Selbstmord???

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von Rev.Gerhard
    jo, Kathy meint, dass Elvis wußte dass er stirbt.
    Dieser Meinung war sie nicht, weil er "selbstzerstörerisch" lebte, sondern weil er ihr wohl irgendetwas über seine angeblich unheilbare Krankheit angedeutet hatte.


    Noch heute ist sie sehr bewegt, wenn sie über diesen Verlust spricht. Und unwahrscheinlich wütend, wenn sie auf seine ehemaligen "Freunde" zu sprechen kommt, die in ihren 'Erinnerungen' aus Elvis eine Art "Junkie" machten.

    Hey bist Du echt ein Reverent ( Pfarrer ?) Du hast so den salbungsvollen Tonfall eines Geistlichen. Könnte sein....ich denke mal ja.

    Ich finde es grotesk, wenn Kathy von Elvis als todkrank berichtet. Sorry, aber das scheinen einfach Versuche zu sein, sein Angedenken "sauber" zu halten. Dabei würde es aus meiner Sicht nicht beschmutzt, wenn diese Krankheit einfach "Drogensucht" hieße. Er war eine Art "Junkie", 100%, aber das ist eine Diskusion, die wir hier schon 100 Mal hatten und jeder in diesem Board kennt meine Meinung dazu.



    Dear Kathy,
    You say Elvis died because he had cancer, not a drug problem. Why does Cilla say Elvis had such a drug problem? She clearly states he died due to drug abuse. She makes him out to be a monster to us in her story ELVIS AND ME.

    Didn't he start taking drugs in the army before he was even sick with anything? That makes it kind of hard to believe that he died of cancer. Some of the drugs they said he was taking will also cause you to bloat if you take a lot of it, but I hope you are telling us the truth, because we love him and always will. I am 32-years-old.
    I have a 6-year-old that loves his music and his movies. I think you have a wonderful voice and are a great talent, and very lucky to have had the chance to do something that younger people will never have a chance to do. Be present at the best concert in the world, an Elvis concert.
    DJ Jackson

    Hi DJ,
    No, I did not say he Died of cancer, I just said that he HAD it. It is NOT what killed him, though contributed to his feeling ill, as one might imagine.

    He did abuse his prescriptions, as has been reported, but he had so many serious health problems that those medications were necessary for extending his life. Keep in mind that in those days there were no Betty Ford Clinics, and NONE OF US had any idea that prescription meds could be so dangerous, either.
    Hard to believe, and we are tempted to put everything into the world of today's concepts. The thing that has confused so many is that he didn't reveal he was born with a genetic heart condition, as he didn't want the whole world to know he was on the same schedule for dying as his mom, her entire family, etc. His heart was twice the size on one side as it was on the other, he was just born a dying man.
    I know it seems strange to the world that a man's ex-wife wouldn't know what diseases he suffered from, but that is just the way it was. All that those who report he died of a drug overdose know is what they heard second-hand from men who worked with Elvis, who had the impression that it was drugs and drugs alone, not knowing that he suffered from serious illnesses.
    I have listed those before on previous pages. And... you are correct in that the first time Elvis ever took and amphetamine it was handed to him by the U.S. military, to stay awake in the cold snow while on maneuvers in Germany.
    Kat


    Hier stellt sie es ja wieder etwas gerade. Nicht die Drogen alleine. Mag sein. Doppelt so grßes Herz, ist wohl übertrieben, die Opduktion ergab, dass er ein leicht vergrößertes Herz hatte. Ich will aber auch nicht auf die konkrete Todesursache hinaus. Am Ende war er fertig. Weil er sich nicht geschont hat. Weil er harte Medikamente seit über 20 Jahren missbraucht hatte, um so zu funktionieren, wie er es tat.

    Mich interesiert, warum er sich hat regelrecht "fallenlassen" sein Ende, sein Zustand in den letzten drei Jahren, dieses unsägliche Ende, warum?
    Zuletzt geändert von TheKing; 11.10.2006, 08:01

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    jo, Kathy meint, dass Elvis wußte dass er stirbt.
    Dieser Meinung war sie nicht, weil er "selbstzerstörerisch" lebte, sondern weil er ihr wohl irgendetwas über seine angeblich unheilbare Krankheit angedeutet hatte.


