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  • gast-20100121

    #136
    Zitat von Stutz71
    Zwischen Lieben und Vergöttern besteht ein meilenweiter Unterschied ... Wenn man einen Menschen ehrlich liebt, dann als ganze Person, mit allen Licht- und Schattenseiten. In diesem Sinne liebe ich Elvis ebenfalls.
    Aber als makelloses Überwesen vergöttern? niemals!!

    Ja sicher, man liebt einen Menschen als ganze Person.
    Aber gehst Du hin und reibst einem geliebten Menschen beständig seine vermeindlichen oder echten Schattenseiten unter die Nase?
    Wobei das mit den Schattenseiten auch so eine Sache ist. Die Empfindungen und Wertungen sind da unter Umständen eher subjektiv.
    Nichts gegen Kritik. Aber Kritik von oben herab und um der Kritik willen hat m.E.n. nichts mit Liebe zu tun.

    Dem toten Elvis all das um die Ohren zu knallen, was man hier und in anderen threads liest, hat schon eine besondere Qualität.
    Würde irgend jemand hier das auch so dermaßen lieblos und von oben herab einem lebenden Elvis sagen? "Hey, was bist Du für ein Medikamentenjunkie! In Deinen letzten Lebensjahren kam ja nur noch schlappes Zeug rüber. Herrje, und was bist Du aus dem Leim gegangen! Die ganze Optik hin! Und die Filme! Oh Gott, was für ein Trash!"
    Kaum vorstellbar. Aber wer weiß?

    Daß man einen Menschen auch nach seinem Tod schätzt und mit Respekt und Liebe behandelt, heißt nicht, daß man ihn zu einem makellosen Überwesen stilisiert. Da verwechselst Du was.

    Die "Überlieferung" sagt, daß Elvis anderen Menschen freundlich und mit Liebe begegnet ist. Versucht's doch einfach mal mit diesem Detail als Vorbild.
    Zuletzt geändert von Gast; 03.11.2006, 11:55

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    • michael grasberger
      Posting-Legende

      • 16.02.2006
      • 9974

      #137
      Zitat von thetifcat
      ZEIT für ein klares STATEMENT:

      ICH LIEBE ELVIS

      gibt es sonst noch irgendjemand in diesen Forum der das tut. Oder werden hier nur noch seine angeblichen Defizite aufgelistet und durchdisskutiert???
      ich hab da wohl einen anderen begriff von liebe. kann man jemanden lieben, den man nicht persönlich gekannt hat? schwierig, daher:

      ICH MAG ELVIS & ICH LIEBE SEINE MUSIK

      "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
      (Nick Tosches)

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      • Taniolo
        Posting-Legende

        • 23.09.2003
        • 6697

        #138
        Zitat von Dream
        Ja sicher, man liebt einen Menschen als ganze Person.
        Aber gehst Du hin und reibst einem geliebten Menschen beständig seine vermeindlichen oder echten Schattenseiten unter die Nase?
        Wobei das mit den Schattenseiten auch so eine Sache ist. Die Empfindungen und Wertungen sind da unter Umständen eher subjektiv.
        Nichts gegen Kritik. Aber Kritik von oben herab und um der Kritik willen hat m.E.n. nichts mit Liebe zu tun.

        Dem toten Elvis all das um die Ohren zu knallen, was man hier und in anderen threads liest, hat schon eine besondere Qualität.
        Würde irgend jemand hier das auch so dermaßen lieblos und von oben herab einem lebenden Elvis sagen? "Hey, was bist Du für ein Medikamentenjunkie! In Deinen letzten Lebensjahren kam ja nur noch schlappes Zeug rüber. Herrje, und was bist Du aus dem Leim gegangen! Die ganze Optik hin! Und die Filme! Oh Gott, was für ein Trash!"
        Kaum vorstellbar. Aber wer weiß?

        Daß man einen Menschen auch nach seinem Tod schätzt und mit Respekt und Liebe behandelt, heißt nicht, daß man ihn zu einem makellosen Überwesen stilisiert. Da verwechselst Du was.
        Du begehst einen schweren logischen Fehler, wenn Du Stutz71 vorwirfst, er würde Elvis dessen Fehler vorhalten oder gar von oben herab Kritik üben.
        Was tatsächlich in diesem und anderen Threads passiert ist, hat damit u.a. von Stutz71' Seite gar nichts zu tun.

