The Complete Elvis Presley Masters
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Vielleicht kann man das mit einem Spitzensportler vergleichen, der auf der Höhe seiner physischen Kräfte durch Trainingsfaulheit Titel und Medaillen liegen lässt. So ähnlich schien mir das beim King gewesen zu sein. Gesegnet mit einer Jahrhundertstimme, hat er daraus in den Jahren der Schauspielerei leider sehr wenig gemacht - Millionen hin oder her.
Wenn man sich vorstellt, was er alles hätte ausprobieren können/sollen, dann kann man sich virtuell nur die Haare raufen.
Elvis war für so viele verschiedene Stilrichtungen offen, hat sich mit Blues, Country, Soul oder Gospel beschäftigt - aber oftmals leider nur sporadisch, würde ich sagen.
Bei keiner Stilrichtung ist er dauerhaft geblieben, er hat gesungen, was ihm gerade gefiel - oder eben, was ihm nicht gefiel, wenn wir an den einen oder anderen Soundtrack denken.
Vom Können und dem Charisma her hätte Elvis auch in den 60er Jahren eine tragende Rolle im Bereich der populären Musik spielen können, ja müssen, behaupte ich. Aber die wenigen "seriösen" Plattenaufnahmen, die es fraglos gab, wurden dann - michl1976 hat es richtig auf den Punkt gebracht - als Füll-Titel oder gekoppelt mit Uralt-Material buchstäblich verramscht.
Mit besserem Material und viel weniger Filmen hätte sich Elvis einen größeren Gefallen getan, davon bin ich überzeugt. Und wenn er mit zeitgenössischem Liedgut mehr Hits gehabt hätte, dann wären auch die Einnahmen nicht versandet, denn Elvis konnte singen wie kaum ein anderer, das wissen wir doch alle. Und ein sehr gutes Produkt findet immer seinen Abnehmer...
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Es heißt ShowBUSINESS, nicht ShowART.
Die 1960er gehörten dem Britpop. Da konnte Elvis nicht mithalten und wäre auch als Teeny-Idol nach damaligem Verständnis zu alt gewesen.
Wo hast Du denn diesen Unsinn gelesen?- Übersetzen
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Schon, aber er hätte ja nicht so tief sinken müssen wie es dann geschehen ist. Er hätte in den 60s ja auch ein Entertainer wie Tom Jones sein können.- Übersetzen
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Vielleicht wollte er aber kein Entertainer wie Tom Jones sein?"Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"- Übersetzen
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Es ging nur darum das er kein Teen Idol hätte bleiben / sein müssen um Erfolg zu haben. Er hätte dann auch nicht mit den Brit Bands konkurieren müssen. Tom Jones war nur ein Beispiel dafür das man in der Musikbranche auch anders Erfolg haben kann.
Was er sein wollte oder nicht kann ich eh nicht beurteilen. Aber das seine Karriere in den mittleren 60ern nicht mehr so überragend gut lief und er von anderen Künstlern sowohl kommerziell wie künstlerisch abgehängt wurde ist wohl nicht allzu umstritten.- Übersetzen
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Hätte Elvis eine Ausbildung zum Elektriker gemacht, hätte er sich gar nicht um Erfolg kümmern müssen. Da ist nur wichtig, daß Plus an Plus und Minus an Minus angeklemmt wird. Aber vielleicht wäre Tom Jones in den 60ern auch ein besserer Elektriker gewesen?
Die Beatles hätten auf jeden Fall schneller verdrahtet, die waren zu viert.
Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.- Übersetzen
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Natürlich hatte er viele Optionen. Er hat sich aber für das Filmgeschäft entschieden und kassierte stattliche Gagen. Bis 1966 tauchte er sogar regelmäßig in der Liste der zehn bestbezahlten Schauspieler Hollywoods auf. Nur dass er im Gegensatz zu seinen Kollegen zusätzlich noch am Verkauf seiner Schallplatten verdiente und Tantiemen als Sänger und Verleger kassierte.
Vor allem durch den langfristigen und gut dotierten Vertrag mit MGM aus dem Jahr 1966 befand sich Elvis in der Situation, dass seine Filme zwar an den Kinokassen immer weniger einspielten, seine persönliche finanzielle Situation aber kaum darunter litt. National General und NBC/Universal zahlten trotz der sinkenden Popularität ähnlich gut und auch RCA leistete hohe Garantie-Tantiemen und Zusatzvergütungen (z.B. für Fotos).
Somit sahen Elvis und Parker zur Mitte der 1960er zwar Handlungsbedarf, befanden sich aber in keiner akuten Notsituation. Daher konnten sie sich mit der Neuausrichtung von Elvis' Karriere Zeit lassen. Ab 1966 begann der King wieder mit regulären Schallplattenaufnahmen, es gab mal wieder einen Fernsehauftritt und Ende 1968 suchte man mit Hilfe von William Morris eine Auftrittsmöglichkeit in Las Vegas.
Aus künstlerischer Sicht hätte Elvis sicherlich mehr leisten können. Aber das war eben nicht sein Antrieb. Zur Mitte der 1960er interessierte sich der King für seine religiösen Studien, ließ sich ein wenig treiben (was in diesem Falle mit erhöhtem Medikamentenkonsum und ein paar Extrapfunden einherging) und war insgesamt eher freizeitorientiert. Das müssen wir einfach mal so hinnehmen.- Übersetzen
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...aber auch nur, wenn jener keine Duracell im Rücken gehabt hätte...
Eine Zusammenfassung dieser Art habe ich bisher noch nirgends gelesen. Was das heißen soll? Nun, ich entdecke nichts sachlich Falsches daran und kann ganz gut mit diesem Fazit leben. Ob der gute Elvis es aber wirklich so wollte, wissen wir nicht - er tat es. Punkt.Natürlich hatte er viele Optionen. Er hat sich aber für das Filmgeschäft entschieden und kassierte stattliche Gagen. Bis 1966 tauchte er sogar regelmäßig in der Liste der zehn bestbezahlten Schauspieler Hollywoods auf. Nur dass er im Gegensatz zu seinen Kollegen zusätzlich noch am Verkauf seiner Schallplatten verdiente und Tantiemen als Sänger und Verleger kassierte.
Vor allem durch den langfristigen und gut dotierten Vertrag mit MGM aus dem Jahr 1966 befand sich Elvis in der Situation, dass seine Filme zwar an den Kinokassen immer weniger einspielten, seine persönliche finanzielle Situation aber kaum darunter litt. National General und NBC/Universal zahlten trotz der sinkenden Popularität ähnlich gut und auch RCA leistete hohe Garantie-Tantiemen und Zusatzvergütungen (z.B. für Fotos).
Somit sahen Elvis und Parker zur Mitte der 1960er zwar Handlungsbedarf, befanden sich aber in keiner akuten Notsituation. Daher konnten sie sich mit der Neuausrichtung von Elvis' Karriere Zeit lassen. Ab 1966 begann der King wieder mit regulären Schallplattenaufnahmen, es gab mal wieder einen Fernsehauftritt und Ende 1968 suchte man mit Hilfe von William Morris eine Auftrittsmöglichkeit in Las Vegas.
Aus künstlerischer Sicht hätte Elvis sicherlich mehr leisten können. Aber das war eben nicht sein Antrieb. Zur Mitte der 1960er interessierte sich der King für seine religiösen Studien, ließ sich ein wenig treiben (was in diesem Falle mit erhöhtem Medikamentenkonsum und ein paar Extrapfunden einherging) und war insgesamt eher freizeitorientiert. Das müssen wir einfach mal so hinnehmen.
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