Der König ist tot - es lebe der König

Elvis lebt - ob, wie immer wieder behauptet, im FBI-Zeugenschutzprogramm oder im übertragenen Sinn, ist egal. So oder so wird heute weltweit sein 30. Todestag begangen.
Elvis sei der einzige verstorbene Sänger, der noch Konzerte gebe, sagt die Vorsitzende des Schweizer Elvis-Fanclubs Jacqueline Raphael. Gemeint ist «Elvis the Concert» mit Elvis auf Grossleinwand, live begleitet von seinen rund 30 originalen, mittlerweile stark gealterten Sängern und Musikern. Die Produktion tourt seit 1997 erfolgreich um die Welt.
Spektakulär «lebendig» war kürzlich auch ein Auftritt von Céline Dion mit dem 33-jährigen Elvis in der TV-Show «American Idol». Der Elvis von 1968 wurde als Hologramm neben die Sängerin projiziert, damit die beiden gemeinsam «If I can dream» singen konnten. Die verblüffenden Filmaufnahmen sind unter anderem auf youtube zu sehen.
Elvis sei der einzige verstorbene Sänger, der noch Konzerte gebe, sagt die Vorsitzende des Schweizer Elvis-Fanclubs Jacqueline Raphael. Gemeint ist «Elvis the Concert» mit Elvis auf Grossleinwand, live begleitet von seinen rund 30 originalen, mittlerweile stark gealterten Sängern und Musikern. Die Produktion tourt seit 1997 erfolgreich um die Welt.
Spektakulär «lebendig» war kürzlich auch ein Auftritt von Céline Dion mit dem 33-jährigen Elvis in der TV-Show «American Idol». Der Elvis von 1968 wurde als Hologramm neben die Sängerin projiziert, damit die beiden gemeinsam «If I can dream» singen konnten. Die verblüffenden Filmaufnahmen sind unter anderem auf youtube zu sehen.
Posthumer Hit
Mit «A Little Less Conversation» gelang Elvis ausserdem 2002 etwas, was nur wenige aus dem Grab heraus zu erreichen vermögen: Er landete noch einmal einen Nummer-1-Hit, und das mit einem Song, der im Original nur als Single-B-Seite veröffentlicht worden war.
Möglich machte es der niederländische DJ Junkie XL. Auf Druck der Elvis-Erben, die stets gegen das «Junkie»-Image des medikamentensüchtigen und übergewichtigen Kings kämpften, änderte der Tribute-Performer seinen Namen von Junkie XL auf JXL.
Tote schwitzen nicht
Dass Autoren oder Autorinnen wie Gail Brewer Giorgio beweisen wollen, dass Elvis auch wirklich noch lebt, ist indes eher ein Kuriosum: Wiederkehrende Argumente sind Schweisstropfen auf der Stirn des aufgebahrten «Kings», sein falsch geschriebener zweiter Vorname auf dem Grabstein (Aaron statt Aron) oder ein Mann, der unter Elvis' Hotel - Alias «John Burrows» am 17. August 1977 nach Buenos Aires flog.
Fangemeinde verjüngt sich
In den letzten 15 Jahren ist laut Raphael Elvis' Popularität deutlich gestiegen. Unmittelbar nach seinem Tod, der auf Fettsucht und Medikamentenmissbrauch zurückzuführen ist, sei das Bild des «Kings» in der Öffentlichkeit sehr unvorteilhaft wiedergegeben worden.
Die Wende kam 1992 mit der Elvis-Briefmarke, der bis heute in den USA am meisten verkauften Briefmarke überhaupt. Von da an verschwanden die späten Bilder des fetten, kranken Sängers allmählich aus den Medien zugunsten solchen mit dem jungen, fitten Schmalztolle-Schönlings.
Heute verjüngt sich auch Elvis' Fangemeinde kontinuierlich. Von den 600 im Schweizer Fanclub eingeschriebenen Mitgliedern seien immer mehr Jugendliche ab 13 Jahren - die Neuzugänge seien praktisch ausschliesslich aus diesem Alterssegment, so die Fanclub-Vorsitzende gegenüber der SDA.
Posthum erfolgreicher als lebendig
Presleys Anwesen «Graceland» in Memphis ist die zweitpopulärste Touristenattraktion nach dem Weissen Haus und wird jährlich von 600 000 Fans besucht. Bis heute wurden geschätzte 1,8 Milliarden Elvis-Tonträger weltweit verkauft - zwei Drittel davon posthum
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Elvis lebt - ob, wie immer wieder behauptet, im FBI-Zeugenschutzprogramm oder im übertragenen Sinn, ist egal. So oder so wird heute weltweit sein 30. Todestag begangen.