        Elvis war nämlich gar nicht anwesend, falls das schon aufgefallen ist.

        Aus all dem, was ich hier gelesen habe, spricht für mich aus den Worten von Stutz & Co. eine weitaus ehrlichere Liebe zu Elvis und seiner Musik als aus dem, was diejenigen betreiben, deren Verhalten bestenfalls als Götzenverehrung zu bezeichnen ist.

        Stutz & Co. sind nämlich sogar dazu fähig einen Menschen zu mögen/lieben, dessen Fehler sie kennen und akzeptieren. Für ihn und andere ist es eben nicht notwendig die Augen zu verschließen vor dem, was tatsächlich passiert und gewesen ist.
        Ich halte diese Art von Zuneigung, Liebe, diese Art des Mögens oder was auch immer eben für weitaus aufrichtiger, ehrlicher und wahrhaftiger, denn sie muss nichts leugnen, verdrehen oder vertuschen. Dieses Leugnen der Wahrheiten ist aber genau das, was einige sehr wenige hier praktisch tagtäglich praktizieren.

        Lese ich dann Aussagen der Kategorie "Elvis hatte in Omaha'77 eigentlich nur einen leichten Schnupfen", dann frage ich mich erstaunt: War das, was Elvis tat und wie er lebte, denn derart schlecht und verurteilungswürdig in den Augen dieser Personen, dass sie mit einer beinahe paranoiden Standhaftigkeit das leugnen müssen, was doch so offensichtlich ist? Sind sie nicht in der Lage, sich an Elvis und seiner Musik zu erfreuen, obwohl auch er seine Schwächen hatte und nur ein Mensch war?

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        • gast-20100121

          #139
          Zitat von Taniolo
          Du begehst einen schweren logischen Fehler, wenn Du Stutz71 vorwirfst, er würde Elvis dessen Fehler vorhalten oder gar von oben herab Kritik üben.
          Was tatsächlich in diesem und anderen Threads passiert ist, hat damit u.a. von Stutz71' Seite gar nichts zu tun.

          Elvis war nämlich gar nicht anwesend, falls das schon aufgefallen ist.

          Aus all dem, was ich hier gelesen habe, spricht für mich aus den Worten von Stutz & Co. eine weitaus ehrlichere Liebe zu Elvis und seiner Musik als aus dem, was diejenigen betreiben, deren Verhalten bestenfalls als Götzenverehrung zu bezeichnen ist.

          Stutz & Co. sind nämlich sogar dazu fähig einen Menschen zu mögen/lieben, dessen Fehler sie kennen und akzeptieren. Für ihn und andere ist es eben nicht notwendig die Augen zu verschließen vor dem, was tatsächlich passiert und gewesen ist.
          Ich halte diese Art von Zuneigung, Liebe, diese Art des Mögens oder was auch immer eben für weitaus aufrichtiger, ehrlicher und wahrhaftiger, denn sie muss nichts leugnen, verdrehen oder vertuschen. Dieses Leugnen der Wahrheiten ist aber genau das, was einige sehr wenige hier praktisch tagtäglich praktizieren.

          Lese ich dann Aussagen der Kategorie "Elvis hatte in Omaha'77 eigentlich nur einen leichten Schnupfen", dann frage ich mich erstaunt: War das, was Elvis tat und wie er lebte, denn derart schlecht und verurteilungswürdig in den Augen dieser Personen, dass sie mit einer beinahe paranoiden Standhaftigkeit das leugnen müssen, was doch so offensichtlich ist? Sind sie nicht in der Lage, sich an Elvis und seiner Musik zu erfreuen, obwohl auch er seine Schwächen hatte und nur ein Mensch war?

          Ich meinte das schon etwas allgemeiner, nicht ausschließlich auf Stutz71 bezogen.

          Und meine ernsthafte Überzeugung ist, daß so einiges einfach nicht stimmt, was berichtet wird. Dazu brauche ich nichts zu leugnen oder zu verdrehen aus welchen Gründen auch immer.

