Schlanker Elvis kurz vor seinem Tod?

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  • Lohmax
    Foren-Profi

    • 28.10.2006
    • 291

    #256
    [QUOTE=burroughs;860166]wie kommst du zu dieser diagnose

    Ist dir das neu? Dass Elvis "bipolares" (nannte man früher manisch-depressiv) Verhalten zeigte dürfte doch nicht ganz unbekannt sein. Das Krankheitsbild:
    Einerseits kompulsives Verhalten wie z.B. phasenweise viel zu essen oder ungehemmt Geld zu verschwenden, auf der anderen Seite sich dann in sich bzw. das Schlafzimmer zurückzuziehen. Destruktives Verhalten sich selbst gegenüber kommt auch dazu. Ich kenne zwei Personen, deren Verhalten völlig dem von Elvis in den letzten zwei Jahren vor seinem Ableben entspricht, nur dass sich das Zwanghafte anders äußert. So komme ich zu meiner Diagnose.

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    • oliver
      Gehört zum Inventar

      • 02.08.2004
      • 2057

      #257
      Seltsame Diagnose... aber so langsam wundert mich hier gar nichts mehr.

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      • marquardt72
        Posting-Legende

        • 19.08.2006
        • 5713

        #258
        [quote=Lohmax;860220]
        Zitat von burroughs
        So komme ich zu meiner Diagnose.

        Was bist Du von Beruf?

        Äh,sorry,eigentlich ist das Zitat von Lohmax.Ich weiß auch nicht,wie das passiert ist. *räusper*

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        • MysteryTrain
          Posting-Legende

          • 12.07.2008
          • 7260

          #259
          Zitat von Lohmax
          Einerseits kompulsives Verhalten wie z.B. phasenweise viel zu essen oder ungehemmt Geld zu verschwenden, auf der anderen Seite sich dann in sich bzw. das Schlafzimmer zurückzuziehen..
          Nach Aussage vieler seiner Begleiter kam dieses Verhalten erst durch die ganz starken Medikamente, die er in den letzten Jahren nahm. Das erschrak ja so viele in seinem Umfeld, nämlich dass er von hier auf jetzt, oft wegen Kleinigkeiten aus der Haut fuhr und jähzornig herumbrüllte und dabei sogar manchmal übersah, dass es seine Tochter mitbekam. Solches Verhalten ist aber typisch für einen Suchtkranken - totale Veränderung der Persönlichkeit, zumindest phasenweise. Irgendwann 1977 schlug er ja sogar mal einem seiner Leute wegen einer Kleinigkeit ins Gesicht, was früher undenkbar gewesen wäre. War das nicht sogar Sonny West? Und statt zurückzuschlagen, weinte er - nicht wegen dem Schlag an sich, sondern was aus Elvis geworden war. :traurig:

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          • burroughs
            Board-Legende

            • 09.02.2004
            • 56243

            #260
            Zitat von marquardt72
            Was bist Du von Beruf?
            wenn ich dir das verrate, muss ich dich danach töten

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            • Gilla
              Board-Legende

              • 05.02.2007
              • 14776

              #261
              Ich habe in Erinnerung, dass es Jerry Schilling war und er nicht geweint hat, sondern ganz geschockt war über das Verhalten von Elvis. Das war 1976. Elvis war es am nächsten Tag auch...

              Aber ist das nicht müßig, darüber zu spekulieren, wie sein Verhalten war und welche Auswirkungen sein Tablettenkonsum hatte und vor allem ist es in meinen Augen dazu geschmacklos, einem Menschen nur mal so, ohne Hintergründe zu kennen, eine Krankheit anzudichten.
              *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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              • marquardt72
                Posting-Legende

                • 19.08.2006
                • 5713

                #262
                Zitat von burroughs
                wenn ich dir das verrate, muss ich dich danach töten
                Sorry,ich meinte eigentlich Lohmax,habe mich aber beim Zitieren irgendwie vertan.

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                • MysteryTrain
                  Posting-Legende

                  • 12.07.2008
                  • 7260

                  #263
                  Zitat von marquardt72
                  Sorry,ich meinte eigentlich Lohmax,habe mich aber beim Zitieren irgendwie vertan.
                  Off-Topic:

                  Manchmal macht man eben tödliche Fehler
                  War bei unserem Dickerchen aus Memphis ja nicht anders.

                  Kommentar

                  • marquardt72
                    Posting-Legende

                    • 19.08.2006
                    • 5713

                    #264
                    Ok,mein Manager war schuld.