    War sie denn auf seinen Tod vorbereitet ? Sollte man vielleicht meinen. Ich hatte die Gelegenheit mit ihr über Elvis' Ableben zu sprechen. Und den Eindruck, dass sie trotz allem sehr über seinen plötzlichen Tod geschockt war. Noch heute ist sie sehr bewegt, wenn sie über diesen Verlust spricht. Und unwahrscheinlich wütend, wenn sie auf seine ehemaligen "Freunde" zu sprechen kommt, die in ihren 'Erinnerungen' aus Elvis eine Art "Junkie" machten.


    Ja, ich denk mal die meisten von uns wissen, dass sie irgendwann sterben. Wie wird das wohl sein? Dement und bewegungsunfähig in einem Altenheim? Mit dem Auto in einen Geisterfahrer ? Schlaganfall oder Herzinfarkt? Lungenkrebs? puh, es gibt so viele unschöne Wege des Abganges. Kann uns das nicht erspart bleiben? Der Tod beim Sex soll ganz schön sein. Aber wahrscheinlich weniger für die Partnerin. Menno. Ich nehm mir einfach vor bestmöglich durchs Leben zu gospeln. Und wenn ich meinen Flaming Star sehe, versuch ich vielleicht auch "Softly as I leave you" wunderschön zu singen. Und es wär eine Riesengnade, wenn ich bis zum Schluss noch Menschen glücklich machen dürfte. neenee, da reicht mir ein erlesener kleiner Kreis.
    Zuletzt geändert von Gast; 11.10.2006, 06:13

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  • TheKing
    antwortet
    Hier noch zwei Statements von Elvis:

    1.) When you let your head get too big it'll break your neck.

    Ich soll mir keinen Kopf machen meint er wohl....

    2.) A person's eyes tell you more that their words I'm sort of getting tired of being Elvis Presley.

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  • TheKing
    antwortet
    Naja....Kathy hat wahrscheinlich insofern recht, dass Elvis nicht depressiv war, also krankhaft. Ich meinte das auch nicht so. Wenn einer aufgrund von Problemen traurig ist, dann ist er ja nicht depressiv. Da Elvis einen tollen Sinn für Humor hatte wissen wir ja. Ich schätze ihn auch so ein, dass er aufgrund seiner hohen emotionalen Intelligenz, Dinge ganz gut einzuordnen wußte. Sie sagt ja auch, dasss Elvis wußte und fühlte, dass er stirbt.

    Das ist doch traurig genug. Ich persönlich glaube, dass er sich auch klar war, welchen Weg er da eingeschlagen hatte. Also kann man dem Threadtitel doch bedingt recht geben. Wenn es auch kein direkter Selbstmord war, so war es doch selbstzerstörerisch bis in den Tod.

    Und da frage ich mich schon. War es eine Eigendynamik, das sich die Dinge dahin entwickelt haben? Elvis lies sich ja nicht reinreden. Alle Versuche von besorgten Menschen um ihn herum blockte er resolut ab. Einem Elvis sagte man nicht:"Hey hör mal mit den Pillen auf!". Was trieb ihn letztlich ab ca. 1972. War es der Schmerz über die Trennung von Priscilla? Das glaube ich irgendwie nicht so richtig. Wenn, dann war es nur ein Aspekt. Er lies sich gehen. Naivität gegenüber den Medikamenten? Das kann mir keiner erzählen. Es ist wahrscheinlich ein komplexer Zusammenhang. Man kann sich nicht da reinversetzen, wie es wohl war in seinen "Schuhen" in dieser Rolle, der größte Star der Welt. Dann gab es ja auch einen Haufen Probleme, finanzielle und soweiter...aber mir fehlt so ein bißchen der plausible Grund warum ein Mann wie Elvis, sich so gehen läßt, sich so derart zerstört, quasi die schleichende Flucht in den Tod. Er merkte, dass er seinen künstlerischen Zenit hinter sich hatte, er wußte, dass er nachläßt, hatte er Angst davor, dasss sein Publikum ihn irgendwann nicht mehr will? Das sein Traum eines Tages ausgeträumt ist und er wieder bettelarm ist?

