Colonel Tom Parker: Das verrückte Leben des exzentrischen Managers von Elvis Presley

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  • honeybee
    Board-Legende

    • 29.01.2017
    • 11757

    #1

    Buch: Colonel Tom Parker: Das verrückte Leben des exzentrischen Managers von Elvis Presley

    Das Buch 'Colonel Tom Parker: The Curious Life of Elvis Presley's Eccentric Manager', erschienen 2001 von James L. Dickerson, wird auf deutsch am 14.4.22 veröffentlicht.

    Der Titel lautet: 'Colonel Tom Parker: Das verrückte Leben des exzentrischen Managers von Elvis Presley'. Die Übersetzung stammt von Waltraud Eckersberger.





    Warner Bros. kaufte das Buch für die Dreharbeiten von Baz Luhrmanns kommenden Elvisfilm, mit Tom Hanks als Colonel Tom Parker.

    Basierend auf beispiellosen, originellen Recherchen und Interviews mit Insidern, enthält diese maßgebliche Biografie von Colonel Tom Parker (1909-1997), Elvis Presleys lebenslangem Manager, neue Enthüllungen und Einblicke in den berüchtigtsten und mysteriösesten Manager der Musikindustrie.
    Der investigative Journalist und Musikautor James L. Dickerson befasst sich mit Themen wie Parkers illegaler Einreise in die USA, seiner Arbeit als Schausteller bei Royal American Shows und seinem Management des Country-Sängers Eddy Arnold, seiner Partnerschaft mit Hank Snow und wie er Elvis Presley und seine Familie manipulierte, um die Kontrolle über die Karriere des Sängers zu übernehmen.

    Das Buch beschreibt Parkers Gier, seine Verschuldung in Las Vegas, seine Spielsucht und seine Angst vor Abschiebung, die dazu beigetragen haben, Elvis' Karriere zu ruinieren. Da Colonel Parker Elvis stets bedrohlich über die Schulter blickte, bietet das Buch Einblicke hinter die Kulissen der Karriere des Entertainers, die Sie nirgendwo anders lesen werden, auch dank der persönlichen und beruflichen Beziehung des Autors zu Elvis' erstem Gitarristen Scotty Moore, mit dem er zwei aufschlussreiche Bücher geschrieben hat.



    Quelle: elvisdaybyday
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  • honeybee
    Board-Legende

    • 29.01.2017
    • 11757

    #2
    Naja, Warner Bros….dann kann man sich ja schon vorstellen, wohin der Zug im neuen Elvis-Biopic fährt: der berechnende Colonel und das Opfer Elvis.

    Ich weiß noch immer nicht, was ich von Parker halten soll. Ich schwanke immer zwischen Gauner, Vaterfigur, kühlem Geschäftsmann oder einem Manager, der dem Neuen (Elvis war der erste Superstar) auch oft hilflos gegenüber stand. Einem, der nicht wissen konnte, was diese enorme Berühmtheit seines Klienten mit dessen Seelenleben macht. Der keine Ahnung hatte von der Spitze des Berges, auf der man sehr allein ist, wie Elvis mal selber sagte.


    Neulich lus ich mal dieses über Elvis:

    Niemals war ein so einflussreicher Mann so schlecht auf sein Schicksal vorbereitet – noch so unzureichend beraten, bezüglich der Auswirkungen seines Erfolgs.
    Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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    • Zollerhess
      Foren-Experte

      • 12.01.2013
      • 996

      #3
      Elvis hat Parker gebraucht. Es gibt eine Story, wo Elvis ihn gefragt hat, ob er auch Ann Margret managen könnte. Da hat Parker anscheinend gesagt, er kann nur eine Person managen.

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      • allerteuerste
        Gehört zum Inventar

        • 27.06.2004
        • 3088

        #4
        Zitat von Zollerhess
        Da hat Parker anscheinend gesagt, er kann nur eine Person managen.
        Weil zum Einen wohl kaum ein Anderer so naiv gewesen wäre, ihm einen so hohen Anteil zugute kommen bzw sich ermaßen übers Ohr hauen und dominieren zu lassen. Und zum Anderen Parker auch nicht überall hin mit geschleppt hätte. Drittens hätte auch nicht jedes Hotel seine Spielchen in Sachen Geltungsbedürfnis mitgemacht.