                    Kommentar

                    • Lohmax
                      Foren-Profi

                      • 28.10.2006
                      • 291

                      #265
                      Zitat von MysteryTrain
                      Nach Aussage vieler seiner Begleiter kam dieses Verhalten erst durch die ganz starken Medikamente, die er in den letzten Jahren nahm. :traurig:
                      Das depressive Verhalten kann gut mit den Medikamenten zusammenhängen, aber gewiss auch mit der Scheidung (die wiederum seinen Medikamentengebrauch beschleunigt haben mag). Man unterscheidet aber zwischen depressivem Verhalten (das eine Phase sein kann) und einer Depression als Krankheit, die schwer zu bekämpfen ist. Die Symptome habe ich schon genannt, aber Elvis Antriebslosigkeit z.B. wenn es um Aufnahmen ging, die Zurückgezogenheit in sein Schlafgemach oder Realitätsferne (z.B. der Mike Stone-Auftrag) sind nicht nur Folgen der Drogen, sondern auch typische Merkmale einer Depression. Dann die manischen Phasen: In dieser Hochphase wird meistens willkürlich eingekauft, weil es der Laune, nicht aber der Vernunft entspricht. Bei Elvis waren das mal Flugzeuge, mal Pferde, Trailer, teure Limousinen, Waffen, absurde Projekte etc. Das kann man zu einem gewissen Grad als Großzügigkeit sehen, aber in diesem Ausmaß als - leider - manisches Verhalten.

                      Meine "Diagnose" mag man in Frage stellen oder "seltsam" finden, aber man kann ja auch mal über die Krankheit recherchieren, wenn man mir keinen Glauben schenken möchte. Ich arbeite nicht auf dem Feld, habe aber auch Psychologie studiert, im Krankenhaus gearbeitet und bin familiär in Sachen Ärzteberuf vorbelastet. Allerdings habe ich mich erst richtig mit der Krankheit beschäftigen müssen, als mein bester Freund und eine enge Verwandte daran erkrankten. Deren Verhalten ist erschreckend mit dem von Elvis übereinstimmend. Leider ist die Krankheit damals nicht unbedingt als solche anerkannt worden und konnte nicht entsprechend behandelt werden. Heute ist das zum Glück anders.

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                      • Lohmax
                        Foren-Profi

                        • 28.10.2006
                        • 291

                        #266
                        @Gilla
                        Warum ist eine Krankheit, für die man absolut NICHTS kann denn bitteschön "geschmacklos"?! Hat da jemand etwa Vorurteile gegenüber einer psychischen Krankheit? Das heißt doch nicht, dass Elvis "verrückt" war, sondern - wenn Du so willst - entschuldigt (ich hätte eher "erklärt" gesagt) es Elvis Verhalten in seinen letzten Jahren.

                        Von mir aus kannst Du denken was Du willst und Dir Elvis Verhalten nach deinem Gusto erklären, aber es ist heute nichts - gar nichts - Negatives damit verbunden, psychische Probleme zu haben. Ich empfehle Dir in aller Freundlichkeit, Dich mal damit zu befassen, vielleicht wirst Du erkennen, dass ich nicht hier bin, um Elvis "schlecht zu machen". Das habe ich in den letzten 30 Jahren als Elvis-Fan nicht gemacht und ich werde jetzt auch nicht damit anfangen.

                        Eben mal im Internet geschaut, da gibt's zig gleichlautende "Diagnosen" z.B. hier:

                        Zuletzt geändert von Lohmax; 28.07.2011, 14:56

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                        • El Toro
                          Foren-Profi

                          • 12.11.2008
                          • 211

                          #267
                          Zitat von MysteryTrain
                          Nach Aussage vieler seiner Begleiter kam dieses Verhalten erst durch die ganz starken Medikamente, die er in den letzten Jahren nahm. Das erschrak ja so viele in seinem Umfeld, nämlich dass er von hier auf jetzt, oft wegen Kleinigkeiten aus der Haut fuhr und jähzornig herumbrüllte und dabei sogar manchmal übersah, dass es seine Tochter mitbekam. Solches Verhalten ist aber typisch für einen Suchtkranken - totale Veränderung der Persönlichkeit, zumindest phasenweise. Irgendwann 1977 schlug er ja sogar mal einem seiner Leute wegen einer Kleinigkeit ins Gesicht, was früher undenkbar gewesen wäre. War das nicht sogar Sonny West? Und statt zurückzuschlagen, weinte er - nicht wegen dem Schlag an sich, sondern was aus Elvis geworden war. :traurig:
                          Ja, dass war Sonny West, aber nicht '77, da arbeitete Sonny nicht mehr für Elvis.
                          Die Geschichte wird in dem Buch "What Happened" erzählt.

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                          • Carly
                            Gehört zum Inventar

                            • 21.11.2008
                            • 1647

                            #268
                            Ja es war Sonny West. Er erzählte diese Geschichte auch auf (einigen?) DVD's.

                            Kommentar

                            • oliver
                              Gehört zum Inventar

                              • 02.08.2004
                              • 2057

                              #269
                              Wenn ich mir das hier alles so durchlese, gewinne ich immer mehr den Eindruck das A.Goldman ein Heimatdichter war und Elvis – What Happened eine überschwängliche Liebeserklärung ist.
                              Selten so viel Stuss auf einmal gelesen!

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                              • Loverdoll
                                Gehört zum Inventar

                                • 16.01.2010
                                • 3945

                                #270
                                na Oliver, das sind Geschichten, die sich um Legenden ranken.....oder Legenden um Geschichten ranken .....ähm oder Geschichten und Legenden die sich um Elvis ranken....ähm , na oder so ähnlich
                                Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß
                                Johann Seume, 1763 - 1810, dt. Schriftsteller

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