Ach herrje! Der 'Kelch' ging an mir vorüber. Kann auch gut sein, dass es hier mit dem gewünschten Vergessen mal ausnahmsweise klappte. Erinnerungen daran habe ich somit keine, obwohl seinerzeit('87) -zumindest (auch) bei mir immerhin- in der musikalischen Wahrnehmung doch eine gewisse Quote (Ost- vs. Westmusik) angesagt war.
ELVIS in der DDR-Presse
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Nein. Ich schrieb ja: "Wahrnehmung", also das rein persönliche wie freiwillige Hören, schon weniger denn auch Kaufen. Nichts Berufliches jedenfalls. 1987 war bei mir u.a. der Übergang Lehre (inkl. Internat) > Armee. Zwei Dinge ergo, welche einen um auch 'Ostmusik' nicht herumkommen ließen. Das aber ging schon in Ordnung.- Übersetzen
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Mit Karl Marx hatte es auch ganz nachweislich der Autor dieses Buches:
FREI SEIN - ABER WIE?

Das Literaturverzeichnis dieses aus einer Zeit -in der man noch nicht die Absicht hatte, eine Mauer zu errichten-
stammende Buch enthält gleich jeweilig mehrfach Nennungen wie u.a. Marx/Engels, Lenin, die Bibel und ja:
auch Walter Ulbricht, wenn auch nicht aus jener (legendären) Rede, da bereits 1960 erschienen.
Günther K. Lehmann
URANIA-Verlag-Leipzig-Jena, 1960
1. Auflage
Größe: 11 x 18 cm
168 Seiten
Das Kapitel Rock'n Roll (in Gänze) >


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Mit Karl Marx hatte es auch ganz nachweislich der Autor dieses Buches:
FREI SEIN - ABER WIE?

