The King

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    Posting-Legende

    • 08.11.2003
    • 5466

    #1

    The King

    Samstag angekommen!Für 12,95 incl. Porto.Wer das Buch sucht-im Moment wird es öfters zu diesem supper Preis bei ebay angeboten
  • prosine1977
    Foren-Experte

    • 30.04.2006
    • 500

    #2
    Hallo !
    Es were super wen du was vom inhalt schreiben könntest !!
    GRUß
    Prosine1977

    Kommentar

    • gast-20070627

      #3
      ich hab das Buch bereits vor einiger Zeit gekauft und fast doppelt so viel bezahlt

      Es wird darin das Leben und die Karriere von Elvis Preseley anhand von 8 prägnanten Kapiteln im wesentlichen skizziert ... jedem Kapitel ist ein passendes Zitat vorangestellt (zB letztes Kapitel "Midnight Rider" ... "Berühmtheit ist eine Maske, die das Gesicht zerfrisst." John Updike) ... ganz interessant sind auch die Unterkapitel, in denen spezielle Themen kurz behandelt werden wie zB. Jesse Garon, die Memphis Mafia oder in der Küche mit Elvis... es sind sogar ein paar Rezepte abgedruckt

      Der versierte Elvisfan wird nicht viel neues erfahren ... für einen Neuling ein guter Einstieg
      für mich waren die vielen qualitativ hochwertig gedruckten Bilder aus Elvis Leben ausschlaggebend es zu kaufen ...

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      • prosine1977
        Foren-Experte

        • 30.04.2006
        • 500

        #4
        Danke für den inhalt !!!!!!!!!!

        Kommentar

        • Girlhappy
          Gehört zum Inventar

          • 24.09.2003
          • 1098

          #5
          Ich bin begeistert von dem Buch. Pamela schreibt sehr schön.

          Ich schreibe dir mal einen kleinen Auszug aus dem ersten Kapitel:

          "Elvis hat auch eine dunkle Seite, für seinen Stil so notwendig wie seine Stimme oder seine Cadillacs, und das Dunkle wiegt sein enormes Charisma auf. Aus seinen Worten hören wir Kummer heraus, Sehnsucht nach vielem, was er nicht mehr haben durfte: seinen Zwillingsbruder, seine Mutter, den Traum vom vollkommenen Heim, seine verlorene Unschuld. Wie schlicht müssen seine Sehnsüchte gewesen sein, als er aus seinem Lastwagen stieg und ins Sun Studio ging und die Dame hinter dem Schreibtisch schüchtern anlächelte.

          In Elvis hören wir die Sehnsucht Amerikas. Die einsamen Dörfer. Einen Hund, der auf der Landstraße bellt. Einen Mann, der auf die Bühne stieg und vor 20.000 Menschen sang, die nicht gerne alleine schliefen. Diese Sehnsucht, diese Leere - seine und unsere - und das endlose Streben, sie zu erfüllen, haben Amerika aufgebaut.

          Und schließlich erkennen wir, dass Elvis Amerika ist, wie der Rock and Roll oder die Blue Jeans. Im Guten wie im Schlechten lebt er in unserer Energie, unserem Optimismus und unserer Ausgelassenheit, abaer auch in unserer unbeherrschten, kindischen und bisweilen gewaltätigen Seite. Darum sagte Jimmy Carter: "Elvis war ein Symbol der Vitalität, der Widerspenstigkeit und der guten Laune unseres Landes."

          Elvis besitzt weder den disziplinierten, makellosen Stil von Audrey oder Jackie noch Cary Grants kühle, maßgeschneiderte Anzüge von Savile Row. Aber wie fade kann diese Perfektion mitunter sein. Er war kein langweiliger Interlektueller - er war daußen auf der Straße, er suchte, drängte nach vorne, erreichte die Menschen. Elvis ist nicht die Stimme der Stadt; das ist Frank Sinatra und Cole Porter überlassen. In Elvis hören wir den Süden, den Westen, die Kirchgänger, die Lastwagenfahrer, die vor Tagesanbruch noch etliche Meilen zurücklegen müssen. Heute spricht Elvis immer noch für sie.

          Wie das wahre Amerika hat Elvis keine gute Schulbildung, aber einen unfehlbaren Instinkt. Er weiß, wie man ein Publikum anrührt, und vor allem, wie man singt. Jerry Leiber, Mitkomponist von "Hound Dog", "Loving You" und anderen Hits, sagt: "Er hatte eine unglaubliche, attraktive Stimme, die viele Tonlagen umfasste. Er konnte Falsett singen wie Little Richard. Er konnte singen. Seine Begabung war außergewöhnlich. Sein Gehör war unheimlich scharf. Sein Sinn für Timing war unübertroffen." Elvis singt für uns: intim wie die Liebe, vertrauensvoll. Diese Stimme in unserem Ohr führt uns durch die Dunkelheit, sie ist unser modernes Gebet. In seinen Liedern und in seinem Leben schwingt das rudimentäre Verlangen unseres großartigen, herzzerreißendes Landes.

          Tot mit 42 Jahren, ausgebrannt und allein, stellte Elvis das Zen-Koan auf die Probe, wie nur wenige es dürfen: Was würdest du tun, wenn in deinem Leben alles möglich wäre? Wenn du alles haben könntest, was du willst? Am Ende versagte Elvis. Es ist paradox, aber der Mann, der alle Freiheit der Welt besaß, verschloss sich in sich selbst, zog sich nach Graceland zurück.

          Doch trotz all seiner angeblichen Fehler, versäumte Elvis es nicht, in der Zeit, die ihm gewährt wurde, zu leben. Wie wenige Männer jagte er der Liebe nach, schenkte sie und empfing sie, glaubte an ihre Macht, sie er an Gott glaubte. Mit seinem Genius erkannte er, dass die Liebe und ihre verwandelnde, erlösende Kraft ihn retten konnte, vielleicht noch mehr als sein Talent.

          Mag sein, dass er eine schlimme Fehler gemacht hat - manche Fans und Kulturkritiker verurteilen ihn so hart wie eine Exfrau - doch selbst seine tiefsten Momente waren höher als der Gipfel der meisten anderen Menschen.

          Elvis besaß alles, wovon viele träumen: Jugend, Talent, körperliche Vollkommenheit, künstlerische Fülle, und weil er es einst besaß, kann niemand es ihm je wegnehmen. Aber nichts davon konnte ihn retten. Ist das unsere amerikanische Geschichte? Letztlich wird er uns das Herz brechen wie jede große Liebe, wie die Welt selbst. Seine Stimme und ein klein wenig Unschuld sind alles, was ihn überleben wird.

          Und uns.

          Auszug aus dem Buch Elvis Presley - The King von Pamela Clarke Keogh

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          • prosine1977
            Foren-Experte

            • 30.04.2006
            • 500

            #6

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