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          • gast-20100118

            #140
            Zitat von Dream
            Daß man einen Menschen auch nach seinem Tod schätzt und mit Respekt und Liebe behandelt, heißt nicht, daß man ihn zu einem makellosen Überwesen stilisiert. Da verwechselst Du was.
            '
            Du bringst es auf den Punkt

            Kommentar

            • michael grasberger
              Posting-Legende

              • 16.02.2006
              • 9974

              #141
              Zitat von Taniolo
              Stutz & Co.
              ich weiß, es ist nicht so gemeint, taniolo, aber das lagerdenken im forum ist im moment ohnehin sehr ausgeprägt, deshalb sollten wir auf "& co" lieber verzichten...

              "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
              (Nick Tosches)

              Kommentar

              • gast-20080405

                #142
                Dass Elvis medikamentenabhängig war und optisch nicht mehr gerade das darstellte, was seinem Image entsprach, das wußte er selbst am allerbesten und es war ihm unangenehm, dass er so vor seine Fans treten musste.
                Aber WAS schmälert das an seinem Lebenswerk, wenn man die Dinge offen ausspricht?? NICHTS!! Das haben andere Stars auch durch und teilweise wesentlich extremer als Elvis. Beispiel: Ozzy Osbourne: Der redet heute (soweit er es noch kann) ganz offen über seine Drogensucht und wie er damals seinen Körper zerstört hat. Na und? Er hat eben ein paar Fehler gemacht und muss heute mit den Konsequenzen leben. Trotzdem ist und bleibt er Kult. Bei Elvis ist das nichts anderes. Elvis wäre nicht Elvis, wenn er nicht so gelebt hätte wie er gelebt hat. Er hat wahnsinnig viel Gutes geleistet, aber, wie jeder von uns, auch hin und wieder ganz kräftig Sch.... gebaut. Für mich ist das kein Problem. Ich mag ihn trotzdem.

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                • Schorni
                  Posting-Legende

                  • 09.12.2003
                  • 8637

                  #143
                  Zitat von Rev.Gerhard
                  '
                  Du bringst es auf den Punkt
                  Dann aber auch mal daran halten und El nicht zu einem makelosen Überwesen stilisieren.
                  Hast Du und deine Freundin/Frau/Mutti? bislang noch in keinem Posting geschafft.
                  Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

                  Kommentar

                  • Taniolo
                    Posting-Legende

                    • 23.09.2003
                    • 6697

                    #144
                    Zitat von Dream
                    Ich meinte das schon etwas allgemeiner, nicht ausschließlich auf Stutz71 bezogen.
                    Okay, einverstanden. Ich habe Stutz71 auch mehr als Synonym und Beispiel gebraucht. Ich habe beobachtet, dass er sich hier oft in die Bresche wirft und bereits für eine nicht ganz politisch korrekte Formulierung abgewatscht wird. Dagegen lese ich aus seinen Worten sehr viel Fairness und Ausgewogenheit heraus.

                    Zitat von Dream
                    Und meine ernsthafte Überzeugung ist, daß so einiges einfach nicht stimmt, was berichtet wird.
                    Glaubst Du ich möchte Dir diese Überzeugung absprechen? Nein, sicherlich möchte ich das nicht. Wenn man allein nur bedenkt, dass es im öffentlichen Leben all zu gerne und oft die häßlichen Dinge sind, die die größte Aufmerksamkeit erregen, dann darf man auch im Falle von Elvis Presley davon ausgehen, dass nicht alles unbedingt der Wahrheit entspricht, was da an geerüchten und Geschichten kursiert. Aber DAS hat hier bisher auch niemand behauptet, das man jede bad story als bare Münze nehmen muss.