        Im Grunde genommen kann ein guter Manager mehr als nur einen Klienten managen. Und große Stars wie Elvis finden jederzeit einen anderen, besseren Manager.
        "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

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        • Hurt
          Gehört zum Inventar

          • 28.09.2010
          • 1210

          #5
          Zitat von honeybee

          Ich weiß noch immer nicht, was ich von Parker halten soll. Ich schwanke immer zwischen Gauner, Vaterfigur, kühlem Geschäftsmann....
          ......das war er wahrscheinlich auch

          Zitat von honeybee
          oder einem Manager, der dem Neuen (Elvis war der erste Superstar) auch oft hilflos gegenüber stand. Einem, der nicht wissen konnte, was diese enorme Berühmtheit seines Klienten mit dessen Seelenleben macht. Der keine Ahnung hatte von der Spitze des Berges, auf der man sehr allein ist, wie Elvis mal selber sagte.

          Hilflos? Parker? Eher nicht. Ob er sich überhaupt Gedanken über Elvis' Seelenleben gemacht hat?
          4 Dinge hat Amerika der Welt gegeben: Baseball, Mickey Mouse, Coca Cola und ELVIS PRESLEY(Jerry Hopkins)

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          • madtiger0
            Schnupperuser

            • 14.10.2017
            • 10

            #6
            Danke, Hurt

            Kommentar

            • honeybee
              Board-Legende

              • 29.01.2017
              • 11757

              #7
              Zitat von Hurt
              . Ob er sich überhaupt Gedanken über Elvis' Seelenleben gemacht hat?
              Ungefähr darauf wollte ich hinaus. Aber es war eher die Idee, dass er sich vielleicht aus Unwissenheit heraus keine Gedanken gemacht hat. Dass er halt nicht ahnen konnte, was dieser Erfolg mit Elvis gemacht hat.
              Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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              • Zollerhess
                Foren-Experte

                • 12.01.2013
                • 996

                #8
                Zitat von allerteuerste
                Weil zum Einen wohl kaum ein Anderer so naiv gewesen wäre, ihm einen so hohen Anteil zugute kommen bzw sich ermaßen übers Ohr hauen und dominieren zu lassen. Und zum Anderen Parker auch nicht überall hin mit geschleppt hätte. Drittens hätte auch nicht jedes Hotel seine Spielchen in Sachen Geltungsbedürfnis mitgemacht.

                Im Grunde genommen kann ein guter Manager mehr als nur einen Klienten managen. Und große Stars wie Elvis finden jederzeit einen anderen, besseren Manager.

                Von wem hättest Du Dich managen lassen?

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                • allerteuerste
                  Gehört zum Inventar

                  • 27.06.2004
                  • 3088

                  #9
                  Zitat von Zollerhess
                  Von wem hättest Du Dich managen lassen?
                  Woher soll ich das heute wissen? Ich hätte mir damals halt andere Angebote eingeholt. Auf alle Fälle mal erkundigt, welche Tarife üblich sind.
                  Vor Allem später einfach den Vertrag nicht mehr erneuert. Und immer kontrolliert, ob alles mit rechten dingen zuging.
                  "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

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                  • honeybee
                    Board-Legende

                    • 29.01.2017
                    • 11757

                    #10
                    Zitat von allerteuerste
                    Ich hätte mir damals halt andere Angebote eingeholt. Auf alle Fälle mal erkundigt, welche Tarife üblich sind.
                    Ich denke, Elvis war einfach froh - und vielleicht auch ein bisschen stolz - dass ausgerechnet Tom Parker, der bereits damals den Ruf des großen Erfolgs hatte, ihn managen wollte.



                    Vor Allem später einfach den Vertrag nicht mehr erneuert. Und immer kontrolliert, ob alles mit rechten dingen zuging.
                    Ich glaube schon, dass Elvis später durchaus bewusst war, dass die Konditionen für ihn nicht die günstigsten waren. Er wird nicht so naiv gewesen sein zu glauben, dass Parkers Honorar Gang und Gäbe wäre.
                    Aber er hätte sich nicht wegen des Geldes von Parker getrennt. Dazu war ihm Geld nicht wichtig genug, solange sein eigener Verdienst stimmte.
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                    • Hurt
                      Gehört zum Inventar

                      • 28.09.2010
                      • 1210

                      #11
                      Zitat von honeybee
                      Ich denke, Elvis war einfach froh - und vielleicht auch ein bisschen stolz - dass ausgerechnet Tom Parker, der bereits damals den Ruf des großen Erfolgs hatte, ihn managen wollte.
                      Das sehe ich auch so. Und er hat ihm ja auch schnell zum versprochenen großen Erfolg geführt. Dass das vielleicht auch ein anderer Manager geschafft hätte, daran hat sicher niemand gedacht, am wenigsten Elvis.



