Wie mögt ihr Elvis am liebsten??

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  • Joseph
    Schnupperuser

    • 11.08.2007
    • 12

    #46
    Zitat von Master Sniper
    Keine Ursache, sobald Du dir dieses Set zugelegt und in Ruhe angehört hast, würde ich gerne, sofern es keine Umstände bereiten sollte, Deinen Eindruck dieser Aufnahmen hier lesen wollen, okay?

    Hallo Master Sniper,
    in meiner Todo-Liste steht, dass ich dir noch Feedback schulde.

    Nochmals Danke für deine Empfehlung. Habe es mir dann doch nicht gekauft.
    Die Hörprobe ergab (nach meiner unmassgeblichen Meinung): Das sind doch nur
    aufgewärmte "If I can dream"-Variationen. Oder so. Irgendwie unorginell.

    Trotzdem: Danke dir für deine Empfehlung. Vielleicht bin ich ja irgendwann
    reif genug um sie würdigen zu können.

    Cheers
    Joe

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    • RocketBaby
      Stammuser

      • 31.12.2006
      • 188

      #47
      Zitat von Rev.Gerhard
      Elvis ist in vielerlei Phasen sehr faszinierend.
      Dito.

      ich finde es immer wieder faszinierend, was die verschiedenen Elvis Songs so bewirken. Zum Beispiel: "Jailhouse Rock" hat ja logischerweise eine andere Stimmung als "How great thou art". Trotzdem bekomme ich bei beiden immer Gänsehaut. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vielleicht eher zu den Gospel-Songs tendieren (Das soll nicht heißen, dass ich die anderen Sachen weniger gut finde)
      Ich finde, bei den Gospel-Songs beweist Elvis, dass er wirklich ein guter Sänger ist und er singt die Songs mit so voll Ehrlichkeit, dass man glauben kann er hätte die Songs selbst geschrieben. Finde ich einfach faszinierend und unglaublich.
      Zuletzt geändert von RocketBaby; 06.10.2007, 09:16
      "Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maß zu halten." (Nietzsche)

      "Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." (Kant)

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      • Sandra
        Gehört zum Inventar

        • 06.10.2003
        • 1180

        #48
        Ich , als schon etwas ältere Frau, mag den 'männlichen' Elvis lieber, in der Zeit von '68 - '71 . Als ich noch jung war mochte ich den jungen Elvis lieber, aber jetzt wäre Elvis mir zu Jungenhaft. Komisch, oder?

        Kommentar

        • gast-20100118

          #49
          Zitat von Sandra
          Ich , als schon etwas ältere Frau, mag den 'männlichen' Elvis lieber, in der Zeit von '68 - '71 . Als ich noch jung war mochte ich den jungen Elvis lieber, aber jetzt wäre Elvis mir zu Jungenhaft. Komisch, oder?
          ja, nun, allzu jung sollte Dein Liebhaber wohl auch nicht sein.

          Kommentar

          • Sandra
            Gehört zum Inventar

            • 06.10.2003
            • 1180

            #50
            Zitat von Rev.Gerhard
            ja, nun, allzu jung sollte Dein Liebhaber wohl auch nicht sein.

            Kommentar

            • gast-20071202

              #51
              Zitat von Sivle5
              Wie ist das bei euch, wie habt ihr Elvis am liebsten?
              Ich mag am liebsten den agil-stürmischen, frech-vitalen, mutig-rotzigen und unbequemen sog. "jungen Elvis" der Jahre 1954 bis '57/'58. Damals besaß er eine Magie und scheinbar unerschöpfliche Kraft, die einmalig ist und unerreicht bleibt, und die nebenher alles, was er anfasste, zu etwas machte, das lebendig, neu und vor allem bedeutsam erschien.

