ihm viel bedeutet hat. Auch das im Quartett oder mit dem Quartett singen, wo sich die Stimmen in schönen Harmonien ergänzen, muss für ihn eine Wohltat gewesen sein, denn das Miteinander, der gleichwertige Anteil aller Stimmen hob seine Sonderposition wenigstens auf dieser Ebene für Minuten auf...er löste sich in der Gruppe auf, war nur Einer von Mehreren. Das tat ihm gut glaube ich.Ohne Worte!- Übersetzen
Kommentar
-
Es ist doch wie bei so vielen Dingen in Sachen Elvis: Wir kennen Aufnahmen, die nie zur Veröffentlichung auf Tonträger bestimmt waren. Ich denke, dass diese B 52 Flugzeugnummer von J.D. Sumner 90% der Konzertbesucher nur 1 einziges Mal erlebt haben. Es gibt Künstler, die bringen solche Gags 30 JAhre lang und es wird keinem überdrüssig, weil die meisten nur 1x in ein solches Konzert gehen. Deshalb würde ich das alles nicht so eng sehen.
Bei Elvis waren alle Töne, alle Stimmen echt und real. Heutzutage wird ein vollerer Klang oft technisch erzeugt. Da sind mir die Stamps, Imperials etc. tausend Mal lieber.- Übersetzen
Kommentar
-
Es ist doch wie bei so vielen Dingen in Sachen Elvis: Wir kennen Aufnahmen, die nie zur Veröffentlichung auf Tonträger bestimmt waren. Ich denke, dass diese B 52 Flugzeugnummer von J.D. Sumner 90% der Konzertbesucher nur 1 einziges Mal erlebt haben. Es gibt Künstler, die bringen solche Gags 30 JAhre lang und es wird keinem überdrüssig, weil die meisten nur 1x in ein solches Konzert gehen. Deshalb würde ich das alles nicht so eng sehen.
Bei Elvis waren alle Töne, alle Stimmen echt und real. Heutzutage wird ein vollerer Klang oft technisch erzeugt. Da sind mir die Stamps, Imperials etc. tausend Mal lieber.
Ich finde das Lied eigentlich auch ganz amüsant, aber auf dauer nervt das Medley. War eigentlich von El'eine gute Idee.
Mit den Sound muss ich dir und The King recht geben im Saal wäre es eine Bombe gewessen.
Ein paar Freunden habe ich das Medley vorgespielt sie konnten kaum glauben das J.D. eine solche stimme hatte, sie dachten es wurde per Sound verändert. Ich erzählte das es nur seine Stimme ist und sie waren erstaunt und ganz begeistert.Leben heißt rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken.- Übersetzen
Kommentar





Kommentar