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  • Goblin

    #121
    Zitat von thetifcat

    10 Jahre nach seinem Tod über Vergewaltung blubbern - das später zurücknehmen und damit beweisen das dies nur ein Aufhänger war - Bäh -
    Wie hat sie es zurück genommen, kannst Du mir das etwas erläutern?

    Hier hängen sich zu viele an dieser "Vergewaltigung" auf. Auch wenn ich damit jemandem auf die Füsse trete, ich sehe das nicht ganz so drastisch und Priscilla vielleicht auch nicht. Es hat sie aber wohl "in Not" gebracht, weil ein "Vergewaltigungsskandal" daraus konstruiert wurde.
    Für mich ist es nachvollziehbar, dass der Partner in einer emotionalen Wut, in seiner Verletztheit so reagieren kann "Was gibt er Dir, komm ich zeig Dir dass ich Dir das alles auch geben kann. Bist Du jetzt zufrieden, wer ist hier ein Versager...".
    Es ist Verzweiflung, Wut, verletzter Stolz.... .
    Sahen die beiden Beteiligten es überhaupt als Vergewaltigungsakt, so wie es hier ausgelegt wird?
    War Priscilla in dieser Situation nicht vielleicht versteinert, hatte dann sogar Mitleid und hat es letztendlich zugelassen, dass er noch einmal mit ihr schläft?

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    • gast-20070627

      #122
      Ich frage mich auch wie diese Vergewaltigungsgeschichte aufgekommen ist
      im Buch "Elvis and me" beschreibt sie zwar diese unangenehme Szene am Ende ihrer Ehe ... als Vergewaltigung kommt das aber nicht rüber, meiner Meinung nach ...

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      • Sivle
        Gehört zum Inventar

        • 27.07.2003
        • 2589

        #123
        Zitat von Mondstaub
        Ich frage mich auch wie diese Vergewaltigungsgeschichte aufgekommen ist
        im Buch "Elvis and me" beschreibt sie zwar diese unangenehme Szene am Ende ihrer Ehe ... als Vergewaltigung kommt das aber nicht rüber, meiner Meinung nach ...
        Ob es nun als Vergewaltigung rüberkommt oder nicht, ist für mich eher zweitrangig. Mich regt mehr auf, dass sie überhaupt intime Szenen einer Ehe erzählt, die keinem etwas angehen und außerdem die andere Person in dieser Ehe sich nicht mehr dazu äußern kann. Und warum hat sie kein Buch über ihre Zeit mit Elvis direkt nach der Scheidung geschrieben?

        Außerdem stellt sich mir die Frage, was wäre aus ihr geworden, wenn Elvis heute noch leben würde, noch mal geheiratet hätte und weitere Kinder hätte. Wäre Priscilla überhaupt eine Nachricht in Medien? Wohl kaum. So wie andere Exfrauen von Stars liefe sie doch nur unter "ferner liefen" und kein Hahn würde sonderlich nach ihr krähen. Um überhaupt nicht ganz vergessen zu werden, müsste sie wohltätige Zwecke unterstützen, wie z.B. Bianca Jagger. Das wärs dann aber auch schon gewesen. Insofern war der 16. August 1977 für sie der Startschuss einer Berufskarriere und zwar die der "ewig trauernden Witwe".
        Zuletzt geändert von Sivle; 12.06.2006, 20:28

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        • gast-20070627

          #124
          wieso hätte sie das tun sollen ... sie hat das Buch geschrieben, als die Zeit für sie reif dafür war ... und die intime Beziehung zu ihrem Mann = Elvis gehört ja auch irgendwie zur ganzen Geschichte dazu, die ja auch die ihre ist, das sollte man nicht vergessen ... ich persönlich finde nicht daß sie zuviel Preis gegeben hat ...

