Ich habe die Faszination, die für manche Menschen vom Gewicht anderer ausgeht nie wirklich nachvollziehen können. Emotional, soll das heißen. Dass die Beschäftigung mit dem Gewicht in unserer Gesellschaft eine andere, tiefere, psychische Dimensionen hat, ist mir klar.
Ich persönlich finde es nicht nur bedauerlich, sondern geradezu beängstigend, welchen Stellenwert das Thema im Leben vieler einimmt und dass besonders Frauen schon in jungen Jahren mit dem Anspruch konfrontiert werden, einem bestimmten, völlig wilkürlich ausgewähltem "Ideal" entsprechen zu müssen. Gewicht, Figur, Diäten und der ganze Themenkomplex ist ein Thema, dass mir so oft begegnet, dass ich mir manchmal denke: "Ist nicht langsam mal alles gesagt? Habt ihr nicht irgendwann mal verstanden? Werdet ihr euch irgendwann abfinden ...?"
Was Elvis betrifft: Wohl weil er der erste seiner Art war, unterlag Elvis mehr als jedes andere Jugend-Idol stets dem Anspruch, ewige Jugend, d. h. Frische, Aktivität, Spontanität und Kreativität u. ä. zu symbolisieren. Ich denke, jedem ist verständlich, dass das auf Dauer nicht möglich ist. Alles verändert sich. Was sich ein Publikum an Idol schafft, welches "Image" es erschafft von einem Menschen, hat mit der Realität nichts zu tun. Kein Mensch kann den Wünschen gerecht werden, die Millionen von Menschen auf ihn projezieren. Enttäuschung ist eigentlich bereits programmiert. Weil aber die Menschen nicht erkennen, dass die Enttäuschung ihren Ursprung in der Tatsache hat, dass sie selbst nicht bereit sind, Veränderung anzunehmen, die in jedem Augenblick überall in diesem Universum unaufhörlich stattfindet, suchen sie sich einen Grund, der nicht bei ihnen liegt, sondern bei der Person, auf die sie ihre Träume projeziert hatten.
Elvis hat viele Menschen (vermeintlich) "enttäuscht", weil er ihren Traum von ewiger Jugend, ewiger Spontanität, Frische, Kreativität usw. nicht erfüllen konnte. Und für viele kam und kommt das auch heute noch darin zum Ausdruck, dass sich sein Äußeres veränderte. Gewichtszunahme ist ein physiologischer, hormonell gesteuerter Vorgang im menschlichen Körper, es ist nichts schlimmes, der Körper ist darauf programmiert. Ab einem gewissen Alter und eben dann, wenn man die Jugend hinter sich gelassen hat. Die meisten von uns werden es wissen: Heiraten macht dick.
Mal abgesehen davon, was die Ursachen dafür in Elvis' Fall gewesen sein mögen: Gewicht zuzulegen bedeute für den (Ur-)Menschen, der wir ja immer noch sind, die Jugend hinter sich zu lassen und sich aufs Leben vorzubereiten, also Reserven anzulegen für die Reproduktion. Damit kommen die meisten nicht klar, weil das u. a. bedeutet, Verantwortung übernehmen zu müssen. Viele bleiben lieber "jugendlich", denn dann ist das Leben einfacher, weil unverbindlich. Nach all dem, was wir wissen (können), hatte Elvis andere Ziele im Leben als ausschlielßlich das Jugend- und Sex-Symbol für irgendwen zu sein, und offensichtlich wusste er auch, warum. Weil nämlich das Rüstzeug für den eigenen Weg durchs Leben nicht Jugendwahn und damit verbundene Äußerlichkeiten sind, sondern andere, die sog. "wahren" Werte.
Ich gehöre nicht der Generation an, die mit Elvis aufgewachsen ist, insofern konnte er für mich nie irgendeinen ”Verrat" an irgendeiner "gemeinsamen Sache" begehen. Mir war Elvis' Gewicht stets völlig einerlei. Ich habe es auch nie so empfunden, dass Elvis nun sonderlich "fett" war, wie das von bestimmter Seite immer so dargestellt wurde und wird. Selbst wenn das so gewesen sein sollte, dann war es ganz sicher kein Problem ausschließlich seiner letzten Jahre. Trotzdem wird es damit verbunden. Gewichtszunahme bedeutet Jugendverlust und Jugendverlust bedeutet Niedergang und letztendlich Tod. Und Tod ist der für das (irdische, materielle) Leben ultimative Schlusspunkt einer Reihe von Entwicklungen und Veränderungen, die nicht wirklich immer angenehm sind. Klar, dass man sich dafür gerne drücken möchte ...
