Elvis, die Alben und RCA - Warum lief so Vieles schief?

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  • gast-20080405

    #1

    Elvis, die Alben und RCA - Warum lief so Vieles schief?

    Anlass für meine Überlegungen über die Veröffentlichungspolitik bei RCA und insbesondere die Elvis-Alben war ein kurzer Blick in folgendes Buch:



    Kann es denn wirklich sein, dass der (angeblich) größte Musiker des 20. Jahrhunderts kein einziges Album zu bieten hat, welches sich unter die (angeblich) wichtigsten 1001 Alben einreihen kann? Dass die meisten (Original-)Alben von Elvis bei der Erstveröffentlichung keine Renner waren, ist nicht von der Hand zu weisen. Einzelne (kommerzielle) Highlights wie "Blue Hawaii" oder "Aloha From Hawaii" trösten kaum über diese Tatsache hinweg. Spätestens ab Mitte der 60er Jahre war das Konzept, Hitsingles auf ein Album zu packen und mit einigen B-Seiten aufzufüllen, überholt. Die neueren Gruppen wie z.B. die Beatles produzierten Konzeptalben (wie "Sgt. Pepper"), die bis vor wenigen Jahren noch jedes Kind kannte und die in jedem gut sortierten Plattenschrank standen. Und Elvis? Selbst wenn man die Zeit der Filmsoundtracks mal ausklammert, so wäre es doch Ende der 60er höchste Zeit gewesen, sich den Produktionsmethoden der Zeit anzunähern. Selbst ein Album wie "From Elvis in Memphis" hat außer der Tatsache, dass es in Memphis aufgenommen wurde, kein wirkliches Konzept. Nicht mal der Nr. 1 Hit "Suspicious Minds" ist darauf zu finden. Man bekommt manchmal den Eindruck, Felton Jarvis hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Selbst als Joan Deary 1972 etwas Neues wagen wollte, fuhr ihr (der inzwischen wieder von einer Operation genesene) Felton Jarvis dazwischen und es kamen Sachen wie das "Fool" Album, "Elvis Now" u.ä., die heute kaum ein Nichtfan mehr kennt.

    Warum lief so vieles schief? Wen kann man dafür verantwortlich machen? Was wären Alternativen gewesen?
    Zuletzt geändert von Gast; 03.01.2007, 18:17
  • gast-20110818

    #2
    Zitat von Stutz71
    Kann es denn wirklich sein, dass der (angeblich) größte Musiker des 20. Jahrhunderts kein einziges Album zu bieten hat, welches sich unter die (angeblich) wichtigsten 1001 Alben einreihen kann?
    Musikalisch wichtig und einflussreich war Elvis nur in seiner Frühphase. Damals hatten LPs allerdings noch nicht so eine große Bedeutung. Das Hauptmedium für Pop-Songs war hier noch die Single. Unter die wichtigsten Alben könnte man meiner Meinung nach aber trotzdem Elvis' erste LP setzen.
    Dass die meisten (Original-)Alben von Elvis bei der Erstveröffentlichung keine Renner waren, ist nicht von der Hand zu weisen.
    Wie meinst Du das? Elvis' Alben liefen doch spitze im Vergleich zur Konkurrenz?
    Man bekommt manchmal den Eindruck, Felton Jarvis hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.
    Wenn man sich die gesamten Verkaufszahlen von Elvis-Platten anschaut, würde ich eher sagen, dass man alles richtig gemacht hat.
    Warum lief so vieles schief? Wen kann man dafür verantwortlich machen?
    Wie gesagt, da lief nichts schief. Man wollte viele Platten verkaufen, und das hat man geschafft. So gut, dass die Konkurrenz weit zurück blieb.
    Man war nicht auf Kunst aus, sondern auf Kommerz, und die Dollars wurden zur Zufriedenheit aller eingefahren.

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    • Danny
      Kennt sich hier aus

      • 25.09.2006
      • 69

      #3
      Zitat von Stutz71
      Anlass für meine Überlegungen über die Veröffentlichungspolitik bei RCA und insbesondere die Elvis-Alben war ein kurzer Blick in folgendes Buch:



      Kann es denn wirklich sein, dass der (angeblich) größte Musiker des 20. Jahrhunderts kein einziges Album zu bieten hat, welches sich unter die (angeblich) wichtigsten 1001 Alben einreihen kann?
      Ich habe das Buch, finde es ganz okay und habe folgende Anmerkung zu machen:
      Elvis ist in diesem Buch dreimal vertreten. Zwar "nur" mit den üblichen Verdächtigen (Elvis Presley, Elvis Is Back und From Elvis In Memphis), aber gar so schlecht ist das nun auch wieder nicht...

