Wurde Elvis in Deutschland über den Tisch gezogen?

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  • honeybee
    Board-Legende

    • 29.01.2017
    • 11757

    #1

    Frage: Wurde Elvis in Deutschland über den Tisch gezogen?

    Frau Pieper, die Besitzerin des Hauses in der Goethestraße in Bad Nauheim, hat von Elvis eine - für damalige Zeiten - sehr hohe Miete einkassiert. Sie war - ich sag mal - recht geschäftstüchtig.

    Zusätzlich bin ich in dem Buch Like Any Other Soldier hierauf gestoßen:




    Ist die Summe für 20 Kugelschreiber und einen Papierkorb nicht ein bisschen hoch?
    Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

  • Graves_bei_Nacht
    Gehört zum Inventar

    • 04.11.2014
    • 3877

    #2
    Zitat von honeybee
    Wurde Elvis in Deutschland über den Tisch gezogen?
    Zitat von honeybee
    Ist die Summe für 20 Kugelschreiber und einen Papierkorb nicht ein bisschen hoch?
    Ja. Und nochmal Ja.


    Vielleicht nicht immer, aber sicher recht häufig. Dies allein schon deshalb, weil er es mit sich machen ließ, (es) sich quasi entsprechend anbot. In Sachen "Haus": er hätte sich ja auch etwas Günstigeres suchen können. Hat er aber nicht.

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    • honeybee
      Board-Legende

      • 29.01.2017
      • 11757

      #3
      Ich denke, dass man auch eine eventuelle Unwissenheit über gängige Preise ausgenutzt hat.
      Ich kann mir vorstellen, dass Elvis nicht die Preise verglichen hat. Und das Haus brauchte er dringend weil er ja aufgefordert war, das Hotel zu verlassen.
      Ich finde es schäbig. Egal, wie vermeintlich reich ein Kunde ist - so etwas gehört sich nicht.
      Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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      • Graves_bei_Nacht
        Gehört zum Inventar

        • 04.11.2014
        • 3877

        #4
        Zitat von honeybee
        Ich finde es schäbig. Egal, wie vermeintlich reich ein Kunde ist - so etwas gehört sich nicht.
        Na ja, ein wenig drauf gelegt zu haben, dürfte seinerzeit jedem US-Amerikaner 'passiert' sein, der sich aus beispielsweise üblich US-militärischen Gefilden in die deutsche Zivilisation wagte. Sie werden sich's aber auch zum Teil wissentlich gefallen lassen haben: macht einen zum Gönner und verhilft zu "Freunden".

        Und dann kommt jemand wie ELVIS! Das setzt man halt noch eins drauf.

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        • honeybee
          Board-Legende

          • 29.01.2017
          • 11757

          #5
          Bei mir hätte er umsonst wohnen dürfen - und die Kugelschreiber hätte ich ihm persönlich gebracht
          Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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          • Graves_bei_Nacht
            Gehört zum Inventar

            • 04.11.2014
            • 3877

            #6
            Zitat von honeybee
            Bei mir hätte er umsonst wohnen dürfen
            DAS muss man sich aber auch erst einmal leisten können/wollen! So oder so wäre es aber dann aber von IHM "schäbig" gewesen, dies angenommen zu haben.

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            • ich
              Posting-Legende

              • 08.11.2003
              • 5466

              #7
              Ausserdem war der Dollar damals richtig was wert und somit das Zeugs garnicht so teuer....

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              • honeybee
                Board-Legende

                • 29.01.2017
                • 11757

                #8
                Zitat von ich
                Ausserdem war der Dollar damals richtig was wert und somit das Zeugs garnicht so teuer....
                ???
                Was hat das mit dem Dollar zu tun?
                Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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                • M.C. Clap Your Hands
                  Gehört zum Inventar

                  • 21.08.2013
                  • 1143

                  #9
                  Ne ganze Menge. Wenn er mehr M für n Dollar bekam dann zahlte er ergo nicht allzu viel dafür. Aber diktierte er nicht die Preise ? Ich habe mal gelesen dass das garnicht so selten war dass Elvis solche Preise rausgehauen hat, warum auch immer und Sachen Haus und Preis. ....es war egal....deswegen verglich er nicht

                  Meine Lieblingsfarbe ist der Regenbogen.
                  Psycho Killer
                  Qu'est-ce que c'est?
                  Fa-fa-fa-fa, fa-fa-fa-fa-fa-fa, better
                  Run, run, run, run, run, run, run away, oh-oh-oh

                  Kommentar

                  • Gast

                    #10
                    Wenn ihm das wert war, was ist dagegen einzuwenden ???