                      Zitat von honeybee

                      Ich glaube schon, dass Elvis später durchaus bewusst war, dass die Konditionen für ihn nicht die günstigsten waren. Er wird nicht so naiv gewesen sein zu glauben, dass Parkers Honorar Gang und Gäbe wäre.
                      Aber er hätte sich nicht wegen des Geldes von Parker getrennt. Dazu war ihm Geld nicht wichtig genug, solange sein eigener Verdienst stimmte.
                      Ich denke, dass da auch eine gewisse Bequemlichkeit von Elvis' Seite her da war. Er ließ die Dinge einfach laufen.
                      Aber er hat ja einmal versucht, auszubrechen, wo Parker mit (angeblich) offenen Forderungen Vernon und Elvis vorgerechnet hat, dass sie sich einen Wechsel gar nicht leisten können.
                      4 Dinge hat Amerika der Welt gegeben: Baseball, Mickey Mouse, Coca Cola und ELVIS PRESLEY(Jerry Hopkins)

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                      • honeybee
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                        • 29.01.2017
                        • 11757

                        #12
                        Zitat von Hurt
                        Aber er hat ja einmal versucht, auszubrechen, wo Parker mit (angeblich) offenen Forderungen Vernon und Elvis vorgerechnet hat, dass sie sich einen Wechsel gar nicht leisten können.
                        Ja, aber nicht weil Parker ihm zu teuer war, oder Elvis sich übervorteilt gefühlt hätte, sondern weil ihm die Richtung, die seine Karriere nahm, nicht wirklich passte.
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                        • Zollerhess
                          Foren-Experte

                          • 12.01.2013
                          • 996

                          #13
                          Zitat von allerteuerste
                          Woher soll ich das heute wissen? Ich hätte mir damals halt andere Angebote eingeholt. Auf alle Fälle mal erkundigt, welche Tarife üblich sind.
                          Vor Allem später einfach den Vertrag nicht mehr erneuert. Und immer kontrolliert, ob alles mit rechten dingen zuging.

                          Gute Manager sind bekannt. Parker passte zu Elvis wie Uli Hoeneß zum FC Bayern.

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                          • honeybee
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                            • 29.01.2017
                            • 11757

                            #14
                            Es gab 1956 einige Bewerber für den Posten. Er hat sich für den Colonel entschieden. Der hatte schon damals den Ruf, knallhart aber auch gleichzeitig genial zu sein.

                            Elvis war ja nun kein Sparfuchs, und bestimmt hat er irgendeine Konstante in seinem Leben gebraucht. Seine Karriere ging ihm über alles, und damit hing Parker halt dicht zusammen.
                            Er wollte anscheinend kein Risiko eingehen und hielt auch später noch an Bewährtem fest. Es gab genug Diskussionen mit seinen Leuten über dieses Thema, und auch er selbst hat hin und wieder auf seinen Manager geschimpft und eine Trennung in Erwägung gezogen. Aber den Schritt ist er dann doch nie gegangen. Es gab und gibt so viele Beispiele von Missmanagement. Nach dem Motto: Wer weiß, ob es mit einem anderen besser ist?

                            Aber ist das nicht normal? Ich kenne niemanden, der im Laufe seines Berufslebens nicht mal unzufrieden war und trotzdem geblieben ist. Aus Loyalität oder aus Zögerlichkeit heraus oder aus Angst vor Veränderung oder aus Mangel an besseren Alternativen. Vor allem der Schritt ins Unbekannte ist ein Wagnis, das viele abschreckt.
                            Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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                            • allerteuerste
                              Gehört zum Inventar

                              • 27.06.2004
                              • 3088

                              #15
                              Zitat von Zollerhess
                              Gute Manager sind bekannt.
                              Sicherlich nicht jedem, der sie nicht braucht. Und die von gestern heute auch nicht mehr.

                              Zitat von Zollerhess
                              Parker passte zu Elvis wie Uli Hoeneß zum FC Bayern.
                              Deine Sichtweise.
                              "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

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