                    Auf der anderen Seite sollte man aber auch so ehrlich sein und sich selbst gegenüber zugeben, dass nicht zwangsläufig jede schöne Geschichte so 100%ig der Realität und Wahrheit entsprechen muss, auch dann, wenn man diese gerne erst einmal glauben will.
                    Als ich ein Kind war und mich für Elvis zu interessieren begann, habe ich liebend gerne (so wie auch das Tony schon andeutete) die Faszination, die von Elvis Presley ausging, ohne sie zu hinterfragen, in jedem Detail akzeptiert und aufgesogen. Elvis Poster an den Wänden waren genau so ein Muss wie der Glaube an jede einzelne Story, in der Elvis an einem Tag 10 Cadillacs verschenkte, Menschen durch Handauflegen Schmerzen nahm oder durch ein kleines Therapiegespräch ganze Ehen rettete.

                    Diese fantastische Welt ist mit dem Älerwerden einer (hoffentlich) realistischeren Sicht gewichen. Heute verschwende ich nicht einmal einen Gedanken daran, ob Elvis überhaupt je einen Cadillac verschenkte, weil mich das einfach nicht interessiert. Denn Elvis Presley hat zu alllererst etwas anderes ausgemacht: Sein Musik. Und durch diese "lebt" er auch heute noch weiter.

                    Ich denke nicht, dass es jemandem wie ihm überhaupt etwas bedeuten würde, wenn er erführe, dass Siegfried B aus K. in liebt. Jeder vernünftige Mensch (und dazu zähle ich auch EP) würde wohl fragen: Wieso liebt der mich, der hat mich doch nie persönlich kennen gelernt? Und vielleicht würde EP sich sogar abwenden und hinzufügen: Der hat doch 'ne Macke!
                    Anders aber würde er wohl sehr stolz darauf reagieren, wenn er erführe, dass jemand seine Musik, also das, was er geschaffen hat, auch heute noch liebt und verehrt.
                    Vielleicht sollte man sich das hin und wieder einmal klar machen, wenn man Sätze wie "Elvis, ich liebe Dich" sagt und wörtlich nimmt.

                    Zitat von Dream
                    Dazu brauche ich nichts zu leugnen oder zu verdrehen aus welchen Gründen auch immer.
                    Ich habe Dich nie aufgefordert zu dem einen oder zu dem anderen. Jeder lebt in seiner Welt und das möglichst glücklich.
                    Aber ich habe hier im Forum auch (von wem auch immer und das spielt keine Rolle) Sätze gelesen, die denjenigen, die Elvis in Verbindung mit Drogen brachten, völlig zusammenhanglos und bar jeder Grundlage ein Drogenproblem unterstellten.
                    Ist das etwa das, was man schlechthin als Akzeptanz anderer Meinungen versteht oder ist es die Unterdrückung und Diffamierung Andersdenkender mit brachialster Wortgewalt?

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                    • Taniolo
                      Posting-Legende

                      • 23.09.2003
                      • 6697

                      #145
                      Zitat von michael grasberger
                      ich weiß, es ist nicht so gemeint, taniolo, aber das lagerdenken im forum ist im moment ohnehin sehr ausgeprägt, deshalb sollten wir auf "& co" lieber verzichten...
                      Eben weil ich das Lagerdenken mir nicht zu eigen mache, werde ich mir weiterhin die Freiheit nehmen, Begriffe wie diese zu verwenden. Du selbst schreibst ja selbst, dass Du weißt, wie ich es meine. Warum sollte ich also bereits selbst mit der Schere im Kopf leben?
                      Ich stelle an mich selbst den Anspruch, dass ich mich klar genug ausdrücke, dass mich jeder, der mich verstehen will, mich aus dem Zusammenhang auch versteht.
                      Genau so wenig, wie ich von jemanden verlangen werde, seine Wortwahl nur der Interpretation der "politischen Korrektheit" wegen zu überdenken, werde ich die meinige nicht einschränken.

                      Ich schreibe hier nicht nur in einem öffentlichen Forum, sondern lebe auch in einer Demokratie. Meine Worte im Zusammenhang stehen dafür, was ich denke und meine. Wer Probleme mit der Verständlichkeit hat, ist herzlich eingeladen, nachzufragen.
                      Btw. hätte ich nie einen einzelnen Satz wie "Stutz & Co. haben recht" geschrieben, denn der könnte aufgrund seines Stand-Alone-Charakters vielerseits interpretiert werden.