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          • Goblin

            #125
            Zitat von Mondstaub
            wieso hätte sie das tun sollen ... sie hat das Buch geschrieben, als die Zeit für sie reif dafür war ... und die intime Beziehung zu ihrem Mann = Elvis gehört ja auch irgendwie zur ganzen Geschichte dazu, die ja auch die ihre ist, das sollte man nicht vergessen ... ich persönlich finde nicht daß sie zuviel Preis gegeben hat ...
            Dito!!!!!

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            • Goblin

              #126
              Zitat von Sivle
              Außerdem stellt sich mir die Frage, was wäre aus ihr geworden, wenn Elvis heute noch leben würde, noch mal geheiratet hätte und weitere Kinder hätte. Wäre Priscilla überhaupt eine Nachricht in Medien? Wohl kaum. So wie andere Exfrauen von Stars liefe sie doch nur unter "ferner liefen" und kein Hahn würde sonderlich nach ihr krähen. Um überhaupt nicht ganz vergessen zu werden, müsste sie wohltätige Zwecke unterstützen, wie z.B. Bianca Jagger. Das wärs dann aber auch schon gewesen. Insofern war der 16. August 1977 für sie der Startschuss einer Berufskarriere und zwar die der "ewig trauernden Witwe".
              Hätte, wäre, wenn, aber.... es ist so, wie es ist. Wäre Elvis die Legende die er heute ist ohne seinen Niedergang?
              Wären die Stones legendärer wenn sie an den Drogen zugrunde gegangen wären?

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              • Sivle
                Gehört zum Inventar

                • 27.07.2003
                • 2589

                #127
                Zitat von Mondstaub
                wieso hätte sie das tun sollen ... sie hat das Buch geschrieben, als die Zeit für sie reif dafür war ... und die intime Beziehung zu ihrem Mann = Elvis gehört ja auch irgendwie zur ganzen Geschichte dazu, die ja auch die ihre ist, das sollte man nicht vergessen ... ich persönlich finde nicht daß sie zuviel Preis gegeben hat ...
                Die Zeit war für sie sicher reif, da Elvis tot war und sie deshalb schreiben konnte, was sie wollte ohne eine Gegendarstellung befürchten zu müssen.

                Mit der Ausbreitung von Intimitäten hat sie anscheinend generell keine Probleme, sogar wenn es um ihre Tochter geht, hat sie keine Hemmungen. Wie sie über das Intimleben ihrer Tochter während deren Ehe mit Michael Jackson bei Oprah Winfrey spekulierte, machte Lisa, die neben ihr saß, mehr als verlegen.

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                • michael grasberger
                  Posting-Legende

                  • 16.02.2006
                  • 9974

                  #128
                  Zitat von Goblin
                  Wäre Elvis die Legende die er heute ist ohne seinen Niedergang?
                  die frage wäre einen eigenen thread wert!
                  musikalisch wäre er sicher genauso legendär, vielleicht sogar noch respektierter in manchen kreisen.
                  aber zum "mythos elvis" gehört - so pervers das klingt - der niedergang irgendwie dazu.
                  ich frage mich oft, was einen dazu veranlasst, sich so intensiv mit der ganz persönlichen menschlichen tragödie eines vor drei jahrzehnten verstorbenen mannes zu befassen, wie wir das hier tun. ich denke, da steckt mehr dahinter als sensationsgeilheit.
                  selbst wenn man die scheuklappen ablegt (was sich viele fans bis heute nicht trauen) und sich den king in aller seiner kaputten erbärmlichkeit (die es eben auch gab) vor augen führt, man liebt ihn nur umso mehr. das ist schon eine seltsame faszination, nicht wahr?


                  "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                  (Nick Tosches)

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                  • Goblin

                    #129
                    Eben Michael, so sieht es doch aus...

