Showroom Internationale - Unterschiede bei deutschen Pressungen?

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  • christian72
    Foren-Profi

    • 06.06.2008
    • 291

    #1

    Showroom Internationale - Unterschiede bei deutschen Pressungen?

    Hallo Vinyl-Experten,

    bisher dachte ich, dass bei der deutschen Ausgabe der "Showroom Internationale" die Seriennummer auf der Rückseite des Covers immer links unten steht.
    Heute nun habe ich eine in die Hände bekommen, bei der die Seriennummer rechts unten steht. Zudem ist die Schriftart eine andere (viel dünner).

    Von der amerikanischen Version kannte ich das ja schon, aber dass es bei der deutschen mindestens zwei Varianten gibt, war mir neu.



    Gab es zwei (zeitversetzte) Auflagen oder wurde tatsächlich während der gesamten Herstellung mal links, mal rechts gestempelt oder erst ab einer bestimmten Nummer?
    Wer weiß genaueres?

    Wie hoch war denn überhaupt die deutsche Gesamtauflage?

    Siehe auch:
    Elvis-Presley-Gesellschaft e.V. ist der größte deutsche Fanclub in Europa und informiert über Leben und Werk von Elvis Presley.
    Zuletzt geändert von christian72; 27.03.2015, 21:03
    Gruß

    Christian
  • christian72
    Foren-Profi

    • 06.06.2008
    • 291

    #2
    Schade, dass niemand eine Info dazu hat.

    Trotzdem möchte ich noch eine Ergänzung hinzufügen, weil ich denke, dass es hier her passt:

    Ich habe nun folgende Ausgaben (siehe Foto, von oben nach unten):

    1. US-Ausgabe ohne Nummer und ohne Front-Aufkleber
    2. US-Ausgabe mit Nummer rechts und Front-Aufkleber
    3. Deutsche Ausgabe mit Nummer rechts und Front-Aufkleber
    4. Deutsche Ausgabe mit Nummer links und Front-Aufkleber

    Übrigens: Der US-Aufkleber unterscheidet sich nicht nur darin, dass er eine längere Nummer hat (hinten S1),
    sondern auch in der Größe. Der US-Sticker ist etwas größer, wie man auf dem zweiten Foto erkennen kann.

    Gibt es noch andere Pressungen?
    Angehängte Dateien
    Gruß

    Christian

    Kommentar

    • ich
      Posting-Legende

      • 08.11.2003
      • 5466

      #3
      Da die Platten eine Nummer haben sind die limitiert oder wollte man mit der Nummer einfach nen zusätzlichen "Kaufanreiz" schaffen?

      Kommentar

      • Graves_bei_Nacht
        Gehört zum Inventar

        • 04.11.2014
        • 3877

        #4
        Zitat von ich
        Da die Platten eine Nummer haben sind die limitiert .....
        So meint(e) man wohl und sprach (auch hier) vorschnell von einer "Limitierung". Nummeriert jedenfalls sind einige, und einige auch wieder nicht, was bei zudem unterschiedlichen Presswerken so wie auch entsprechenden Stempeln zur äußerst fraglichen Angelegenheit wird.


        Die Herstellung auf beispielsweise max. 10.000 Exemplare kann man firmenintern eh beschlossen haben. Die muss man heutzutage nämlich erst einmal verkauft bekommen -RECORD STORE DAY hin oder her-. Nur: ist das dann auch als (offizielle) Limitierung anzusehen? Werben tun ja etliche Anbieter damit, nur explizit benennen mag bzw. kann es keiner.

        Jedenfalls gibt es auch von der SHOWROOM (erschienen am 28. November 2014) noch Exemplare genug, mittlerweile für u.a. 21 Euro (Versand inklusive).

        .
        Zuletzt geändert von Graves_bei_Nacht; 05.03.2016, 14:16

        Kommentar

        • ich
          Posting-Legende

          • 08.11.2003
          • 5466

          #5
          Hab meine für 18 $ incl Versand aus USA Und da auch dieser Händler nichts zu verschenken hat,kann man mal die Gewinnspanne sehen ....wird ja auch zum Teil für über 40 Euro angeboten

          Kommentar

          • Graves_bei_Nacht
            Gehört zum Inventar

            • 04.11.2014
            • 3877

            #6
            Zitat von ich
            ....wird ja auch zum Teil für über 40 Euro angeboten
            Rein gefühlsmäßig sind "40 Euro" unter den Angeboten 'in unseren Breiten' ja schon Standard quasi, manche gehen -so auch für beispielsweise manche der FRIDAY-Ausgaben- gar deutlich darüber hinaus.

            Die 'Gewinnspanne' ist bei Vinyl eh riesig. Dies erst recht in den letzten Jahren, was die doch stetig rege Zunahme an Herstellern wie Vertriebsfirmen erklären mag.