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      • marquardt72
        Posting-Legende

        • 19.08.2006
        • 5713

        #4
        Ich drücke es einfach mal ganz direkt aus:
        Scheiß auf das Buch und bilde Dir einfach Deine eigene Meinung!

        Warum die Leute immer irgendwelche "Rankings" als Denk- und Entscheidungshilfe brauchen ist mir echt ein Rätsel...

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        • Herbi
          Board-Legende

          • 27.07.2003
          • 25087

          #5
          ....Elvis Presley war und ist ja nicht irgendwer !! ...Elvis Presley war und ist auch heute noch einer der erfolgreichsten Artisten der Moderen Popmusik !! ...es ist alles so abgelaufen wie es ablaufen musste, es wurde meiner Ansicht nach nichts falsch gemacht !! ...wenn es so währe würde schon lange niemand mehr über den King sprechen !!!!

          ..bei Elvis Presley kann man nicht einfach eine LP herausfischen und irgendwie als gut oder schlecht einstufen, .........nein, man muss die gesamte Person und die gesamte Karriere betrachten und dann urteilen !!

          ...kurz, Elvis Presley ist das Maß aller Dinge in der Modernen Popmusik, ... nicht mehr und nicht weniger !!
          Zuletzt geändert von Herbi; 03.01.2007, 19:17

          __Elvis - Artist Of The Century__

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          • gast-20080405

            #6
            Zitat von Blues Boy

            Wenn man sich die gesamten Verkaufszahlen von Elvis-Platten anschaut, würde ich eher sagen, dass man alles richtig gemacht hat.
            Aber erst NACH seinem Tod! Ich meinte auch weniger den kommerziellen Erfolg, sondern den bleibenden Eindruck. Alben wie "Sgt. Pepper" (es gibt viele ähnliche Kultalben aus dieser Zeit) stehen bis heute bei vielen Musikliebhabern, die nicht mal Beatlesfans sein müssen, ganz selbstverständlich im Regal, weil es einfach "dazugehört". Elvisalben fehlen dort meistens. Erst mit den 30 #1 Hits (2002 !!) fand Elvis wieder Einzug in so manches CD-Regal. Wo sind aber seine ganzen Originalalben? "Fool", "Elvis Now", "Raised on Rock", "Good Times", "Today" (um nur einige zu nennen)? Teilweise längst vergessen und daher, aus ökonomischen Gründen, von BMG verständlicherweise teilweise aus dem Katalog genommen. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber mir tut sowas ganz tief in meiner Fanseele weh.

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            • gast-20071116

              #7
              Zitat von Herbi
              ...kurz, Elvis Presley ist das Maas aller Dinge, ... nicht mehr und nicht weniger !!
              Quasi Gottvater der neueren Musikgeschichte?

              Wenn man dies so absolut in den Raum stellt und sich dementsprechend auch nur einen Künstler - Elvis Presley - anhört, dann ist diese Einengung immer ein rigoroses Armutszeugnis, denn wenn nur einen Künstler/Band hört und alles andere negiert, der ist meistens eher von einer gewissen Simplizität durchdrungen...

              Wo nämlich die Fähigkeit zur mitunter indifferenten Betrachtung fehlt, der überstrapazierten Kompromissschiene vorausgreifend - insbesondere in Elvis Foren - ein scheinbar fester Bestandteil, da bleiben richtige Diskussionen meistens aus, da diese kaum frequentiert werden, abgesehen von den üblichen Verdächtigen...

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              • gast-20080405

                #8
                Zitat von Herbi
                ...kurz, Elvis Presley ist das Maß aller Dinge in der Modernen Popmusik, ... nicht mehr und nicht weniger !!
                Gerade DESHALB tut mir das ja so weh! Warum musste er sich mit drittklassigen Alben zufrieden geben, während sich "Nobodies" Denkmäler setzen durften. Bei Elvis zählte für RCA doch nur der schnelle $$$. An die Zukunft und die Bleibende Bedeutung seiner Tonträger machte sich damals niemand Gedanken. Ich kenne keinen anderen Weltstar, bei dem die Veröffentlichungspolitik seiner Plattenfirma in solch krassem Gegensatz zu seinem generellen Stellenwert steht. V.a. die, die ihn nicht mehr zu Lebzeiten erlebt haben, müssen sich nun mal an den Veröffentlichungen orientieren. Zum Glück gibt es inzwischen einige gute Compilations, die zumindest annähernd wiederspiegeln, welche Größe Elvis in der Musikgeschichte war und ist. Es gibt aber heutzutage nicht wenige, die sich bei solchen Bewertungen ausschliesslich nach Originalalben orientieren - und da schneidet Elvis wirklich nicht gut ab.

