The Complete Elvis Presley Masters

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • funkdoobiest
    Foren-Profi

    • 09.06.2006
    • 244

    #16
    Zitat von Tafka S.
    Allerdings offenbart das Gesamtwerk von Elvis, wieviel gute und sehr gute Musik der King im Verlauf seiner Karriere aufgenommen hat, und wieviel weniger gute.
    Das wussten wir doch aber schon immer, daß nicht alles super war, sondern vieles eben auch nur sehr gut.

    Kommentar

    • michl1976
      Stammuser

      • 18.09.2010
      • 186

      #17
      Ich finde auch, daß er sich in den mid 60's unter Wert verkauft hat.....aber dehalb, weil er da auch unglaublich geniale Lieder aufgenommen hat, diese jedoch irgendwo verramscht worden sind.

      Kommentar

      • Gast

        #18
        Dann guck mal in das Buch DAY BY DAY von Jorgensen. Dort stehen auch die jährlichen Einnahmen von Elvis drin. Demnach hat er sich keinesfalls unter Wert verkauft. Im Gegensatz zu Dir hat er lediglich das Geld dem künstlerischen Anspruch vorgezogen.

        Kommentar

        • burroughs
          Board-Legende

          • 09.02.2004
          • 56243

          #19
          *unter wert* mit sicherheit nicht. er hat nur die schnelle kohle - also die filmerei - vorgezogen
          aus geschäftlicher position heraus sicher kein fehler, nur halt künstlerisch weder wirklich wertvoll noch irgendwie befriedigend

          Kommentar

          • Tafka S.
            Posting-Legende

            • 22.06.2005
            • 9755

            #20
            Vielleicht kann man das mit einem Spitzensportler vergleichen, der auf der Höhe seiner physischen Kräfte durch Trainingsfaulheit Titel und Medaillen liegen lässt. So ähnlich schien mir das beim King gewesen zu sein. Gesegnet mit einer Jahrhundertstimme, hat er daraus in den Jahren der Schauspielerei leider sehr wenig gemacht - Millionen hin oder her.
            Wenn man sich vorstellt, was er alles hätte ausprobieren können/sollen, dann kann man sich virtuell nur die Haare raufen.
            Elvis war für so viele verschiedene Stilrichtungen offen, hat sich mit Blues, Country, Soul oder Gospel beschäftigt - aber oftmals leider nur sporadisch, würde ich sagen.
            Bei keiner Stilrichtung ist er dauerhaft geblieben, er hat gesungen, was ihm gerade gefiel - oder eben, was ihm nicht gefiel, wenn wir an den einen oder anderen Soundtrack denken.
            Vom Können und dem Charisma her hätte Elvis auch in den 60er Jahren eine tragende Rolle im Bereich der populären Musik spielen können, ja müssen, behaupte ich. Aber die wenigen "seriösen" Plattenaufnahmen, die es fraglos gab, wurden dann - michl1976 hat es richtig auf den Punkt gebracht - als Füll-Titel oder gekoppelt mit Uralt-Material buchstäblich verramscht.
            Mit besserem Material und viel weniger Filmen hätte sich Elvis einen größeren Gefallen getan, davon bin ich überzeugt. Und wenn er mit zeitgenössischem Liedgut mehr Hits gehabt hätte, dann wären auch die Einnahmen nicht versandet, denn Elvis konnte singen wie kaum ein anderer, das wissen wir doch alle. Und ein sehr gutes Produkt findet immer seinen Abnehmer...

            Kommentar

            • Gast

              #21
              Zitat von Tafka S.
              Gesegnet mit einer Jahrhundertstimme, hat er daraus in den Jahren der Schauspielerei leider sehr wenig gemacht - Millionen hin oder her.
              Es heißt ShowBUSINESS, nicht ShowART.

