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Das deutsche Gegenstück zur amerikanischen Country Music ist wohl der Volkstümliche Schlager. Kenny Rodgers & Co. besingen eben die Canyons, wir die grünen Auen. Ein wenig kitschig und schlageresk ist beides.
Ja, das ist wohl so.
Aber warum gefällt mir, wenn ein John Denver die Rocky Mountains besingt, während ich "hoch droben in den Bergen" von einer x-beliebigen Krachledernen-Combo eher als kitschig wahr nehme?
Ob es wohl jungen Amerikanern ähnlich geht? Also, ob diese dann den John Denver als altbacken empfinden würden - und im Vergleich dazu die Kastelruther Spatzen als "crazy"?
Kenny Rogers hat in jungen Jahren Country/Folk Songs gesungen, mit der First Edition zusammen sogar teilweise rockiges ("Conditions") Später, in den achtzigern ist er dann auf die, wie er sie selbst mal nannte, "Love Songs" Schiene gesprungen. Das ist in meinen Augen schon ziemlich reines Easy Listening.
Die Amerikaner haben soweit ich das sehe ein anderes Verhältnis zu "Ihrer Volksmusik". Hat bestimmt mit der weit verbreiteten verklärten Einstellung zu ihrem Land zu tun, und ich möchte mal behaupten, dass Du nicht viele (auch junge) Amerikaner finden wirst, die Country music so schlimm finden wie die Deutschen die (eigene) Volksmusik...
Ich kann mich erinnern, es gab mal vor Jaaaaaaahren eine Reportage über Britney Spears im Fernsehen, da wurde ein ca 6 jähriges Mädchen, offensichtlich Britney Fan, gefragt ... "Who is bigger ... Britney... or ELvis". Das Mädchen guckte die Reporterin verdutzt an, als hätte sie gefragt, ob sie an den Mann im Mond glaubt, und sagte dann mit ungläubigem Tonfall " Ä Ä Ä Ä Ä Älvis"
ich möchte mal behaupten, dass Du nicht viele (auch junge) Amerikaner finden wirst, die Country music so schlimm finden wie die Deutschen die (eigene) Volksmusik...
Zum Glück hat auch hier die Moderne Einzug gehalten. Soll heißen: für junge Amerikaner gibt es den viel poppiger/kommerzieller klingenden New Country (was den Country-Fans alter Schule weniger gefällt) und für die jüngeren Schlagermusik-Enthusiasten hierzulande die Helene Fischer.
Ich kann mich erinnern, es gab mal vor Jaaaaaaahren eine Reportage über Britney Spears im Fernsehen, da wurde ein ca 6 jähriges Mädchen, offensichtlich Britney Fan, gefragt ... "Who is bigger ... Britney... or ELvis". Das Mädchen guckte die Reporterin verdutzt an, als hätte sie gefragt, ob sie an den Mann im Mond glaubt, und sagte dann mit ungläubigem Tonfall " Ä Ä Ä Ä Ä Älvis"
Nette Geschichte!
Aber ich bezweifle auch, dass Britney größer als 1,80 m ist...
Ob ich nun allerdings Helene-Fischer-Schlager mit New Country vergleichen würde Aber die Grenzen bei diesen Cross-Over Dingen sind sicherlich je nach Sichtweise schwimmend...
Country Music ist in den Staaten immer angesagt. Garth Brooks und Konsorten feiern da große Erfolge. Die CD-Regale sind aber auch mit Klassikern wie z.B. Johnny Cash oder Dolly Parton gut gefüllt. Mir persönlich gefallen die Country Klassiker aus den 60ern und 70ern sehr.
Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !
John Denver ... sehe ich eher als den Heino der Country Music.
Stimmlich konnte der Rocky-Mountain-John aber nicht mit dem Heino mithalten, würde ich sagen. Sicher, Heino wird sein Image auch mit einem Rammstein-Cover wohl nicht mehr los, doch deutsches Liedgut zum Thema Heimatverbundenheit hat er geprägt wie niemand sonst. Er mag zwar nicht der hellste Künstler sein, den wir haben, aber ihn kennt jedes Kind - statt mit John Denver würde ich Heino eher mit Johnny Cash vergleichen...
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