    Hey warum schreiben hier nicht ein paar andere außer dem Reverent und mir Fakten und Statements dazu? Ich finde das ist ein tolles Thema! Und liebe Admins können wir den Threadtitwel mal korrigieren? "Sebstmord" steht da...danke
    Zuletzt geändert von TheKing; 11.10.2006, 03:30

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    ich seh zu allen Schaffenszeiten Elvis auch sehr 'ernsthafte' Lieder singen.
    und in der Spätphase erleben wir ihn auf der Bühne doch auch heiter und albern.

    okay, er beherrschte den Tiefgang und das Ergreifende wie kein anderer.
    Das wird den Pelvis zu recht sicher mit heimlichem Stolz erfüllt haben.

    Ich glaube auch, dass er sich den Gospel nicht nur die ganze Nacht singen ließ, sondern ihn auch lebte. Deshalb bin ich sicher, dass er seine Anflüge von Trauer bei Gott gut aufgehoben wußte.

    zum Thema "trauriger Elvis" befragt ein Fan Kathy Westmoreland auf deren Seite. Kathy antwortet unter anderem, dass Elvis ganz und gar nicht der depressive Mensch war, als der er oft dargestellt wird, sondern 99% seiner Zeit lachte und scherzte :


    "Dear Kathy
    I just read your response to the question asked about Elvis's health. I didnt know he was so ill, and yet he kept performing for all his fans.

    He truly is one of the most remarkable people of the twentieth century.

    I would just like to know one thing, through all this pain and suffering was he at least happy sometimes, was there something that gave him as much joy as he gave to the fans?

    I feel so bad for him, I never got to see him in concert because i was only four when he died, but I just need to know that something brought him great joy. He has been my hero all my life and will continue to be until the day I leave this world for the big Elvis concert in the sky!!! Thanks for letting us young fans see a different side of him. It helps us feel like we knew him once too.

    Take good care and hope to see you in Memphis!
    TCB Claire


    Dear Claire,
    Thank you for this question. This is so important to me. Elvis was NOT the 'depressed' personality he's been painted out to be! Not even in his darkest final hours! He laughed and found a way to have Fun (with a capital "F" no matter how he felt. Of course, like any other human being who was dying, knew it, and felt ill, he would have moments of sadness. But these brief moments were totally normal! I don't know where these stories of this dark depressed person came from, except from someone who didn't see him often, but just happened to pop in at a moment when he wasn't feeling well. Then, this 'whomever' reported this story! 99% of the time, Elvis was laughing, joking! He just had a special knack for finding humor in everything most of the time. He ADORED Lisa--number ONE--and if you'll recall even played racquet ball, followed by a 'piano-singing' fest, (two other great loves) the very night before he passed away.
    Kat "

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  • TheKing
    antwortet
    Seht ihr Kinder, das ist es was ich mit "Meinung" meinte! Jeder hat sein subjektives Elvisbild. Aber ich finde die Diskusion super! Ich stelle fest, dass Elvis sehr betrübliche Lieder auswählte gegen Ende seiner Karriere. Sie mögen nicht direkt autobiografisch sein, aber sein Stimmungsbild meine ich da schon sich wiederspiegeln zu sehen. Hört Euch doch mal die Stücke der Jungleroomsession an. Okay wir haben da "Way Down" ( ich liebe es! ) aber der Rest ? ( Den liebe ich auch, aber:) Ich finde man spürt da schon einiges....Solitaire zum Beispiel..."There was a man...a lonley man...)...und..und..und...oder auch schon vorher...Until its time for you to go...And I love you so..(and yes I know how lonley life can be)...also das kann ich richig genießen diese Melancholie die da mitschwingt und auch einzelne Sätze in den Liedern passen einfach zu gut...dann glaube ich aber auch, das er für die uptempo Nummern einfach nicht mehr dioe Power hatte, sein Gemüt, Gesundheit und Stimme (!) seine ganze Person hatten sich mehr zu den getragenen Balladen hin entwickelt, die brachte er nun in tragischen Größe...und warum, weil er sich da emotional leicht reinversetzen konnte..."And it looks like...I never gonna fall in love again.." Was für ein Satz! Es ist doch logisch, dass dies alles zusammenhängt.