              Zitat von Tafka S.
              Vom Können und dem Charisma her hätte Elvis auch in den 60er Jahren eine tragende Rolle im Bereich der populären Musik spielen können, ja müssen, behaupte ich.
              Die 1960er gehörten dem Britpop. Da konnte Elvis nicht mithalten und wäre auch als Teeny-Idol nach damaligem Verständnis zu alt gewesen.

              Zitat von Tafka S.
              Und ein sehr gutes Produkt findet immer seinen Abnehmer.
              Wo hast Du denn diesen Unsinn gelesen?

              Kommentar

              • elvis56
                Stammuser

                • 19.04.2015
                • 199

                #22
                Zitat von A. C. van Kuijk
                Die 1960er gehörten dem Britpop. Da konnte Elvis nicht mithalten und wäre auch als Teeny-Idol nach damaligem Verständnis zu alt gewesen.
                Schon, aber er hätte ja nicht so tief sinken müssen wie es dann geschehen ist. Er hätte in den 60s ja auch ein Entertainer wie Tom Jones sein können.

                Kommentar

                • allerteuerste
                  Gehört zum Inventar

                  • 27.06.2004
                  • 3086

                  #23
                  Vielleicht wollte er aber kein Entertainer wie Tom Jones sein?
                  "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

                  Kommentar

                  • elvis56
                    Stammuser

                    • 19.04.2015
                    • 199

                    #24
                    Es ging nur darum das er kein Teen Idol hätte bleiben / sein müssen um Erfolg zu haben. Er hätte dann auch nicht mit den Brit Bands konkurieren müssen. Tom Jones war nur ein Beispiel dafür das man in der Musikbranche auch anders Erfolg haben kann.

                    Was er sein wollte oder nicht kann ich eh nicht beurteilen. Aber das seine Karriere in den mittleren 60ern nicht mehr so überragend gut lief und er von anderen Künstlern sowohl kommerziell wie künstlerisch abgehängt wurde ist wohl nicht allzu umstritten.

                    Kommentar

                    • Rusty Cage
                      Posting-Legende

                      • 17.01.2007
                      • 5378

                      #25
                      Hätte Elvis eine Ausbildung zum Elektriker gemacht, hätte er sich gar nicht um Erfolg kümmern müssen. Da ist nur wichtig, daß Plus an Plus und Minus an Minus angeklemmt wird. Aber vielleicht wäre Tom Jones in den 60ern auch ein besserer Elektriker gewesen?

                      Die Beatles hätten auf jeden Fall schneller verdrahtet, die waren zu viert.
                      Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
                      Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.

                      Kommentar

                      • Ela68
                        Ehrenmitglied
                        • 24.03.2007
                        • 11018

                        #26
                        ...und hätt der Hund nicht geschi..en, hätt er n Hasen gefangen.
                        If tears build a stairway
                        and memories a lane.
                        I`d walk right up to heaven
                        and bring you home again.

                        Kommentar

                        • elvis56
                          Stammuser

                          • 19.04.2015
                          • 199

                          #27
                          Klar, hätte hätte Fahrradkette.

                          Kommentar

                          • Red Scalpel
                            Gehört zum Inventar

                            • 16.05.2007
                            • 1281

                            #28
                            Wenn das wort wenn nicht wäre, wäre mein Vater Millionär

                            Kommentar

                            • Gast

                              #29
                              Zitat von elvis56
                              Schon, aber er hätte ja nicht so tief sinken müssen wie es dann geschehen ist. Er hätte in den 60s ja auch ein Entertainer wie Tom Jones sein können.
                              Natürlich hatte er viele Optionen. Er hat sich aber für das Filmgeschäft entschieden und kassierte stattliche Gagen. Bis 1966 tauchte er sogar regelmäßig in der Liste der zehn bestbezahlten Schauspieler Hollywoods auf. Nur dass er im Gegensatz zu seinen Kollegen zusätzlich noch am Verkauf seiner Schallplatten verdiente und Tantiemen als Sänger und Verleger kassierte.