Elvis war einer ganzen Generation, "seiner" Generation, das Beispiel dafür, dass das nicht geht.
Ich persönlich finde es nicht nur bedauerlich, sondern geradezu beängstigend, welchen Stellenwert das Thema im Leben vieler einimmt und dass besonders Frauen schon in jungen Jahren mit dem Anspruch konfrontiert werden, einem bestimmten, völlig wilkürlich ausgewähltem "Ideal" entsprechen zu müssen. Gewicht, Figur, Diäten und der ganze Themenkomplex ist ein Thema, dass mir so oft begegnet, dass ich mir manchmal denke: "Ist nicht langsam mal alles gesagt? Habt ihr nicht irgendwann mal verstanden? Werdet ihr euch irgendwann abfinden ...?"
Was Elvis betrifft: Wohl weil er der erste seiner Art war, unterlag Elvis mehr als jedes andere Jugend-Idol stets dem Anspruch, ewige Jugend, d. h. Frische, Aktivität, Spontanität und Kreativität u. ä. zu symbolisieren. Ich denke, jedem ist verständlich, dass das auf Dauer nicht möglich ist. Alles verändert sich. Was sich ein Publikum an Idol schafft, welches "Image" es erschafft von einem Menschen, hat mit der Realität nichts zu tun. Kein Mensch kann den Wünschen gerecht werden, die Millionen von Menschen auf ihn projezieren. Enttäuschung ist eigentlich bereits programmiert. Weil aber die Menschen nicht erkennen, dass die Enttäuschung ihren Ursprung in der Tatsache hat, dass sie selbst nicht bereit sind, Veränderung anzunehmen, die in jedem Augenblick überall in diesem Universum unaufhörlich stattfindet, suchen sie sich einen Grund, der nicht bei ihnen liegt, sondern bei der Person, auf die sie ihre Träume projeziert hatten.
Elvis hat viele Menschen (vermeintlich) "enttäuscht", weil er ihren Traum von ewiger Jugend, ewiger Spontanität, Frische, Kreativität usw. nicht erfüllen konnte. Und für viele kam und kommt das auch heute noch darin zum Ausdruck, dass sich sein Äußeres veränderte. Gewichtszunahme ist ein physiologischer, hormonell gesteuerter Vorgang im menschlichen Körper, es ist nichts schlimmes, der Körper ist darauf programmiert. Ab einem gewissen Alter und eben dann, wenn man die Jugend hinter sich gelassen hat. Die meisten von uns werden es wissen: Heiraten macht dick.
Mal abgesehen davon, was die Ursachen dafür in Elvis' Fall gewesen sein mögen: Gewicht zuzulegen bedeute für den (Ur-)Menschen, der wir ja immer noch sind, die Jugend hinter sich zu lassen und sich aufs Leben vorzubereiten, also Reserven anzulegen für die Reproduktion. Damit kommen die meisten nicht klar, weil das u. a. bedeutet, Verantwortung übernehmen zu müssen. Viele bleiben lieber "jugendlich", denn dann ist das Leben einfacher, weil unverbindlich. Nach all dem, was wir wissen (können), hatte Elvis andere Ziele im Leben als ausschlielßlich das Jugend- und Sex-Symbol für irgendwen zu sein, und offensichtlich wusste er auch, warum. Weil nämlich das Rüstzeug für den eigenen Weg durchs Leben nicht Jugendwahn und damit verbundene Äußerlichkeiten sind, sondern andere, die sog. "wahren" Werte.
Ich gehöre nicht der Generation an, die mit Elvis aufgewachsen ist, insofern konnte er für mich nie irgendeinen ”Verrat" an irgendeiner "gemeinsamen Sache" begehen. Mir war Elvis' Gewicht stets völlig einerlei. Ich habe es auch nie so empfunden, dass Elvis nun sonderlich "fett" war, wie das von bestimmter Seite immer so dargestellt wurde und wird. Selbst wenn das so gewesen sein sollte, dann war es ganz sicher kein Problem ausschließlich seiner letzten Jahre. Trotzdem wird es damit verbunden. Gewichtszunahme bedeutet Jugendverlust und Jugendverlust bedeutet Niedergang und letztendlich Tod. Und Tod ist der für das (irdische, materielle) Leben ultimative Schlusspunkt einer Reihe von Entwicklungen und Veränderungen, die nicht wirklich immer angenehm sind. Klar, dass man sich dafür gerne drücken möchte ...
Elvis war einer ganzen Generation, "seiner" Generation, das Beispiel dafür, dass das nicht geht.






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