    Wollte Elvis uns wissen lassen: "Hey ich bin sehr traurig...angeschlagen" ?
    "I`m hurt" ?

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von rockabilly2003
    Bei Elvis In Concert zeigt Elvis bei den Lied You Gave Me A Mountain auf sich und auch bei anderen Liedern wie bei My Way und Hurt sieht er emozonial bedrückt aus!
    ja guck. so hat jeder eine andere Wahrnehmung.
    ich finde er legt sich gnadenlos ins Zeug und wechselt mit
    J.D. verschmitzte und stolze Blicke.

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  • burroughs
    antwortet
    Zitat von rockabilly2003
    Bei Elvis In Concert zeigt Elvis bei den Lied You Gave Me A Mountain auf sich und auch bei anderen Liedern wie bei My Way und Hurt sieht er emozonial bedrückt aus!
    Bsp: *Hurt* .. listen Cilla..
    das sagt doch wohl so einiges oder

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  • Hound_Dog
    antwortet
    Bei Elvis In Concert zeigt Elvis bei den Lied You Gave Me A Mountain auf sich und auch bei anderen Liedern wie bei My Way und Hurt sieht er emozonial bedrückt aus!

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Vielleicht hatte das Red West im Hinterkopf, als er den Text schrieb. Elvis stritt es jedoch immer vehement ab, dass das was mit seinem Leben zu tun hat (ähnlich auch bei "You gave me a mountain" und "My way").
    jau. Er stritt es manchmal ab. Wahrscheinlich, weil es ihm zu schmalspurig gewesen wäre, nun so zu tun, als ob das Wesentliche, das ihn ausmachte, von bestimmten Liedern ausgedrückt würde. Sich auf eine bestimmte Stimmung festnageln zu lassen war ihm wohl zu billig. Dafür schlugen zuviel Seelen in seiner Brust. Und wenn es auch z.B. Momente der Niedergeschlagenheit gab, war das Leben doch zu reich, um sich darauf hängenzulassen. Und seinem Publikum wollte er etwas von der Fülle seiner Kunst mitgeben, und es doch viel lieber lachen und staunen als bekümmert sehen.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von cilla
    Off-Topic:

    Auch wenn wir dieses Thema schon hatten, Stutz: Ich stimme dir zu, dass seine Songs zu Beginn seiner Karriere wohl eher weniger bis gar nichts mit seinem Privatleben zu tun hatten - abgesehen davon, dass vieles davon einfach die Art von Musik war, die ihm gefiel. Später jedoch, ab Anfang der 70er Jahre würde ich das anders sehen:

    Always On My Mind, POML, Seperate Ways, etc. sang er wohl nicht nur, weil ihm diese Melodien gefielen oder er die Texte "schön" fand, sondern wohl vielmehr, weil er sich in den Texten teils wiederfand.....
    Vielleicht hatte das Red West im Hinterkopf, als er den Text schrieb. Elvis stritt es jedoch immer vehement ab, dass das was mit seinem Leben zu tun hat (ähnlich auch bei "You gave me a mountain" und "My way").

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  • cilla
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Natürlich stand er zu seinen Songs, nur trennte er da wohl zwischen Job und Privatleben. Das wenige Privatleben das ihm noch blieb, wollte er nicht auch noch mit seinen eigenen Aufnahmen berieselt haben. Umgekehrt hatte sein Privatleben wiederum nicht viel mit seinen Liedern zu tun (auf den ersten Blick zumindest)
    Off-Topic:

    Auch wenn wir dieses Thema schon hatten, Stutz: Ich stimme dir zu, dass seine Songs zu Beginn seiner Karriere wohl eher weniger bis gar nichts mit seinem Privatleben zu tun hatten - abgesehen davon, dass vieles davon einfach die Art von Musik war, die ihm gefiel. Später jedoch, ab Anfang der 70er Jahre würde ich das anders sehen:

    Always On My Mind, POML, Seperate Ways, etc. sang er wohl nicht nur, weil ihm diese Melodien gefielen oder er die Texte "schön" fand, sondern wohl vielmehr, weil er sich in den Texten teils wiederfand.....