                              Vor allem durch den langfristigen und gut dotierten Vertrag mit MGM aus dem Jahr 1966 befand sich Elvis in der Situation, dass seine Filme zwar an den Kinokassen immer weniger einspielten, seine persönliche finanzielle Situation aber kaum darunter litt. National General und NBC/Universal zahlten trotz der sinkenden Popularität ähnlich gut und auch RCA leistete hohe Garantie-Tantiemen und Zusatzvergütungen (z.B. für Fotos).

                              Somit sahen Elvis und Parker zur Mitte der 1960er zwar Handlungsbedarf, befanden sich aber in keiner akuten Notsituation. Daher konnten sie sich mit der Neuausrichtung von Elvis' Karriere Zeit lassen. Ab 1966 begann der King wieder mit regulären Schallplattenaufnahmen, es gab mal wieder einen Fernsehauftritt und Ende 1968 suchte man mit Hilfe von William Morris eine Auftrittsmöglichkeit in Las Vegas.

                              Aus künstlerischer Sicht hätte Elvis sicherlich mehr leisten können. Aber das war eben nicht sein Antrieb. Zur Mitte der 1960er interessierte sich der King für seine religiösen Studien, ließ sich ein wenig treiben (was in diesem Falle mit erhöhtem Medikamentenkonsum und ein paar Extrapfunden einherging) und war insgesamt eher freizeitorientiert. Das müssen wir einfach mal so hinnehmen.

                              Kommentar

                              • Tafka S.
                                Posting-Legende

                                • 22.06.2005
                                • 9755

                                #30
                                Zitat von Ela68
                                ...und hätt der Hund nicht geschi..en, hätt er n Hasen gefangen.
                                ...aber auch nur, wenn jener keine Duracell im Rücken gehabt hätte...

                                Natürlich hatte er viele Optionen. Er hat sich aber für das Filmgeschäft entschieden und kassierte stattliche Gagen. Bis 1966 tauchte er sogar regelmäßig in der Liste der zehn bestbezahlten Schauspieler Hollywoods auf. Nur dass er im Gegensatz zu seinen Kollegen zusätzlich noch am Verkauf seiner Schallplatten verdiente und Tantiemen als Sänger und Verleger kassierte.

                                Vor allem durch den langfristigen und gut dotierten Vertrag mit MGM aus dem Jahr 1966 befand sich Elvis in der Situation, dass seine Filme zwar an den Kinokassen immer weniger einspielten, seine persönliche finanzielle Situation aber kaum darunter litt. National General und NBC/Universal zahlten trotz der sinkenden Popularität ähnlich gut und auch RCA leistete hohe Garantie-Tantiemen und Zusatzvergütungen (z.B. für Fotos).

                                Somit sahen Elvis und Parker zur Mitte der 1960er zwar Handlungsbedarf, befanden sich aber in keiner akuten Notsituation. Daher konnten sie sich mit der Neuausrichtung von Elvis' Karriere Zeit lassen. Ab 1966 begann der King wieder mit regulären Schallplattenaufnahmen, es gab mal wieder einen Fernsehauftritt und Ende 1968 suchte man mit Hilfe von William Morris eine Auftrittsmöglichkeit in Las Vegas.

                                Aus künstlerischer Sicht hätte Elvis sicherlich mehr leisten können. Aber das war eben nicht sein Antrieb. Zur Mitte der 1960er interessierte sich der King für seine religiösen Studien, ließ sich ein wenig treiben (was in diesem Falle mit erhöhtem Medikamentenkonsum und ein paar Extrapfunden einherging) und war insgesamt eher freizeitorientiert. Das müssen wir einfach mal so hinnehmen.
                                Eine Zusammenfassung dieser Art habe ich bisher noch nirgends gelesen. Was das heißen soll? Nun, ich entdecke nichts sachlich Falsches daran und kann ganz gut mit diesem Fazit leben. Ob der gute Elvis es aber wirklich so wollte, wissen wir nicht - er tat es. Punkt.

                                Kommentar

                                Lädt...