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                    • M.C. Clap Your Hands
                      Gehört zum Inventar

                      • 21.08.2013
                      • 1143

                      #11
                      Zitat von Glen D.
                      Wenn ihm das wert war, was ist dagegen einzuwenden ???
                      Überhaupt nix lieber Glen. Das meinte ich ja. Jedem das seine.

                      Meine Lieblingsfarbe ist der Regenbogen.
                      Psycho Killer
                      Qu'est-ce que c'est?
                      Fa-fa-fa-fa, fa-fa-fa-fa-fa-fa, better
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                      • Gast

                        #12
                        Ich meinte dies zur allgemeinen Frage.

                        Kommentar

                        • Graves_bei_Nacht
                          Gehört zum Inventar

                          • 04.11.2014
                          • 3877

                          #13
                          Zitat von honeybee
                          ??? Was hat das mit dem Dollar zu tun?
                          Jetzt mal nicht nur Elvis betreffend, sondern allgemein betrachtet, eine Menge!

                          So wie einst auch beispielsweise das Verhältnis DM zur Ostmark, das den "Westler" die Dinge, so auch den Konsum billig erscheinen ließ und ihn zuweilen generöser machte. Die 'Sparfüchse' unter ihnen betraf es eher weniger. Sie regten sich schon (an der Grenze) über den "Zwangsumtausch" auf.

                          Das Währungsverhältnis in meinem Vergleich war im Übrigen das gleiche, so um den Faktor 4. Und ein US-Soldat, welcher -anders als Elvis- nur den scheinbar kargen Sold eines einfachen Armeeangehörigen hatte, brauchte eben in der deutschen Zivilisation (ob im Wirtshaus oder anderswo) nicht auf den Pfennig schauen.

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                          • Hurt
                            Gehört zum Inventar

                            • 28.09.2010
                            • 1195

                            #14
                            Zitat von honeybee
                            Ich denke, dass man auch eine eventuelle Unwissenheit über gängige Preise ausgenutzt hat.
                            Ich kann mir vorstellen, dass Elvis nicht die Preise verglichen hat. Und das Haus brauchte er dringend weil er ja aufgefordert war, das Hotel zu verlassen.
                            Ich finde es schäbig. Egal, wie vermeintlich reich ein Kunde ist - so etwas gehört sich nicht.
                            Soweit ich mich erinnere, hat Vernon das Haus gesucht und gefunden. Und dass "der alte Geizkragen" sich nicht weiter umgeschaut hat, wird wahrscheinlich mit dem Zeitdruck, das Hotel zu verlassen, zu tun gehabt haben. Auch der Umstand, dass Frau Piper erlaubt wurde, weiter in dem Haus zu wohnen, ist merkwürdig.
                            4 Dinge hat Amerika der Welt gegeben: Baseball, Mickey Mouse, Coca Cola und ELVIS PRESLEY(Jerry Hopkins)

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                            • Graves_bei_Nacht
                              Gehört zum Inventar

                              • 04.11.2014
                              • 3877

                              #15
                              Zitat von Hurt
                              Vernon..."der alte Geizkragen"
                              Diesen zu geben, darin tat er recht. Schließlich war es nicht sein Geld, welches er verwalten durfte.


                              Zitat von Hurt
                              Auch der Umstand, dass Frau Piper erlaubt wurde, weiter in dem Haus zu wohnen, ist merkwürdig.
                              Das Haus war zumindest platzmäßig hinreichend, so dass es (Elvis und Gefolgschaft) darauf nicht ankommen musste und Frau Pieper nunmehr auf Wohnungssuche geschickt zu haben, ganz sicher nicht in deren Interesse. So blieb sie dann "Hausmeisterin" (Guralnick) und Hüterin ihres Eigenheimes.

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