              Ohne explizit rebellieren zu wollen, gewissermaßen ohne Vorsatz, veränderte er so viel und löste einen Donnerschlag aus, dessen Nachhall noch heute zu vernehmen ist: In seiner eigenen Musik und in der aller, die ihm folgen sollten. Ich glaube, es ist die Leichtigkeit und Unbekümmertheit, mit der er all das scheinbar mühelos machte, die ihn und seine Musik, seiner Erscheinung und Performance so attraktiv machten und machen. Ich denke, mehr als vermeintliche "Inhalte" war es immer das, was alle nach ihm "kopieren" bzw. erreichen wollten.

              Später hatte er nicht das Pech - das will ich nicht sagen -, sondern wurde konfrontiert mit der Tatsache, dass die Revolution eben doch irgendwann ihre Väter frisst. Mit dieser Bürde musste er leben und es war eine außerordentliche Herausforderung für ihn (und wäre es für jeden anderen auch gewesen), "der Erste" gewesen zu sein, der "lonesome rider", derjenige, der einsam und nur auf sich alleine gestellt neue Regionen erschlossen hatte, der damit die gewissermaßen "road map" vorgab und dabei auch erfahren musste, was man falsch machen kann (und vielleicht sogar muss). Alle nach ihm hatten das Glück, darauf bereits zurückgreifen und es entsprechend "besser" oder doch zumindest anders anfassen und machen zu können.

              Auf der einen Seite hatte er das außerordentliche Glück, der Vorreiter zu sein, der aber auf der anderen Seite auch damit leben musste, dass sich alle an ihm orientierten und damit sehr viel deutlicher hinsahen, wahrnahmen und kritisierten, was er machte. Ich denke, ohne es zu wollen und beabsichtigt zu haben, war ihm eine Verantwortung auferlegt worden, der er nicht immer gerecht werden und mit der er so sorglos und unbekümmert und leicht umgehen konnte, wie er es in seinen frühen Jahren getan hatte, bevor genau das über ihn gewissermaßen hereinbrach.

              Das ist es dann auch, was seine frühe Zeit für mich so außergewöhnlich und wertvoll erscheinen lässt: Sie steht gewissermaßen für sich alleine, sie existiert ausschließlich aus sich selbst heraus, ohne Referenzen und Anhaltspunkte, sie ist deshalb wie eine Insel, sowohl innerhalb seiner eigenen Karriere, als auch in der Geschichte der Rock- und Popmusik. Das klingt sicherlich etwas pathetisch, aber wenn man einmal genau hinschaut, muss man eigentlich den Bruch realisieren, der mit seinem Eintritt in die Army und der zweifelsohne sehr erfolgreichen Fortsetzung seiner Karriere ab 1960, die sich nicht mehr an sich selbst orientierte, sondern gewissen äußeren Umständen gerecht werden sollte und musste, eintrat.

              Das Brutale daran ist in gewisser Weise, dass er die Maßstäbe, an denen sich das, was von nun an an Ansprüchen und Erwartungen an ihn herangetragen wurde, an dem orientierte, was er selbst geschaffen hatte. Er war also dazu verdammt, sich selbst jederzeit übertreffen zu müssen. Die Mühelosigkeit und Unbekümmertheit der frühen Jahre waren somit dahin, von nun an war es eine Aufgabe, der er sich zu stellen und die er zu erledigen hatte. Sobald aber die dunkle Macht des Vergleichs an etwas herangetragen wird, verglüht der Funke der ursprünglichen, echten Genialität.

              Manchmal gelang es ihm noch, den Anforderungen gerecht zu werden und alte Genialität aufblitzen zu lassen, aber nie mehr in der Stärke, Intensität, Konzentration und ununterbrochener Dichte, wie das in den 1950er Jahren der Fall gewesen war. Damals war er auf eine Weise genial, die es ihm in der Folge sehr schwer machte. Aber möglicherweise ist das auch das Schicksal der Genies, das wir letztendlich so bewundern. Und das nimmt m. E. eben seinen Anfang in der frühen agil-stürmischen, frech-vitalen, mutig-rotzigen Zeit der Jahre 1954 bis '58. Für mich sind und bleiben sie unerreicht. Von ihm selbst und von jedem anderen.
              Zuletzt geändert von Gast; 06.10.2007, 19:43 Grund: Dies und das ...