                      Kommentar

                      • gast-20080405

                        #146
                        Ich verbitte mir ebenfals, Begriffe wie "Stutz&co." zu verwenden. Ich poste hier allein für mich und für niemanden sonst. Für meine Überzeugungen brauche ich keinen Fanclub hinter mir, der mich mit "du bringst es auf den Punkt" und "volle Zustimmung!" beweihräuchert (wie offensichtlich manch adnere hier )

                        Kommentar

                        • Taniolo
                          Posting-Legende

                          • 23.09.2003
                          • 6697

                          #147
                          Zitat von Stutz71
                          Ich verbitte mir ebenfals, Begriffe wie "Stutz&co." zu verwenden. Ich poste hier allein für mich und für niemanden sonst. Für meine Überzeugungen brauche ich keinen Fanclub hinter mir, der mich mit "du bringst es auf den Punkt" und "volle Zustimmung!" beweihräuchert (wie offensichtlich manch adnere hier )
                          Du kannst es Dir gar nicht verbitten.

                          Im selben Moment, in dem Du in einem öffentlichen Forum wie diesem etwas postest, stellst Du Deine Meinung zur Diskussion. Du musst damit rechnen, Zustimmung oder Ablehnung zu finden.
                          Ob in der Literatur, in der Musik, in der Naturwissenschaft, ist es Gang und Gebe, zu zitieren, sich auf andere zu berufen oder auf Meinungen und Aussagen zu verweisen. Diese "Gesetze" sind aucch in einem ganz norrmalen Elvis-Forum nicht ausser Kraft gesetzt.

                          Jeder, der sich hier an einer Diskussion beteiligt, muss damit rechnen, dass man ihm auch mal zustimmt, selbst wenn ihm das nicht paßt. Und er muss sogar mit Zusammenfassungen von seiner mit anderen Meinungen rechnen. Da führt kein Weg dran vorbei, selbst wenn dann einer schimpfen mag wie ein Rohrspatz.


                          Da ich zu der Sache alles gesagt habe, bin ich sogar so gelassen, lehne mich zurück und schaue mir an, wo ich Widerspruch ernte und wo Zustuimmung. Den Widerspruch kann ich genau so akzeptieren wie die Zustimmung, denn ich habe mich klar genug ausgedrückt und muss meine Gedanken diesbezüglich nicht noch einmal separat erläutern.

                          Ich bin eben einfach sehr cool.
                          Zuletzt geändert von Taniolo; 03.11.2006, 13:16

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                          • gast-20100118

                            #148
                            Zitat von Taniolo
                            Wenn man allein nur bedenkt, dass es im öffentlichen Leben all zu gerne und oft die häßlichen Dinge sind, die die größte Aufmerksamkeit erregen, dann darf man auch im Falle von Elvis Presley davon ausgehen, dass nicht alles unbedingt der Wahrheit entspricht, was da an geerüchten und Geschichten kursiert.
                            jepp. das find ich


                            Kommentar

                            • gast-20100121

                              #149
                              Zitat von Taniolo
                              Okay, einverstanden. Ich habe Stutz71 auch mehr als Synonym und Beispiel gebraucht. Ich habe beobachtet, dass er sich hier oft in die Bresche wirft und bereits für eine nicht ganz politisch korrekte Formulierung abgewatscht wird. Dagegen lese ich aus seinen Worten sehr viel Fairness und Ausgewogenheit heraus.


                              Glaubst Du ich möchte Dir diese Überzeugung absprechen? Nein, sicherlich möchte ich das nicht. Wenn man allein nur bedenkt, dass es im öffentlichen Leben all zu gerne und oft die häßlichen Dinge sind, die die größte Aufmerksamkeit erregen, dann darf man auch im Falle von Elvis Presley davon ausgehen, dass nicht alles unbedingt der Wahrheit entspricht, was da an geerüchten und Geschichten kursiert. Aber DAS hat hier bisher auch niemand behauptet, das man jede bad story als bare Münze nehmen muss.

