Was hat Elvis 1957 gemacht?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Gast

    #31
    Diese Genderei haut die deutsche Sprache ordentlich zusammen.

    Bei uns werden selbst englische Wörter gegendert, wie " Driverinnen und Driver " im Radio.

    Zuletzt geändert von Gast; 19.02.2021, 14:52

    Kommentar

    • Rusty Cage
      Posting-Legende

      • 17.01.2007
      • 5376

      #32
      Eher hauen die Anglizismen die deutsche Sprache zusammen.

      Aber z.B. Herr des Hauses oder Dame des Hauses hat nichts mit "dieser" Genderei zu tun, es besagt lediglich, ob der Chef des Hauses männlich oder weiblich ist. Oder wäre es dir egal, wenn man sagt, in deinem Haus wohnt die Dame D.?
      Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
      Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.

      Kommentar

      • Gast

        #33
        Mir geht es darum, dass bei jeder Erwähnung gesagt wird " Lehrerinnen und Lehrer " usw.

        Einen Fernsehsprecher kann man da gar nicht mehr zuhören.

        Und manches mal geht das sogar soweit, das nur " Expertinnen " usw. gesagt wird, da kommt man dann zur Annahme, das da nur Frauen gemeint sind.

        Stoppt diesen Wahnsinn !!!

        Kommentar

        • Rusty Cage
          Posting-Legende

          • 17.01.2007
          • 5376

          #34
          Bei Expertinnen kommt man zur Annahme, es sind nur Frauen gemeint...und das stört dich? Würde man jetzt statt Lehrer und Lehrerinnen nur Lehrer sagen, würde das doch bedeuten, es wären nur Männer gemeint. Das stört dich dann nicht? Die einzige Möglichkeit wäre nur, für jeden Begriff ein Neutrum zu verwenden
          Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
          Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.

          Kommentar

          • Gast

            #35
            Lehrer kann sowohl männlich oder weiblich sein, so haben wir es in der Schule gelernt.

            Wenn der Lehrer in die Klasse gekommen ist, sagte er: " Setzen, Schüler " und alle wußten was damit gemeint war.

            Heute muß der Leher " Schülerinnen und Schüler " sagen, weil sonst fühlt sich ein Geschlecht etwa noch benachteiligt, wird uns von gewissen Leuten eingeredet.

            Und wie werden dann die die Quer oder sich nicht als männlich und weiblich defininieren angesprochen ?

            Die werden da total ignoriert.

            Verrückt, wirklich wahr !!!

            Kommentar

            • Hurt
              Gehört zum Inventar

              • 28.09.2010
              • 1193

              #36
              Zitat von Glen D.

              Und manches mal geht das sogar soweit, das nur " Expertinnen " usw. gesagt wird, da kommt man dann zur Annahme, das da nur Frauen gemeint sind.

              Stoppt diesen Wahnsinn !!!

              Nein, das sehe ich nicht so. Tarek Leitner von der ZIB spricht es ExpertInnen aus, also er gendert, weil beide Geschlechter gemeint sind.

              ....ich finde dieses Gendern fürchterlich
              4 Dinge hat Amerika der Welt gegeben: Baseball, Mickey Mouse, Coca Cola und ELVIS PRESLEY(Jerry Hopkins)

              Kommentar

              • Gast

                #37
                Ich habe aber auch schon von anderen gehört, dass sie dann plötzlich " Expertinnen " sagen, nicht nur von dem ORF Mann.

                Kommentar

                • MonkeyMan
                  Foren-Profi

                  • 26.06.2006
                  • 422

                  #38
                  Sorry, tut einfach so als wenn nichts gewesen ist.
                  Ich habe weder vom Thema noch Frage einen Schimmer.

                  Kommentar

                  • Dark Moon
                    Posting-Legende

                    • 18.08.2012
                    • 6288

                    #39
                    Nach dem sehr harten Jahr 1956 kam Elvis an seine körperlichen Grenzen und er bat deshalb den Colonel, dass das Jahr 1957 nicht mehr ganz so krass ausfallen möge. So kennen wir die Geschichte.

                    Kommentar

                    • honeybee
                      Board-Legende

                      • 29.01.2017
                      • 11757

                      #40
                      Zitat von Dark Moon
                      Nach dem sehr harten Jahr 1956 kam Elvis an seine körperlichen Grenzen und er bat deshalb den Colonel, dass das Jahr 1957 nicht mehr ganz so krass ausfallen möge. So kennen wir die Geschichte.
                      Wäre auf jeden Fall nachvollziehbar. 1956 war der Hammer. Woher habt ihr diese Infos?
                      Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

                      Kommentar

                      • Mike.S.
                        Foren-Experte

                        • 18.05.2020
                        • 672

                        #41
                        Birgit, Du kannst ja auch 'mal bei Joergensen nachblättern zur Einführung des Jahres 1957, ich nehme 'mal Herrn Radermachers Übersetzung:

                        "Tom Parker beobachtete gerade den Scheitelpunkt des raketenartigen Starts, der seinen Country-Jungen in das Firmament der Stars katapultiert hatte. Und für ihn war die Zukunft eindeutig. Es würde keine Fernsehshows mehr geben, geschweige denn Tourneen, weniger Platten ... definitiv aber mehr Filme. Der Colonel hatte gesehen, wie zu viel Medienpräsenz eine Karriere beenden konnte, wie schnell die Öffentlichkeit genug von dem hatte, was sie umsonst geboten bekam. Er würde nie zulassen, dass dies seinem Jungen wiederfuhr."