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                • Danny
                  Kennt sich hier aus

                  • 25.09.2006
                  • 69

                  #9
                  Zitat von Stutz71
                  Wo sind aber seine ganzen Originalalben? "Fool", "Elvis Now", "Raised on Rock", "Good Times", "Today" (um nur einige zu nennen)?
                  Sicherlich gäbe es einiges an RCAs Veröffentlichungspolitik zu kritisieren, aber schlussendlich konnten sie auch nicht mehr tun, als die Songs zu veröffentlichen, welche Elvis ihnen lieferte. Und wie Du mit dem Material, welches Elvis für die von Dir (willkürlich) genannten Alben aufgenommen hat, ein Rock- oder Pop-historisches Meisterwerk für die Ewigkeit basteln willst, ist mir (trotz aller Liebe zu dieser Musik) schleierhaft.

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                  • gast-20110818

                    #10
                    Zitat von Stutz71
                    Gerade DESHALB tut mir das ja so weh! Warum musste er sich mit drittklassigen Alben zufrieden geben, während sich "Nobodies" Denkmäler setzen durften.
                    Wieviele Nobodies gab es denn, die sich auf diese Weise denkmäler setzten?
                    Welche "Überalben" aus der Geschichte der Pop-Musik sind denn noch jedem bekannt. Mir fallen da soviele gar nicht ein....
                    Bei Elvis zählte für RCA doch nur der schnelle $$$.
                    Ja, das war damals so und hat sich bis heute nichts geändert. Elvis' Musik wird teilweise regelrecht "rausgeschissen". Leider scheint ihnen die Kohle recht zu geben, denn es verkauft sich trotzdem.
                    Zum Glück gibt es inzwischen einige gute Compilations, die zumindest annähernd wiederspiegeln, welche Größe Elvis in der Musikgeschichte war und ist.
                    Es gab ja auch schon zu Elvis'Lebzeiten solche Compilations, die man als Standardwerke bezeichnen konnte, z. B. "Elvis Forever". Die Scheibe verkaufte sich schon vor Elvis' Tod gut, und in den 80ern hatte ich das Gefühl, dass die in jedem dritten Haushalt zu finden ist.
                    Ebenso ging "A Portrait In Music" massenhaft über die Ladentische (die wurde in Deutschland zu Elvis'Lebzeiten schon mehrfach nachgepresst). Heute findet man die auf jedem Flohmarkt.
                    Sieh es einfach so: Man kann Elvis eben nicht auf eine reguläre Studio-LP reduzieren.

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                    • gast-20080405

                      #11
                      Zitat von Blues Boy
                      z. B. "Elvis Forever".
                      Gab es nur in Deutschland und ist international weitgehend bedeutungslos.

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                      • gast-20071202

                        #12
                        Zitat von Stutz71
                        Aber erst NACH seinem Tod! Ich meinte auch weniger den kommerziellen Erfolg, sondern den bleibenden Eindruck. Alben wie "Sgt. Pepper" (es gibt viele ähnliche Kultalben aus dieser Zeit) stehen bis heute bei vielen Musikliebhabern, die nicht mal Beatlesfans sein müssen, ganz selbstverständlich im Regal, weil es einfach "dazugehört". Elvisalben fehlen dort meistens.
                        Also, das Problem mit deinen Ausführungen beginnt für mich damit, dass nicht wirklich deutlich wird, von wem genau hier die Rede sein soll? Sprichst du von Bekannten von dir, sind es Deutsche/ÖsterreicherInnen, von denen du sprichst, wie alt sind sie, wie sehr setzen sie sich mit Popmusik auseinander, wo liegen ggf. ihre Schwerpunkte? Da müsste man doch zuerst einmal ansetzen, wenn man versucht, so etwas wie einen allgemeingültigen Kanon zu finden.

                        Meine Eltern beispielsweise hatten keine Beatles-Platten außer dem blauben Album, glaube ich, und auch ansonsten keine der Standard-Werke aus der Zeit. In dem Zusammenhang wäre es übrigens angebracht und hilfreich, wenn du einmal einige Titel nennen würdest von Alben, von denen du meinst, dass sie "Allgemeingültigkeit" besitzten.