                              Auf der anderen Seite sollte man aber auch so ehrlich sein und sich selbst gegenüber zugeben, dass nicht zwangsläufig jede schöne Geschichte so 100%ig der Realität und Wahrheit entsprechen muss, auch dann, wenn man diese gerne erst einmal glauben will.
                              Als ich ein Kind war und mich für Elvis zu interessieren begann, habe ich liebend gerne (so wie auch das Tony schon andeutete) die Faszination, die von Elvis Presley ausging, ohne sie zu hinterfragen, in jedem Detail akzeptiert und aufgesogen. Elvis Poster an den Wänden waren genau so ein Muss wie der Glaube an jede einzelne Story, in der Elvis an einem Tag 10 Cadillacs verschenkte, Menschen durch Handauflegen Schmerzen nahm oder durch ein kleines Therapiegespräch ganze Ehen rettete.

                              Diese fantastische Welt ist mit dem Älerwerden einer (hoffentlich) realistischeren Sicht gewichen. Heute verschwende ich nicht einmal einen Gedanken daran, ob Elvis überhaupt je einen Cadillac verschenkte, weil mich das einfach nicht interessiert. Denn Elvis Presley hat zu alllererst etwas anderes ausgemacht: Sein Musik. Und durch diese "lebt" er auch heute noch weiter.

                              Ich denke nicht, dass es jemandem wie ihm überhaupt etwas bedeuten würde, wenn er erführe, dass Siegfried B aus K. in liebt. Jeder vernünftige Mensch (und dazu zähle ich auch EP) würde wohl fragen: Wieso liebt der mich, der hat mich doch nie persönlich kennen gelernt? Und vielleicht würde EP sich sogar abwenden und hinzufügen: Der hat doch 'ne Macke!
                              Anders aber würde er wohl sehr stolz darauf reagieren, wenn er erführe, dass jemand seine Musik, also das, was er geschaffen hat, auch heute noch liebt und verehrt.
                              Vielleicht sollte man sich das hin und wieder einmal klar machen, wenn man Sätze wie "Elvis, ich liebe Dich" sagt und wörtlich nimmt.


                              Ich habe Dich nie aufgefordert zu dem einen oder zu dem anderen. Jeder lebt in seiner Welt und das möglichst glücklich.
                              Aber ich habe hier im Forum auch (von wem auch immer und das spielt keine Rolle) Sätze gelesen, die denjenigen, die Elvis in Verbindung mit Drogen brachten, völlig zusammenhanglos und bar jeder Grundlage ein Drogenproblem unterstellten.
                              Ist das etwa das, was man schlechthin als Akzeptanz anderer Meinungen versteht oder ist es die Unterdrückung und Diffamierung Andersdenkender mit brachialster Wortgewalt?

                              Danke, daß ich meine Meinung behalten darf.

                              Wie Elvis auf all das reagieren würde, das positive und das negative, darüber kann man nur spekulieren. Bringt nicht viel. Könnte mir aber vorstellen (oder doch mal kurz spekulieren), daß er für liebevolle Äußerungen, seien sie vielleicht auch übertrieben, ein offenes Ohr hätte. Menschlich eben. Wer hätte das nicht?

                              Die "Unterdrückung und Diffamierung Andersdenkender mit brachialster Wortgewalt" (deine Formulierung, nicht meine) ist ein Spiegel dessen, was hier so passiert. Es kann passieren, daß andere Meinungen, die ebenfalls mit brachialer Gewalt daherkommen, genauso beantwortet werden. Das jetzt auf eine Person (wen auch immer) zu fokussieren ist denkbar unfair und sachlich auch nicht richtig. Von nix kommt auch nix.

                              Kommentar

                              • Goblin

                                #150
                                Zitat von thetifcat

                                ICH LIEBE ELVIS

                                gibt es sonst noch irgendjemand in diesen Forum der das tut.
                                Nein! Man kann nur Menschen lieben, mit denen man persönlich verbunden ist und nicht Menschen, die man mal im Fernsehen sieht oder im Radio hört, das sind Traumwelten.

                                Man kann sagen, ich liebe die Musik dieses Künstlers, seine Ausstrahlung finde ich umwerfend usw., aber nicht, ich liebe diese PERSON ..... obwohl man mit dem Betreffenden noch nicht mal ein persönliches Wort gewechselt hat.

                                Kommentar

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