Das Literaturverzeichnis dieses aus einer Zeit -in der man noch nicht die Absicht hatte, eine Mauer zu errichten-
stammende Buch enthält gleich jeweilig mehrfach Nennungen wie u.a. Marx/Engels, Lenin, die Bibel und ja:
auch Walter Ulbricht, wenn auch nicht aus jener (legendären) Rede, da bereits 1960 erschienen.
Günther K. Lehmann
URANIA-Verlag-Leipzig-Jena, 1960
1. Auflage
Größe: 11 x 18 cm
168 Seiten
Das Kapitel Rock'n Roll (in Gänze) >
Ach herje, danke Graves, zum Glück habe ich diesen Quatsch seinerzeit nicht gelesen. Aber das ist ja irgendwie die Bestätigung, dass die gute Musik damals bei uns verboten war. Und zum Glück hatte sich die ganze Thematik gelockert, als ich Teenager war und Elvis für mich entdeckte.
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
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.
Das Buch habe ich schon einige Jahre im Hinterkopf, bestellte es (dieses Exemplar der einstigen 'Gemeindebücherei Döbelns') aber eben jetzt erst. Es ist ja letztlich auch nur EINES von in der Tat doch so vielen, welche Nennungen auch von Elvis enthalten.
"Verbot" (guter Musik) scheint mir ein wenig übertrieben. Auch die Beatles waren seinerzeit ja nicht verboten, so dass (wiederum) Ulbricht 1965 zu ermahnen meinte, den "Dreck aus dem Westen nicht weiter kopieren" zu müssen, "mit der Monotonie des Je-Je-Je" doch endlich "Schluss zu machen", während doch AMIGA immerhin die eine wie andere Scheibe der Pilzköpfe veröffentlichte.- Übersetzen
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Das Verhältnis der frühen DDR-Oberen zum Rock (& Roll) war teils ein Menetekel, welchem mit Zwiespalt begegnet wurde. Einerseits das Erkennen über die Ursprünge und das Werden der Rockmusik, andererseits das totale Ablehnen dieser Stilrichtung, ob seiner ungestümen Art, mit der die Altvorderen - aufgewachsen und geprägt von einer zutiefst anderen Auffasung über "richtige" Musik - überhaupt nicht umzugehen in der Lage waren. Ein Umstand übrigens, welcher nicht allein in der DDR anzutreffen war. Ein Theodor Heuss, ein Konrad Adenauer und ihre Generation haben sich mit Sicherheit nicht an Chuck Berrys "Rock And Roll Music" oder Elvis Presleys "Jailhouse Rock" ergötzt, geschweige denn die Zukunft der Alltagsklänge darin erkennen können. Nur in Westdeutschland wurde seinerzeit keine Doktrin daraus konstruiert.
Im einstigen Osten Deutschlands dagegen schon. Das Neue, Laute, Aggressive kam halt aus dem zu verteufelnden Westen und war schon deshalb zu bekämpfen - trotz eines eingestandenen Zurückführens der Rockmusik auf die unterdrückten Neger und das weiße Proletariat in der westlichen Welt.
Natürlich vermochte man nicht, die Jugend daran zu hindern, Rock & Roll und Beat zu hören. Doch repressiv ging man in der frühen DDR schon damit um. Es dauerte seine Zeit bis der Hörfunk die neuen Rhythmen im Original oder als Coverversionen über den Ather schickte bzw. sie in Vinyl gepresst wurden.
Öffentliche Verbote spielten da schon eine Rolle. Ich erinnere hier z.B. an das langjährige Totschweigen der Musik der Rolling Stones und anderer Westinterpreten im Rundfunk der DDR, das Wegnehmen vom Schallplatten bei Grenzkontrollen sowohl vor als auch nach dem Mauerbau '61 und dem einhergehenden Errichten eines absurden Grenzregimes oder an die massenhaften Auftrittsverbote von Beat-Gruppen anno 1965.
... und trotzdem war der Macht des Rock nichts entgegenzusetzen, da konnten selbst der Spitzbart mit seiner Yeah Yeah Yeah-Aversion und das ihn später aus den Ämtern hebelnde Hornickel rein gar nichts machen. Und das war gut so!
Hier nochmal diese beiden "Musikexperten" mit ihrem im Grunde hilf -und hoffnungslosen Gequieke:
[ame="https://youtu.be/kp1EYCbp_Cg"]Ulli & Honni - YouTube[/ame]- Übersetzen
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Unterschreib ich, Burkhardt.
Ein gutes Beispiel dafür war bspw. auch die "Panik" , von der die DDR-Sicherheits-Organe ergriffen wurden, als seinerzeit im "Westradio" die Ankündigung eines angeblichen Stones-Konzerts auf dem Springer-Hochhaus in Berlin erfolgte. Ich habe zu diesem Thema mal eine sehr interessante Doku gesehen, wo die pauschal als "Gammler" und "kriminelle Elemente" titulierten ostdeutschen Stones-Fans darüber berichteten, wie sie davon abgehalten wurden, sich im Umfeld des Springer-Hochhauses zu versammeln, um einem Konzert zu lauschen, das bekanntlich niemals statt fand.
Engstirnigkeit war ja gar kein Ausdruck...
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Index
Anatomie des Rock (Peter Wicke, 1987)
Beat Lexikon (H. P. Hofmann - Verlag LdZ 1977)
Die Beatles - Ihr Leben und ihre Lieder (Edition Peters, 1985)
neues leben 8/80 / neues leben 1/86 / neues leben 1/90
nl-konkret-62 (Verlag Neues Leben Berlin, 1984) / nl-konkret-67 (1985)
Poster (41 x59 cm - Verlag Lied der Zeit, 1980)
Rock-Pop-Jazz-Folk (Handbuch der Populären Musik, 1985)
Von der Edisonwalze zur Stereoplatte (Verlag Lied der Zeit, 1981)
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Wohl seinerzeit zuviel Marx gelesen?!








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