                    Kommentar

                    • Sivle
                      Gehört zum Inventar

                      • 27.07.2003
                      • 2589

                      #130
                      Zitat von michael grasberger
                      die frage wäre einen eigenen thread wert!
                      musikalisch wäre er sicher genauso legendär, vielleicht sogar noch respektierter in manchen kreisen.
                      aber zum "mythos elvis" gehört - so pervers das klingt - der niedergang irgendwie dazu.
                      ich frage mich oft, was einen dazu veranlasst, sich so intensiv mit der ganz persönlichen menschlichen tragödie eines vor drei jahrzehnten verstorbenen mannes zu befassen, wie wir das hier tun. ich denke, da steckt mehr dahinter als sensationsgeilheit.
                      selbst wenn man die scheuklappen ablegt (was sich viele fans bis heute nicht trauen) und sich den king in aller seiner kaputten erbärmlichkeit (die es eben auch gab) vor augen führt, man liebt ihn nur umso mehr. das ist schon eine seltsame faszination, nicht wahr?
                      Ich kann diese Faszination nicht erklären.
                      Viele Leute haben mich schon gefragt, wieso ich immer noch so auf Elvis abfahre, wo er doch schon so lange tot ist.
                      Der Elvis-Virus hat mich einfach erwischt und ich bring ihn nicht mehr los, oder besser, ich will ihn auch gar nicht loswerden.

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                      • gast-20070202

                        #131
                        Das ist doch wie bei Marilyn Monroe....
                        Die Frau ist mit 36 Jahren gestorben....ganz ohne Zweifel war ihr Leben eine einzige Tragödie. Sie ist eine schöne Frau gewesen und mit Sicherheit auch eine gute Schauspielerin....
                        Aber wäre sie nicht so jung gestorben, wäre sie heute nicht interessanter als alle anderen hübschen und begabten Schauspielerinnen aus der Zeit.

                        Wir wissen nicht, wie es wäre, wenn Elvis heute noch leben würde.
                        Aber ich bin überzeugt, dass er nicht diese Aufmerksamkeit und dieses Interesse auf sich lenken würde.
                        Die Frage ist ja auch, wer von uns Fans, die es nach seinem Tod wurden, wäre heute wirklich einer.
                        Bitte richtig verstehen: Ich möchte nicht damit Elvis' Größe schmälern.
                        Wir sind aber erst Fans durch diese immense Medienpräsenz zu seinem Tod geworden, die es zweifellos, wenn es anders gewesen wäre, nicht gegeben hätte.

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                        • cilla

                          #132
                          Zitat von Mondstaub
                          wieso hätte sie das tun sollen ... sie hat das Buch geschrieben, als die Zeit für sie reif dafür war ... und die intime Beziehung zu ihrem Mann = Elvis gehört ja auch irgendwie zur ganzen Geschichte dazu, die ja auch die ihre ist, das sollte man nicht vergessen ... ich persönlich finde nicht daß sie zuviel Preis gegeben hat ...
                          Sehe ich auch so!

                          Denke auch, dass die Sache mit der "Vergewaltigung" einfach hochstilisiert wurde und es nicht ihre Absicht war, Elvis als Vergewaltiger hinzustellen.....

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                          • Eva
                            Ehrenmitglied
                            • 02.02.2004
                            • 19670

                            #133
                            Zitat von Tony
                            Das ist doch wie bei Marilyn Monroe....
                            Die Frau ist mit 36 Jahren gestorben....ganz ohne Zweifel war ihr Leben eine einzige Tragödie. Sie ist eine schöne Frau gewesen und mit Sicherheit auch eine gute Schauspielerin....
                            Aber wäre sie nicht so jung gestorben, wäre sie heute nicht interessanter als alle anderen hübschen und begabten Schauspielerinnen aus der Zeit.

                            Wir wissen nicht, wie es wäre, wenn Elvis heute noch leben würde.
                            Aber ich bin überzeugt, dass er nicht diese Aufmerksamkeit und dieses Interesse auf sich lenken würde.
                            Die Frage ist ja auch, wer von uns Fans, die es nach seinem Tod wurden, wäre heute wirklich einer.
                            Bitte richtig verstehen: Ich möchte nicht damit Elvis' Größe schmälern.
                            Wir sind aber erst Fans durch diese immense Medienpräsenz zu seinem Tod geworden, die es zweifellos, wenn es anders gewesen wäre, nicht gegeben hätte.
                            tut mir leid, ich nicht!