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    nee, lieber Stutz71, ich glaube nicht dass Elvis seine Songs nicht hören konnte weil er nicht zu ihnen stand, sondern weil die jeweilige Atmosphäre dazu nicht gegeben war, nun seine eigenen Produkte vorzuführen. Das Hören eigener Musik stresst ungemein, weil man sie immer wieder mit ganz anderen Ohren hört als Fremdmusik. Und wenn ich als Musiker auf ner Party oder was auch immer abschalten möchte, will ich gewiss nicht vom Plattenteller meine Songs hören, zumal der Elvis obendrein noch ziemlich bescheiden gewesen sein soll. Und es ihm durchaus bewußt war, dass nicht jedermann/frau immer gleich ein Elvisfan war, wenn er sich blicken ließ.
    Natürlich stand er zu seinen Songs, nur trennte er da wohl zwischen Job und Privatleben. Das wenige Privatleben das ihm noch blieb, wollte er nicht auch noch mit seinen eigenen Aufnahmen berieselt haben. Umgekehrt hatte sein Privatleben wiederum nicht viel mit seinen Liedern zu tun (auf den ersten Blick zumindest).

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    nee, lieber Stutz71, ich glaube nicht dass Elvis seine Songs nicht hören konnte weil er nicht zu ihnen stand, sondern weil die jeweilige Atmosphäre dazu nicht gegeben war, nun seine eigenen Produkte vorzuführen. Das Hören eigener Musik stresst ungemein, weil man sie immer wieder mit ganz anderen Ohren hört als Fremdmusik. Und wenn ich als Musiker auf ner Party oder was auch immer abschalten möchte, will ich gewiss nicht vom Plattenteller meine Songs hören, zumal der Elvis obendrein noch ziemlich bescheiden gewesen sein soll. Und es ihm durchaus bewußt war, dass nicht jedermann/frau immer gleich ein Elvisfan war, wenn er sich blicken ließ.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    [quote=cilla;139496]
    Zitat von Rev.Gerhard

    Off-Topic:

    Ich sehe das auch so, aber viele andere meinen, seine Songauswahl hätte keinen autobiographischen Charakter......

    Kennt hierzu eigentlich jemand eigentlich Aussagen von Freunden? Tony Esoisito, der Geller oder Jerry Schilling müssten diese Fragen doch eigentlich beantworten können? Bzw. beantwortet haben....
    Off-Topic:


    Autobiographisch im eigentlichen Sinn ist kein einziger Elvissong. Dazu hätte Elvis den text schon selbst schreiben müssen, zumindest daran beteiligt gewesen sein. Allerdings hat er jeden Song den er sang, zu "seinem" Lied gemacht, in dem er (mehr oder weniger) seine Persönlichkeit in das lied hineinlegte. Natürlich gibt es Songs, die er einfach nur runtersingt, weil er es eben muss (die meisten Filmsongs).
    Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, Jerry Schilling schreibt das in seinem Buch, dass Elvis seine eigenen Songs privat überhaupt nicht hören konnte. Auf einer Party in Graceland legte mal jemand einen Elvissong auf und Elvis ließ sich anmerken, dass ihm das ganz und gar nicht gefiel. Das wäre ein Hinweis dafür, dass für ihn v.a. die Studioaufnahmen reines Pflichtprogramm waren - ein Job. Bei Livekonzerten war wieder eine völlig andere Situation, denn hier konnte er direkt durch die Songs mit dem Publikum kommunizieren. Aber auch wieder nicht durch das Lied an sich (Text), sondern durch seine Art des Vortrags. Er hätte auch lalalala singen können, das hätte den gleichen Effekt gehabt. - Deshalb: autobiographische Elvissongs? Fehlanzeige.

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