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              • michael grasberger
                Posting-Legende

                • 16.02.2006
                • 9974

                #52
                word up, bruder!
                posting des MONATS

                "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                (Nick Tosches)

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                • An Evening Prayer
                  Gehört zum Inventar

                  • 01.07.2007
                  • 4935

                  #53
                  Yeah, Baby!
                  Oma 2011 - 13.04.2011*Julian-Paul
                  Oma 2012 - 21.06.2012*Louis Emilio
                  Oma 2012 - 27.12.2012*Danilo-Jayden

                  Kommentar

                  • gast-20071116

                    #54
                    Fuck me, Dudes!
                    Immer wenn man die wirklich guten Postings bewerten will, dann geht es mal wieder nicht!

                    Exzellent verfasst, Commander Sideburns!

                    Kommentar

                    • Jesse
                      Board-Legende

                      • 03.01.2007
                      • 21508

                      #55
                      Zitat von Sandra
                      Ich , als schon etwas ältere Frau, mag den 'männlichen' Elvis lieber, in der Zeit von '68 - '71 . Als ich noch jung war mochte ich den jungen Elvis lieber, aber jetzt wäre Elvis mir zu Jungenhaft. Komisch, oder?

                      Das kann ich fast komplett so für mich übernehmen.

                      Und gerade das finde ich so genial, ich bin mit Elvis gereift..... er konnte mir als Teenager die Musik und sein Feeling geben und auch heute noch, über zwanzig Jahre später erreicht er mich mit seiner unvergleichlichen Stimme und Wahnsinns-Ausstrahlung. Ich bin dankbar dafür, dass er, trotz allem, einen langen Schaffensweg hatte und mir mit meinem sich von Zeit zu Zeit ändernden Musikgeschmack immer noch ausreichend "Stoff" bietet.


                      Jesse

                      Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




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                      • Captain Jonny
                        Gehört zum Inventar

                        • 05.06.2007
                        • 2188

                        #56
                        War diese Junger-Elvis-Phase etwa mit 12 Jahren?

                        "There’s a party in my belly. And ten thousand bubbles are on the guest list."
                        Coca Cola

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                        • Jesse
                          Board-Legende

                          • 03.01.2007
                          • 21508

                          #57
                          Zitat von Captain Jonny
                          War diese Junger-Elvis-Phase etwa mit 12 Jahren?
                          Warum? Bist Du jetzt gerade 12 Jahre alt?

                          Sie dauerte bei mir mehrere Jahre an, bis ich mich dann mit dem älteren Elvis besser identifizieren konnte. Trotzdem mag ich auch heute noch so dann und wann seine Anfangstitel gerne hören, sie sind zu schön!


                          Jesse

                          Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




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                          • gast-20071202

                            #58
                            Zitat von Captain Jonny
                            War diese Junger-Elvis-Phase etwa mit 12 Jahren?
                            An wen ist die Frage gerichtet, und was genau ist ihr Inhalt?

                            Kommentar

                            • Captain Jonny
                              Gehört zum Inventar

                              • 05.06.2007
                              • 2188

                              #59
                              1.Ich bin 12 Jahre jung.
                              2.Ich mag den jungen Elvis mehr als den anderen (bzw.älteren) .
                              3.Die Frage ist an die beiden Benutzer gerichtet, die gepostet haben, dass sie den Jungen Elvis früher mehr mochten, nun aber den alten bevorzugen.

                              "There’s a party in my belly. And ten thousand bubbles are on the guest list."
                              Coca Cola

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                              • Prince Graceland
                                Gehört zum Inventar

                                • 11.07.2005
                                • 1747

                                #60
                                Zitat von Captain Jonny
                                1.Ich bin 12 Jahre jung.
                                2.Ich mag den jungen Elvis mehr als den anderen (bzw.älteren) .
                                3.Die Frage ist an die beiden Benutzer gerichtet, die gepostet haben, dass sie den Jungen Elvis früher mehr mochten, nun aber den alten bevorzugen.


                                Schön so junge user unter uns zu haben, musste ich einfach mal loswerden......

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