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Nein, das wohl nicht, aber ein suboptimales Konzept ließe sich durch das rechtzeitige Einholen differenzierter Meinungen aus verschiedensten Richtungen durchaus optimieren, ehe man Tatsachen schafft. Möglicherweise haben alle Beteiligten ob des umfangreichen Gesamtmaterials einfach irgendwann resigniert und sich auf eine Notlösung geeinigt.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ließ man bei BMG keine Diskussionen über die Vorgabe "Vier CDs mit Studiomaterial, eine CD mit Liveaufnahmen" zu. Da kann auch ein Ernst Jorgensen nichts machen.
Ein berechtigter Einwand, King77, aber bedenke, dass viele Original-VÖs in den 60ern in Mono waren, ein - in meinen Ohren - absolutes No Go.
So gesehen hat BMG gut daran getan, einen einheitlichen Stereo-Sound zu gewährleisten, und für die Alles-Sammler waren somit nicht wenige "Raritäten" inkludiert, was doch auch in deren Sinne sein sollte.
Daran kann ich nichts Verwerfliches erkennen.
(Okay, mit dem Elvis-Sinatra-Duett von 1960 hat sich dann ja doch noch eine Mono-Aufnahme auf das Box-Set "verirrt", aber dies ist als Ausnahmefall (= in Ermangelung einer Stereo-Version) zu verkraften, denke ich.
Mit Ausnahme von Come What May - wo man damals den Stereo Master nicht fand hat es nichts mit Mono zu tun. Man wollte halt auch den Sammlern etwas Neues bieten. Man hätte bei Guitar Man usw. genau so gut einfach den Master verwenden können.
Schon, hätte man natürlich machen können, aber das Finale (= What'd I Say) einfach zu unterschlagen wie beim Master geschehen, wäre irgendwie auch nicht gut gewesen.
Wir bekommen eindeutig nicht die Masters zu hören, so wie sie seinerzeit veröffentlicht wurden. Ob das gut ist oder schlecht, hängt von der persönlichen Einstellung ab.
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