                        Kommentar

                        • honeybee
                          Board-Legende

                          • 29.01.2017
                          • 11757

                          #42
                          Super, danke Mike S.

                          Da ich ja zu den Fans gehöre die denken, dass Elvis (fast) immer das getan hat, was Parker für richtig hielt, macht es Sinn. Parker kannte sich sehr gut in der Szene und im gesamten Metier aus und hatte ein gutes Gefühl dafür, was man wann tun sollte - und was besser nicht. Er hat sich und Elvis wirklich top durch die unruhigen frühen Jahre manövriert. Und es hat ja auch funktioniert bis weit in die 60er hinein.
                          Dann kam aber der Punkt an dem er zu lange an einer Sache, die schon arg bergab ging, festhielt. Dieser Punkt ist auch der, bis zu dem ich Parker als "gut" für Elvis empfinde. Aber spätestens 1968 hätte frischer Wind bezüglich des Managements gut getan.
                          Meine Meinung.
                          Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

                          Kommentar

                          • Mike.S.
                            Foren-Experte

                            • 18.05.2020
                            • 672

                            #43
                            Zitat von honeybee
                            Aber spätestens 1968 hätte frischer Wind bezüglich des Managements gut getan.
                            Wobei man das 69/70 Vegas Engagement zum Austesten der Show vor einer Tourplanung auch noch als guten Schachzug sehen könnte. Diesen Hype hätte man für etwas neues so ab ca. '71 mitnehmen können. Obwohl ich bei diesen neuen Super 8 Schnipseln der Konzerte wirklich überrascht war, was für eine optische Ausstrahlung Elvis auch zu späteren Jahren noch auf der Bühne hatte. Das war schon echt Klasse. Auch Aloha war irgendwie schon eine strategische Meisterleistung, ich kann mich noch erinnern, wie sogar meine Eltern sich das angesehen haben, das lief glaube ich in jedem Wohnzimmer. Ich als kleiner Bub musste ins Bett "das ist nichts für Dich", aber irgendwie war ich damals ganz begeistert, obwohl ich keine Ahnung hatte, wer das war.
                            Zuletzt geändert von Mike.S.; 21.02.2021, 19:57

                            Kommentar

                            • honeybee
                              Board-Legende

                              • 29.01.2017
                              • 11757

                              #44
                              Zitat von Mike.S.
                              Wobei man das 69/70 Vegas Engagement zum Austesten der Show vor einer Tourplanung auch noch als guten Schachzug sehen könnte.
                              Wenn Binder und Elvis das 68er Special nach den Vorstellungen des Colonel aufgezogen hätten, könnte man Zweifel bekommen, ob das Las Vegas Engagement überhaupt zustande gekommen wäre.


                              Auch Aloha war irgendwie schon eine strategische Meisterleistung....
                              Ja, das Aloha kam mir auch gerade in den Sinn, als ich mich auf einen Zeitpunkt festlegen musste. Es war tatsächlich ein Riesen-Ding, und von Parker eine Meisterleistung was die Publicity betraf. Allerdings darf man die Zeit davor und danach nicht außer acht lassen. Angeblich war Elvis bereits 1971 von Las Vegas total genervt. Das Aloha war ein Highlight in einem ansonsten für ihn langweiligen Künstlerleben. Wenn er eine Herausforderung zu meistern hatte, gab er alles. Aber in diesem Vegas-Einerlei wurde er anscheinend nicht wirklich glücklich. Das Aloha-Hochgefühl hielt ja auch nur kurz an.

                              Ein Manager sollte mMn. nicht nur auf Gewinne aus sein, sondern auch das Wohlergehen seines Klienten im Auge haben. Wenn der Künstler unter-oder überfordert, oder auch falsch gefordert ist, geht das nicht lange gut. Nur wer richtig motiviert ist, kann sein Bestes geben.
                              Allerdings habe ich auch keine Ahnung, welche Alternative für Elvis ab 1971 die Beste gewesen wäre. Vielleicht wusste er das selbst nicht.
                              Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

                              Kommentar

                              • Mike.S.
                                Foren-Experte

                                • 18.05.2020
                                • 672

                                #45
                                Ja, schwierige Geschichte. Jeder hat halt so seine Hochzeit und es ist schier unmöglich, sich immer wieder neu zu erfinden. Allerdings hätte ein Wechsel in der Studioarbeit ab spätestens 1975 ein Schlüssel sein können, einmal einen anderen Produzenten, neue Ideen, 'mal andere Musiker, neuen Sound. Irgendjemanden, der ihn herausreißt, so wie seinerzeit Steve Binder.

                                Da ist irgendwann bei Elvis halt musikalisch die Zeit stehengeblieben, Konzerte hin oder her. Mein Gott, da ist 1975 ein junger Typ mit E-Gitarre und schwarzer Lederjacke auf dem Cover und singt vom "Jungleland". Wenn Du Springsteens 1975 "Born to run" Album technisch vergleichst mit "Boulevard" - um Gottes willen, da liegen ja Welten. Elvis Antwort war "Last farewell" und er übte noch stundenlang an "Feelings". Wie konnte es nur dazu kommen.


                                Kommentar

                                Lädt...