                            Meine Kinder wurden damit gequält Elvis T-Shirts zu tragen, lange bevor Elvis gestorben ist.
                            Mein Plattensammlung ist auch vorher entstanden

                            Kommentar

                            • gast-20070202

                              #134
                              Zitat von Eva
                              tut mir leid, ich nicht!

                              Meine Kinder wurden damit gequält Elvis T-Shirts zu tragen, lange bevor Elvis gestorben ist.
                              Mein Plattensammlung ist auch vorher entstanden
                              Off-Topic:


                              Klar Eva, Du nicht !
                              Aber der Satz lautete ja...." wer von uns Fans, die es nach seinem Tod wurden.."
                              Man kommt ja mit Musik das erste mal in der Jugend...heute noch früher....in Berührung und hört ja zunächst das, was in den Charts platziert ist und - vor allen Dingen, das was eben "in" ist.
                              Deine Generation, war ja genau die Rock'n Roll- Jugend, die Elvis-Fan werden musste. Ich bin '68 geboren und war 9 Jahre alt, als Elvis starb.
                              Ich wurde damals Fan - wie Millionen andere auch - weil durch seinen Tod enorm viel in den Medien zu hören und sehen war.
                              Das erlebt man ja normalerweise nur mit aktuellen Stars.
                              Und genau diese starke Medienpräsenz - leider bedingt durch seinen Tod -gab ja uns die Mögklichkeit viel von ihm zu hören.
                              Wenn man objektiv ist, muss man zugeben, dass Leute wie ich - die eben vom Alter her nicht dieser Generation angehören - wohl eher kaum Fans geworden wären.
                              Und eben nicht, weil Elvis nicht schon vorher ein großer Star gewesen wäre, sondern weil man damit wohl eher nicht in Berührung gekommen wäre.
                              Klar, wenn Eltern schon Fans sind....oder Leute, die man kennt, bekommt man das ja mit.
                              Aber meine Eltern waren Teenager in den 60ern...auch aus meiner Verwandtschaft gibt es niemanden, der in dieser Zeit Fan war.
                              Das ist ja auch das, was ich immer bedauere, dass mir niemand etwas über diese Zeit direkt erzählen kann.


                              Um auf das Thema zurückzukommen:

                              Ich habe nichts gegen Priscilla...mögen wäre zuviel gesagt,
                              weil ich sie als Person nicht kenne. ( geht wohl jedem so hier, oder ? )
                              Aber sie hat gewisse Sympathie-Punkte bei mir durch ihr Mitwirken in der "Nackten Kanone". Dafür, dass sie eigentlich nichts weiter als Elvis' Witwe war, hat sie es dennoch - durch ihr Talent - weit gebracht.
                              Man kann jetzt darüber streiten, was sie ohne Elvis geworden wäre.
                              Wir wissen es nicht ! Wie so vieles, folks !

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                              • edoep
                                Gehört zum Inventar

                                • 01.09.2005
                                • 2662

                                #135
                                Zitat von Tony
                                [ot]
                                Aber sie hat gewisse Sympathie-Punkte bei mir durch ihr Mitwirken in der "Nackten Kanone". Dafür, dass sie eigentlich nichts weiter als Elvis' Witwe war, hat sie es dennoch - durch ihr Talent - weit gebracht.
                                AAARRRGGGHHH,

                                *tony-die-haende-auf-die-schultern-und-um-die-gurgel-lege-und-kraeftig-schuettle-und-druecke-bis-es-klick-macht-bei-ihm-und-er-flehentlich-um-gnade-bettelt*

                                tony, tony, sie war formal nicht seine 'witwe', da sie zum zeitpunkt seines ablebens bereits fast 4 jahre geschieden waren.

                                mrs. priscilla beaulieu ist die ex-frau des verstorbenen mr. elvis presley! da beisst die maus keinen faden ab .... 'trauernde witwe' als hauptberuf oder nicht.

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