            Bleibt davon abgesehen dennoch die Frage der Werthaftigkeit von LIMITIERUNG bzw. NUMMERIERUNG:

            Unabhängig eines etwaigen Limitierungsumfangs war und ist die Zahl der Nummerierung ganz sicher noch immer insofern interessant, wie diese möglichst nahe gegen NULL zu gehen vermag. Egal also, wie viele Exemplare tatsächlich existieren, erfreut es doch den einen wie anderen Sammler, eine entsprechend einstellige Zahl sein Eigen nennen zu können.

            Etwas (angeblich) limitiert zu haben, dann aber gar nicht einmal den Umfang mit angeben zu wollen, diesen somit auch nicht mit aufzudrucken, ist doch eigentlich nur 'was für jene, die doch tatsächlich noch immer der Träumerei zu erliegen verstehen, sich in einem vermeintlich elitären Kreis derjenigen zu wähnen, welche etwas besitzen, was die meisten Anderen eben nicht haben können. Nur: wie 'elitär' mag es wohl es wohl tatsächlich sein, sollte es den definitiv stetig größeren 'Rest' ohnehin nicht aus den Socken hauen, respektive interessieren. So kann man dann auch limitieren und gar auffällig bewerben, wie man will. Gibt es keine Nachfrage, bekäme man nicht einmal ein/ das einzige Exemplar verkauft. Da könnte dann noch so dick eine 000001 drauf stehen.

            Ich führe diesbezüglich das Beispiel ROCKWELL immer wieder gern an. Dort weiß man nur zu gut, wie lange es sich auf 150 bis 250 LPs einer Ausgabe sitzt. So umfänglich jedenfalls sind dort in der Regel die diversen Farbversionen. (Picturediscs wie auch normal schwarzes Vinyl sind ohnehin höher angelegt.) Deren neueste Ausgabe (eigentlich nur ein Reissue) kommt gar mit nur 100 Stück daher, wird sowohl von ROCKWELL selbst wie aber u.a. auch der Weltfirma AMAZON angeboten. Da möchte man doch meinen, dass ein 'Künstler des Jahrtausends' mit (angeblichen) "Tonträgerverkäufen von um die 20.000 Stück pro Tag" diese ROCKERS mal eben zwischen Frühstück und Mittag weltweit (online) an die Fans zu bringen versteht..... Pustekuchen! Dieser Limitierung jedenfalls wegen kauft es keiner.

            Kommentar

            • Graves_bei_Nacht
              Gehört zum Inventar

              • 04.11.2014
              • 3877

              #7
              Zitat von ich
              Hab meine für 18 $ incl Versand aus USA...
              War da eigentlich der gelbe Sticker inklusive?

              Kommentar

              • ich
                Posting-Legende

                • 08.11.2003
                • 5466

                #8
                Nein zwar in Folie und mit Nr aber ohne Sticker

                Kommentar

                • ich
                  Posting-Legende

                  • 08.11.2003
                  • 5466

                  #9
                  ähm hab die gerade nochmal in der Hand gehabt.....die hat doch den sticker
                  Auf der Abbildung im inet war kein sticker....hab das verwechselt

                  Kommentar

                  • michael grasberger
                    Posting-Legende

                    • 16.02.2006
                    • 9974

                    #10
                    Zitat von christian72
                    Hallo Vinyl-Experten,

                    Gab es zwei (zeitversetzte) Auflagen oder wurde tatsächlich während der gesamten Herstellung mal links, mal rechts gestempelt oder erst ab einer bestimmten Nummer?
                    l
                    ich denke nicht, dass man hier von 2 ausgaben oder 2 pressungen sprechen kann. die stempel werden ja erst nachträglich auf das fertige produkt angebracht. und es ist anzunehmen, dass da nicht nur ein einzelner sklave sitzt und wochenlang stempelt wie ein irrer, sondern mehrere leute. das würde die varianten erklären.

                    "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                    (Nick Tosches)

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                    • michael grasberger
                      Posting-Legende

                      • 16.02.2006
                      • 9974

                      #11
                      Zitat von Graves_bei_Nacht

                      Die 'Gewinnspanne' ist bei Vinyl eh riesig. Dies erst recht in den letzten Jahren, was die doch stetig rege Zunahme an Herstellern wie Vertriebsfirmen erklären mag.
                      wie kommst du denn darauf???
                      sowohl für händler als auch für hersteller ist die gewinnspanne bei vinyl erheblich geringer als bei der cd, die in der herstellung vergleichsweise nichts kostet. dazu kommt das hohe gewicht des vinyls, durch das im groß- wie einzelhandel zusätzliche kosten anfallen.
                      und gerade die record store day releases sind (in europa zumindest) für aberwitzig überhöhte einkaufspreise für händler berüchtigt.
                      und die "limitierung" auf mehrere tausend stück deckt den trotz zuwachs immer noch sehr überschaubaren markt mehr als komplett ab, wodurch sich die record store day-scheiben bis auf wenige ausnahmen auch nicht als spekulationsobjekt eignen.

