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Nachdem wir uns eine Weile in den Räumen aufgehalten hatten gingen wir zurück. Aus dem Zimmer machte ich noch ein Foto Richtung Downtown Memphis. So sah es ELVIS wenn er aus dem Fenster guckte
Wieder in der Polizeistation angekommen erklärte man uns einige Geflogenheiten des Hauses. So zeigte man uns, dass das ganze Hospital drinnen und draußen mit Kameras überwacht wird. Die Frau am Monitor fragte höflich wo wir unser Auto Parken würden. Ich erklärte es ihr und sie fuhr mit der Kamera immer meinen Anweisungen nach, bis sie unser Auto mit der Kamera erfasst hatte. Sie vergrößerte noch das Bild bis nur unser Auto zu sehen war. Der nette SGT. Gardner führte uns dann zum Ausgang. Ich fragte ihn: „Wie lange dürfen denn die Patienten abends Fernsehen“, da machte er mit uns einen Umweg durch den Keller des Hospitals und zeigte uns eine riesige Monitor-Wand wo jedes Zimmer drauf war. Von hier aus kann jedes Fernsehgerät einzeln geschaltet werden. So können Einige viel und die Anderen weniger fernsehen. Eine tolle Sache. Wir verabschiedeten uns. Vom Parkplatz aus winkten wir noch zum Abschied in die Kamera, die unser Auto gefunden hatte.
Das war eine Fotogeschichte aus den achtzigern, nun ca. 25 Jahre später, im Jahre 2005 sollte dieses Hospital (erbaut 1967) an einem sonnigen Sonntag um 6:45 Ortszeit gesprenngt werden
Bei diesem kontrollierten Abriss wird an den strategischen Punkten der Gebäudestruktur in insgesamt 6 Stockwerken Sprengstoff angebracht, so die Firmenleitung.
Sobald die Sprengladungen gezündet werden, tritt die Wirkung der Schwerkraft ein und bringt das Gebäude zum Einsturz.
Memphis (AFP) - Das Krankenhaus, in dem Elvis Presleys Tod 1977 festgestellt wurde ist nur noch Schutt. Mit mehr als 360 Kilogramm Sprengstoff setzten die Abrissspezialisten dem 38 Jahre alten Gebäude in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee ein krachendes Ende. Aus Lautsprechern dröhnte "All Shook up" des King of Rock'n Roll und zahlreiche Schaulustige verfolgten das staubige Spektakel trotz der frühen Morgenstunde um 06.45 Uhr Ortszeit, entweder vom Liegestuhl aus und mit einer Bloody Mary in der Hand oder mit Tränen in den Augen.
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