Elvis sei der einzige verstorbene Sänger, der noch Konzerte gebe, sagt die Vorsitzende des Schweizer Elvis-Fanclubs Jacqueline Raphael. Gemeint ist «Elvis the Concert» mit Elvis auf Grossleinwand, live begleitet von seinen rund 30 originalen, mittlerweile stark gealterten Sängern und Musikern. Die Produktion tourt seit 1997 erfolgreich um die Welt.
Spektakulär «lebendig» war kürzlich auch ein Auftritt von Céline Dion mit dem 33-jährigen Elvis in der TV-Show «American Idol». Der Elvis von 1968 wurde als Hologramm neben die Sängerin projiziert, damit die beiden gemeinsam «If I can dream» singen konnten. Die verblüffenden Filmaufnahmen sind unter anderem auf youtube zu sehen.
Elvis sei der einzige verstorbene Sänger, der noch Konzerte gebe, sagt die Vorsitzende des Schweizer Elvis-Fanclubs Jacqueline Raphael. Gemeint ist «Elvis the Concert» mit Elvis auf Grossleinwand, live begleitet von seinen rund 30 originalen, mittlerweile stark gealterten Sängern und Musikern. Die Produktion tourt seit 1997 erfolgreich um die Welt.
Spektakulär «lebendig» war kürzlich auch ein Auftritt von Céline Dion mit dem 33-jährigen Elvis in der TV-Show «American Idol». Der Elvis von 1968 wurde als Hologramm neben die Sängerin projiziert, damit die beiden gemeinsam «If I can dream» singen konnten. Die verblüffenden Filmaufnahmen sind unter anderem auf youtube zu sehen.
Posthumer Hit
Mit «A Little Less Conversation» gelang Elvis ausserdem 2002 etwas, was nur wenige aus dem Grab heraus zu erreichen vermögen: Er landete noch einmal einen Nummer-1-Hit, und das mit einem Song, der im Original nur als Single-B-Seite veröffentlicht worden war.
Möglich machte es der niederländische DJ Junkie XL. Auf Druck der Elvis-Erben, die stets gegen das «Junkie»-Image des medikamentensüchtigen und übergewichtigen Kings kämpften, änderte der Tribute-Performer seinen Namen von Junkie XL auf JXL.
Tote schwitzen nicht
Dass Autoren oder Autorinnen wie Gail Brewer Giorgio beweisen wollen, dass Elvis auch wirklich noch lebt, ist indes eher ein Kuriosum: Wiederkehrende Argumente sind Schweisstropfen auf der Stirn des aufgebahrten «Kings», sein falsch geschriebener zweiter Vorname auf dem Grabstein (Aaron statt Aron) oder ein Mann, der unter Elvis' Hotel - Alias «John Burrows» am 17. August 1977 nach Buenos Aires flog.
Fangemeinde verjüngt sich
In den letzten 15 Jahren ist laut Raphael Elvis' Popularität deutlich gestiegen. Unmittelbar nach seinem Tod, der auf Fettsucht und Medikamentenmissbrauch zurückzuführen ist, sei das Bild des «Kings» in der Öffentlichkeit sehr unvorteilhaft wiedergegeben worden.
Die Wende kam 1992 mit der Elvis-Briefmarke, der bis heute in den USA am meisten verkauften Briefmarke überhaupt. Von da an verschwanden die späten Bilder des fetten, kranken Sängers allmählich aus den Medien zugunsten solchen mit dem jungen, fitten Schmalztolle-Schönlings.
Heute verjüngt sich auch Elvis' Fangemeinde kontinuierlich. Von den 600 im Schweizer Fanclub eingeschriebenen Mitgliedern seien immer mehr Jugendliche ab 13 Jahren - die Neuzugänge seien praktisch ausschliesslich aus diesem Alterssegment, so die Fanclub-Vorsitzende gegenüber der SDA.
Posthum erfolgreicher als lebendig
Presleys Anwesen «Graceland» in Memphis ist die zweitpopulärste Touristenattraktion nach dem Weissen Haus und wird jährlich von 600 000 Fans besucht. Bis heute wurden geschätzte 1,8 Milliarden Elvis-Tonträger weltweit verkauft - zwei Drittel davon posthum
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