                        Deine Ausführungen, dass die Leute keine Elvis-Alben besitzen, kann ich nicht nachvollziehen. Je nachdem, in welchen Kreisen du dich bewegst, kann das sehr unterschiedlich sein und man trifft teilweise auf erstaunliche Ergebnisse. Manchmal glaubt man kaum, wie sich auch durchaus Leute, die ich nicht als Elvis-Fans bezeichnen würde, mit Elvis' Musik auskennen und welche Alben sie besitzen. Elvis Presley, Elvis, Loving You, Elvis Is Back!, From Elvis In Memphis, NBC TV-Special, In Person, On Stage, That's The Way It Is, Elvis Country, Aloha From Hawaii, die Golden Records-Reihe, die Weihnachts- und Gospel-Alben sind meiner Erfahrung nach durchaus gängige Begriffe (teilweise habe ich Leute über die 73er Stax Sessions diskutieren hören, ich habe Nicht-Fans erlebt, als deren Lieblingstitel sich plötzlich Sweet Angeline herrausstellte, es wird der Katalog samt Wiederveröffentlichungs-Thematik diskutiert usw.). Nicht in Deutschland und in deutschen Foren, das mag stimmen, aber Deutschland ist in dieser Hinsicht auch nicht das Maß aller Dinge. Im Gegenteil.

                        Also, Alles in Allem sehe ich es nicht so düster wie du. Was tatsächlich ein Problem ist und sich in Zukunft noch als ein viel größeres herausstellen wird, das ist der heutige Zustand des Kataloges (dazu hatte ich neulich schon einmal einen Thread geplant und begonnen, aber das braucht etwas mehr Zeit und Überlegung), aber nicht Elvis' originale Musik.

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                        • gast-20110818

                          #13
                          Zitat von Stutz71
                          Gab es nur in Deutschland und ist international weitgehend bedeutungslos.
                          Gab's die wirklich nur in Deutschland? OK, die folgenden Do-LPs der Serie ja, aber die erste auch schon? Ich dachte immer, die wäre in mehreren europäischen Ländern zu finden gewesen.
                          Aber egal, parallel dazu gab's ja die "40 Greatest Hits".

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                          • gast-20110321

                            #14
                            standartwerke (alben) von elvis standen auch in den regalen von vielen nicht-elvisfans

                            habe meine ersten elvis-platten von verschiedenen nicht-elvisfans bekommen! und immer wieder erlebt,dass viele nicht elvisfans bestimmte platten von ihn haben (zu elvis-lebtzeiten).

                            wobei ich aber recht gebe, rca und den colonel es in erster linie nur ums geld ging! aber bitte........was tat elvis?! ihm war am ende doch auch nur wichtig zu wissen,dass er ein reicher mann war der sein hofstadt hatte,sich jeden wunsch erfüllen konnte und sein luxusleben in ruhe zu führen!seine ärzte die dafür sorgen,dass er immer breit genug ist.nein! warum sollte elvis aufen tisch hauen,es war ja alles im überfluss vorhanden!

                            dass unternehmen "elvis presley" lief perfekt,wenn auch nicht immer in der richtigen richtung........aber bei welchen künstler ist das schon??""
                            Zuletzt geändert von Gast; 04.01.2007, 00:44

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                            • TheKing
                              Board-Legende

                              • 19.06.2006
                              • 20721

                              #15
                              Ein schöner Thread! Nach dessen Lektüre finde ich auch, es liegt wohl, wenn man den Effekt überhaupt so wahrnehmen möchte, daran, dass sowohl Management alsauch Plattenfirma rein finanzielle Ziele hatten. Das Produkt "Elvis" lief auf anderen Bahnen, als ein Produkt "Beatles". Diese Haltung kann man stellenweise schon bedauern, zum Beispiel wenn man sieht welche Filme und Soundtracks es stellenweise hervorgebracht hat. Dem Colonel ging es wirklich nicht um irgendeine künstlerische Qualität und wenn es selbst so war, dass es eine strikte Trennung zwischen "geschäftlichem" und andererseits "künstlerischem" gab, so litt das "künstlerische" natürlich stellenweise doch, zum Beispiel wenn der Colonel sich mit Hal Wallis oder sonst wem überlegte wie man einen Film 6 Wochen abdrehen konnte. Ich denke, diese Haltung, die bei den Filmen sehr anschaulich wird, kann man auch auf die Alben übertragen. Elvis machte einen tollen Job im Studio, der Rest wurde dann woanders verbockt. Ich weiß garnicht, ob Felton Jarvis da der größte Vorwurf zu machen ist.

                              Aber ich finde diesen Umstand auch teilweise bedauerlich. Der Colonel schien da recht schmerzfrei, seht Euch nur mal seine Billigreihe "Camden" an...oh Boy!

                              Am Ende bringt es wieder nichts, es war wie es war. Aber diese Trennung zwischen geschäftlichem und künstlerischen ist eben nicht so hundertprozentig zu ziehen....es hatte ja auch Einfluß auf die Songauswahl, denn der Colonel hatte da ja harte Bedingungen für die Tantiemen und da machte nicht jeder Songwriter mit...also dies sind die Gründe, wie Ihr schon sagtet!
                              Zuletzt geändert von TheKing; 04.01.2007, 04:23
                              Ohne Worte!

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