                      "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                      (Nick Tosches)

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                      • ich
                        Posting-Legende

                        • 08.11.2003
                        • 5466

                        #12
                        Also werden die Scheiben in Deutschland vom Großhandel zu überhöhten Preisen angeboten?
                        Weil wenn ich mir aus USA die international für 18 Euro incl Versand bestellen kann dann ist hier mit den Preisen irgendwas nicht in ordnung....für die GIRL HAPPY hab ich auch nur 16 Euro incl Versand bezahlt (von friday music)....und ich schätze mal 9$ wird das Porto mindestens kosten

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                        • Graves_bei_Nacht
                          Gehört zum Inventar

                          • 04.11.2014
                          • 3877

                          #13
                          Zitat von michael grasberger
                          wie kommst du denn darauf???
                          Die CD rechnete sich einst schon allein deshalb, weil sie gegenüber der Schallplatte nur ein Zehntel in der Herstellung kostete. Das waren noch die Zeiten, als das Vinyl nach und nach verschwand, ja gar vom Aussterben bedroht schien. Gleiche bzw. nur unwesentlich unterschiedliche Preisgestaltungen (CD/LP) ließen an der CD definitiv mehr verdienen.

                          In den letzten Jahren -so scheint es- sind die Preise für neues Vinyl aber doch ein wenig in die Höhe gestiegen. Scheiß auf die wachsende Konkurrenz, die so stetig steigende Zahl der Hersteller/Anbieter, der ganz offensichtlich gleichsam wachsende Markt wird's schon richten. Oder aber, es sind allein die Händler, die hier Kassen klingeln sehen(?) Schließlich gibt es noch so einige Label, deren Platten für weniger als 15 Euro erstanden werden können (WAXTIME und Co....), nur in Deutschland oder auch Österreich eben nicht.

                          Und ob FRIDAY, MUSIC ON VINYL oder andere der Label: für 25 Dollar war vor Jahren noch -quasi zu deren Beginn- eine solche Platte gekauft. Hinnehmbar sicherlich auch, sollte diese dann bei Saturn oder Media Markt 23 -25 Euro gekostet haben.

                          Schaut man jetzt mal querbeet unter Angeboten wie Händlern insbesondere der Preise wegen, fallen Preiserhebungen nicht selten von 35 bis 45 Euro für die gleichen Platten auf. Sind es mehr als zwei, so drei oder gar vier LPs pro Ausgabe kann man auch schnell mal 50 bis 60 Euro los sein. Bestellte ich eine solche in Deutschland, würden so nicht selten über 70 Euro fällig für eine Veröffentlichung.

                          Für das Geld bekäme man ja u.a. fünf WAXTIME-LPs! Kein Wunder also, wenn meine Bestellungen immer öfter Richtung Spanien gehen....

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                          • michael grasberger
                            Posting-Legende

                            • 16.02.2006
                            • 9974

                            #14
                            in den usa waren platten schon immer viel billiger.
                            soweit ich weiß, zahlt ein us-onlinehändler auch keine umsatzsteuer für die platte, die er dir schickt. im gegensatz zu einem deutschen händler.

                            die immer höheren preise bei uns gehen eindeutig von der industrie aus, die das vinyl zum luxus-lifestyleprodukt für besserverdiener stilisiert, incl. 180g-verarsche, miesen pressungen usw.
                            die industrie bestimmt den einkaufspreis, der händler errechnet mit einem fixen prozentualen aufschlag den verkaufspreis und addiert die umsatzsteuer (20% in österreich). so war das zumindest in allen plattenläden, in denen ich bisher gearbeitet habe (immerhin 4 an der zahl). die gewinnspanne liegt bei ein paar euros, ist also nicht wirklich hoch.
                            die elektrogroßmärkte freilich werden in puncto einkaufspreis bevorzugt und können daher attraktivere preise anbieten, was nicht unwesentlich zum untergang zahlreicher kleiner plattenläden geführt hat.
                            das war bis in die 80er hinein noch ganz anders. damals gab es analog zur heute noch existierenden buchpreisbindung fixpreise für schallplatten, ergo chancengleichheit für kleinere händler. ich glaube mich zu erinnern, dass eine lp in meinen jugendtagen 159 schillinge kostete. das wären ca. 11,50 €.


                            andererseits...wenn man die teuerung bei platten mit der z.b. von lebensmitteln vergleicht, erscheinen die derzeitigen preise schon fast wieder normal.

                            "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                            (Nick Tosches)

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